Strommarkt 2.0: fit für das 21. Jahrhundert Behörden-Mitteilungen 5. November 2015 Das neue Strommarktgesetz stärkt Marktmechanismen und gewährleistet die Versorgungssicherheit (WK-intern) - Auch wenn sich der Herbst von seiner goldenen Seite zeigt – der Winter sitzt ihm im Nacken. Für einzelne Regionen meldet der Deutsche Wetterdienst bereits null Grad Celsius. Je weiter die Temperaturen sinken, desto gemütlicher wird es zu Hause: Heizungen sorgen für Wärme, Fernseher laufen öfter, Lichter brennen länger. Strom und Wärme dafür fließen zuverlässig – wann immer wir sie brauchen. Und immer mehr davon kommt aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne. Schon heute machen die erneuerbaren Energien rund ein Drittel unserer Stromversorgung aus: 32,5 Prozent am Stromverbrauch waren es im ersten
Geothermiekongress findet vom 29. November bis 1. Dezember 2016 statt Forschungs-Mitteilungen Geothermie Veranstaltungen 5. November 20154. November 2015 DGK 2015 stärkt die Wissensvermittlung Der DGK 2016 findet vom 29. November bis 1. Dezember 2016 statt. Armin Laschet fordert verstärkte Anstrengungen zur Nutzung der Erdwärme. Prof. Dr. Horst Rüter und Elena Mraz werden geehrt. Präsidium des Bundesverbandes Geothermie wurde gewählt: Erwin Knapek (Präsident), Leonhard Thien, Lutz Stahl (Vizepräsidenten), Inga Moeck (Schriftführerin) (WK-intern) - Der zweite Forentag beschließt den diesjährigen Geothermiekongress. Überzeugen konnte die hohe Qualität der Vorträge der über hundert Referenten. Der DGK kehrt im kommenden Jahr, vom 29. November bis 1. Dezember 2016 zurück ins Haus der Technik. Dr. Erwin Knapek vom Bundesverband Geothermie, Veranstalter des DGK 2015, zieht ein positives Fazit. „Die Konzentration auf
Energiepolitische Beschlüsse sollen das Fundament für den Strommarkt der Zukunft steht Behörden-Mitteilungen 4. November 2015 Das Bundeskabinett hat weitreichende energiepolitische Beschlüsse gefasst. (WK-intern) - Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, erklärt dazu: "Mit den heutigen Beschlüssen des Bundeskabinetts haben wir ein neues Kapitel für den Strommarkt der Zukunft aufgeschlagen. Das Gesetz zur Weiterentwicklung des Strommarktes (PDF: 1,1 MB) schafft einen konsequent marktwirtschaftlichen Ordnungsrahmen für den Strommarkt der Zukunft. Mit dieser größten Reform des Strommarktes seit der Liberalisierung der Energiemärkte in den 90er Jahren machen wir den Strommarkt fit für das 21. Jahrhundert. Wir buchstabieren Versorgungssicherheit europäisch und integrieren die erneuerbaren Energien optimal in den Markt. Flankierend schaffen wir durch das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende den
Gaspreise sind für Unternehmen so günstig wie nie – Strompreise bleiben niedrig Behörden-Mitteilungen 4. November 2015 Wettbewerbsnachteile durch alte Gaslieferverträge (WK-intern) - ISPEX-Energiepreisindex: Gaspreise sind für Unternehmen so günstig wie nie – Strompreise bleiben niedrig Bayreuth. Abgaben und Umlagen auf die Energiekosten steigen im kommenden Jahr erneut. Unternehmen können ihre reinen Strom- oder Gaskosten allerdings weiter senken und damit die steigenden hoheitlichen Abgaben teilweise kompensieren. Die Experten des Energiedienstleisters ISPEX haben die Preisentwicklungen bei Strom und Gas für Gewerbe- und Industriekunden im Monat Oktober analysiert und geben einen Ausblick auf die weitere Entwicklung. Die Strompreise sind für Unternehmen weiter niedrig Zwar gab es an den Strombörsen im Oktober zeitweise einen Aufwärtstrend, insgesamt sind die Strompreise für Terminlieferungen im Oktober aber weiter
Menschliche Gier stoppt Entwicklung der Zivilisation Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. November 20154. November 2015 Die Gier im Gehirn ist entscheidend mitschuldig an den Kriegen und Krisen der letzten Jahre, die zunehmend die Welt ins Chaos stürzen. (WK-intern) - Der Zukunftskreis „Gesundheit und Alter“ kam auf der Sitzung am 12.10.2015 zu dem Ergebnis, dass Sanktionierungsmechanismen in der Gesellschaft entwickelt werden müssen, die den Menschen in die Lage versetzen, zu Gunsten der Gesellschaft seine Gier zu kontrollieren. Nur so kann ein neuer Grad an Zivilisation erreicht werden und das ist die erste Voraussetzung, wenn wir an eine friedliche Welt denken wollen. Gier hat deswegen so umfassende Auswirkungen, da sie alle Bereiche der Gesellschaft durchdringt, von der Kunst, über
Fossile Energieträger werden fünfmal so hoch subventioniert wie Erneuerbare Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. November 2015 Faktencheck Energiewende (WK-intern) - Nach dem erfolgreichen Start im Vorjahr liegt nun der „Faktencheck Energiewende 2015“ vor. Er bietet eine umfassende Aufarbeitung aktueller Daten, Trends und Argumente in der klima- und energiepolitischen Diskussion und entkräftet auf Basis internationaler Studien die gängigsten Mythen rund um das Thema „Energiewende“. Die Schwerpunkte sind nicht als Aktualisierung der vorangegangenen Faktenchecks zu verstehen, sondern rücken neue Themen und Fakten in den Fokus. Im Jahr der UN-Klimakonferenz in Paris steht der Klimaschutz verstärkt im Mittelpunkt. Der Faktencheck Energiewende 2015 wurde in bewährter Kooperation von Klima- und Energiefonds und dem Verband Erneuerbare Energien Österreichs erstellt. Er liegt in einer
Wer zahlt die Atom-Folgekosten? Die Entscheidung naht Mitteilungen Ökologie 4. November 2015 Morgen tritt im Berliner Wirtschaftsministerium erstmals die neue Atom-Finanz-Kommission zusammen, die den Umgang mit den Folgekosten der Atomkraft regeln soll. (WK-intern) - Gemeinsam mit unseren Partnern vom Münchner Umweltinstitut wird .ausgestrahlt vor Ort sein und den Vorsitzenden der Kommission (Matthias Platzeck, Jürgen Trittin und Ole von Beust) die Unterschriften von über 133.000 Menschen übergeben. Die Forderung all dieser Menschen: Nehmt den Stromkonzernen das Geld für den AKW-Abriss und die Atommüll-Lagerung ab, so lange noch etwas zu holen ist. Und entlasst sie gleichzeitig nicht aus der Verantwortung für Kostensteigerungen in der Zukunft. Um dieser Forderung auch während der Arbeit der Kommission Nachdruck verleihen zu
Deutschen sprechen sich mehrheitlich gegen kostenpflichtigen Zwangseinbau intelligenter Stromzähler aus Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. November 2015 Verbraucher skeptisch gegenüber Smart Metern: 60 Prozent lehnen Einbaupflicht ab (WK-intern) - 60 Prozent der Deutschen sprechen sich gegen den Zwangseinbau intelligenter Stromzähler aus. Und nur jeder Dritte ist der Meinung, dass er mit einem sogenannten „Smart Meter“ seine Energiekosten senken kann. Das geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage unter 2.000 Bundesbürgern im Auftrag des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick hervor. Damit erhalten die Pläne der Bundesregierung, Stromkunden in Zukunft zum Einbau von Smart Metern zu verpflichten, einen erheblichen Dämpfer. Das Kabinett berät am Mittwoch über den Gesetzentwurf für ein Digitalisierung-Gesetz. Laut der LichtBlick-Umfrage können zudem 90 Prozent der Deutschen mit dem Begriff „Smart Meter“ nichts
Strategien zum Rückbau kerntechnischer Anlagen Forschungs-Mitteilungen 4. November 2015 GiS informiert auf der ICOND 2015 (WK-intern) - cDecom, das ganzheitliche, systemunabhängige IT-Konzept für den Rückbau kerntechnischer Anlagen; Entwicklung spezifischer Lösungen zur Verwaltung von Rest- und Abfallstoffen Zum dritten Mal präsentiert sich die GiS - Gesellschaft für integrierte Systemplanung mbH im Rahmen ihrer Partnerschaft mit dem Aachen Institute for Nuclear Training (AiNT) auf der nunmehr vierten International Conference on Nuclear Decommissioning (ICOND 2015), die in diesem Jahr vom 17. - 19. November im neuen Erweiterungsbau des World Conference Center (WWC) Bonn stattfindet. Der Anlass Die Stilllegung und der Rückbau kerntechnischer Anlagen stellen technisch und organisatorisch höchste Ansprüche an alle Beteiligten, die wiederum Hand in
Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg des Energieverbrauchs Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 4. November 2015 Energieverbrauch wird 2015 steigen (WK-intern) - Erneuerbare und Erdgas legen zu / Herbstprognose vorgelegt Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg des Energieverbrauchs in Deutschland um etwa 1,7 Prozent auf rund 13.360 Petajoule (PJ) oder 456 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t. SKE). Wie die AG Energiebilanzen in ihrer traditionellen und meist sehr präzisen Herbstprognose ausführt, werden die erneuerbaren Energien mit einen Zuwachs von knapp 9 Prozent am stärksten zulegen. Es folgt aufgrund der gegenüber der im Vorjahr kühleren Witterung und dem damit höheren Wärmebedarf das Erdgas mit einem Plus von etwa 8,5 Prozent. Der Mineralölverbrauch wird in etwa auf dem
Wasserkraft: Siemens errichtet HGÜ-Anlage für effizienten Stromtransport zwischen Äthiopien und Kenia Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 4. November 2015 Im Konsortium mit dem Bauunternehmen Isolux Corsan errichtet Siemens eine Anlage zur Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) zwischen Äthopien und Kenia. (WK-intern) - Über diese rund eintausend Kilometer lange HGÜ-Verbindung, Ethiopia-Kenya Power Systems Interconnection Project genannt, wird umweltfreundlich aus Wasserkraft erzeugter Strom von Äthiopien verlustarm nach Kenia übertragen. Zudem verbessert die HGÜ-Verbindung den Energieaustausch zwischen beiden Ländern, erhöht die Netzstabilität und optimiert den Einsatz der regenerativen Stromerzeugungsanlagen in der Region. Auftraggeber sind die Stromversorgungsunternehmen Ethiopian Electric Power Corporation (EEPCO) und Kenya Electricity Transmission Co. Ltd. (KETRACO). Der Gesamtauftragswert des von der Weltbank und der African Development Bank finanzierten Projektes beträgt rund 450 Millionen US-Dollar. Die Anlage soll
VW… Stickoxidausstoss von Dieselfahrzeugen: Empa-Forscher optimieren den Diesel-Kat Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. November 20154. November 2015 Dieselabgase ganz ohne Stickoxide – ist das möglich? (WK-intern) - Der Skandal um VW hat den Stickoxidausstoss von Dieselfahrzeugen in den Fokus gerückt. Dieser ist aufgrund der unterschiedlichen Motorentechnik seit je höher als bei Benzinautos. Dafür verbrauchen Diesel weniger Treibstoff. Gelänge es, Dieselabgase effizient zu «entsticken», hätte man einen sparsamen, sauberen Motor. Empa-Forscher arbeiten daran, die Katalysatortechnologie für Diesel zu optimieren. Im Vergleich zu Benzinern verbrennen Dieselmotoren ihren Treibstoff effizienter – und stossen daher entsprechend weniger vom Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) aus. Dies unter anderem, weil Dieselmotoren mit Luftüberschuss im so genannten Magerbetrieb arbeiten. Wegen des «überschüssigen» Luftsauerstoffs im Abgas kann allerdings der aus Benzinmotoren