Dialogverfahren zur Teilerdverkabelung der Ostküstenleitung Behörden-Mitteilungen Schleswig-Holstein Techniken-Windkraft Windenergie 1. März 20161. März 2016 Energiewendeminister Habeck startet Dialogverfahren zur Teilerdverkabelung der Ostküstenleitung (WK-intern) - Mit einer Auftaktkonferenz in Ratekau, Ostholstein, hat Energiewendeminister Habeck heute (1. März 2016) die nächste Phase des Dialogverfahrens zur Planung der 380-kV-Ostküstenleitung eröffnet. „Viele Vertreter und Vertreterinnen von Kommunen und Kreisen, viele Anwohner und Naturschützer haben sich dafür eingesetzt, dass Streckenabschnitte der geplanten Höchstspannungsleitung als Erdkabel verlegt werden können. Diesen Wunsch hat die Landesregierung erfolgreich nach Berlin getragen. Nun gehen wir in die Region, um darüber zu sprechen, wo Erdkabel konkret in Frage kommen und helfen können, Belastungen zu verringern“, sagte Energiewendeminister Robert Habeck in Ratekau. Anfang Januar 2016 ist das geänderte Bundesbedarfsplangesetz
Deutscher Bundestag: Gesetzentwurf zur Untersagung der Fracking-Technik Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. März 2016 Die Grünen bringen Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Bundesberggesetzes zur Untersagung der Fracking-Technik in den Bundestag (WK-intern) - Erhebliche Risiken für Umwelt und Gesundheit Der derzeit herrschende politische Stillstand ist auf Grund der damit verbundenen Rechtsunsicherheiten für alle Betroffenen nicht vertretbar. Lesen Sie hier den Gesetzentwurf
Sind Offshore-Windparks effizient und umweltverträglich Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 1. März 2016 Offshore-Windparks: Wechselwirkungen und lokales Klima (WK-intern) - Vom KIT koordiniertes Verbundprojekt „WIPAFF“ unterstützt mit Messungen und Modellen den effizienten und umweltverträglichen Ausbau von Anlagen in der deutschen Nordsee Mehr als 500 Offshore-Windenergieanlagen gingen allein 2015 in Deutschland ans Netz. Wie Windparks sich untereinander beeinflussen und sich möglicherweise auf das lokale Klima auswirken, ließ sich bislang nur mit Modellen annähern. Der großflächige Ausbau macht es nun erstmals möglich, diese Effekte in der Realität zu untersuchen: Sie sind Gegenstand des Forschungsprojekts „WIPAFF – Windpark-Fernfeld“, das Klimaforscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) koordinieren und mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft umsetzen. Die Ergebnisse sollen
Physikalisch-Technische Bundesanstalt gründet Kompetenzzentrum für Windenergie Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 1. März 2016 Erster Spatenstich für den Neubau des Kompetenzzentrums Windenergie am 4. März um 13 Uhr in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (WK-intern) - Dort, wo Wissenschaftler oft in kleinste Dimensionen abtauchen, werden künftig auch tonnenschwere Kolosse eine Rolle spielen: Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) will in ihrem zukünftigen Kompetenzzentrum Windenergie bis zu vier Meter große Zahnräder vermessen. Ziel ist es, eine Messtechnik zu entwickeln und bereitzustellen, die den Betrieb von immer größeren und leistungsfähigeren Windanlagen ermöglicht. Um dieses technische Neuland zu meistern, entsteht – mit 10 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert – auf dem PTB-Gelände in Braunschweig ein eigens für diesen Zweck konzipiertes Gebäude. Es wird ein
Clearing für britische, niederländische und belgische Strom-Spotmärkte ab 31. März 2016 durch ECC Behörden-Mitteilungen 1. März 2016 Ein zentrales Clearingsystem für die Spotmärkte in Zentralwesteuropa und im Vereinigten Königreich (WK-intern) - Das Clearing für die Stromspotmärkte im Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Belgien wird am 31. März 2016 von der APX zur European Commodity Clearing (ECC) überführt. Amsterdam / Brüssel / Leipzig / London / Paris Damit profitieren alle von der EPEX SPOT sowie deren Tochertunternehmen in Zentralwesteuropa (CWE) und dem Vereinigten Königreich betriebenen Strom-Spotmärkte von einem zentralen Clearingsystem. Die Überführung unterliegt abschließenden Tests sowie der Bereitschaft der Handelsteilnehmer. Sie folgt der Ankündigung der Integration der APX und Belpex in die European Power Exchange EPEX SPOT im April 2015 und
Warum altern Batterien? E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 1. März 201629. Februar 2016 Drei Jahre lange untersuchte das Zentrum für Angewandte Elektrochemie ZfAE, Teil des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC in Würzburg, im EU-Projekt ABattReLife die Ursachen für Batteriealterung. (WK-intern) - Dafür standen dem Zentrum Altbatterien aus Elektroautos zur Verfügung, die ausführlich getestet und analysiert wurden. Im »Journal of Energy Storage« stellt das ZfAE seine Analyseergebnisse im Detail vor. In Deutschland stieg in den letzten Jahren die Nutzung von Elektrofahrzeugen wie Elektroautos oder E-Bikes kontinuierlich an. Umso größer ist der Bedarf nach sicheren, langlebigen und zuverlässigen Energiespeichern, die den Ausbau der Elektromobilität weiter vorantreiben. Hersteller fokussieren sich daher auf die Entwicklung von Batterien mit längerer Lebensdauer und
Neue BGR-Studie zu Schiefergas und Schieferöl Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. März 201629. Februar 2016 Trinkwasserschutz und Fracking sind aus geowissenschaftlicher Sicht miteinander vereinbar. (WK-intern) - Das ist ein Ergebnis der neuen Studie der BGR „Schieferöl und Schiefergas in Deutschland - Potenziale und Umweltaspekte“. Hydrogeologische Modellierungen der BGR für geologische Formationen, die für eine Schieferöl- oder Schiefergasförderung grundsätzlich in Betracht kommen, ergaben, dass injizierte Fracking-Fluide aus dem tieferen Untergrund nicht in das Grundwasser aufsteigen, aus dem das Trinkwasser gewonnen wird. Auch die künstlich durch Fracking erzeugten Risse im Gestein erreichen nach den Untersuchungen nicht die zur Trinkwassernutzung geeigneten Grundwasserschichten. Fazit der BGR-Experten: Gefahren für das Grundwasser bestehen bei der Auswahl geeigneter Standorte im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben sowie
Fördersätze für Windenergie an Land und für Biomasse sinken erneut Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 1. März 201629. Februar 2016 Die Bundesnetzagentur hat heute bekannt gegeben, dass, wie in den beiden vorangegangenen Quartalen, die Förderung von Windenergieanlagen an Land um 1,2 Prozent und von Biomasse um 0,5 Prozent zum 1. Juli 2016 gekürzt wird. (WK-intern) - Der Netto-Zubau für Windenergie an Land liegt mit etwa 3.564 Megawatt erneut oberhalb des Zubaukorridors. Maßgeblich für die Berechnung der Fördersätze sind die Zubauzahlen der Monate Februar 2015 bis Januar 2016. Bewegt sich der Zubau bei Windenergieanlagen an Land innerhalb des gesetzlichen Korridors von 2.400 bis 2.600 Megawatt, ist eine Absenkung der Vergütungssätze um jeweils 0,4 Prozent pro Quartal vorgesehen. Die Absenkung verstärkt sich, wenn der Zubau
Hessen holt beim Zubau der Windenergie im Bundesvergleich auf Behörden-Mitteilungen Windenergie 1. März 201629. Februar 2016 Die GRÜNEN im Landtag freuen sich darüber, dass Hessen sich im Ländervergleich beim Ausbau der Windkraft um zwei Plätze von Platz 9 auf Platz 7 nach oben gearbeitet hat. (WK-intern) - „Hessen war viel zu lange in der Schlussgruppe der Bundesländer beim Windkraftausbau. Wir haben uns in der Koalition deshalb ambitionierte Ziele gesetzt. Der aktuelle Ländervergleich zum Windenergieausbau für 2015 zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, so Angela Dorn, energiepolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag. Die Energiewende ist ein zentrales Vorhaben der Koalition aus CDU und GRÜNEN. „Für die Abkehr von der hochriskanten Atomkraft und den fossilen Energieträgern, die
Windenergieplanung nicht über die Bürgerköpfe hinweg Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. März 201629. Februar 2016 Mehr Demokratie Schleswig-Holstein begrüßt Rechtsgutachten und Gesetzentwurf (WK-intern) - Der Fachverband Mehr Demokratie begrüßt die Initiative der Piratenfraktion im schleswig-holsteinischen Landtag, die den Gemeinden auch weiterhin Mitspracherechte bei der Errichtung von Windkraftparks einräumen will. Gemeinsam mit dem Rechtswissenschaftler Prof. Arne Pautsch (Hochschule Osnabrück) wendeten sich die Piraten heute (29. Februar) mit einem Gesetzentwurf gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Schleswig, wonach Kommunen die Errichtung von Windkraftanlagen künftig nicht mehr verhindern oder explizit beschließen dürfen. „Die Errichtung von Windkraftanlagen ist auch ein zentrales Thema der kommunalen Demokratie und muss für Gemeindevertretungen und Bürgerentscheide zugänglich bleiben. Jede Gemeinde muss im Rahmen der ausgewiesenen Eignungsflächen ja oder
DAkkS akkreditiert Batteryuniversity für Batterieprüfungen Forschungs-Mitteilungen Technik 29. Februar 2016 Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) hat die Batteryuniversity GmbH mit Wirkung vom 26. Januar 2016 als Prüflabor für Batterien akkreditiert. (WK-intern) - Das erfolgreich abgeschlossene Zulassungsverfahren bescheinigt dem Unternehmen die Befähigung, Prüfungen gemäß DIN EN ISO/IEC 17025:2005 nach den Kriterien des UN-Handbuchs „UN ST/SG/AC.10/11/Rev.5 und 6, Part III, Section 38.3 Lithium metal and lithium ion batteries“ (sog. UN-Transporttest) durchzuführen. Die Batteryuniversity zählt zu den wenigen deutschen Prüflaboren, denen dank einer flexiblen Akkreditierung ohne vorherige Information und Zustimmung der DAkkS die Anwendung beider Revisionsstände gestattet ist. Die jeweiligen Prüfberichte sind international anerkannt. Als Nachweis dient das kombinierte Symbol der Ilac-MRA sowie der DAkkS auf
Klimawandel: PIK errechnet finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. Februar 2016 Wo der Meeresspiegel steigt, steigen die Kosten noch schneller (WK-intern) - Schäden durch Extremereignisse wie Überflutungen spielen eine noch größere Rolle als der durchschnittliche Meeresspiegelanstieg selbst, wenn es um die Kosten des Klimawandels in Küstenregionen geht. Doch obwohl der zu erwartende zukünftige Meerespiegelanstieg mittlerweile recht gut verstanden ist, gab es bislang kaum Fortschritte bei den damit verbundenen Kostenabschätzungen für die nächsten Jahrzehnte. Ein Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat nun eine Methode entwickelt, mit der sich finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel bestimmen lassen. Erstmals zeigen die Forscher, dass die Schadenskosten stets schneller steigen als der