Forschung: Was kostet die Energiewende? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 7. November 20156. November 2015 Wege zur Transformation des deutschen Energiesystems bis 2050 (WK-intern) - Die Energiewende in Deutschland ist erklärtes politisches Ziel der Bundesregierung. Um mindestens 80 Prozent, bezogen auf 1990, sollen die Treibhausgasemissionen bis 2050 reduziert werden. Hierfür ist eine massive Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen erforderlich, die einen fundamentalen Umbau hin zu einer weitgehend dekarbonisierten Energieversorgungsstruktur bedingen. Dieser Umbau, der erhebliche Investitionen erfordert, ist allerdings kein Selbstläufer. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE stellen jetzt eine Studie zur System- und Kostenentwicklung einer klimaschutzkompatiblen Transformation des deutschen Energiesystems von heute bis 2050 vor. Die modell-basierte Untersuchung erstreckt sich über alle Sektoren und Energieträger und analysiert detailliert,
Bioplastik aus Naturfasern, eine Alternative zum herkömmlichen Kunststoffen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. November 2015 Die Klimastiftung Schweiz unterstützt neun Projekte von Schweizer und Liechtensteiner KMU (WK-intern) - Kunststoff wird zum Naturstoff Die Klimastiftung Schweiz spricht 400‘000 Franken für Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Gefördert werden neben Energiespar-Projekten auch Innovationen wie die Weiterentwicklung eines Plastiks aus natürlichen Rohstoffen und die Produktion von Pflanzenkohle. Mit Plastik aus Naturfasern hat ein Zürcher KMU eine Alternative zum herkömmlichen Kunststoff gefunden. Hergestellt wird das Bioplastik «FluidSolids» hauptsächlich aus Abfällen der Landwirtschaft und natürlichen Bindemitteln. Das fertige Produkt ist geruchsfrei und stabil. Am Ende seiner Lebensdauer lässt es sich kompostieren. Bisher werden aus dem Kunststoff beispielsweise Stühle, Schaufensterpuppen und Kleiderbügel hergestellt.
Erstmals über 80 Prozent erneuerbarer Strom in Österreich Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 6. November 2015 Infobroschüre „Strom in Österreich“ neu erschienen: Der Nachschlagewerk-Klassiker geht neue Wege (WK-intern) - Österreichs Stromerzeugung war 2014 umweltfreundlicher denn je. 80,1 Prozent des Stroms aus Österreich stammten in diesem Jahr aus erneuerbaren Ressourcen (2013: 77 Prozent). Das ist nur eines der Highlights des aktuellen Nachschlagewerks „Strom in Österreich“. Erstmals erscheint die Infobroschüre mit ihrer Sammlung von Daten und Fakten auch als nutzerfreundliche Smartphone- und Computer-Variante. > Download der Presseaussendung PM: Oesterreichs Energie
Siemens und Bolivien vereinbaren Energiekooperation Mitteilungen 6. November 20156. November 2015 (WK-intern) - Absichtserklärung mit einem Volumen von über 1 Milliarde Euro Siemens hat mit dem bolivianischen Energieministerium eine weitreichende Vereinbarung über eine Kooperation im Energiebereich sowie eine Zusammenarbeit bei Produkten und Dienstleistungen für die Öl- und Gasindustrie unterzeichnet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Erneuerbaren Energien sowie der Stromübertragung und -verteilung. In Anwesenheit des bolivianischen Präsidenten Evo Morales wurde während seines Besuchs in Deutschland eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Im Rahmen der exklusiven Vereinbarung beabsichtigt Siemens, Ausrüstung für Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Anlagen für eine deutliche Erweiterung von drei bestehenden thermischen Kraftwerken des staatlichen Energieversorgers ENDE ANDINA in Bolivien zu liefern. Die Kraftwerke werden im
EU-Mitgliedstaaten sind nicht mit EU-Kommissionsvorschlag für Energiekennzeichnung einverstanden Mitteilungen Verbraucherberatung 6. November 2015 Der Ministerrat der Europäischen Union hat vergangene Woche seine vorläufige Position zur neuen Energiekennzeichnungsrichtlinie veröffentlicht, das berichtet der Umweltnachrichtendienst ENDS. (WK-intern) - Die EU-Kommission hatte im Juli den Vorschlag unterbreitet, die Kennzeichnungsklassen für die Energieeffizienz elektronischer Produkte wieder von A-G einzuteilen (s. EU-Umweltnews vom 7. Juli 2015). Zuletzt wurde technologischer Fortschritt mit bis zu drei Plussen nach dem A gekennzeichnet, was laut EU-Kommission eine deutliche Abgrenzung der Klassen verringere. Um bei der neuen Klassifizierung Platz für technologischen Fortschritt zu lassen, schlug die Kommission des Weiteren vor, die Klassen A und B zunächst frei zu lassen. Die Mitgliedstaaten stimmen in diesem Punkt jedoch nicht
Deutsch-bolivianischen Kooperationen bei der Windenergie Behörden-Mitteilungen Windenergie Wirtschaft 6. November 20155. November 2015 Zwischen Bolivien und Deutschland wird ein neues Kapitel bilateraler Beziehungen eröffnet. (WK-intern) - Das betonte Bundeskanzlerin Merkel nach einem Gespräch mit dem bolivianischen Präsidenten Evo Morales im Kanzleramt. Zusammenarbeit bei den erneuerbaren Energien Die Zusammenarbeit im Energiebereich soll künftig intensiviert werden. Die Bundeskanzlerin betonte, es seien Kooperationen bei den erneuerbaren Energien verabredet worden: "Bolivien möchte im Bereich der Windenergie sehr stark investieren, hat auch schon begonnen, die Rahmenbedingungen dafür zu setzen." Deshalb werde "gerade mit Unternehmen, die Windenergieanlagen produzieren, eine engere Kooperation stattfinden", sagte sie. Auch Präsident Morales begrüßte die deutsch-bolivianischen Kooperationen bei der Windenergie: "Die deutsche Technologie in diesem Bereich wird weltweit anerkannt", sagte
Unterschriftenübergabe an Vorsitzende der Atom-Finanz-Kommission Mitteilungen Ökologie 6. November 20155. November 2015 Über 130.000 Unterschriften gegen eine Bad Bank für Atomkraftwerke (WK-intern) - Zum Auftakt der heutigen konstituierenden Sitzung der Atom-Finanz-Kommission haben das Umweltinstitut München und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt über 130.000 Unterschriften an die Vorsitzenden Jürgen Trittin und Matthias Platzeck übergeben. Die Kommission soll bis Ende Januar Vorschläge für die Sicherung der Finanzierung des AKW-Rückbaus und der Lagerung des Atommülls vorlegen. Die UnterzeichnerInnen fordern, dass die Rückstellungen für die Folgekosten der Atomkraft in einen öffentlich-rechtlichen Fonds überführt werden, die Stromkonzerne aber weiterhin eine Nachhaftungs-Pflicht zu erfüllen haben. Aktuell müssen die finanziellen Rücklagen der Energiekonzerne lediglich bilanziert werden. Dadurch steht das Geld zum einen nicht in vollem
Europäische Klimaschutzziele sind auch ohne Atomkraft erreichbar Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. November 2015 Photovoltaik und Windkraft können Atomstrom ersetzen – Energieexperten des DIW Berlin: (WK-intern) - Renaissance der Atomkraft ist weder sinnvoll noch nötig Finanzierung des Rückbaus der Atomkraftwerke und der Endlagersuche sollte über öffentlich-rechtlichen Fonds gesichert werden Die europäischen Klimaschutzziele sind nicht gefährdet, wenn bestehende Atomkraftwerke nach und nach abgeschaltet und keine neuen mehr gebaut werden. Das ergeben Fallstudien sowie Szenarioanalysen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), denen zufolge die Emissionsminderungsziele in Europa bei einem deutlichen Ausbau erneuerbarer Energien auch gänzlich ohne Atomkraft erreicht werden können. „Europa braucht die Atomkraft nicht“, sagt Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin. „Deutlich
Ausblick IT-Gipfel: Wir müssen vor allem dem Mittelstand den Zugang zu Industrie 4.0 erleichtern Behörden-Mitteilungen 5. November 2015 Plattform Industrie 4.0 gibt Ausblick auf IT-Gipfel (WK-intern) - Heute kam im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unter Leitung von Bundeswirtschaftsminister Gabriel, vertreten durch Staatssekretär Machnig, und Bundesforschungsministerin Professor Wanka das Leitungsgremium der Plattform Industrie 4.0 zusammen, um sich über die bisherigen Ergebnisse und zukünftigen Ziele der Arbeit der Plattform auszutauschen. Mit über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus mehr als 100 Organisationen ist die Plattform Industrie 4.0 bereits sechs Monate nach ihrer Erweiterung weltweit das größte und vielfältigste Industrie 4.0-Netzwerk. Neben Staatssekretär Machnig und Bundesforschungsministerin Professor Wanka nahmen auch teil: Reinhard Clemens, Deutschen Telekom AG, Jörg Hofmann, IG Metall, Bernd Leukert, SAP SE,
Strom aus Österreich, sicher und sauber Mitteilungen Ökologie 5. November 2015 Empowering Austria, die Stromstrategie von Oesterreichs Energie 2015-2030 (WK-intern) - Mit einem neuen Ansatz für die Energieversorgung von morgen will Österreichs E-Wirtschaft innovative Impulse für die Energiezukunft aufzeigen. Das erklärte Wolfgang Anzengruber, Präsident von Oesterreichs Energie und CEO von Verbund bei der Vorstellung der Stromstrategie von Oesterreichs Energie: „Das Konzept unter dem Titel Empowering Austria zielt darauf ab, erkannte Hindernisse zu überwinden und mit neuen Partnerschaften eine selbsttragende Entwicklung zu starten, die uns zu mehr Versorgungssicherheit, energetischer Selbstbestimmung und Partizipation führt.“ Kern von Empowering Austria ist es, mehr Strom aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, zu nutzen und gemeinsam mit den tausenden neuen Stromproduzenten
Regierungsgutachter empfehlen Verlängerung des Speicherprogramms Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 5. November 2015 Speicher-Technologie unverzichtbar für Energiewende (WK-intern) - RWTH Aachen veröffentlicht Studie Speicher sind für den erfolgreichen Umbau der Energieversorgung hin zu immer höheren Anteilen volatiler Erneuerbarer Energien unverzichtbar. Das ist eines der Ergebnisse der Studie „Nachhaltige Entwicklung dezentraler Solarstromspeicher aus wissenschaftlicher Sicht“ des Instituts für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe der RWTH Aachen. Die Studie untersuchte die Wirkung des 2013 vom Bundestag eingeführten KfW-Förderprogrammes Erneuerbare Energien Speicher aus wissenschaftlicher und technischer Sicht. Die Gutachter bescheinigen dem Förderprogramm eine sehr positive energiewirtschaftliche Lenkungswirkung und empfehlen seine Fortführung. „Neben dem Ausbau der beiden tragenden Säulen der zukünftigen Stromversorgung, Wind und Solarstrom ist aufgrund von deren Wetterabhängigkeit die verstärkte
Leiterdes TÜV SÜD spricht zur Realisierung industrieller Wasserkreisläufe Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 5. November 2015 Die Verknappung der Ressource Wasser wird weltweit zu einem immer größeren Problem. (WK-intern) - Auf den Industrietagen Wassertechnik 2015 spricht Dr. Andreas Hauser, Leiter von TÜV SÜD Water Services, über die Wiederaufbereitung von Wasser und die Realisierung industrieller Wasserkreisläufe. München / Singapur - Die Industrietage Wassertechnik 2015 finden am 10./11. November 2015 in Frankfurt/Main statt. Obwohl es einen immensen Bedarf gibt, ist der Einsatz von wiederaufbereitetem Wasser im Moment vor allem auf die Landwirtschaft und verschiedene Industriebranchen beschränkt. Einem breiteren Einsatz stehen nach Aussage von Dr. Andreas Hauser vor allem die fehlenden gesetzlichen Rahmenbedingungen, die falsche Gestaltung von Wassertarifen und ein mangelndes Verständnis