Japanische Behörden haben den ersten Fall von Schilddrüsenkrebs bei einem Jugendlichen bestätigt News allgemein 15. September 2012 (WK-news) - Fukushima: Erster behördlich bestätigter Schilddrüsenkrebsfall bei Jugendlichem GLOBAL 2000: Spitze der Krankheitsfälle droht in 10 Jahren Die japanischen Behörden hatten nach dem Unfall verabsäumt, flächendeckend Jodtabletten an Kinder im Umkreis von 100 bis 150 Kilometer auszuteilen. Wien - Die japanischen Behörden haben den ersten Fall von Schilddrüsenkrebs bei einem Jugendlichen bestätigt. Umweltschützer haben davor schon lange gewarnt. Seit Beginn der Nuklearkatastrophe überprüfen die Behörden die Schilddrüsen aller 360 000 Kinder und Jugendlichen in der Region. Aufgrund der großen Personenzahl und mangelndem Ressourceneinsatz geht diese Untersuchung jedoch sehr langsam voran. Die japanischen Behörden hatten nach dem Unfall verabsäumt, flächendeckend Jodtabletten an Kinder
Japan bereitet den Ausstieg aus der Atomkraft vor, vielleicht nur bis nach der nächsten Wahl News allgemein 14. September 201214. September 2012 (WK-intern) - Die japanische Regierung hat bisher für ein Konzept geworben, langfristig 15 % der Strommenge aus der Kernkraft zu gewinnen. Die Stimmung in der Bevölkerung steht auf Atomausstieg und es ist kurz vor den Wahlen. Umfragen im Internet ergaben: 50% der Bevölkerung sprechen sich für den sofortigen Atomausstieg aus. Besonders in Anhörungen der Regierung war die Ablehnung groß, Antiatom-Demonstrationen und Atomkraftgegner sammelten mehr als10 Millionen Unterschriften für den Ausstieg. Ergebnis der Kehrtwende in Japans künftiger Atompolitik wird sein: die Laufzeit der Reaktoren wird auf 40 Jahre beschränkt, es werden keine neuen AKWs mehr gebaut, die Sicherheit muss von der neuen Atomaufsichtsbehörde bestätigt werden. Hier
Ende 2016 wird das Atomkraftwerk im französischen Fessenheim definitiv abgeschaltet News allgemein 14. September 20128. März 2013 (WK-intern) - Das kündigte Frankreichs Staatschef François Hollande bei der Eröffnung einer Konferenz für Energie und Umwelt in Paris an. Zugleich versicherte Hollande, seine Regierung werde keine Genemigung zur Förderung von Schiefergas erteilen. HB
SRU-Umweltgutachten: Umweltgerechte Waldnutzung – Gut begründet und erforderlich News allgemein Verbraucherberatung 14. September 2012 (WK-intern) - Anmerkungen zur Kritik einer Gruppe von Forstwissenschaftlern am Kapitel 6 „Umweltgerechte Waldnutzung“ des Umweltgutachtens 2012 Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hat am 4. Juni 2012 sein Umweltgutachten „Verantwortung in einer begrenzten Welt“ vorgelegt, welches auch das Kapitel 6 „Umweltgerechte Waldnutzung“ enthält. Eine Gruppe von Forstwissenschaftlern1 hat daraufhin am 27. Juli 2012 eine Stellungnahme mit dem Titel „Einseitig, widersprüchlich und teilweise falsch“ veröffentlicht, zu welcher der SRU sich nachfolgend äußert: http://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/06_Hintergrundinformationen/2012_09_12_Brief_Umweltgerechte_Forstnutzung.pdf?__blob=publicationFile Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) berät die Bundesregierung seit 1972 in Fragen der Umweltpolitik. Die Zusammensetzung des Rates aus sieben Professorinnen und Professoren verschiedener Fachdisziplinen gewährleistet eine wissenschaftlich unabhängige und umfassende Begutachtung,
Urheberrecht – Ablehnung des Leistungsschutzrechts für Presseverlage Behörden-Mitteilungen News allgemein 14. September 201216. Oktober 2012 (WK-news) - Text der Petition: Der Bundestag wird aufgefordert, ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage grundsätzlich abzulehnen und insbesondere die geplante Ergänzung des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) um die Paragraphen §87e, §87f, §87g und §87h gemäß Entwurf eines Siebenten Gesetzes zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes vom 27.07.2012 ersatzlos zu unterlassen. Begründung: Das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverlage kann in seiner derzeitigen Form als verfassungswidrig nach Artikel 3, 5 oder 19 gelten. Des Weiteren begünstigt oder schützt das geplante Gesetz nicht den Urheber, so dass eine Erweiterung des Urheberrechtsgesetzes gerechfertigt wäre, sondern begünstigt allein Verlage, die mit Hilfe des Leistungsschutzrechts in Zukunft zusätzliche Einnahmequellen generieren könnten, die sie bisher
Clean Energy Sourcing auf der Husum WindEnergy: Attraktive Angebote für Pioniere der Windenergie News allgemein 14. September 2012 (WK-intern) - Innovativer Energieversorger stellt effiziente Vermarktungskonzepte für Grünstrom vor Leipzig - Als einer der führenden Grünstromlieferanten für Industrie- und Gewerbekunden und innovativer Direktvermarkter von Strom aus EEG-Anlagen präsentiert sich die Clean Energy Sourcing GmbH erstmals mit einem eigenen Stand auf der Fachmesse Husum WindEnergy. Von 18. bis 22. September informiert das Unternehmen in Halle 1, Stand C18, über effiziente Vermarktungskonzepte für Grünstrom. „Wind spielt bei unserem Leistungsangebot als Direktvermarkter eine dominierende Rolle“, erläutert Dr. Thomas Pilgram, Vorsitzender der Geschäftsführung von Clean Energy Sourcing. „Uns interessieren in Husum direkte Kontakte zu Windenergie-Erzeugern in der deutschen Küstenregion, insbesondere zu Betreibern von Anlagen, die bereits
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe: Biogas-Gärreste als Phosphorlieferant Forschungs-Mitteilungen Mecklenburg-Vorpommern News allgemein Solarenergie 14. September 2012 (WK-news) - Die Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock testet seit August 2012 die Wirkung unbehandelter und separierter Gärreste aus Biogasanlagen auf das Pflanzenwachstum und die Phosphor-Pools im Boden. Ein Ziel der Untersuchungen ist die Optimierung der Nährstoff- und Humuswirkung von Gärresten als Beitrag zum Ressourcenschutz und zur Bodenfruchtbarkeit. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert das Vorhaben mit Mitteln aus dem Energie- und Klimafonds der Bundesregierung über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR). Phosphor (P) gehört zu den wichtigen Pflanzennährstoffen, jedoch sind seine weltweiten Vorkommen stark begrenzt. Vor diesem Hintergrund gewinnt die effiziente Nutzung
Essen ohne Gentechnik, der neue Ratgeber von Greenpeace News allgemein 13. September 2012 (WK-news) - Spitzenreiter Bio-Supermärkte - Tegut bester konventioneller Supermarkt Im neuen Einkaufsratgeber Essen ohne Gentechnik prüft Greenpeace deutsche Supermärkte auf Gentechnik im Tierfutter und Verbrauchertransparenz. Immer mehr Marken kommen bei Molkereiprodukten ohne Gentechnik aus. Bei ihren Eigenmarken tun sich die deutschen Supermarktketten damit schwer. Einzig die Bio-Supermärkte schließen Gentechnik im Tierfutter garantiert aus. „Der deutsche Einzelhandel muss gentechnikfreie Produktion auch bei tierischen Lebensmitteln zum Standard machen und entsprechend kennzeichnen“, sagt Christiane Huxdorff, Gentechnik-Expertin von Greenpeace. „Bei den Eigenmarken ist der Handel selbst verantwortlich und kann bestimmen, wie sie produziert werden.“ Aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums vom Juni dieses Jahres geht hervor,
Tag der Tropenwälder: Brandrodungen, Holzeinschlag und Umwandlung von Wald in Ackerflächen News allgemein 13. September 201217. Oktober 2012 (WK-news) - Tag der Tropenwälder am 14. September: WWF warnt vor Verschwinden der Tropenwälder / 13 Mio. ha Wald gehen pro Jahr verloren Berlin - Zum heutigen Tag der Tropenwälder warnt der WWF vor den Folgen der Waldvernichtung. Jedes Jahr gehen rund 13 Millionen Hektar Wald verloren, fast ausschließlich in den Tropen, das entspricht ungefähr der Landesfläche der Schweiz und Österreichs, rechnet der WWF vor. „Wenn der Kahlschlag in dem jetzigen Tempo fortschreitet, sind die Tropenwälder spätestens bis Ende des Jahrhunderts von unserer Erde verschwunden“, erklärt Philipp Göltenboth, Leiter des Waldschutzprogramms beim WWF Deutschland. Neben zehntausenden Pflanzenarten drohten seltene Tiere wie
Natur kennt keine Grenzen: Biodiversitätsmanagement in Naturschutzgebieten Mitteilungen News allgemein 13. September 201213. September 2012 (WK-intern) - Ein internationales Forschungsprojekt soll helfen, wichtige ökologische Lebensräume in den Natura 2000 Gebieten Südosteuropas zu schützen. Die TU Wien ist einer der führenden Forschungspartner. Europaschutzgebiete sind wichtig, um die Artenvielfalt Europas zu erhalten. Wenn diese Gebiete allerdings nicht richtig organisiert und geführt werden, verlieren sie einen großen Teil ihres Nutzens. Das internationale Forschungsprojekt BeNatur untersucht daher, wo derzeit die Probleme liegen, und durch welche Regelungen Europas Naturschutzgebiete ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anforderungen besser gerecht werden können. Eine umfangreiche Studie dazu wurde nun im Rahmen einer internationalen Konferenz an der TU Wien präsentiert. Natura 2000 Schutzgebiet- und was nun? Die EU hat schon 1992
Rohstoffpreisindex erhöhte sich im August gegenüber dem Vormonat auf US-Dollar-Basis um 6,9 % Mitteilungen News allgemein 12. September 2012 (WK-news) - HWWI-Rohstoffpreisindex steigt trotz Konjunktursorgen Der HWWI-Rohstoffpreisindex erhöhte sich im August gegenüber dem Vormonat auf US-Dollar-Basis um 6,9 % und auf Euro-Basis um 5,9 %. Seit Mitte Juni ist er damit um mehr als 19 % (in Euro: 18 %) angestiegen. Durch diese Erhöhung in den letzten Wochen notiert der Index wieder nahe an seinem Stand von Anfang des Jahres: +1,4 % (in Euro: +4 %) im Vergleich zum ersten Jahresanfang 2012. Der Index für Getreide stieg im August um 4,5 % (in Euro: 3,5 %). Ein zentraler Grund hierfür lag in der schlimmen Dürre im Mittleren Westen der USA, durch
BDS-Umfrage: Mittelstand unzufrieden mit Energiewende Baden-Württemberg Erneuerbare & Ökologie News allgemein 11. September 2012 (WK-news) - Mehrheit steht hinter Atomausstieg - Chance für die Gesellschaft Stuttgart - Die Mehrheit der mittelständischen Unternehmen steht hinter dem Atomausstieg, ist aber unzufrieden damit, wie die Energiewende von der Politik angegangen wird. Das ist das Ergebnisse einer Umfrage des Mittelstandsverbandes Bund der Selbständigen Baden-Württemberg e.V. (BDS) unter 770 Unternehmen. Bei der Umfrage geben rund 60 Prozent der Befragten an, dass der Atomausstieg im Rückblick die richtige Entscheidung war. Nur jeder dritte Mittelständler (34 Prozent) hält den Atomausstieg für falsch. Entsprechend sind 65 Prozent der Selbstständigen davon überzeugt, dass Windkraft, Solarstrom und andere erneuerbare Energien Atomkraft mittel- bis langfristig ersetzen können. 29