Studie: 60 Prozent mehr erneuerbare Energieanlagen lassen sich in bestehende Verteilnetze integrieren Forschungs-Mitteilungen 17. November 2015 FNN-Studie "Statische Spannungshaltung": Bis zu 60 Prozent mehr Erneuerbare-Energie-Anlagen in bestehenden Netzen möglich (WK-intern) - Bis zu 60 Prozent mehr erneuerbare Energieanlagen lassen sich in bestehende Verteilnetze integrieren, wenn die Anlagen sich aktiv an der statischen Spannungshaltung beteiligen Die bereits in der Hoch- und Mittelspannung bewährte Einspeisung von Blindleistung in Abhängigkeit von der Spannung (Q(U)-Regelung) ist auch für die Niederspannung nutzbar. Die Studie "Statische Spannungshaltung" ist die zweite von vier Studien des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE|FNN) zur Weiterentwicklung der Verteilnetze. Die Studie untersucht, inwiefern neue Anforderungen an Wechselrichter in der Niederspannung zur Integration zusätzlicher Erneuerbare-Energie-Anlagen in bestehende Verteilnetze beitragen können. Die Netzbetreiber
Uni Kassel bietet praxisnahe Weiterbildung für Windenergie-Anlagenplaner Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 16. November 201516. November 2015 Weiterbildung Windenergie-Anlagenplaner geht in die 6ste Runde (WK-intern) - Am 12.02.2016 startet zum 6ten Mal die berufsbegleitende Weiterbildung zum „Windenergie-Anlagenplaner“ der Universität Kassel. Zielgruppe der praxisnahen Weiterbildung sind sowohl Ingenieure / Naturwissenschaftler sowie Personen, die im Umfeld (z.B. in Planungsbüros oder Kommunen) der Projektierung, Planung und Betreuung von Windenergieanlagen arbeiten. An 7 Präsenzterminen (jeweils Freitagnachmittag und Samstag) beschäftigen sich die Teilnehmer gemeinsam mit den Dozenten mit folgenden Themen Anlagentechnik Windenergieanlagen Vorgehen bei der Planung und Vorbereitung der Genehmigung von Windenergieanlagen Klärung des lokalen Potenzials an nutzbarer Energie und Bedingungen der Netzeinspeisung Festlegung der Versorgungsziele Beurteilung der zu beachtenden Rahmen- und Randbedingungen (z.B. naturschutz- und immissionsschutzrechtliche Voraussetzungen) Vorbereitung der Standortfestlegung
Vattenfall beantragt beim Bundesamt Neu-Genehmigung für Zwischenlager Brunsbüttel Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 16. November 2015 Energiewendeminister Habeck: „Alle gerichtlichen Anforderungen müssen erfüllt werden“ (WK-intern) - Der Betreiber des Kernkraftwerks Brunsbüttel hat heute (16. November 2015) beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eine neue Genehmigung zur Aufbewahrung von Kernbrennstoffen im Standortzwischenlager in Brunsbüttel beantragt. BRUNSBÜTTEL/KIEL - Der Antrag bezieht sich ausschließlich auf die bereits im Standortzwischenlager gelagerten Brennelemente und den noch im Kernkraftwerk befindlichen Kernbrennstoff, nicht auf hochradioaktive Abfälle aus der Wiederaufbereitung (WAA-Castoren). Das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle hatte aufgrund einer Gerichtsentscheidung Anfang 2015 rechtskräftig die Genehmigung verloren. Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck erklärte dazu heute in Kiel: „Seit dem Verlust der Genehmigung duldet die Atomaufsicht des Landes die Lagerung der neun
Quartalszahlen: Kübler zieht positive Bilanz des bisherigen Geschäftsverlaufs 2015 Mitteilungen Techniken-Windkraft 16. November 2015 Mit Stand August verzeichnet die Kübler Gruppe aus Villingen-Schwenningen in seinen Geschäftsbereichen Positions- und Bewegungssensorik, Übertragungstechnik, Funktionale Sicherheitstechnik und Zähl- und Prozesstechnik ein neuprozentiges Wachstum. (WK-intern) - Das gaben die beiden Gesellschafter und Geschäftsführer Gebhard F. Kübler und Lothar W. Kübler in ihrer Jahrespressekonferenz am 15.9.2015 bekannt. Die Investitionen in Sachanlagen und Zukunftsprojekte inkl. Technologieinvestitionen seien 2015 erneut gestiegen. Man strebe in der Firmengruppen einen konsolidierten Umsatz von über 60 Mio € an. Damit hätte Kübler seinen Umsatz in 5 Jahren beinahe verdoppelt. Aktuell verzeichne Kübler im dritten und vierten Quartal allerdings einen etwas nachlassenden Auftragseingang im Vergleich zum ersten Halbjahr. Kübler setzt für
IAV zeichnet herausragenden Ingenieurs-Nachwuchs aus E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 15. November 2015 Gestern hat IAV in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin zum zwölften Mal die Hermann-Appel-Preise verliehen. (WK-intern) - Die prämierten Arbeiten beschäftigen sich mit ganz unterschiedlichen Themen – vom optimierten Verbrennungsmotor bis hin zur Objekterkennung durch Umfeldsensorik. Die Einreichungen stammten von Universitäten aus ganz Deutschland. Aus 42 eingereichten Bachelor-, Master-, Diplom- und Doktorarbeiten wählte die Fachjury aus Automobilexperten sechs Preisträger in den drei Fachgebieten „Zukünftige Mobilität“, „Antriebsstrangentwicklung“ und „Fahrzeugentwicklung“ aus, zudem wurde ein Sonderpreis vergeben. Insgesamt ist der Hermann-Appel-Preis mit 15.000 Euro dotiert, hinzu kommt der Sonderpreis mit 1.500 Euro. Die Einreichungen kamen von Hochschulen aus ganz Deutschland, beispielsweise
Umweltminister wollen bei Netzengpässen erneuerbaren Strom stärker nutzen. Behörden-Mitteilungen 15. November 2015 Minister Habeck: „Damit kann die Energiewende in Industrie, Wärme und Verkehr vorangetrieben werden.“ (WK-intern) - Die Umweltministerkonferenz (UMK) macht sich für eine bessere Nutzung von erneuerbarem Strom bei Netzengpässen stark. AUGSBURG - „Statt Strom aus Wind, Sonne und Biomasse zwangsweise abzuschalten, wenn das Netz nicht ausreicht, brauchen wir ein System für zuschaltbare Lasten“, sagte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck heute (13. November 2015) nach der UMK in Augsburg. Die UMK fordert die Bundesregierung auf Antrag Schleswig-Holsteins daher auf, zu prüfen, wie sich ein solches System umsetzen lässt. „Der zügige Netzausbau ist unentbehrlich; in Schleswig-Holstein kommen wir gut voran. Aber bundesweit verzögert er sich, etwa bei
Wahlfreiheit bei Stromzählern bringt Kundenvorteile Mitteilungen 12. November 2015 Der Wechsel des Messstellenbetreibers bietet Chancen für intelligente Stromnetze und oft auch eine Kostensenkung für die Kunden Erlenbach. (WK-intern) - Intelligente Stromnetze, smarte Stromzähler und die Liberalisierung des Messwesens bringen neue Anforderungen für die Stromkunden mit sich, bieten aber auch einige Chancen. Darauf weisen die Experten den Energieanbieters Deutsche Energie hin. Die Liberalisierung des Messstellenbetriebes nach Paragraph 21b des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ist bringt Vorteile für alle Kunden auf dem Stromund Gasmarkt. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Energie privat oder gewerblich genutzt wird. Denn seitdem „Gesetz zur Öffnung des Messwesens bei Strom und Gas für Wettbewerb” im Jahr 2008 kann jeder Gas-
EEG – Statistik: Deutlicher Anstieg von Einspeisemanagementmaßnahmen Behörden-Mitteilungen 12. November 201511. November 2015 Die Bundesnetzagentur hat heute die jährliche Auswertung „EEG-in-Zahlen“ für das Jahr 2014 veröffentlicht. (WK-intern) - „Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick über Kernaspekte von erneuerbaren Energien in Deutschland“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Im Jahr 2014 wurde so viel Strom aus erneuerbaren Energien abgeregelt wie in den Jahren 2009 bis 2013 zusammen“, fasst Homann zusammen und erläutert: „Dies entspricht erstmals knapp über ein Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien mit zunehmender Tendenz. Die Entwicklung macht die Notwendigkeit eines zügigen Netzausbaus zur Aufnahme des erneuerbar erzeugten Stroms im Norden und dessen Transport zu den Verbrauchszentren im Süden abermals sehr deutlich.“ Die Veröffentlichung enthält als
Wahlschalter ermöglichen die Ansteuerung von bis zu 6 Messstellen im Hydrauliksystem Mitteilungen Technik 12. November 201511. November 2015 Mehrfachmessung mit nur einem Manometer (WK-intern) - Manometerwahlschalter des Typs SWS-M von Stauff ermöglichen die Messung des Betriebsdruck von hydraulischen Anlagen an bis zu sechs verschiedenen Messstellen im System mit nur einem Anzeigegerät. Im Regelfall ist dieses ein analoges oder digitales Manometer. Die Auswahl der zu überwachenden Messstelle erfolgt dabei durch Drehen des Knopfes auf der Oberseite des Bauteils. Auf diesem Wege lassen sich sowohl in der Erstausrüstung, als auch in der Nachrüstung durch den Maschinebetreiber Anschaffungs- und ggf. auch Wartungs- und Kalibrierkosten für Messmittel reduzieren. Konzipiert wurden die Wahlschalter, welche einfach mittels Anschlussgewinde G 1/4 BSP oder 7/16-20 UNC (1/4 SAE) in die
Metaanalyse zur Preisentwicklung fossiler Brennstoffe Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. November 201511. November 2015 Ölpreis und Energiewende im Wechselspiel (WK-intern) - Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht Metaanalyse zur Preisentwicklung fossiler Brennstoffe Die Internationale Energieagentur rechnet für das Jahr 2020 mit einem Ölpreis von rund 80 US-Dollar pro Barrel. Das geht aus dem heute in Berlin vorgestellten World Energy Outlook 2015 hervor. Welche Annahmen andere wissenschaftliche Szenarien zur langfristigen Entwicklung des Ölpreises treffen, beschreibt eine heute veröffentlichte Metaanalyse der Agentur für Erneuerbare Energien. Die 15-seitige Publikation vergleicht 15 aktuelle Energieszenarien in Bezug auf die unterstellten Erdöl-, Steinkohle- und Erdgaspreise bis zum Jahr 2050. Die Analyse zeigt, dass Angebot und Nachfrage nach fossilen Brennstoffen und damit auch ihr Preis
Marktforschung: Neue Studie zu Erfolgsmodellen für Energieunternehmen Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 11. November 2015 Erfolgreiche Energieversorger der Zukunft sind Poolmanager – Fachkonferenz am 26. und 27. November in Berlin (WK-intern) - Anlässlich der Fachkonferenz „16. Forum Solarpraxis – Wege in die neue Energiewelt“ veröffentlichen die Marktforscher des „Büro F - New Energy Markets“ eine neue Studie zu aktuellen Erfolgsmodellen für Energieunternehmen. Zentrales Ergebnis: Erfolgreiche Energieversorger (EVUs) vereinen künftig verschiedene Rollen unter einem Dach und werden zu Poolmanagern. Sie erzeugen ihre Energie dezentral, vermarkten erneuerbaren Strom, finanzieren neue Energieanlagen und steuern flexible Energieverbraucher. Diese Geschäftsmodelle knüpfen einerseits an die gewohnten Aufgaben von EVUs an. Andererseits können die Unternehmen durch digitale Lösungen und Speichertechnologien weitere Geschäftsbereiche für sich erschließen
Auswirkungen von Infraschall im Nahbereich auf die Gesundheit der Menschen Forschungs-Mitteilungen Windenergie 11. November 2015 Infraschall bei Windkraftanlagen (WK-intern) - Untersuchungen bestätigen: keine gesundheitlich nachteiligen Auswirkungen feststellbar Sowohl internationale Untersuchungen als auch österreichische Messungen von Infraschall bestätigen, dass Infraschall selbst im Nahbereich von Windkraftanlagen die Wahrnehmungsschwelle nicht überschreitet und keine Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen hat. Windräder erzeugen sauberen Strom ohne Abgase und ohne giftige Abfälle. „Die Energiewende ist auch ein Gesundheitsprojekt. Mit jedem Windrad werden viele Patienten - vor allem Kinder – vor dem Krankwerden bewahrt“, erklärt Dr. Heinz Fuchsig, Umweltbeauftragter der Österreichischen Ärztekammer. „Infraschall“ ist eigentlich nichts anderes als normaler Schall. Allerdings findet dieser auf einer sehr niedrigen Frequenz statt. Ähnlich wie beim Licht, wo es