Montanuniversität Leoben Forschungs-Mitteilungen Geothermie 8. November 2015 Montanuniversität Leoben koordiniert Geothermie-Projekt der EU (WK-intern) - Im Rahmen des mit 5,8 Millionen dotierten Projekts soll ein Schnellbohrsystem zur Erschließung geothermischer Energie entwickelt werden. Geothermische Energie hat Potential: Im Untergrund warten immense Heißdampf- und Wasserlagerstätten sowie Trockengesteine darauf, einen Beitrag zur Energieversorgung zu leisten. Dass der Anteil an geothermischen Energiequellen in der Europäischen Union dennoch sehr gering ist, liegt vor allem an den hohen Kosten, die mit der Erschließung einhergehen. Die Bohrungen verursachen große Kosten bei einer eher geringen Energieausbeute. Eine mögliche Lösung soll im Rahmen des Projekts „Thermo Drill“ gefunden werden, dessen Ziel es ist, ein ökonomisches und sicheres Bohrsystem zu
Keine Energiewende ohne Verkehrswende Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 8. November 20157. November 2015 Vortrag in der Reihe „Leibniz-Lektionen“ am 11. November um 17.30 Uhr in der Urania: (WK-intern) - „Mobilität von Morgen“ - über Chancen und Hindernisse spricht Weert Canzler vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), einem Institut der Leibniz-Gemeinschaft; und Sprecher des Leibniz-Forschungsverbundes Energiewende. Die Energiewende ist bisher vor allem eine Stromwende. Der Verkehr ist weiterhin abhängig vom Öl. Generell ist die Lage wahrlich widersprüchlich. Auf der einen Seite sind die Chancen eines Wandels nicht schlecht. Mächtige technische und gesellschaftliche Treiber für eine postfossile Mobilität lassen sich ausmachen. Die Digitalisierung vernetzt alle Verkehrsmittel. Busse und Bahnen, Autos und Fahrrad lassen sich zu einem „Intermodalen Mobilitätsangebot“ verknüpfen. Der Ausbau der erneuerbaren
Video: Yes, we can, schwimmende und fliegende Windkraftanlagen Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Videos Windenergie 8. November 20157. November 2015 Windkraft kann man am effizientesten auf hohen Bergen oder weit draußen auf dem Meer erzeugen, denn dort weht der Wind am stärksten. (WK-intern) - Die Windradbauer lassen sich immer neue Tricks einfallen, um Energie aus Luft zu gewinnen. Mit Windrädern in bis zu 600 Metern Höhe werden heute abgelegene Städte in Alaska mit Strom versorgt. Die Ozeane beherbergen einen neuen Typ von Windrad, der an der Wasseroberfläche treibt und durch horizontale Ruderblätter vor der zerstörerischen Kraft der Elemente geschützt wird. Eine weitere Herausforderung für die Konstrukteure besteht darin, auch schwache und unregelmäßige Luftbewegungen zu nutzen, insbesondere in der Stadt. So genannte „Windbäume“ (Windräder in
Tokyo Institute of Technology erforscht Supraleitung in Lithium-Titanat-Dünnschichtübergängen Forschungs-Mitteilungen Technik 7. November 20157. November 2015 Tokyo Institute of Technology research: A potential control over superconductivity (WK-intern) - An applied potential can reversibly induce a superconducting-insulator transition in lithium titanate thin films, report researchers at Tokyo Institute of Technology. “Controlling such exotic properties by applying an external field is one of the biggest continuous challenges in condensed matter physics,” state Kohei Yoshimatsu and his colleagues in their recent paper. Their latest results demonstrate that in thin-film structures it is possible to control the transition between superconducting and insulating states using lithium ion electrochemical reactions. Observations of a transition between a superconducting and insulating state in certain two-dimensional materials has stimulated
Forschung: Was kostet die Energiewende? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 7. November 20156. November 2015 Wege zur Transformation des deutschen Energiesystems bis 2050 (WK-intern) - Die Energiewende in Deutschland ist erklärtes politisches Ziel der Bundesregierung. Um mindestens 80 Prozent, bezogen auf 1990, sollen die Treibhausgasemissionen bis 2050 reduziert werden. Hierfür ist eine massive Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen erforderlich, die einen fundamentalen Umbau hin zu einer weitgehend dekarbonisierten Energieversorgungsstruktur bedingen. Dieser Umbau, der erhebliche Investitionen erfordert, ist allerdings kein Selbstläufer. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE stellen jetzt eine Studie zur System- und Kostenentwicklung einer klimaschutzkompatiblen Transformation des deutschen Energiesystems von heute bis 2050 vor. Die modell-basierte Untersuchung erstreckt sich über alle Sektoren und Energieträger und analysiert detailliert,
Bioplastik aus Naturfasern, eine Alternative zum herkömmlichen Kunststoffen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. November 2015 Die Klimastiftung Schweiz unterstützt neun Projekte von Schweizer und Liechtensteiner KMU (WK-intern) - Kunststoff wird zum Naturstoff Die Klimastiftung Schweiz spricht 400‘000 Franken für Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Gefördert werden neben Energiespar-Projekten auch Innovationen wie die Weiterentwicklung eines Plastiks aus natürlichen Rohstoffen und die Produktion von Pflanzenkohle. Mit Plastik aus Naturfasern hat ein Zürcher KMU eine Alternative zum herkömmlichen Kunststoff gefunden. Hergestellt wird das Bioplastik «FluidSolids» hauptsächlich aus Abfällen der Landwirtschaft und natürlichen Bindemitteln. Das fertige Produkt ist geruchsfrei und stabil. Am Ende seiner Lebensdauer lässt es sich kompostieren. Bisher werden aus dem Kunststoff beispielsweise Stühle, Schaufensterpuppen und Kleiderbügel hergestellt.
Europäische Klimaschutzziele sind auch ohne Atomkraft erreichbar Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. November 2015 Photovoltaik und Windkraft können Atomstrom ersetzen – Energieexperten des DIW Berlin: (WK-intern) - Renaissance der Atomkraft ist weder sinnvoll noch nötig Finanzierung des Rückbaus der Atomkraftwerke und der Endlagersuche sollte über öffentlich-rechtlichen Fonds gesichert werden Die europäischen Klimaschutzziele sind nicht gefährdet, wenn bestehende Atomkraftwerke nach und nach abgeschaltet und keine neuen mehr gebaut werden. Das ergeben Fallstudien sowie Szenarioanalysen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), denen zufolge die Emissionsminderungsziele in Europa bei einem deutlichen Ausbau erneuerbarer Energien auch gänzlich ohne Atomkraft erreicht werden können. „Europa braucht die Atomkraft nicht“, sagt Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin. „Deutlich
Regierungsgutachter empfehlen Verlängerung des Speicherprogramms Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 5. November 2015 Speicher-Technologie unverzichtbar für Energiewende (WK-intern) - RWTH Aachen veröffentlicht Studie Speicher sind für den erfolgreichen Umbau der Energieversorgung hin zu immer höheren Anteilen volatiler Erneuerbarer Energien unverzichtbar. Das ist eines der Ergebnisse der Studie „Nachhaltige Entwicklung dezentraler Solarstromspeicher aus wissenschaftlicher Sicht“ des Instituts für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe der RWTH Aachen. Die Studie untersuchte die Wirkung des 2013 vom Bundestag eingeführten KfW-Förderprogrammes Erneuerbare Energien Speicher aus wissenschaftlicher und technischer Sicht. Die Gutachter bescheinigen dem Förderprogramm eine sehr positive energiewirtschaftliche Lenkungswirkung und empfehlen seine Fortführung. „Neben dem Ausbau der beiden tragenden Säulen der zukünftigen Stromversorgung, Wind und Solarstrom ist aufgrund von deren Wetterabhängigkeit die verstärkte
Leiterdes TÜV SÜD spricht zur Realisierung industrieller Wasserkreisläufe Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 5. November 2015 Die Verknappung der Ressource Wasser wird weltweit zu einem immer größeren Problem. (WK-intern) - Auf den Industrietagen Wassertechnik 2015 spricht Dr. Andreas Hauser, Leiter von TÜV SÜD Water Services, über die Wiederaufbereitung von Wasser und die Realisierung industrieller Wasserkreisläufe. München / Singapur - Die Industrietage Wassertechnik 2015 finden am 10./11. November 2015 in Frankfurt/Main statt. Obwohl es einen immensen Bedarf gibt, ist der Einsatz von wiederaufbereitetem Wasser im Moment vor allem auf die Landwirtschaft und verschiedene Industriebranchen beschränkt. Einem breiteren Einsatz stehen nach Aussage von Dr. Andreas Hauser vor allem die fehlenden gesetzlichen Rahmenbedingungen, die falsche Gestaltung von Wassertarifen und ein mangelndes Verständnis
Geothermiekongress findet vom 29. November bis 1. Dezember 2016 statt Forschungs-Mitteilungen Geothermie Veranstaltungen 5. November 20154. November 2015 DGK 2015 stärkt die Wissensvermittlung Der DGK 2016 findet vom 29. November bis 1. Dezember 2016 statt. Armin Laschet fordert verstärkte Anstrengungen zur Nutzung der Erdwärme. Prof. Dr. Horst Rüter und Elena Mraz werden geehrt. Präsidium des Bundesverbandes Geothermie wurde gewählt: Erwin Knapek (Präsident), Leonhard Thien, Lutz Stahl (Vizepräsidenten), Inga Moeck (Schriftführerin) (WK-intern) - Der zweite Forentag beschließt den diesjährigen Geothermiekongress. Überzeugen konnte die hohe Qualität der Vorträge der über hundert Referenten. Der DGK kehrt im kommenden Jahr, vom 29. November bis 1. Dezember 2016 zurück ins Haus der Technik. Dr. Erwin Knapek vom Bundesverband Geothermie, Veranstalter des DGK 2015, zieht ein positives Fazit. „Die Konzentration auf
Menschliche Gier stoppt Entwicklung der Zivilisation Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. November 20154. November 2015 Die Gier im Gehirn ist entscheidend mitschuldig an den Kriegen und Krisen der letzten Jahre, die zunehmend die Welt ins Chaos stürzen. (WK-intern) - Der Zukunftskreis „Gesundheit und Alter“ kam auf der Sitzung am 12.10.2015 zu dem Ergebnis, dass Sanktionierungsmechanismen in der Gesellschaft entwickelt werden müssen, die den Menschen in die Lage versetzen, zu Gunsten der Gesellschaft seine Gier zu kontrollieren. Nur so kann ein neuer Grad an Zivilisation erreicht werden und das ist die erste Voraussetzung, wenn wir an eine friedliche Welt denken wollen. Gier hat deswegen so umfassende Auswirkungen, da sie alle Bereiche der Gesellschaft durchdringt, von der Kunst, über
Fossile Energieträger werden fünfmal so hoch subventioniert wie Erneuerbare Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. November 2015 Faktencheck Energiewende (WK-intern) - Nach dem erfolgreichen Start im Vorjahr liegt nun der „Faktencheck Energiewende 2015“ vor. Er bietet eine umfassende Aufarbeitung aktueller Daten, Trends und Argumente in der klima- und energiepolitischen Diskussion und entkräftet auf Basis internationaler Studien die gängigsten Mythen rund um das Thema „Energiewende“. Die Schwerpunkte sind nicht als Aktualisierung der vorangegangenen Faktenchecks zu verstehen, sondern rücken neue Themen und Fakten in den Fokus. Im Jahr der UN-Klimakonferenz in Paris steht der Klimaschutz verstärkt im Mittelpunkt. Der Faktencheck Energiewende 2015 wurde in bewährter Kooperation von Klima- und Energiefonds und dem Verband Erneuerbare Energien Österreichs erstellt. Er liegt in einer