Mobilitätsalternative sind schlanke Zweiräder – Radeln und Rollerfahren boomt Ökologie 17. Juni 2015 TÜV SÜD: Motorroller mieten? Aber sicher! (WK-intern) - Kaum noch einer kommt auf die Idee, ohne Zwang mit dem Auto durchs Zentrum zu fahren, die Städte sind voll. München - Neu: Der 50-er Scooter zum schnellen Ausleihen. Vorbild ist Car-Sharing, gebucht und bezahlt wird mit dem Smartphone. Aber wie sieht es mit der Sicherheit aus, wenn die Roller von Fahrer zu Fahrer weitergereicht werden? Und: Kann wirklich jeder Autofahrer auch Rollerfahren? Nützliche Praxistipps fürs Fahren mit dem Scooter für Zwischendurch. Mal schnell ein Päckchen in der Post abholen, noch was zum Abendessen beim Feinkosthandel am Stadtrand besorgen oder einfach nur mal Rollerfahren genießen? Jeden
Die Energiewende ist im Verkehrsbereich noch nicht angekommen E-Mobilität Ökologie 16. Juni 2015 Anteil erneuerbarer Energien am Kraftstoffverbrauch liegt nur bei 4,3 Prozent (WK-intern) - Im Straßenverkehr steigt der Endenergieverbrauch seit 2005 Alternative Antriebe werden bisher kaum angenommen Im Personen- und Güterverkehr war der Endenergieverbrauch in Deutschland 2013 mit 727 Terrawattstunden (TWh) auf dem höchsten Stand seit 2006, bevor er 2014 wieder leicht auf 724 TWh sank. Dabei geht der Verbrauch im Verkehrssektor zu 82 Prozent auf den Straßenverkehr, zu 14,5 Prozent auf den Luftverkehr und zu drei Prozent auf den Schienenverkehr zurück. Der Anstieg des Endenergieverbrauchs gegenüber 2005 (718 TWh) rückt das Ziel der Bundesregierung, den Endenergieverbrauch im Verkehrsbereich bis 2020 gegenüber 2005 um 10
Einbezug von Emissionen aus Land- und Waldnutzung kann EU-Klimaziel gefährden Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. Juni 2015 Neue Studie: Einbezug von Emissionen aus Land- und Waldnutzung kann EU-Klimaziel gefährden (WK-intern) - Der Sektor Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (LULUCF) braucht eigene, anspruchsvolle Ziele zur Emissionsminderung, um das EU-Klimaziel für 2030 nicht zu gefährden. Werden seine Emissionen ohne Anpassung in die Bilanz des EU-Klima- und Energiepakets einbezogen, bestünde die Gefahr, dass die EU nur 35 statt 40 Prozent ihrer Emissionen bis zum Jahr 2030 reduziert. Dies könnte das Gesamtziel der EU um mehr als zehn Prozent verfehlen und ihren geplanten Treibhausgasminderungsbeitrag (Intended Nationally Determined Contributions, INDCs) insgesamt gefährden. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Fern und der International
Atom-Endlagerstandort: Hendricks fordert Offenhaltung des Salzstockes Gorleben Aktuelles Behörden-Mitteilungen Ökologie 15. Juni 201515. Juni 2015 Hendricks: Standortauswahlverfahren ohne Vorfestlegungen (WK-intern) - Bund und Länder einigen sich auf Kompromiss zu Gorleben Bundesumweltministerin Barbara Hendricks begrüßt den heutigen Beschluss des Bundesrates zur befristeten Verlängerung der Gorlebenveränderungssperren-Verordnung. Dazu erklärt Hendricks: "Im Rahmen intensiver Gespräche zwischen dem Bundesumweltministerium und den Ländern haben wir einen Konsens gefunden, der den Anliegen aller Beteiligten Rechnung trägt: Der Kompromiss gewährleistet sowohl die gesetzlich geforderte Offenhaltung des Salzstockes Gorleben als auch das Vorhaben, möglichst frühzeitig alle sonstigen potentiellen Endlagerstandorte rechtlich zu sichern. Die Verlängerung der Veränderungssperre ist keine Vorfestlegung auf den Standort Gorleben. Gorleben nimmt wie jeder andere potentielle Standort auf Grundlage der Regelungen für das Auswahlverfahren teil, die
Weltweit einmalige Kreislaufwirtschaft wird fortentwickelt Ökologie Technik 15. Juni 2015 Meilenstein für das Wertstoffgesetz - Die Wirtschaftsverbände der Produktverantwortlichen begrüßen die Einigung der Regierungskoalition zum Wertstoffgesetz. (WK-intern) - Die historische Chance, eine bundesweit einheitliche und unbürokratische Wertstofftonne einzuführen, kann jetzt Wirklichkeit werden. Die Ausweitung der Produktverantwortung von Verpackungen auf weitere Haushaltsabfälle aus Metall und Kunststoff ist ein zentraler Schritt zu einer umfassenden Kreislaufwirtschaft. „Mit Augenmaß und politischer Gestaltungskraft wurden die verschiedenen Positionen abgewogen und einheitliche Eckpunkte erarbeitet“, erklärt Peter Feller, Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) und Sprecher der Projektgesellschaft Zentrale Stelle. Die Regierungskoalition habe mit den Eckpunkten zu diesem sehr schwierigen Thema bewiesen, dass sie bereit sei, Umweltschutz zu gestalten.
CO2-Minderungen nur möglich wenn bis 20 alte Braunkohlekraftwerksblöcke vom Markt genommen werden Ökologie 14. Juni 2015 Studie: Nennenswerte Treibhausgasminderungen gibt es nur, wenn 18 bis 20 alte Braunkohlekraftwerksblöcke vom Markt genommen werden (WK-intern) - Die Treibhausgasemissionen des deutschen Stromsektors können bis 2020 um etwa 90 Millionen Tonnen CO2 abgesenkt werden, ohne dass dies wesentliche strompreissteigernde Effekte hätte. Berlin - Um dieses Potenzial ganz oder teilweise zu heben, ist die von IGBCE und BDI vorgeschlagene Klimaschutz-Reserve für alte Kohlekraftwerke als Alternative zum Konzept des Klimaschutzbeitrags grundsätzlich geeignet. Allerdings müsste die Reserve mindestens Platz für vier bis sechs Gigawatt alte Braunkohlekraftwerke bieten, um nennenswerte zusätzliche CO2-Minderungen zu erbringen, da sie sonst nur ohnehin stattfindende Business-as-usual-Stilllegungen auffangen würde. Das sind die zentralen
Magerer Fortschritt der Klimaverhandlungen in Bonn wird Ernst der Lage nicht gerecht News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 13. Juni 201513. Juni 2015 Umweltschützer fordern den Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energie und sofortige Maßnahmen zum Klimaschutz (WK-intern) - Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 bewertet die Fortschritte der Klimaverhandlungen in Bonn als mager, sie stehen dazu im Schatten der vagen Erklärungen des G7-Gipfels in Elmau: Mit vagen Erklärungen retten wir das Klima nicht. Die führenden Industrienationen sollen vorangehen, bis 2050 vollständig auf erneuerbare Energie umsteigen und die notwendigen Maßnahmen dafür sofort in die Wege leiten. Das wäre eine angemessene Antwort auf die drohenden Klimakrise. Wir fordern auch die österreichische Regierung auf, den Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energie jetzt zu beschließen und Klimaschutz endlich ernst zunehmen. Es
Bundestag verweigert Auskunft über Atombeihilfe Aktuelles Ökologie 12. Juni 2015 Bundestag will Petition zu Atombeihilfen nicht veröffentlichen (WK-intern) - Der Bundestag will eine von Greenpeace Energy beantragte öffentliche Petition zu den Beihilfen für das britische AKW Hinkley Point C vorerst nicht zulassen. In einem von der Hamburger Energie-Genossenschaft heute veröffentlichten Schreiben begründet der Petitionsausschuss seine Entscheidung damit, dass eine solche Petition „nicht den gewünschten Erfolg haben“ werde. Dabei entscheidet der Bundestag erst in einigen Wochen, ob die Bundesregierung zu juristischen Schritten gegen die britischen AKW-Subventionen aufgefordert werden soll – Zeit, in der sich Bürger per Petition gegen die Milliardenbeihilfen aussprechen könnten. „Offenbar geht der Petitionsausschuss schon vor der Abstimmung von einer Niederlage der
Illegal discharges under joint surveillance in the Baltic and North Seas Ökologie 12. Juni 2015 Aircraft from six countries from Baltic Sea (HELCOM) and North Sea (Bonn) areas carried out a joint international aerial surveillance operation, confidential until finish, with the purpose of detecting illegal discharges at sea starting on 9 June and completing yesterday. (WK-intern) - The operation hosted by the Danish Defence Command resulted in only one observation of a minor discharge of vegetable oil and another spot of an unknown substance detected in the 62,000 sq km operation area over Skagerrak and Kattegat in total 42 total flight hours in good visibility. The 2015 Super CEPCO - Coordinated Extended Pollution Control Operation – was
Tier-Mensch-Beziehungen: Das erste deutsche Tierschutzgesetz stammt aus dem Jahre 1933 Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Juni 201512. Juni 2015 Bundesweit erste Professur zur Geschichte der Tier-Mensch-Beziehungen an der Universität Kassel (WK-intern) - Dr. Mieke Roscher hat seit kurzem an der Kasseler Universität die bundesweit erste Professur für die Geschichte der Beziehungen zwischen Tieren und Menschen (Human-Animal Studies) inne. Die Juniorprofessorin betrachtet Tiere nicht mehr nur als Objekte, sondern als eigene treibende Kraft, die die Geschichte der Menschheit beeinflusst. Nicht der Mensch allein präge die Geschichte, so Mieke Roscher: „Ohne Tiere lässt sich die menschliche Geschichte nicht erklären.“ Tier und Mensch hätten sich in einer „kulturellen Koevolution“ entwickelt. Die Historikerin verweist etwa auf die Phase des Neolithikums, in der der Mensch das Nomadenleben
Stop TTIP: Protest gegen TTIP und CETA zeigt Wirkung Ökologie Verbraucherberatung 12. Juni 201512. Juni 2015 Abstimmung im Europaparlament verschoben! (WK-intern) - Die Organisatoren der selbstorganisierte Europäischen Bürgerinitiative „Stop TTIP“ haben erfreut auf die Absetzung der TTIP-Abstimmung in der heutigen Sitzung des Europaparlaments reagiert. Ernst-Christoph Stolper, Sprecher der selbstorganisierten Europäischen Bürgerinitiative, erklärte hierzu: „Offenbar war sich die große Koalition im Europaparlament ihrer Mehrheit nicht mehr sicher und hat die Reißleine gezogen. Der Protest der europäischen Bürgerinnen und Bürger ist im EP angekommen.“ Erst vor wenigen Tagen hatte die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative bekanntgegeben, dass mehr als zwei Millionen Bürgerinnen und Bürger die Initiative mit ihrer Unterschrift unterstützt haben. Zusammen mit vielen nationalen und europäischen Organisationen und Initiativen hatten sich die
Bonner Klimaverhandlungen legen Grundlage zum Endspurt vor Pariser Abkommen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 12. Juni 201511. Juni 2015 Germanwatch sieht Verhandlungsprozess nach Bonn vor neuer Gangart - Text soll in den kommenden Wochen Form annehmen (WK-intern) - Nach zweiwöchigen Beratungen sind heute die UN-Klimaverhandlungen in Bonn zu Ende gegangen. Bonn - Die Verhandlungsleitung erhielt zum Abschluss das Mandat, in den nächsten Wochen einen konsolidierten Text vorzulegen. „Damit zeichnet sich endlich mehr Tempo in den UN-Klimaverhandlungen ab. Zudem markiert dies den Übergang in politische Verhandlungen", so Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Damit ist das zentrale Ziel dieser Verhandlungsrunde erreicht.“ Bei den Bonner Klimaverhandlungen sollte auf technischer Ebene erreicht werden, was vor Kopenhagen nie gelungen ist, nämlich den Text für die politischen Verhandlungen