BDEW veröffentlicht aktuelle Zahlen zur Stromnetzlänge in Deutschland: Mitteilungen 5. August 2014 Stromnetzlänge entspricht 45facher Erdumrundung Deutsches Stromnetz ist 1,8 Millionen Kilometer lang (WK-intern) - Berlin - Das deutsche Stromnetz hat derzeit eine Gesamtlänge von 1,8 Millionen Kilometern. Das ergeben aktuelle Berechnungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Dies entspricht beispielsweise der viereinhalbfachen Entfernung von der Erde bis zum Mond oder der 45fachen Erdumrundung. Die Transportsysteme für Strom sind in unterschiedliche Spannungsebenen gegliedert - vergleichbar mit Orts-, Land-, Bundesstraßen und Autobahnen. Der längste Teil der Stromnetze entfällt mit 1,17 Millionen Kilometern (km) auf die Niederspannungsebene. Über diese Ebene werden vor allem Haushalte, kleinere Gewerbebetriebe und die Landwirtschaft lokal mit Strom versorgt. In den regionalen
Verbesserte Anlagenzuverlässigkeit vergünstigt Windstrom Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 4. August 2014 Leistungselektronik für regenerative Energieversorgung der Windbranche Im Rahmen des Innovationsclusters „Leistungselektronik für regenerative Energieversorgung“ erforschen Wissenschaftler des Fraunhofer IWES Nordwest und der Leibniz Universität Hannover zusammen mit 16 in der Windbranche tätigen Unternehmen die Ursachen und Mechanismen häufig auftretender Schäden an leistungselektronischen Komponenten, um Einsparpotentiale zu heben. (WK-intern) - Das dreijährige Forschungsprojekt, gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und der Fraunhofer-Gesellschaft, nutzt dafür die Betriebsdaten von mehr als 2000 Anlagen und leistet einen wertvollen Beitrag zur weiteren Steigerung der Wirtschaftlichkeit der Windenergieerzeugung. Hannover - Die Kosten für Betrieb und Instandhaltung machen rund ein Drittel der Lebenszykluskosten von Windenergieanlagen aus. Mit
Steigerung der Aufnahmekapazität für Windstrom aus dem Norden Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 4. August 2014 Auslastungsmonitoring steigert Strom-Netzkapazitäten um bis zu 50 Prozent Nach Übernahme des 110.000-Volt-Hochspannungsnetzes in Schleswig-Holstein setzt die Schleswig-Holstein Netz AG auf Pilotprojekt zur Steigerung der Aufnahmekapazität für regenerativen Strom (WK-intern) - Nach der Übernahme des 110.000-Volt-Hochspannungsnetzes ermöglicht die Schleswig-Holstein Netz AG mit der deutschlandweit einzigartigen Technologie des Auslastungsmonitorings, mehr Strom aus erneuerbaren Energien im 110.000-Volt-Netz zu transportieren, bis der erforderliche Netzausbau erfolgt ist. Aktuell kommt dieses Pilotprojekt auf den Leitungen von Niebüll nach Breklum sowie von Niebüll nach Flensburg zum Einsatz. Hier konnte dank der neuen Technologie die Übertragungskapazität um 50 Prozent gesteigert werden, ohne dabei die Versorgungssicherheit und die Netzstabilität zu gefährden. Das Auslastungsmonitoring
Anteil der erneuerbaren Energieträger am Bruttostromverbrauch erreichte 28,5 Prozent Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 4. August 2014 Einsatz fossiler Energien im ersten Halbjahr rückläufig Milde Witterung senkt Verbrauch an Öl und Gas / Erneuerbare verdrängen Kohle (WK-intern) - Berlin/Köln - Der Energieverbrauch in Deutschland lag in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um fast 8 Prozent niedriger als im selben Zeitraum des Vorjahres. Wichtigste Ursache für diese Entwicklung war die gegenüber dem Vorjahr deutlich mildere Witterung, erklärte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen anlässlich der Vorlage erster Zahlen für den Energieverbrauch des ersten Halbjahres. Nach vorläufigen Berechnungen der AG Energiebilanzen erreichte der Verbrauch an Primärenergien im ersten Halbjahr eine Höhe von 6.572 Petajoule (PJ) oder 224,3 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE).
Photovoltaik-Institut Berlin präsentiert Forschungsergebnisse auf der Europäischen Photovoltaikkonferenz EU PVSEC Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 4. August 2014 Neue Testverfahren für die Qualitätskontrolle von Solarmodulen Berlin - Das PI Photovoltaik-Institut Berlin stellt auf der Europäischen Photovoltaikkonferenz EU PVSEC im September in Amsterdam neue Testverfahren sowie neue Forschungsergebnisse für die Qualitätskontrolle von Solarmodulen vor. (WK-intern) - Im Rahmen des Forschungsprojekts FutureFab, an dem sich 5 Projektpartner drei Jahre lang beteiligten, war das PI Berlin mit seinem akkreditierten Testlabor insbesondere für Untersuchungen zur Langlebigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit neuartiger Materialien und Verbindungstechniken verantwortlich. PID-Anfälligkeit, Ertragseinbußen und Abrieb messen „Weil die Standardtestverfahren insbesondere bei neuen Materialien nicht immer ausreichen, haben wir im Rahmen des Projekts neue Teststände und Verfahren entwickelt“, erklärt Simon Koch, Projektleiter am Photovoltaik-Institut
Institut für Photonik: Durchsichtige, hauchdünne, biegsame Solarzellen könnten bald Wirklichkeit werden Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 4. August 2014 Neues Material ermöglicht ultradünne Solarzellen An der TU Wien gelang es, zwei unterschiedliche Halbleitermaterialien zu kombinieren, die jeweils aus nur drei Atomlagen bestehen. Dadurch ergibt sich eine vielversprechende neue Struktur für Solarzellen. (WK-intern) - Durchsichtige, hauchdünne, biegsame Solarzellen könnten bald Wirklichkeit werden. An der TU Wien gelang es Thomas Müller und seinen Mitarbeitern Marco Furchi und Andreas Pospischil, eine neuartige Halbleiterstruktur aus zwei ultradünnen Atomschichten herzustellen, die sich ausgezeichnet für den Bau von Solarzellen eignet. Schon vor einigen Monaten war es an der TU Wien gelungen, eine ultradünne Schicht des photoaktiven Kristalls Wolframdiselenid zu produzieren. Durch die erfolgreiche Kombination mit einer zweiten Schicht
Neuartiger Kathodenaufbau macht Batterien leistungsfähiger Forschungs-Mitteilungen Technik 2. August 2014 Prof. Dr. Timo Sörgel, Dr. Seniz Sörgel und Dr. Sandra Meinhard entwickeln Konzept für Lithium-Schwefel-Batterien und Lithium-Ionen-Batterien Die Nachfrage nach leistungsstarken Batterien ist groß. Beispiele sind neben der Elektromobilität mobile IT-Anwendungen, der Einsatz in der Luft- und Raumfahrt oder etwa in Batterie-Speicherkraftwerken. (WK-intern) - An der Hochschule Aalen ist ein neuartiger Kathodenaufbau entwickelt worden. Dieses Konzept eignet sich für Lithium-Schwefel-Batterien genauso wie für Lithium-Ionen-Batterien und erhöht die Kapazität, Energieeffizienz, Zyklenstabilität und die Energiespeicherdichte. Die Nachfrage nach leistungsstarken Batterien ist groß. Effiziente Energiespeicher sind nicht nur im Hinblick auf Elektroautos ein wichtiges Thema. Auch in anderen Bereichen der Wirtschaft werden neue Möglichkeiten gesucht, mit
Baden-Württemberg: Nachhaltige Landesverwaltung – Landesstrategie Green IT 2020 Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. August 2014 Landes-IT als wichtiger Faktor nachhaltiger Politik – Kabinett verabschiedet Landesstrategie „Green IT 2020“ Der Bereich der Informationstechnologie hat einen geschätzten Anteil von rund 30 Prozent am gesamten Stromverbrauch der Landesverwaltung. (WK-intern) - Damit verbraucht die IT des Landes genauso viel Strom wie 25.000 Haushalte. Ausgehend von diesem Wert hat sich die Landesregierung vorgenommen, die IT insgesamt energieeffizienter und ressourcenschonender zu gestalten. Das Umweltministerium hat deshalb die „Landesstrategie Green IT 2020“ entwickelt. Sie enthält Maßnahmen und Empfehlungen , wie die IT-Nutzung und IT-Beschaffung der öffentlichen Verwaltung in den nächsten Jahren stärker an ökologischen Kriterien ausgerichtet werden können. Prägnante Zielmarke der Strategie ist die Reduzierung des
DNV GL-Konzept für Fähren ohne Schadstoffemissionen zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel Forschungs-Mitteilungen Technik 1. August 2014 Saubere Schifffahrt kann gleichzeitig auch ökonomisch effizient sein. Das zeigt DNV GL mit einem wegweisenden Fährkonzept für den Personen-, Pkw- und Lkw-Verkehr zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel. (WK-intern) - Das umfassende Konzept befasst sich sowohl mit sauberen, emissionsfreien Treibstoffalternativen als auch mit der optimalen Infrastruktur für einen effizienten Elbverkehr in der Region. Neben dem hochwertigen Gasmotorenbetrieb mit der umweltfreundlichen und bislang günstigeren Alternative Flüssiggas (LNG) greifen die DNV GL-Experten beim Treibstoff auf die sauberste und nachhaltigste Variante zurück: den Wasserstoff. „Überschüssige Energie von nahegelegenen Windkraftanlagen könnte dazu dienen, lokal flüssigen Wasserstoff zu erzeugen, der in Brennstoffzellen emissionsfrei wieder zu Wasser ‚verbrannt‘ wird. Batterien würden
Vattenfall ordnet Kernkraftsparte neu Mitteilungen 1. August 2014 Vattenfall wird Kernkraftsparte an die Anforderungen der Stilllegungs- und Abbauprozesse im Bereich Kernkraft anpassen. Vattenfall hat beschlossen, seine Kernkraftsparte in Deutschland neu zu strukturieren und so seine Organisation an die Anforderungen der Stilllegungs- und Abbauprozesse im Bereich Kernkraft anzupassen. (WK-intern) - Die bisherigen Nuklearaktivitäten in den Organisationseinheiten Nuclear und Projects werden zu einer Einheit, der Project Organisation Nuclear, zusammengefasst. Damit sollen sämtliche Aktivitäten besser verzahnt, Prozessabläufe vereinfacht und so die Effizienz gesteigert werden. Neuer technischer Geschäftsführer der Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH (VE-NE) wird Dr. Ingo Neuhaus, bisher Leiter der Rückbauplanung bei Vattenfall. Der bisherige technische VE-NE-Geschäftsführer Ernst Michael Züfle wird für den Leiter der Regionaleinheit Kontinentaleuropa/Großbritannien beratende Aufgaben wahrnehmen.
EnBW: Operative Ergebnisentwicklung im Rahmen der Erwartungen Mitteilungen 1. August 2014 Erstes Halbjahr 2014 Gesamtprognose für 2014 unverändert Hohe Wertberichtigungen auf Kraftwerkspark Strategieumsetzung auf Kurs Karlsruhe - Der EnBW-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2014 mit 19.926 Mitarbeitern und einem nahezu unveränderten Umsatz von rund 10,4 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis (Adjusted EBITDA) von 1.271,5 Millionen Euro. (WK-intern) - Das Ergebnis lag 9,9 Prozent unter dem des ersten Halbjahres 2013. Die operative Ergebnisentwicklung verlief damit im Rahmen der Erwartungen. Wertberichtigungen auf den Kraftwerkspark und erhöhte Drohverlustrückstellungen für nicht mehr kostendeckende Strombezugsverträge verursachten Sonderbelastungen in Höhe von insgesamt rund 1,58 Milliarden Euro und in der Folge einen hohen Konzernfehlbetrag. Finanzvorstand Thomas Kusterer: „Ursache dieser Sonderbelastungen im neutralen Ergebnis sind
Neues Kabelverteilerschranksystem LABEO Mitteilungen 1. August 20141. August 2014 Das moderne helle Design und die robusten glasfaserverstärkten Kunststoffe machen den Kabelverteilerschrank LABEO zu einem sich in jede Umgebung einfügendes Element. Ein integrierter Dachüberstand garantiert eine lückenlose Aneinanderreihung, verbunden mit der hohen Schutzart IP44, bzw. auch als Variante IP54, die für den Schutz der sensiblen Einbauten sorgen. (WK-intern) - Neben der üblichen Schranktiefe von 320mm wird neuerdings zusätzlich die große Tiefe von 535mm realisiert. Dies erlaubt im Umfeld der Kabelverteilerschränke bisher nicht mögliche Einbauten, wie 19 Zoll Gehäuse und Elektronik, die z. B. in der Verkehrstechnik üblich sind. Der optionale Zugang von beiden Seiten ermöglicht die doppelseitige Bestückung und damit die optimale Ausnutzung