Deutschen sprechen sich mehrheitlich gegen kostenpflichtigen Zwangseinbau intelligenter Stromzähler aus Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. November 2015 Verbraucher skeptisch gegenüber Smart Metern: 60 Prozent lehnen Einbaupflicht ab (WK-intern) - 60 Prozent der Deutschen sprechen sich gegen den Zwangseinbau intelligenter Stromzähler aus. Und nur jeder Dritte ist der Meinung, dass er mit einem sogenannten „Smart Meter“ seine Energiekosten senken kann. Das geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage unter 2.000 Bundesbürgern im Auftrag des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick hervor. Damit erhalten die Pläne der Bundesregierung, Stromkunden in Zukunft zum Einbau von Smart Metern zu verpflichten, einen erheblichen Dämpfer. Das Kabinett berät am Mittwoch über den Gesetzentwurf für ein Digitalisierung-Gesetz. Laut der LichtBlick-Umfrage können zudem 90 Prozent der Deutschen mit dem Begriff „Smart Meter“ nichts
Strategien zum Rückbau kerntechnischer Anlagen Forschungs-Mitteilungen 4. November 2015 GiS informiert auf der ICOND 2015 (WK-intern) - cDecom, das ganzheitliche, systemunabhängige IT-Konzept für den Rückbau kerntechnischer Anlagen; Entwicklung spezifischer Lösungen zur Verwaltung von Rest- und Abfallstoffen Zum dritten Mal präsentiert sich die GiS - Gesellschaft für integrierte Systemplanung mbH im Rahmen ihrer Partnerschaft mit dem Aachen Institute for Nuclear Training (AiNT) auf der nunmehr vierten International Conference on Nuclear Decommissioning (ICOND 2015), die in diesem Jahr vom 17. - 19. November im neuen Erweiterungsbau des World Conference Center (WWC) Bonn stattfindet. Der Anlass Die Stilllegung und der Rückbau kerntechnischer Anlagen stellen technisch und organisatorisch höchste Ansprüche an alle Beteiligten, die wiederum Hand in
Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg des Energieverbrauchs Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 4. November 2015 Energieverbrauch wird 2015 steigen (WK-intern) - Erneuerbare und Erdgas legen zu / Herbstprognose vorgelegt Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg des Energieverbrauchs in Deutschland um etwa 1,7 Prozent auf rund 13.360 Petajoule (PJ) oder 456 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t. SKE). Wie die AG Energiebilanzen in ihrer traditionellen und meist sehr präzisen Herbstprognose ausführt, werden die erneuerbaren Energien mit einen Zuwachs von knapp 9 Prozent am stärksten zulegen. Es folgt aufgrund der gegenüber der im Vorjahr kühleren Witterung und dem damit höheren Wärmebedarf das Erdgas mit einem Plus von etwa 8,5 Prozent. Der Mineralölverbrauch wird in etwa auf dem
VW… Stickoxidausstoss von Dieselfahrzeugen: Empa-Forscher optimieren den Diesel-Kat Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. November 20154. November 2015 Dieselabgase ganz ohne Stickoxide – ist das möglich? (WK-intern) - Der Skandal um VW hat den Stickoxidausstoss von Dieselfahrzeugen in den Fokus gerückt. Dieser ist aufgrund der unterschiedlichen Motorentechnik seit je höher als bei Benzinautos. Dafür verbrauchen Diesel weniger Treibstoff. Gelänge es, Dieselabgase effizient zu «entsticken», hätte man einen sparsamen, sauberen Motor. Empa-Forscher arbeiten daran, die Katalysatortechnologie für Diesel zu optimieren. Im Vergleich zu Benzinern verbrennen Dieselmotoren ihren Treibstoff effizienter – und stossen daher entsprechend weniger vom Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) aus. Dies unter anderem, weil Dieselmotoren mit Luftüberschuss im so genannten Magerbetrieb arbeiten. Wegen des «überschüssigen» Luftsauerstoffs im Abgas kann allerdings der aus Benzinmotoren
Forschung bringt Wärmewende in Schwung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 3. November 2015 Im Wärmesektor kommt die Energiewende zu langsam voran und die für 2020 gesteckten Ziele sind ernsthaft in Gefahr. (WK-intern) - Das ist alarmierend, da der Wärmesektor für über die Hälfte des Endenergiebedarfs verantwortlich ist. Auf der Tagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien am 3. und 4.11. im Berliner Umweltforum diskutieren Energieforscher über die speziellen Hürden im Wärmesektor und zeigen Wege auf, um die Wärmewende technisch, wirtschaftlich und politisch umzusetzen. Der FVEE fordert mehr Engagement der Politik sowohl durch den Ausbau von Forschung und Entwicklung als auch durch verbesserte Rahmenbedingungen für die beschleunigte Einführung von Erneuerbaren und Energieeffizienz. Ziele für die Wärmewende sind in Gefahr Für eine
Flüchtlinge können ab Februar 2016 Intensivdeutschkurs für AnfängerInnen an der Uni Mainz besuchen Forschungs-Mitteilungen News allgemein 2. November 2015 Deutsche Sprachkenntnisse sind Voraussetzung für die Bewerbung um einen Studienplatz in Rheinland-Pfalz / Engagement im Rahmen des 5-Punkte-Programms des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums (WK-intern) - Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) will geeigneten Flüchtlingen einen schnellen Start in ein reguläres Studium ermöglichen. "Viele der Flüchtlinge haben in ihrem Herkunftsland eine gute Ausbildung genossen. Wir sehen uns in der Verantwortung, diesen Menschen ihre Bildungschancen zu erhalten", erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch. "Gern öffnen wir mit Einrichtung eines spezifischen Intensivdeutschkurses für Anfängerinnen und Anfänger Flüchtlingen den Weg in ein reguläres Studium – zur Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit, zur Erhaltung ihrer Berufschancen und
Marktstrategien und Praxis der Solarenergie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 2. November 20151. November 2015 1. SRH Solar Winter School – Theorie, Marktstrategien und Praxis der Solarenergie (WK-intern) - In der ersten Solar Winter School bietet die SRH Hochschule Berlin im Januar und Februar 2016 zwei Intensivkurse mit Abschluss „Solar Employee“ und „Solar Entrepreneur“ an. Beide Kurse setzen auf einen engen Praxisaustausch und ermöglichen ein Matchmaking mit Industriepartnern. Während sich die winterliche Sonne draußen zurückhaltend zeigt, wird drinnen ihr unerschöpfliches Potenzial als Energiequelle diskutiert. Zu Beginn des Jahres 2016 startet die erste SRH SOLAR WINTER SCHOOL an der SRH Hochschule Berlin. In zwei englischsprachigen Intensivprogrammen vermitteln Dozenten und Praxisexperten Fachwissen zur Technologie, zum Markt und zu den Erfolgsstrategien
UFZ unterzeichnet deutsch-chinesischen Kooperationsvertrag zum Management von Wasserressourcen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. Oktober 2015 Ein wichtiger Meilenstein zum Ausbau der Kooperation zwischen China und Deutschland im Wasserbereich ist der vom BMBF geförderte Cluster „Megawasser“, in dem drei große Verbundprojekte in enger Abstimmung bei Forschung und Umsetzung zusammenarbeiten. (WK-intern) - Das vom UFZ koordinierte Forschungsprojekt widmet sich in den kommenden drei Jahren dem Wasserressourcen-Management in urbanen Räumen. Leipzig/Hefei - Die Kooperationsvereinbarung dazu wurde heute in Hefei (VR China) im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang unterzeichnet. Im Rahmen des Projektes „Management von Wasserressourcen in urbanen Räumen“ (Urban Catchments) entwickeln deutsche und chinesische Partner gemeinsam wasserwirtschaftliche Systemlösungen, um die Gewässerqualität im Chao-See zur Trinkwasserversorgung
FH Kärnten bietet Lehrgang: Ausbildung zum Spezialisten für Kleinwasserkraft Forschungs-Mitteilungen 30. Oktober 2015 FH Kärnten bietet Lehrgang „ Small Hydropower for Sustainable Development” an: (WK-intern) - Der Studienbereich Bauingenieurwesen & Architektur an der FH Kärnten reagiert auf die verstärkte Nachfrage von Absolventen im Bereich alternativer Energieformen und startet im März 2016 einen neuen Masterlehrgang. Der Lehrgang mit der Bezeichnung „Small Hydropower for Sustainable Developement“ bildet Studierende im Fachbereich Kleinwasserkraft aus. Der Bedarf an spezialisiertem Personal auf dem Gebiet der Wasserkraft wird zunehmend stärker, interdisziplinäres Wissen und umfangreiche Kompetenzen sind bei Energieerzeugern, Herstellern und Planungsbüros gefragt. In dem im März 2016 beginnenden Masterlehrgang „Small Hydropower for Sustainable Developement“ im Studienbereich Bauingenieurwesen & Architektur der FH Kärnten erlernen
6MW Windanlage: Lastreduktion durch Verwendung einer elastischen Kupplung zwischen Rotor und Getriebe Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 30. Oktober 2015 Geislinger kooperiert mit dem „Center for Wind Power Drives“ der Universität Aachen und präsentiert erstmalig Ergebnisse der Mehrkörpersimulation einer generischen 6 Megawatt Windkraftanlage auf der EWEA in Paris und der International Conference Drivetrain Concepts for Wind Turbines in Bremen. (WK-intern) - Die Compowind® ist die erste Windturbinenkupplung ihrer Art und beruht auf einem innovativen Konzept von leichtgewichtigen und wartungsfreien Faserverbundmembranen. Um die Wirkung der Geislinger Compowind® möglichst realitätsnah zu quantifizieren, untersucht Geislinger gemeinsam mit dem „Center for Wind Power Drives“ der RWTH Aachen die spezifischen Belastungssituationen einer generischen 6 MW Windturbine. Durch einen Vergleich zweier Triebstrangkonfigurationen mit und ohne Kupplung wird veranschaulicht, welche
Monolithische Tandem-Solarzelle aus Silizium und Perowskit mit Rekord-Wirkungsgrad Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 30. Oktober 2015 Erstmals ist es Teams aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin und der École Polytechnique Fédérale de Lausanne, Schweiz, gelungen, eine Silizium-Hetero-Solarzelle mit einer Perowskit-Solarzelle monolithisch - in einem Block - zu kombinieren. (WK-intern) - Die hybride Tandemzelle erreichte einen Wirkungsgrad von 18 Prozent. Das ist derzeit der höchste publizierte Wert für einen solchen Aufbau. Perspektivisch könnten sogar Wirkungsgrade von bis zu 30 Prozent möglich sein. Das organisch-anorganische Material Perowskit ist eine der größten Überraschungen in der Solarzellenforschung: In nur sechs Jahren hat sich der Wirkungsgrad von Perowskit-Solarzellen verfünffacht, darüber hinaus können Perowskit-Schichten aus Lösung hergestellt und in Zukunft kostengünstig auf großer Fläche gedruckt
Energiewende im Wärme- und Verkehrssektor lässt den Stromverbrauch um 20% steigen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 29. Oktober 2015 Wenn Verkehr und Heizungen immer häufiger elektrisch betrieben werden, sind mehr Erneuerbare-Energien-Anlagen nötig als bislang geplant (WK-intern) - Damit Deutschland seine nationalen und die europäischen Klimaschutzziele einhalten kann, wird es möglicherweise notwendig sein, einen rund 20-prozentigen Anstieg des Stromverbrauchs bis 2050 zu akzeptieren - von derzeit 545 Terawattstunden (netto, das heißt ohne Eigenverbrauch von Kraftwerken) im Jahr auf dann etwa 620 Terawattstunden. Um diese Menge Strom klimafreundlich zu produzieren, wird der im Erneuerbare-Energien-Gesetz angestrebte jährliche Zubau von jeweils 2,5 Gigawatt Wind- und Solaranlagen jedoch nicht ausreichen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik im Auftrag von Agora