Unterschriftenübergabe an Vorsitzende der Atom-Finanz-Kommission Mitteilungen Ökologie 6. November 20155. November 2015 Über 130.000 Unterschriften gegen eine Bad Bank für Atomkraftwerke (WK-intern) - Zum Auftakt der heutigen konstituierenden Sitzung der Atom-Finanz-Kommission haben das Umweltinstitut München und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt über 130.000 Unterschriften an die Vorsitzenden Jürgen Trittin und Matthias Platzeck übergeben. Die Kommission soll bis Ende Januar Vorschläge für die Sicherung der Finanzierung des AKW-Rückbaus und der Lagerung des Atommülls vorlegen. Die UnterzeichnerInnen fordern, dass die Rückstellungen für die Folgekosten der Atomkraft in einen öffentlich-rechtlichen Fonds überführt werden, die Stromkonzerne aber weiterhin eine Nachhaftungs-Pflicht zu erfüllen haben. Aktuell müssen die finanziellen Rücklagen der Energiekonzerne lediglich bilanziert werden. Dadurch steht das Geld zum einen nicht in vollem
Europäische Klimaschutzziele sind auch ohne Atomkraft erreichbar Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. November 2015 Photovoltaik und Windkraft können Atomstrom ersetzen – Energieexperten des DIW Berlin: (WK-intern) - Renaissance der Atomkraft ist weder sinnvoll noch nötig Finanzierung des Rückbaus der Atomkraftwerke und der Endlagersuche sollte über öffentlich-rechtlichen Fonds gesichert werden Die europäischen Klimaschutzziele sind nicht gefährdet, wenn bestehende Atomkraftwerke nach und nach abgeschaltet und keine neuen mehr gebaut werden. Das ergeben Fallstudien sowie Szenarioanalysen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), denen zufolge die Emissionsminderungsziele in Europa bei einem deutlichen Ausbau erneuerbarer Energien auch gänzlich ohne Atomkraft erreicht werden können. „Europa braucht die Atomkraft nicht“, sagt Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin. „Deutlich
Ausblick IT-Gipfel: Wir müssen vor allem dem Mittelstand den Zugang zu Industrie 4.0 erleichtern Behörden-Mitteilungen 5. November 2015 Plattform Industrie 4.0 gibt Ausblick auf IT-Gipfel (WK-intern) - Heute kam im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unter Leitung von Bundeswirtschaftsminister Gabriel, vertreten durch Staatssekretär Machnig, und Bundesforschungsministerin Professor Wanka das Leitungsgremium der Plattform Industrie 4.0 zusammen, um sich über die bisherigen Ergebnisse und zukünftigen Ziele der Arbeit der Plattform auszutauschen. Mit über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus mehr als 100 Organisationen ist die Plattform Industrie 4.0 bereits sechs Monate nach ihrer Erweiterung weltweit das größte und vielfältigste Industrie 4.0-Netzwerk. Neben Staatssekretär Machnig und Bundesforschungsministerin Professor Wanka nahmen auch teil: Reinhard Clemens, Deutschen Telekom AG, Jörg Hofmann, IG Metall, Bernd Leukert, SAP SE,
Strom aus Österreich, sicher und sauber Mitteilungen Ökologie 5. November 2015 Empowering Austria, die Stromstrategie von Oesterreichs Energie 2015-2030 (WK-intern) - Mit einem neuen Ansatz für die Energieversorgung von morgen will Österreichs E-Wirtschaft innovative Impulse für die Energiezukunft aufzeigen. Das erklärte Wolfgang Anzengruber, Präsident von Oesterreichs Energie und CEO von Verbund bei der Vorstellung der Stromstrategie von Oesterreichs Energie: „Das Konzept unter dem Titel Empowering Austria zielt darauf ab, erkannte Hindernisse zu überwinden und mit neuen Partnerschaften eine selbsttragende Entwicklung zu starten, die uns zu mehr Versorgungssicherheit, energetischer Selbstbestimmung und Partizipation führt.“ Kern von Empowering Austria ist es, mehr Strom aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, zu nutzen und gemeinsam mit den tausenden neuen Stromproduzenten
Regierungsgutachter empfehlen Verlängerung des Speicherprogramms Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 5. November 2015 Speicher-Technologie unverzichtbar für Energiewende (WK-intern) - RWTH Aachen veröffentlicht Studie Speicher sind für den erfolgreichen Umbau der Energieversorgung hin zu immer höheren Anteilen volatiler Erneuerbarer Energien unverzichtbar. Das ist eines der Ergebnisse der Studie „Nachhaltige Entwicklung dezentraler Solarstromspeicher aus wissenschaftlicher Sicht“ des Instituts für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe der RWTH Aachen. Die Studie untersuchte die Wirkung des 2013 vom Bundestag eingeführten KfW-Förderprogrammes Erneuerbare Energien Speicher aus wissenschaftlicher und technischer Sicht. Die Gutachter bescheinigen dem Förderprogramm eine sehr positive energiewirtschaftliche Lenkungswirkung und empfehlen seine Fortführung. „Neben dem Ausbau der beiden tragenden Säulen der zukünftigen Stromversorgung, Wind und Solarstrom ist aufgrund von deren Wetterabhängigkeit die verstärkte
Leiterdes TÜV SÜD spricht zur Realisierung industrieller Wasserkreisläufe Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 5. November 2015 Die Verknappung der Ressource Wasser wird weltweit zu einem immer größeren Problem. (WK-intern) - Auf den Industrietagen Wassertechnik 2015 spricht Dr. Andreas Hauser, Leiter von TÜV SÜD Water Services, über die Wiederaufbereitung von Wasser und die Realisierung industrieller Wasserkreisläufe. München / Singapur - Die Industrietage Wassertechnik 2015 finden am 10./11. November 2015 in Frankfurt/Main statt. Obwohl es einen immensen Bedarf gibt, ist der Einsatz von wiederaufbereitetem Wasser im Moment vor allem auf die Landwirtschaft und verschiedene Industriebranchen beschränkt. Einem breiteren Einsatz stehen nach Aussage von Dr. Andreas Hauser vor allem die fehlenden gesetzlichen Rahmenbedingungen, die falsche Gestaltung von Wassertarifen und ein mangelndes Verständnis
Strommarkt 2.0: fit für das 21. Jahrhundert Behörden-Mitteilungen 5. November 2015 Das neue Strommarktgesetz stärkt Marktmechanismen und gewährleistet die Versorgungssicherheit (WK-intern) - Auch wenn sich der Herbst von seiner goldenen Seite zeigt – der Winter sitzt ihm im Nacken. Für einzelne Regionen meldet der Deutsche Wetterdienst bereits null Grad Celsius. Je weiter die Temperaturen sinken, desto gemütlicher wird es zu Hause: Heizungen sorgen für Wärme, Fernseher laufen öfter, Lichter brennen länger. Strom und Wärme dafür fließen zuverlässig – wann immer wir sie brauchen. Und immer mehr davon kommt aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne. Schon heute machen die erneuerbaren Energien rund ein Drittel unserer Stromversorgung aus: 32,5 Prozent am Stromverbrauch waren es im ersten
Geothermiekongress findet vom 29. November bis 1. Dezember 2016 statt Forschungs-Mitteilungen Geothermie Veranstaltungen 5. November 20154. November 2015 DGK 2015 stärkt die Wissensvermittlung Der DGK 2016 findet vom 29. November bis 1. Dezember 2016 statt. Armin Laschet fordert verstärkte Anstrengungen zur Nutzung der Erdwärme. Prof. Dr. Horst Rüter und Elena Mraz werden geehrt. Präsidium des Bundesverbandes Geothermie wurde gewählt: Erwin Knapek (Präsident), Leonhard Thien, Lutz Stahl (Vizepräsidenten), Inga Moeck (Schriftführerin) (WK-intern) - Der zweite Forentag beschließt den diesjährigen Geothermiekongress. Überzeugen konnte die hohe Qualität der Vorträge der über hundert Referenten. Der DGK kehrt im kommenden Jahr, vom 29. November bis 1. Dezember 2016 zurück ins Haus der Technik. Dr. Erwin Knapek vom Bundesverband Geothermie, Veranstalter des DGK 2015, zieht ein positives Fazit. „Die Konzentration auf
Energiepolitische Beschlüsse sollen das Fundament für den Strommarkt der Zukunft steht Behörden-Mitteilungen 4. November 2015 Das Bundeskabinett hat weitreichende energiepolitische Beschlüsse gefasst. (WK-intern) - Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, erklärt dazu: "Mit den heutigen Beschlüssen des Bundeskabinetts haben wir ein neues Kapitel für den Strommarkt der Zukunft aufgeschlagen. Das Gesetz zur Weiterentwicklung des Strommarktes (PDF: 1,1 MB) schafft einen konsequent marktwirtschaftlichen Ordnungsrahmen für den Strommarkt der Zukunft. Mit dieser größten Reform des Strommarktes seit der Liberalisierung der Energiemärkte in den 90er Jahren machen wir den Strommarkt fit für das 21. Jahrhundert. Wir buchstabieren Versorgungssicherheit europäisch und integrieren die erneuerbaren Energien optimal in den Markt. Flankierend schaffen wir durch das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende den
Gaspreise sind für Unternehmen so günstig wie nie – Strompreise bleiben niedrig Behörden-Mitteilungen 4. November 2015 Wettbewerbsnachteile durch alte Gaslieferverträge (WK-intern) - ISPEX-Energiepreisindex: Gaspreise sind für Unternehmen so günstig wie nie – Strompreise bleiben niedrig Bayreuth. Abgaben und Umlagen auf die Energiekosten steigen im kommenden Jahr erneut. Unternehmen können ihre reinen Strom- oder Gaskosten allerdings weiter senken und damit die steigenden hoheitlichen Abgaben teilweise kompensieren. Die Experten des Energiedienstleisters ISPEX haben die Preisentwicklungen bei Strom und Gas für Gewerbe- und Industriekunden im Monat Oktober analysiert und geben einen Ausblick auf die weitere Entwicklung. Die Strompreise sind für Unternehmen weiter niedrig Zwar gab es an den Strombörsen im Oktober zeitweise einen Aufwärtstrend, insgesamt sind die Strompreise für Terminlieferungen im Oktober aber weiter
Menschliche Gier stoppt Entwicklung der Zivilisation Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. November 20154. November 2015 Die Gier im Gehirn ist entscheidend mitschuldig an den Kriegen und Krisen der letzten Jahre, die zunehmend die Welt ins Chaos stürzen. (WK-intern) - Der Zukunftskreis „Gesundheit und Alter“ kam auf der Sitzung am 12.10.2015 zu dem Ergebnis, dass Sanktionierungsmechanismen in der Gesellschaft entwickelt werden müssen, die den Menschen in die Lage versetzen, zu Gunsten der Gesellschaft seine Gier zu kontrollieren. Nur so kann ein neuer Grad an Zivilisation erreicht werden und das ist die erste Voraussetzung, wenn wir an eine friedliche Welt denken wollen. Gier hat deswegen so umfassende Auswirkungen, da sie alle Bereiche der Gesellschaft durchdringt, von der Kunst, über
Fossile Energieträger werden fünfmal so hoch subventioniert wie Erneuerbare Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. November 2015 Faktencheck Energiewende (WK-intern) - Nach dem erfolgreichen Start im Vorjahr liegt nun der „Faktencheck Energiewende 2015“ vor. Er bietet eine umfassende Aufarbeitung aktueller Daten, Trends und Argumente in der klima- und energiepolitischen Diskussion und entkräftet auf Basis internationaler Studien die gängigsten Mythen rund um das Thema „Energiewende“. Die Schwerpunkte sind nicht als Aktualisierung der vorangegangenen Faktenchecks zu verstehen, sondern rücken neue Themen und Fakten in den Fokus. Im Jahr der UN-Klimakonferenz in Paris steht der Klimaschutz verstärkt im Mittelpunkt. Der Faktencheck Energiewende 2015 wurde in bewährter Kooperation von Klima- und Energiefonds und dem Verband Erneuerbare Energien Österreichs erstellt. Er liegt in einer