Europas Windenergiebranche setzt seit August 2026 auf Recycling von Windanlagen Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 29. August 2026 EUROPA SETZT BEI AUSGEDIENTEN WINDROTORBLÄTTERN AUF RECYCLING (WK-intern) - Seit 2026 hat sich Europas Windenergiebranche selbst verpflichtet, dass Rotorblätter von Windturbinen nicht auf Deponien enden, wenn sie das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben. Das von der EU geförderte Forschungsprojekt REWIND zeigt Wege auf, diese Verbundwerkstoffabfälle wiederzuverwenden. Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) sind einer von 13 Projektpartnern aus sieben Ländern. REWIND steht für Efficient Decommissioning, Repurposing and Recycling to increase the Circularity of end-of-life Wind Energy Systems. Die Projektpartner entwickeln grundlegende Technologien und Verfahren für die Demontage, das Recycling und die Wiederverwendung der Verbundwerkstoffe. Ziel ist es, die Windrotorblätter kreislauffähig
Neue Studie zur Förderung Erneuerbarer Energien Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 7. August 2026 Nachbesserungsbedarf beim EEG (WK-intern) - Energiewendeländer Schleswig-Holstein und Niedersachsen stellen gemeinsame Studie zur Förderung Erneuerbarer Energien vor Energiewendeminister Tobias Goldschmidt: „Die vom Gutachten als so entscheidend herausgearbeitete Planungssicherheit bei Investitionsentscheidungen wird weiterhin massiv torpediert. Redispatch-Vorbehalt und zu geringe Ausschreibungsmengen machen Projekte riskanter und damit teurer.“ KIEL/HANNOVER. Die zentrale Gesetzgebung zur Förderung der Erneuerbaren Energien, das EEG, läuft Ende des Jahres aus. Heute bringen Schleswig-Holstein und Niedersachsen sich mit einem Gutachten zur Folgelösung in die Debatte ein. „Ob die Förderung der Erneuerbaren klug ausgestaltet ist entscheidet über den Erfolg der Energiewende. Und damit auch über den Klimaschutz und die Frage, ob uns eine unabhängige
Neue Förderung für Wärmepumpen: Das Wichtigste auf einen Blick Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 26. Juli 2026 Die Anschaffung einer Wärmepumpe wird seit dem 21. Juli 2026 mit bis zu 80 % gefördert. (WK-intern) - Wir schaffen Klarheit darüber, was sich noch alles für Eigenheimbesitzer damit ändert. Seit dem 21. Juli 2026 gilt das überarbeitete Gebäudeenergiegesetz (GEG). Nach langen Debatten bringt die Neuregelung vor allem eines in die deutschen Heizungskeller: Klarheit und finanzielle Erleichterung. Das Prinzip des starren Gesetzeszwangs gehört der Vergangenheit an – stattdessen setzt der Gesetzgeber auf gezielte Anreize und Planungssicherheit. Schön, denn ab sofort darf man sich jetzt auch freiwillig für das effizienteste (und aktuell auch beliebteste!) Heizsystem in Deutschland entscheiden. Fördern statt fordern: Funktionierende Heizungen bleiben Die wichtigste
Neuer Ariadne-Report: Wärmepumpen werden immer beliebter Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 15. Juli 2026 Wenn Eigentümerinnen und Eigentümer eine neue Heizung einbauen, greifen sie immer häufiger zur Wärmepumpe. (WK-intern) - Diese war 2025 erstmals die am häufigsten neu eingebaute Heizungsart. Das zeigt ein Report des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne auf Basis des „Wärme- & Wohnen-Panels“. Dabei können die meisten Wärmepumpen im Sommer auch kühlen. So kann ihre zunehmende Verbreitung nicht nur helfen, Emissionen zu senken, sondern kann Haushalte auch dabei unterstützen, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Seit dem Jahr 2021 werden für das Panel jährlich 15.000 Haushalte zu ihrer Heiz- und Wohnsituation befragt. Dabei werden jedes Jahr der Stand energetischer
EuGH bestätigt: Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz ist keine Beihilfe Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 9. Juli 2026 Nach EuGH-Urteil: Thüga fordert KWKG-Verlängerung bis 2035 (WK-intern) - Thüga-Chef Dr. Constantin H. Alsheimer drängt auf rasche Verlängerung und mehr Vielfalt beim Kraftwerkszubau. Zum heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), wonach das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) nicht als Beihilfe zu bewerten ist, erklärt der Vorsitzende des Vorstands der Thüga, Dr. Constantin H. Alsheimer: „Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs ist klar: Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz ist keine Beihilfe. Damit ist der Weg frei für eine zügige Verlängerung und mehr Vielfalt beim Kraftwerkszubau. Deutschland steht vor einer großen Herausforderung: Bis 2035 müssen nach den Planungen des Bundes bis zu 35,5 Gigawatt gesicherte Leistung neu entstehen. Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen können einen Teil dieser
EIWA-CfD-Modell fördert 10 GW Elektrolyseleistung Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Wasserstofftechnik 6. Juli 2026 Das EIWA-CfD-Modell fördert 10 GW Elektrolyseleistung für eine sichere, heimische Wasserstoffversorgung (WK-intern) - CfD-Fördermodell der Elektrolyse-Industrie-Wirtschaftsallianz (EIWA) sichert den wirtschaftlichen Aufbau von 10 GW Elektrolyseleistung für eine resiliente heimische Wasserstoffversorgung Der Ausbau der Wasserstoffproduktion in Deutschland kommt trotz ambitionierter energie- und industriepolitischer Ziele nur schleppend voran. Ohne ein investitionsfähiges Förderinstrument wird das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 Elektrolysekapazitäten von 10 GW aufzubauen, deutlich verfehlt werden. Die Elektrolyse-Industrie-Wirtschaftsallianz (EIWA) legt deshalb ein CfD-basiertes Fördermodell vor, das den wirtschaftlichen Hochlauf einer heimischen Wasserstoffproduktion ermöglicht und gleichzeitig Versorgungssicherheit, Windenergieausbau und industrielle Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Die vom Wuppertal Institut im Auftrag der EIWA erstellte Analyse zeigt, dass der Hochlauf
Förderbescheid über sechs Millionen Euro für das Zukunftsprojekt „HyTec“ übergeben Erneuerbare & Ökologie Technik Wasserstofftechnik 3. Juli 2026 neoxid hydrogen AG erhält rund 2 Millionen Euro EU-Förderung für neue Produktion von Wasserstoff-Sicherheitskomponenten in Neuss (WK-intern) - Die neoxid hydrogen AG hat heute aus den Händen des Regierungspräsidenten Thomas Schürmann den Förderbescheid für das Zukunftsprojekt „HyTec“ entgegengenommen. Das Projekt wird im Rahmen des EFRE/JTF-Programms Nordrhein-Westfalen 2021–2027 mit rund 2,04 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union gefördert. Mit „HyTec“ errichtet die neoxid hydrogen AG eine moderne Produktionshalle mit hochautomatisierter Serienfertigung für Wasserstoffsensoren und katalytische Wasserstoff-Brenner am Standort Neuss. Das Investitionsvolumen des Förderprojekts beträgt rund sechs Millionen Euro. In einem zweiten, nicht geförderten Bauabschnitt soll anschließend ein Bürogebäude mit einem Investitionsvolumen von rund
Netzanschlusspaket: Alterric warnt vor Vollbremsung beim Windkraftausbau Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. Juli 2026 Der Energieparkentwickler Alterric sieht die weitere Verzögerung der geplanten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2027) und des neuen Netzanschlusspakets mit großer Sorge. (WK-intern) - Die bisher nur als Leaks bekannten Gesetzesentwürfe der Bundesregierung würden die Finanzierbarkeit neuer Windenergieprojekte gefährden. Damit drohe eine erhebliche Bremse für die Versorgung des deutschen Industriestandorts mit dringend benötigter, günstiger Energie. Statt die Transformation zu beschleunigen, sollen aktuelle Herausforderung einseitig zulasten der Erzeuger gelöst werden, statt das Gesamtsystem zu optimieren. Redispatch-Vorbehalt gefährdet Projektfinanzierung Ein zentraler Kritikpunkt von Alterric ist der geplante „Redispatch-Vorbehalt“ im Netzanschlusspaket. Demnach sollen Betreiber neuer Anlagen bei Netzengpässen bis zu zehn Jahre lang ohne finanzielle Entschädigung abgeregelt werden können.
Grüner Stahl aus der Aufbereitungsanlage für zerkleinerten Stahl- und Eisenschrott Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 5. Juni 2026 Ressourcenschonende Produktion von hochqualitativem grünem Stahl - 2,8 Millionen Euro für innovative Pilotanlage zur Scherenschrottaufbereitung aus dem Umweltinnovationsprogramm (WK-intern) - Die ROGESA Roheisen- und Rohstoffgesellschaft Saar mbH plant in Dillingen/Saar eine innovative Aufbereitungsanlage für zerkleinerten Stahl- und Eisenschrott (sog. Scherenschrott), mit der hochwertiger „grüner“ Stahl ressourcenschonend hergestellt werden soll. Hierfür muss der im Schrott enthaltene Kupferanteil möglichst gering sein. Die neue Anlage, die in der zweiten Jahreshälfte 2028 an den Start geht, reduziert den Kupfereintrag dank einer neuartigen Kombination aus Materialvorbereitung, Objekterkennung mit KI-Unterstützung und röntgenbasierter Analytik im Vergleich zu marktüblichen Verfahren effizienter und verbraucht deutlich weniger Ressourcen. So lassen sich jährlich bis
Start des Förderportals für E-Mobilität Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Mitteilungen Verbraucherberatung 20. Mai 2026 Elektromobilität stärkt Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz (WK-intern) - Mit der Freischaltung des Portals für die Förderung von E-Pkw der Bundesregierung heute, erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Es ist richtig, dass die Bundesregierung Menschen und Familien mit kleinen und mittleren Einkommen beim Kauf eines E-Fahrzeugs unterstützt. Ab heute können die Anträge gestellt werden. Zum Jahresbeginn fuhren bereits mehr als zwei Millionen reine E-Pkw auf Deutschlands Straßen. Diese E-Pkw sparen jährlich rund zwei Milliarden Liter Benzin ein – das entspricht rund 60.000 Tanklastzügen - und leisten damit einen entscheidenden Beitrag für Klimaschutz und mehr Resilienz in Deutschland. Schon die angekündigte Förderung der Bundesregierung sowie die
GETEC realisiert klimaneutrale Wärmeversorgung für Böhlen Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Ökologie Technik 19. Mai 2026 GETEC treibt gemeinsam mit der Stadt Böhlen, der Wohnungsgenossenschaft Böhlen eG und der Wohnungsbau-Genossenschaft Kontakt e.G. die Transformation der lokalen Wärmeversorgung voran. (WK-intern) - Ziel ist die Dekarbonisierung des bestehenden Wärmenetzes und die langfristig klimaneutrale Versorgung von Wohn-, Gewerbe- und öffentlichen Gebäuden. Im Rahmen des Projekts wird die bisherige Wärmeversorgung, die an das Braunkohlekraftwerk Lippendorf angebunden war, grundlegend neu ausgerichtet. 1.500 Tonnen CO₂-Einsparung jährlich Dekarbonisierung: GETEC transformiert gemeinsam mit der Stadt Böhlen und zwei Wohnungsgenossenschaften das lokale Wärmenetz von Braunkohle auf erneuerbare Energien. Neue Energiezentrale: Eine moderne Anlage mit Pelletkesseln und Wärmepumpe (3.600 kW Gesamtleistung) versorgt künftig 980 Wohneinheiten und acht öffentliche Gebäude – mit
BWE: Politik muss Windenergie die Fesseln lösen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Offshore Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 12. Mai 2026 Windenergie kann einen entscheidenden Beitrag leisten, um den deutschen Wirtschaftsstandort zu stärken und Energiekosten dauerhaft zu senken. (WK-intern) - BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek fordert die Bundesregierung auf, dafür mit dem EEG und dem Netzpaket mutig die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. „Der industrielle Mittelstand verlangt dringend nach sicherem, verlässlichem und kostengünstigem Strom. Als Windenergiebranche stehen wir bereit, noch mehr Verantwortung für Deutschlands Energiesicherheit zu übernehmen. Dafür muss die Bundesregierung mit den angekündigten Gesetzen konsequent die Voraussetzungen schaffen und den Erneuerbaren Energien einen unkomplizierten Marktzugang ermöglichen. Der bisher bekannte Entwurf der EEG-Novelle bleibt hier noch weit hinter den Erwartungen zurück. Es braucht rechtssichere und praxistaugliche Regelungen