Grüne Agrarminister: Anbauverbot von gentechnisch veränderten Pflanzen bundesweit regeln Ökologie 21. Juni 2015 Schleswig-Holsteins Agrarminister Robert Habeck und seine Amtskollegen Alexander Bonde (Baden-Württemberg), Ulrike Höfken (Rheinland-Pfalz), Priska Hinz (Hessen), Christian Meyer (Niedersachsen) und Johannes Remmel (Nordrhein-Westfalen) fordern, ein Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen (GVO) auf Bundesebene zu regeln. (WK-intern) - Damit soll die Opt-Out-Richtlinie der EU bundeseinheitlich und durch den Bund umgesetzt werden. Die Richtlinie ermöglicht es, den Anbau von Genpflanzen einzuschränken oder zu verbieten. Eine bundesweite Umsetzung bedeute größere Rechtssicherheit als unterschiedliche Regelungen in jedem Bundesland, betonten die Minister und Ministerinnen. Das belegt ein Gutachten, das sie in Auftrag gegeben haben. Das Gutachten widerspricht Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt, der Anbauverbote auf Länderebene für rechtssicherer hält. „Der Bund
Wissenschaftlicher Ausschuss der IWC blockiert das geplante japanische Walfangprogramm Ökologie 21. Juni 2015 Der Wissenschaftliche Ausschuss der Internationalen Walfangkommission (IWC) hat Japans Absichten, sein geplantes Walfangprogramm NEWREP-A voranzutreiben, vorerst blockiert und fordert weitere Informationen, um bestehende Unstimmigkeiten zu den wissenschaftlichen Zielstellungen des Programms zu klären. (WK-intern) - In einem gestern veröffentlichten Bericht hat die IWC festgestellt, dass es der japanischen Regierung nicht gelungen ist, Nachweise für die Untermauerung eines weiteren Abschlachtens von Walen in der Antarktis vorzulegen. Captain Alex Cornelissen, Geschäftsführer von Sea Shepherd Global, ist durch das Untersuchungsergebnis ermutigt, forderte den Ausschuss jedoch dazu auf, Japans Bestrebungen zur Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs unter dem NEWREP-A-Plan vollständig abzulehnen. „Seit Jahren hat die japanische Regierung fortwährend illegal
Protest gegen Beteiligungs-Simulation der Atommüll-Kommission Ökologie Verbraucherberatung 20. Juni 2015 Atomkraftgegner machen eigene Atommüll-Tagung parallel zum angeblichen Bürgerdialog der Kommission (WK-intern) - Mit Protest vor der Tür der Veranstaltung der Atommüll-Kommission und danach mit einer eigenen parallelen Atommüll-Tagung reagieren Atomkraftgegner auf den vorgeblichen Bürgerdialog in Sachen radioaktive Abfälle. Vor der Berliner Jerusalemkirche, in der heute die Atommüll-Kommission des Bundestages einen sogenannten Bürgerdialog veranstaltet, demonstrieren BI Lüchow-Dannenberg und .ausgestrahlt gegen die fehlende Ernsthaftigkeit in der Bürgerbeteiligung. An einem Traktor aus dem Wendland ist auf einem großen Plakat zu lesen: "Niemand hat die Absicht, in Gorleben ein Endlager zu errichten." Vor dem Eingang der Kirche steht eine große Mülltonne mit einem Schild: "Sie haben ein ernsthaftes
Mit Hendricks Plan ist der Castor-Streit noch nicht gelöst Aktuelles Ökologie 19. Juni 2015 Technische, politische und juristische Fragen weiter völlig ungeklärt. (WK-intern) - Neue Proteste drohen Zu den Meldungen über den Plan von Bundesumweltministerin Hendricks, die 26 Castoren, die noch aus dem Ausland nach Deutschland kommen sollen, auf vier Bundesländer aufzuteilen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Ich bezweifle, dass damit der Streit um die 26 Castoren beendet ist. Bisher gibt es nur vage Verabredungen mit den AKW-Betreibern. Technische, politische und juristische Probleme sind damit noch nicht aus dem Weg geräumt. In den betroffenen Bundesländern und Standorten ist noch vieles ungeklärt. So sind in dem für Schleswig-Holstein anvisierten Zwischenlager Brokdorf nur noch wenige Stellplätze frei, die von der
Schleswig-Holstein ist weiter bereit hochangereicherten Atommüll zu übernehmen Behörden-Mitteilungen Ökologie 19. Juni 2015 Energiewendeminister Habeck zur Verteilung von Castoren (WK-intern) - „Schleswig-Holstein ist weiter bereit, Verantwortung zu übernehmen“ KIEL - Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck hat das Konzept des Bundesumweltministeriums zur Verteilung der Castoren aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich und Großbritannien begrüßt. „Schleswig-Holstein war früh bereit, Verantwortung zu übernehmen und ist es weiterhin. Eine entscheidende Voraussetzung war immer eine faire Lastenteilung. Das ist mit diesem Konzept grundsätzlich erfüllt“, sagte Habeck heute (19. Juni 2015) in Kiel. Habeck erklärte weiter: „Keiner kann und darf sich vor der Verantwortung für den Atommüll wegducken, weder bei der Unterbringung der Castoren noch bei der ungleich schwerer zu lösenden Frage eines Endlagers. Daher
DNR aktualisiert Steckbrief zu TTip und CETA Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 18. Juni 2015 DNR-Steckbrief zu TTIP aktualisiert Die Debatte und die politische Spannung um das Freihandelsabkommen zwischen EU und USA (TTIP) sind größer als je zuvor. Wer nicht den Überblick verlieren will, kann den aktualisierten Steckbrief der DNR EU-Koordination zu Rate ziehen. Er bietet eine Übersicht über die wichtigsten umweltrelevanten Inhalte von TTIP, wie etwa Chemikalienpolitik, Landwirtschaft, Fracking und den stark umstrittenen Investitionsschutz. Außerdem gibt der Steckbrief einen Einblick in den Verhandlungsprozess und den Rechtsrahmen von TTIP und stellt wichtige Akteure vor. Die selbstorganisierte Bürgerinitiative "Stop TTIP" hat inzwischen die Zwei-Millionen-Marke übersprungen. Das sind doppelt so viele Unterschriften wie für eine offizielle Europäische Bürgerinitiative notwendig gewesen
Nicht die Armen, sondern die Reichen verursachen die größten Risiken für unseren Planeten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. Juni 2015 Klimaforscher Schellnhuber spricht im Vatikan: “Risiko für die Menschheit” (WK-intern) - Papst Franziskus’ lang erwartete Enzyklika „Laudato Si“ zu Ungleichheit und Umweltschutz spiegelt nicht nur religiöse Einsichten sondern auch die Erkenntnisse der Klimawissenschaft. „Nicht die Armen, sondern die Reichen verursachen die größten Risiken für unseren Planeten, und letztlich für die Menschheit“, sagte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, heute im Vatikan bei der Vorstellung der Enzyklika. „Gerade die Armen, die am wenigsten profitiert haben von der Ausbeutung der fossilen Ressourcen und die am wenigsten beitragen zum weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen, werden von den Folgen der globalen Erwärmung am härtesten
Germanwatch begrüßt die Enzyklika des Papstes Ökologie Verbraucherberatung 18. Juni 2015 Enzyklika: "Eine gelungene Provokation" (WK-intern) - Germanwatch begrüßt die Impulse des Papstes für eine weltweite Debatte über universale Solidarität sowie den Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter und der Wegwerfkultur Bonn/Berlin - Als "gelungene Provokation" begrüßt die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Aussagen des Papstes zu globaler Gerechtigkeit, Umweltschutz und Klimawandel in der heute veröffentlichten Enzyklika Laudato Si'. " Der Papst eröffnet eine Debatte über die globale Wegwerfkultur, die sowohl ausgeschlossene Menschen und andere Lebewesen betrifft als auch Dinge, die sich rasch in Abfall verwandeln. Dieser Debatte kann sich eine pluralistische Gesellschaft nicht entziehen, für die Menschenwürde Leitlinie des Handelns ist", sagt Christoph Bals,
Broschüre Ressourceneffizienz – es steckt mehr dahinter Ökologie Verbraucherberatung 18. Juni 2015 Neue Broschüre der Effizienz-Agentur NRW informiert über Chancen und Möglichkeiten der Ressourceneffizienz (WK-intern) - Wer nachhaltig Klima und Umwelt schonen will, muss mit Ressourcen effizient umgehen. Aber was verbirgt sich hinter dem sperrigen Begriff "Ressourceneffizienz"? Über Ansätze und Potenziale zur Verringerung des Material- und Energieeinsatzes in produzierenden Unternehmen informiert jetzt die neue Broschüre "Ressourceneffizienz - es steckt mehr dahinter" der Effizienz-Agentur NRW. Wie können Rohstoffe und Energie im Produktionsprozess eingespart werden? Was zeichnet grüne Produkte aus? Wie können über Wertschöpfungsketten hinweg CO2-Emissionen gesenkt werden? Das sind nur einige der Fragen, die das Handout kurz und verständlich skizziert und Lösungsansätze präsentiert. Dr. Peter Jahns, Leiter der
Sea Shepherds Trimaran für die Grindwalschutzkampagne auf den Färöern eingetroffen Ökologie Verbraucherberatung 18. Juni 2015 Sea Shepherd-Schiff Brigitte Bardot auf den Färöern angekommen (WK-intern) - Sea Shepherds schneller Trimaran, die in Australien registrierte Brigitte Bardot, traf gestern gegen 10:30 Uhr für die diesjährige Grindwalschutzkampagne Operation Sleppid Grindini im Hafen von Sund (Kommune Tórshavn) auf den Färöern ein. Die Brigitte Bardot wurde von neun färöischen Polizeibeamten empfangen, die allerdings nicht an Bord gingen. Das Schiff und die Crew wurden ohne Zwischenfall vom Zoll abgefertigt. Die Crew der Brigitte Bardot tritt damit ihren Platz an der Seite des Sea Shepherd-Landteams an. Neben dessen Leiterin Rosie Kunneke aus Südafrika gehört dem Landteam auch der schottische Schauspieler und Co-Leiter der Kampagne Ross McCall an.
Praktikable Bioverordnung sichert Zukunft der Biolandwirtschaft Behörden-Mitteilungen Ökologie 18. Juni 2015 EU-Agrarminister einigen sich auf Kompromiss (WK-intern) - Lettische Präsidentschaft suchte Rat in Österreich Nach langwierigen Verhandlungen haben sich die EU-Agrarminister auf einen Kompromiss bei der Bioverordnung geeinigt. Für Bundesminister Andrä Rupprechter ist die Neuregelung ein wichtiger Schritt, um die Zukunft der biologischen Landwirtschaft abzusichern. "Das ist eine Bio- Zukunftsverordnung. Die Einigung auf eine praktikable Regelung war dringend notwendig, da die Bäuerinnen und Bauern bereits stark verunsichert waren. Jetzt sind verlässliche Rahmenbedingungen garantiert", betont der Minister. Niederösterreichs Agrarlandesrat Stephan Pernkopf, der als Vorsitzender der Landesagrarreferentenkonferenz an der Sitzung in Brüssel teilnahm, begrüßt die Einigung: "In den letzten Wochen konnten vor allem bei der Frage nach
Windenergie ersetzt Atomkraftwerk Grafenrheinfeld Ökologie Windenergie 17. Juni 2015 Am kommenden Samstag geht das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld endgültig vom Netz. (WK-intern) - Dies ist ein guter Tag für Natur, Umwelt und Gesundheitsschutz. Die Bruttoleistung von 1.345 Megawatt kann dabei völlig unproblematisch durch den starken Zubau der preiswerten Windenergie an Land kompensiert werden. Niemand muss Angst vor Versorgungsengpässen haben, machte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) deutlich. Die Abschaltung von Grafenrheinfeld nahm Hermann Albers zum Anlass, die Aufforderung der Grünen Umweltminister der Länder an den Bund, gegen die Subventionierung von Atomkraftwerken in der EU zu klagen, zu unterstützen. Österreich hat bereits eine Klage gegen die Genehmigung staatlicher Beihilfen für das Projekt Hinkley Point