Pariser Klimakonferenz braucht Vorreiter, um 2° Erwärmungsziel einzuhalten Ökologie 27. Oktober 2015 Klimagipfel von Paris braucht Vorreiter, um Zwei-Grad-Grenze einzuhalten (WK-intern) - Zwar wollen die meisten Staaten der Welt Klimarisiken vermeiden und deshalb die Zwei-Grad-Grenze globaler Erwärmung einhalten, aber sie sind uneins, wer genau wieviel tun soll für dieses Ziel. Für das Ergebnis des Weltklimagipfels COP21 von Paris ist daher auch entscheidend, wie die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen zwischen den Staaten aufgeteilt wird. Jetzt haben Wissenschaftler herausgefunden, welche Menge an Emissionsreduktion eine führende Volkswirtschaft leisten muss, um die Welt aus dem Stillstand der Klimapolitik heraus zu führen. Den Klimawandel wirkungsvoll zu begrenzen ist demnach möglich, wenn es einen Vorreiter gibt und andere folgen –
Reform des EU-Emissionshandels erforderlich Ökologie 26. Oktober 2015 Die Umweltminister der 28 EU-Mitgliedstaaten beraten heute erstmals über die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Reform des Europäischen Emissionshandels (EU-ETS) in der 4. Handelsperiode. (WK-intern) - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bekräftigt anlässlich des EU-Umweltministertreffens seine Unterstützung für den Kommissions-Vorschlag, mit dem die jährlich zugeteilte Gesamtmenge an CO2-Emissionrechten in der EU schneller sinken soll als bislang. Demnach soll sich die Zahl der CO2-Zertifikate ab 2021 jedes Jahr um 2,2 Prozent reduzieren statt wie bislang um 1,74 Prozent. Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Nach der Einigung auf die Marktstabilitätsreserve und der Überführung der zeitweise zurückgehaltenen Backloading-Zertifikate in die Reserve wäre
Agrarkonzerne: Wie weit geht der Poker um Ackerland? Mitteilungen Ökologie 26. Oktober 2015 Creditsafe analysiert die Neugründungen und Insolvenzen von landwirtschaftlichen Betrieben. (WK-intern) - Bereits seit einigen Jahren ist eine beunruhigende Entwicklung im deutschen Agrarsektor zu beobachten. Traditionell familiengeführte landwirtschaftliche Betriebe verschwinden und im Gegenzug tauchen große Agrarkonzerne oder branchenfremde Investoren an ihrer Stelle auf. Creditsafe registriert im laufenden Geschäftsjahr deutlich mehr Insolvenzen von landwirtschaftlichen Betrieben als im gesamten Jahr zuvor. Creditsafe-Geschäftsführer Goran Filipovic sieht einen direkten Zusammenhang zwischen steigenden Landpreisen und landwirtschaftlichen Konkursen: „Investoren mit genügend Kapital suchen weiterhin gute Renditen im Ackerland, dies führt zwangsläufig zu einer weiteren Steigerung der Pacht- und Kaufpreise und drängt letztlich die kleineren Betriebe vom Markt, sodass große Agrarkonzerne
Germanwatch kritisiert die vielen Geschenke an die Kohlelobby Ökologie 26. Oktober 2015 Einigung bei Klimareserve: Der Beginn der Kohledämmerung (WK-intern) - Die verkündete Einigung zwischen den Energieversorgern RWE, Vattenfall und Mibrag sowie dem Bundeswirtschaftsministerium auf eine Klimareserve markiert nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch eine Zäsur: Erstmals in der Geschichte Deutschlands werden Kohlekraftwerke zur Begrenzung des Klimawandels vom Netz genommen. „Das Signal ist klar: Diese Einigung ist der Anfang vom Ende der Braunkohleverstromung in Deutschland", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Jetzt müssen die Regeln für einen sozialverträglichen Strukturwandel festgelegt werden." Allerdings ist der Kompromiss teuer erkauft. Christoph Bals: "Die Verursacher zahlen nicht, wie ursprünglich geplant, eine Abgabe. Jetzt werden sie subventioniert, damit sie
Bis 80 Hektar Boden verlieren täglich ihre wertvollen ökologischen Funktionen Ökologie 24. Oktober 2015 19 Nominierte im Wettbewerb "BodenWertSchätzen" von RNE und DBU bekanntgegeben (WK-intern) - Bio, Bildung, Bodenschutz: „Leuchtturmprojekte“ nominiert Schlussrunde im Wettbewerb „BodenWertSchätzen“ von RNE und DBU – 19 Projekte benannt – 75.000 Euro Preisgeld Osnabrück. Ein Biobauernhof, der den Humusgehalt im Boden fördert, eine Kampagne zur Begrünung eines Firmengeländes und eine Initiative, die Kindern spielerisch die Bedeutung des Bodens beibringt: Diese und 16 weitere Projekte aus ganz Deutschland und darüber hinaus können jetzt darauf hoffen, zu den Siegern im Wettbewerb „BodenWertSchätzen“ zu gehören und damit einen Teil der Preisgelder von insgesamt 75.000 Euro zu gewinnen. Nachdem knapp 160 Organisationen und Einzelpersonen dem Aufruf
Gabriel: Verständigung zur Braunkohle wichtiger Beitrag zur Erreichung der Klimaziele Behörden-Mitteilungen Ökologie 24. Oktober 201524. Oktober 2015 Das Bundeswirtschaftsministerium setzt einen weiteren wichtigen Baustein aus dem energiepolitischen Eckpunktepapier der Parteivorsitzenden vom 1. Juli um, mit dem ein entscheidender Beitrag zur Erreichung der deutschen Klimaziele für das Jahr 2020 geleistet wird. (WK-intern) - Vorbehaltlich der abschließenden Befassung der Aufsichtsgremien der Energieunternehmen hat sich das Bundeswirtschaftsministerium mit den Energieunternehmen Mibrag, RWE und Vattenfall auf die befristete Einrichtung einer Sicherheitsbereitschaft von Braunkohlekraftwerken in einem Umfang von 2,7 Gigawatt und deren anschließende Stilllegung verständigt. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel: „Die Maßnahme ist wichtig, um unsere Klimaziele zu erreichen und zugleich sicherzustellen, dass es in den betroffenen Regionen nicht zu Strukturbrüchen kommt. Damit ist sie für
Gesellschaft für Energie und Klimaschutz, EKSH Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 24. Oktober 2015 Gesellschaft für Energie und Klimaschutz, EKSH – auch für Lübeck interessant (WK-intern) - In einem ersten Informationsaustausch zwischen den neuen EKSH-Geschäftsführern Stefan Sievers und Stefan Brumm und dem Vizepräsidenten der Fachhochschule Lübeck, Prof. Dr. Joachim Litz, warben beide Geschäftsführer für Energieeffizienz und Klimaschutz-Programme der Gesellschaft. Innovative Projekte zu Energiethemen, die nachhaltig und nachahmenswert sind, stehen im Fokus der gemeinnützigen Gesellschaft für Energie und Klimaschutz (EKSH) aus Kiel. „Wir haben unseren Sitz zwar in der Landeshauptstadt, unsere Fördertätigkeit erstreckt sich aber auf ganz Schleswig-Holstein. Auch Projektideen aus dem Lübecker Raum sind uns willkommen“, betonten die beiden EKSH-Geschäftsführer Stefan Sievers und Stefan Brumm in einem
Deutsche Umwelthilfe hält Änderungen des ElektroGesetz für weitgehend wirkungslos Ökologie Verbraucherberatung 24. Oktober 2015 Das neue Elektrogesetz hilft dem Handel, nicht dem Verbraucher (WK-intern) - Das Gesetz hilft der Elektronikbranche, weil es die Langlebigkeit und Wiederverwendung von Geräten nicht fördert Heute (24.10.2015) tritt das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) in Kraft. Aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bringt das Gesetz keine deutlich spürbaren Veränderungen für Umwelt und Verbraucher. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation kritisiert vor allem, dass es nicht geeignet ist, um die Sammelmengen für Elektroaltgeräte deutlich zu steigern. Bis 2019 müssen insgesamt 65 Prozent der ausgedienten Elektrogeräte gesammelt werden. Aktuell werden nur 40 Prozent erfasst. „Die Entsorgung von Elektroschrott wird durch das neue Gesetz nicht verbraucherfreundlicher. Bürger
DLR-Video: Ozonloch erreicht wieder Rekordniveau Forschungs-Mitteilungen Ökologie Videos 23. Oktober 2015 Das Ozonloch über der Antarktis erstreckt sich derzeit über 26 Millionen Quadratkilometer, eine Fläche, größer als der nordamerikanische Kontinent. (WK-intern) - Aktuell ist es um circa 2,5 Millionen Quadratkilometer größer als zum selben Zeitpunkt im Jahr 2014. Nur im Jahr 2006 war es mit 27 Millionen Quadratkilometern noch größer. Mit Hilfe von Satelliten haben Wissenschaftler des Erdbeobachtungszentrums (EOC) am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) diese Entwicklung dokumentiert. Sie beobachten permanent die schützende Ozonschicht und analysieren die Veränderungen. Der starke Ozonabbau über der Antarktis ist ein jährlich wiederkehrendes Phänomen. In der Stratosphäre, in einer Höhe von circa 10 bis 50 Kilometern, haben sich
Modernstes Flusskraftwerk der Schweiz geht in Betrieb Erneuerbare & Ökologie Ökologie 23. Oktober 2015 Rund 100’000 Kubikmeter ausgehobener Fels und Molasse. 50’000 Kubikmeter verbauter Beton. (WK-intern) - Nach vierjährigen Bauzeit ist es jetzt soweit: Die BKW und der Energie Service Biel/Bienne (ESB) setzen einen Meilenstein in der Erzeugung von sauberem und erneuerbarem Strom. 24. Oktober 2015: Tag der offenen Tür im Wasserkraftwerk Hagneck Die BKW und Energie Service Biel/Bienne (ESB) setzen einen Meilenstein in der Erzeugung effizienter, sauberer und erneuerbarer Energie. Am 24. Oktober steht Ihnen das Kraftwerk Hagneck ab 9:00 Uhr offen. Derselbe Fluss – mehr Energie: Das neue Kraftwerk Hagneck liefert 40 Prozent mehr Strom als das alte. Dank moderner Technik punktet es durch eine hohe
Glyphosat schadet Schlüsselspezies für Bodengesundheit und Fruchtbarkeit Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. Oktober 2015 GLOBAL 2000 analysiert systembedingtes Versagen einer industriefreundlichen Zulassungspraxis (WK-intern) - Das weltweit meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat galt vier Jahrzehnte lang als unproblematisch für Regenwürmer. Bis ein österreichisches Forscherteam der Universität für Bodenkultur (BOKU) vor kurzem feststellte, dass handelsübliche Glyphosat-hältige Pflanzenschutzmittel die Aktivität und Fortpflanzung von Regenwürmern gravierend beeinträchtigen. Dieser offensichtliche Widerspruch zwischen der behördlichen Risikoeinschätzung einerseits und den Ergebnissen der Wissenschaftler andererseits veranlasste die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 zu einem Vergleich der jeweils angewendeten Untersuchungsmethoden. Wenig erfreuliches Fazit dieser Analyse: "Mit den realitätsfernen Versuchsanordnungen im Zulassungsverfahren ließen sich auch in hundert Jahren noch keine negativen Auswirkungen der untersuchten Produkte auf Regenwürmer
Pariser Klimaabkommen als Brücke zur Einhaltung der 2-Grad-Grenze Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. Oktober 2015 Die nationalen Länderbeiträge zu einem globalen Klimaabkommen reichen bislang nicht aus, um die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen (WK-intern) - Die Länderbeiträge können jedoch zum Einstiegspunkt in eine kohlenstoffarme Wirtschaft werden, wenn das Pariser Abkommen einen Mechanismus zur Stärkung dieser Beiträge bis spätestens 2020 umfasst. Das zeigt ein neuer Bericht eines Konsortiums aus 16 internationalen Forschungsinstituten. Die Wissenschaftler liefern eine detaillierte Analyse des Umbaus des Energiesektors, der für die Umsetzung der INDC genannten Länderbeiträge (intended nationally determined contribution) notwendig wird, und untersuchen die Reichweite dieses Umbaus mit Blick auf die zwei-Grad-Leitplanke. „Bis zum 19.Oktober wurden 123 INDCs von