Europäische Städte wollen ein Fünftel ihrer Emissionen durch CO₂-Entnahme ausgleichen, Umsetzung oft unklar Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. August 2026 Eine Analyse der Klimaneutralitätspläne für 2030 von 103 europäischen Städten, darunter 22 Hauptstädte, zeigt: Sie planen etwa ein Fünftel ihrer Emissionen durch CO₂-Entnahme auszugleichen. (WK-intern) - Dafür müssten die Städte rund 61 Millionen Tonnen CO₂ aus der Atmosphäre entfernen – fast so viel, wie Österreich jährlich ausstößt. Die heute in Nature Climate Change veröffentlichte Studie unter Leitung der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission und mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, verdeutlicht: Der Großteil der verbleibenden städtischen Emissionen entfällt auf Energie und Verkehr – im Median 50 beziehungsweise 31 Prozent –, obwohl Emissionen in beiden Sektoren als vergleichsweise gut vermeidbar gelten. Dies weckt laut
Paradigmenwechsel: Wie der Rechtsrahmen Qualitätsanforderungen für Windenergiegebiete setzt Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 8. Juli 2026 Fläche ist nicht gleich Fläche: Mit dem Wind-an-Land-Gesetz gab es in Deutschland einen Paradigmenwechsel: weg von der Ausschlussplanung hin zu einer Positivplanung mit verbindlichen Flächenzielen. (WK-intern) - Doch während die Debatte meist um das quantitative „Zwei-Prozent-Ziel“ kreist, stellt sich eine weitere zentrale Frage für das Gelingen der Energiewende: Was sind die planungsrechtlichen Anforderungen an die Qualität der hierfür ausgewiesenen Flächen? Das untersucht die neuste Studie der Stiftung Umweltenergierecht. Mit dem Wind-an-Land-Gesetz wurde der Ausbau der Windenergie grundlegend neu organisiert: Statt einer Konzentrationszonenplanung stehen nun verbindliche Flächenziele im Mittelpunkt. Bis 2032 sollen mit dem darin enthaltenen Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) bundesweit zwei Prozent der Landesfläche für die
Wenn Windräder sichtbar werden, kann die Unterstützung für erneuerbare Energien sinken Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung Windenergie Windparks 3. Juli 2026 Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein zentraler Baustein der Klimapolitik. (WK-intern) - Obwohl Windenergie grundsätzlich breite Zustimmung genießt, erleben Menschen in der Nähe von Windenergieanlagen die Folgen der Energiewende unmittelbar. Eine neue Studie von Forschenden der Universität Leipzig zeigt nun, dass die Sichtbarkeit von Windrädern unter bestimmten Umständen die Unterstützung für erneuerbare Energien verringern kann. Die im Journal of Environmental Economics and Management veröffentlichte Studie untersucht, wie sich sichtbare Windräder zwischen 1998 und 2021 auf das Wahlverhalten in Deutschland auswirkten. Dafür kombinierten die Forschenden Daten zu mehr als 28.000 Windrädern mit hochauflösenden Geodaten, digitalen Oberflächenmodellen, satellitenbasierten Siedlungskarten und kommunalen Wahlergebnissen. Auf dieser Grundlage berechneten
Alterric will Markt für Blindleistung effizienter gestalten Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 13. Juni 2026 Studie sieht Entlastungspotenzial bei Netzentgelten (WK-intern) - Die marktgestützte Beschaffung von Blindleistung in Deutschland bleibt bislang deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zu diesem Ergebnis kommt die gemeinsame Studie von Alterric und dem Beratungsunternehmen E-Bridge Consulting „Volkswirtschaftliche Potenziale marktgestützter Beschaffung von Blindleistung“. Demnach ist der Markt aktuell fragmentiert, wenig standardisiert und intransparent, was sich direkt auf Effizienz und Kosten im Stromsystem auswirkt. Blindleistung ist zentral für die Spannungshaltung im Netz Mit § 12h EnWG hat der Gesetzgeber bereits in 2020 die Weichen für eine marktliche Beschaffung dieser Systemdienstleistung gestellt. In der Praxis ist der Markt jedoch noch jung: Erst seit 2025 werden Ausschreibungen schrittweise in einzelnen
Bundesnetzagentur setzt wichtige Signale für Offshore-Wind und Investitionssicherheit Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 4. Juni 2026 BWO-Studie zu Erzeugernetzentgelten: (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat mit ihrem vorläufigen Konzept zur Festlegung der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) ein wichtiges Signal für Investitionssicherheit im Offshore-Wind-Ausbau gesetzt. Der Bundesverband Windenergie Offshore (BWO) begrüßt den geplanten Vertrauensschutz für bestehende und bereits bezuschlagte Projekte sowie die vorgesehene Ausnahme von dynamischen Erzeugernetzentgelten für Offshore-Wind. Eine heute veröffentlichte BWO-Studie unterstreicht, dass Erzeugernetzentgelte für Offshore-Wind weder die angestrebte Lenkungswirkung entfalten noch die Finanzierung der Netze effizienter gestalten würden. Sie würden zu einer finanziellen Mehrbelastung führen. Für die Offshore-Wind-Branche ist vor allem der von der Bundesnetzagentur vorgesehene Vertrauensschutz von großer Bedeutung. Demnach sollen bestehende Offshore-Windparks sowie Projekte, die bereits einen
Forscher des PIK feiern Erhöhung der CO2-Steuer und neuen „EU-Klimazoll“ als Klimarettung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Juni 20261. Juni 2026 Der CO₂-Steuerpreis der EU auf Importe stärkt die Klimapolitik weltweit (WK-intern) - Anfang 2026 weitete die EU ihre interne CO₂-Steuer-Bepreisung auf wichtige Produkte aus Drittländern aus: durch den Grenzausgleich „Carbon Border Adjustment Mechanism“ (CBAM). Wer CO₂-intensive Produkte in die EU liefert, muss Klimazoll zahlen – sofern nicht das eigene Land ein CO2-Besteuerungssystem hat. Laut einer Studie könnte dies Handelspartner der EU dazu bringen, ebenfalls CO₂ zu besteuern. Kanada, Japan, Taiwan und Südkorea gelten als wahrscheinliche Kandidaten, was 73 Prozent mehr CO₂-Ausstoß vermeiden würde, als wenn allein die EU ihre Klimapolitik umsetzt. Die im Peer-Review-Verfahren von externen Fachleuten geprüfte Arbeit ist bereits auf der Webseite
Neue Studie: Heimisches LNG könnte Deutschlands energiepolitische Resilienz stärken Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 1. Juni 2026 Deutschland verfügt über erhebliche bislang ungenutzte Schiefer- und Flözgasvorkommen. Langfristig könnten rund 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr gefördert werden. Studie sieht Potenzial zur Verringerung von Importabhängigkeit und Energiepreisdruck (≈ ein Viertel des heutigen deutschen Gasbedarfs). Bis zu 18 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente könnten jährlich vermieden werden. (WK-intern) - Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Geowissenschaftlers Hans-Joachim Kümpel im Auftrag der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Die Studie schätzt die förderbaren Vorkommen auf rund 1.000 Milliarden Kubikmeter Erdgas. Selbst unter vorsichtigen Annahmen könnten rund 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr gefördert werden. Dies entspricht etwa einem Viertel des heutigen deutschen Gasbedarfs. „Deutschland bleibt langfristig auf Erdgas als
Seevögel meiden Rotorblätter von Windenergieanlagen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 27. Mai 2026 Neue Studie aus Aberdeen (WK-intern) - Während eines 19-monatigen Monitorings an Vattenfalls Offshore-Windpark Aberdeen wurden keine Vogelkollisionen festgestellt Die Auswertung zeigt, dass Kollisionen äußerst unwahrscheinlich sind – für den gesamten Untersuchungszeitraum wurde weniger als ein Ereignis geschätzt Die Ergebnisse deuten zudem darauf hin, dass der Windpark Seevögel deutlich weniger beeinflusst als in den Prognosen vor der Inbetriebnahme im Jahr 2018 angenommen Eine neue, detaillierte Gemeinschaftsstudie von Vattenfall und Spoor, einem auf KI-gestützte Vogelüberwachung spezialisierten Biodiversitätstechnologie-Unternehmen, bestätigt, dass Seevögel den Offshore-Windenergieanlagen im Aberdeen-Windpark von Vattenfall zuverlässig ausweichen. Mithilfe von KI-gestützter Analyse und umfangreicher manueller Prüfung wurden Videoaufnahmen aus 19 Monaten kontinuierlichen Monitorings einer Turbine des Windparks
Erkenntnisse für industrielle und technische B2B-Unternehmen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Mai 2026 DeanHouston veröffentlicht „Sales + Marketing Trend Report 2026“ (WK-intern) - Liefert entscheidende Erkenntnisse für industrielle und technische B2B-Unternehmen Covington, KY – DeanHouston, eine auf geschäftlichen Erfolg ausgerichtete Marketingagentur, die sich auf Wachstumsstrategien für industrielle und technische Marken spezialisiert hat, gab heute die Veröffentlichung ihres „Sales + Marketing Trend Report 2026“ bekannt. Dieser Bericht bietet einen umfassenden Einblick in die Art und Weise, wie B2B-Organisationen sich in einer zunehmend komplexen geschäftlichen Landschaft zurechtfinden. Basierend auf Erkenntnissen von Führungskräften aus Vertrieb, Marketing und der obersten Führungsebene (C-Suite) verschiedener Industrie- und Technikmärkte – darunter die Öl- und Gasindustrie, die Pharmabranche, der Lebensmittel- und Getränkesektor, die Automobilindustrie sowie
Wegfall des Heizungsgesetzes verursacht bis zu 7 Mio. Tonnen CO2 Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 29. April 2026 Der Wegfall des § 71 Gebäudeenergiegesetz (GEG), des sogenannten Heizungsgesetzes, führt bis zum Jahr 2030 zu Treibhausgas-Mehremissionen in Höhe von 7 Mio. Tonnen CO2 im deutschen Gebäudebestand. (WK-intern) - Das zeigt eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e.V. München (FIW) unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm im Auftrag des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG). Die Untersuchung beziffert erstmals die klimapolitischen Konsequenzen des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG) und des Wegfalls der 65-Prozent-Erneuerbaren-Regelung beim Heizungstausch. Die Studie zeigt darüber hinaus auf, wie diese mit energetischen Sanierungsmaßnahmen kompensiert werden können. Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle e. V.: "Die Ergebnisse der Studie zeigen klar:
CPG-Hersteller stellen sich auf zunehmende Produktionsausfälle ein Kooperationen Mitteilungen Technik 18. April 2026 Studie von Schneider Electric zeigt: CPG-Hersteller stellen sich auf zunehmende Produktionsausfälle ein, industrielle KI wird bis 2030 zum Wettbewerbs (WK-intern) - In einer Umfrage bestätigen 1.453 Führungskräfte bei CPG-Herstellern die Kluft zwischen den Erwartungen an KI und der Realität in puncto Rentabilität. Schneider Electric, ein global führendes Unternehmen im Bereich Energietechnologie, veröffentlicht die Ergebnisse seiner globalen 2026 Industrial AI in CPG Survey1. Die Studie zeigt, dass Hersteller von Konsumgütern (CPG) bis 2030 mit deutlich steigenden Produktionsineffizienzen und zunehmendem Kostendruck rechnen. Viele Unternehmen setzen daher auf industrielle Intelligenz, das Zusammenspiel aus KI, Daten und Automatisierung, um ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend volatilen Marktumfeld zu
BWO-Studie: Über 31.000 Jobs in der deutschen Offshore-Windenergie Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 15. April 2026 Offshore-Windenergie schafft über 31.000 Vollzeitstellen und 14,6 Milliarden Euro Wertschöpfung in Deutschland (WK-intern) - Offshore-Wind ist ein industrieller Wachstumstreiber in Deutschland. Die Branche schafft deutschlandweit 31.530 Vollzeitstellen (rund 49.000 Beschäftigungsverhältnisse) und 14,6 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung im Jahr 2025. Das zeigt eine Studie von wind:research im Auftrag des Bundesverbands Windenergie Offshore (BWO). Besonders stark profitiert das industrielle Binnenland – etwa Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und das Saarland. Bei Umsetzung des Ausbauziels von 70 Gigawatt bis 2045 kann die Branche auf rund 120.000 Beschäftigte und über 50 Milliarden Euro Wertschöpfung wachsen. Die Studie analysiert die volkswirtschaftliche Bedeutung der Offshore-Wind-Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette und zeigt deutlich: Offshore-Windenergie ist