FREIE WÄHLER-Fraktion fordert verlässliche Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie Windenergie 16. Juli 2026 Lausch: Planungssicherheit ist entscheidend für Wirtschaftsstandort Deutschland (WK-intern) - München. Die monatelange Verzögerung der EEG-Novelle durch die Bundesregierung gefährdet die Energiewende und verunsichert Investoren, moniert Josef Lausch, energiepolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER-Fraktion: „Seit Bekanntwerden des ersten Arbeitsentwurfs zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes Anfang März 2026 warten Länder, Kommunen, Stadtwerke, landwirtschaftliche Betriebe sowie Unternehmen und private Investoren dringend auf einen belastbaren Gesetzentwurf.“ Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion drängt die Bundesregierung nun mit einem Forderungspapier zu einer zügigen Vorlage. So soll die monatelange Rechts- und Investitionsunsicherheit beendet und langfristig verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Der Abgeordnete aus dem oberbayerischen Großkarolinenfeld betont weiter: „Wir müssen neue Bürokratie sowie zusätzliche Risiken
Das EEG muss jetzt kommen – zumindest als kleine Novelle Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 10. Juli 2026 Heidebroek-Interview: Die Präsidentin des Bundesverbands WindEnergie (BWE), Bärbel Heidebroek, spricht im Interview mit FOCUS online Earth (8. Juli 2026) über den Zeitplan der dringend nötigen Energiegesetze, die Verunsicherung der Windenergiebranche und die Zukunft der Offshore-Ausschreibungen. (WK-intern) - Die Fragen stellte Florian Reiter. FOCUS online Earth: Frau Heidebroek, Sie sind Präsidentin des größten deutschen Windenergieverbands. Wenn Sie auf den derzeitigen Stand des Windkraft-Ausbaus in Deutschland blicken – was empfinden Sie da? Heidebroek: Einerseits Zufriedenheit, weil wir in diesem Jahr wirklich sehr viele Genehmigungen hatten. Wir haben die letzten Jahre immer gegen zu lange Genehmigungszeiten und aufwändige Genehmigungsprozesse gekämpft, was insgesamt dazu geführt hat, dass zu
BDEW fordert zügige Reform für einen attraktiven Offshore-Windenergie-Ausbau Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 8. Juli 2026 In einem Positionspapier hat der BDEW heute zentrale Forderungen zur WindSeeG-Novelle 2026 vorgelegt. (WK-intern) - Dazu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Offshore-Windenergie ist ein Riese unter den Erneuerbaren Energien: hohe Strommengen, hohe Volllaststunden, große Bedeutung für die Versorgungssicherheit. Ihr Potenzial zu heben ist eine gewichtige und europäische Aufgabe. Das Ausbleiben von Geboten in der August-Ausschreibung 2025 und das bereits deutlich gesunkene Interesse in der Juni-Ausschreibung 2025 waren umso mehr ein klares Warnsignal: Die Politik muss dringend handeln und das WindSee-Gesetz reformieren. Für den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie braucht es verlässliche und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen. Projekte müssen in den Ausschreibungen 2027 wieder wirtschaftlich darstellbar sein.
StromVKG: Nachbesserungen unzureichend für echte Technologieoffenheit Erneuerbare & Ökologie Technik 7. Juli 2026 Die Koalition hat ihre Änderungsentwürfe zum StromVKG vorgelegt. (WK-intern) - Die Anpassungen senken zwar die Zugangshürden für Speicher geringfügig ab, eine Gleichbehandlung aller Technologien ist dennoch weiterhin nicht gegeben. In dem Änderungsentwurf ist nun vorgesehen, dass Speicher über maximal zehn Stunden am Stück 80 % ihrer Leistung erbringen müssen und danach drei Stunden Zeit haben, bevor sie diese Leistung erneut bereitstellen können müssen. Positiv ist: Dieses Kriterium gilt bei Anlagenpools nach dem Änderungsentwurf nicht mehr für jede einzelne Anlage eines Pools, sondern nur noch für den Pool als Ganzes. Dies war eine explizite Forderung des BEE, weil sie hybriden und aggregierten Flexibilitätskonzepten Vorschub
European Energy Deutschland erhält Zuschläge für 125 MW Windenergie Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 26. Juni 2026 Erfolgreiche Projektentwicklung zahlt sich aus – European Energy blickt optimistisch auf kommende Ausschreibungen und mahnt zugleich verlässliche Rahmenbedingungen über 2027 hinaus an. (WK-intern) - European Energy Deutschland hat in der jüngsten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur Zuschläge für insgesamt sechs Windenergieprojekte mit einer Gesamtleistung von 125 Megawatt erhalten. Die erfolgreichen Projekte verteilen sich auf mehrere Regionen Deutschlands und umfassen Windparks in Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern sowie Brandenburg. Damit stärkt European Energy seine Projektpipeline in wichtigen Windenergieregionen und leistet einen weiteren Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Mit den Zuschlägen setzt European Energy seinen Wachstumskurs im deutschen Windenergiemarkt konsequent fort und schafft die Grundlage für weitere
Versorgungssicherheit stärken: StromVKG nachschärfen und zügig beschließen Erneuerbare & Ökologie Technik Wasserstofftechnik 24. Juni 2026 Anlässlich der heutigen Ausschussanhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten (StromVKG) erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: (WK-intern) - „Die Bundesregierung hat mit Ihrem Entwurf konkrete Vorschläge für den Zubau gesicherter Stromerzeugungsleistung auf den Weg gebracht. Diesen Ball müssen die Parlamentarier jetzt aufnehmen und dabei stellenweise nachbessern. Zur Absicherung von Dunkelflauten und des Ausstiegs aus der Kohleverstromung brauchen wir steuerbare, wasserstofffähige Gaskraftwerke, genauso wie Batteriespeicher, Sektorkopplung sowie Flexibilitäten auf Verbrauchsseite. Mit dem StromVKG kann der Bundestag dafür die Grundlage schaffen. Entscheidend ist, dass die ersten Ausschreibungen für H2-ready Gaskraftwerke zügig starten und noch im Jahr 2026
Biomasse-Ausschreibung: Niedersachsen zeigt Stärke bei flexibler Bioenergie Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 10. Juni 2026 Die Ergebnisse der Biomasse- und Biomethan-Ausschreibungen zum Gebotstermin am 1. April 2026 unterstreichen die wichtige Rolle Niedersachsens für die Bioenergie in Deutschland. (WK-intern) - Mit 84 Zuschlägen und einer bezuschlagten Leistung von rund 105 Megawatt entfällt mehr als ein Fünftel auf Niedersachsen. „Die hohe Zahl erfolgreicher Projekte zeigt, dass die niedersächsischen Anlagenbetreiber bereit sind, in die Zukunft ihrer Standorte zu investieren und Bioenergie noch flexibler zu machen“, erklärt Silke Weyberg, Geschäftsführerin des Landesverbandes Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen e. V. (LEE Niedersachsen/Bremen). Gerade in einem Energiesystem mit immer mehr Wind- und Solarstrom werde diese regelbare erneuerbare Leistung dringend benötigt. Gleichzeitig bewertet der LEE Niedersachsen/Bremen die erneute
BDEW fordert Energiepaket 2026 Erneuerbare & Ökologie Technik Veranstaltungen 10. Juni 2026 Anlässlich des BDEW Kongress 2026 fordert Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW Hauptgeschäftsführung: (WK-intern) - „Die Energiewirtschaft investiert seit Jahren Milliarden in Strom- und Gasnetze, in Erneuerbare Energien-Anlagen, in Speicher, Kraftwerke und Flexibilität. Die Energiebranche ist eine der modernsten Transformationsbranchen dieses Landes. Diese Dynamik braucht eine ambitionierte und stabile politische Flankierung. Investitionen fließen nur dort, wo verlässliche Regeln gelten. Kapital folgt Klarheit. Doch die Liste der nicht geeinten, energiepolitischen Vorhaben ist auch ein Jahr nach Regierungsbildung noch lang. Bei StromVKG, EEG, Netzpaket und Gebäudemodernisierungsgesetz drängt die Zeit nun umso mehr. Die Ausschreibungen für steuerbare Leistung müssen noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden. Die
Klimaschutz: BWE sieht nächste Chance für Zubau-Booster beim Windenergieausbau Finanzierungen Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 19. Mai 2026 Windenergieausbau: BWE sieht Chance für Zubau-Booster und mahnt zusätzliche Ausschreibungen an (WK-intern) - Wer Versorgungssicherheit, Wirtschaftswachstum und Klimaschutz will, muss Chancen ergreifen. Die Windenergie hat großes Potenzial für einen Zubau-Booster. Der Bundesverband WindEnergie fordert die Bundesregierung zu zusätzlichen Ausschreibungen noch in diesem Jahr auf. „Die Windenergiebranche steht bereit, die Bundesregierung bei der Bewältigung der fossilen Energiekrise zu unterstützen. Ausreichend Genehmigungen im gesamten Bundesgebiet können zügig in Ausschreibungen gehen und zu realem Zubau führen. Netzanschlüsse liegen hier ebenfalls vor, sodass die zusätzlichen Ausschreibungen schon 2026 erfolgen könnten. Damit würde die Bundesregierung ein starkes Signal für Investitionssicherheit und Energieunabhängigkeit senden. Das ist auch für den Erfolg
17 Gigawatt neue Ausschreibungen: Deutsche Windkraft findet zurück in institutionelle Portfolios Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 29. April 2026 Steigende Kraftstoffpreise, nervöse Terminmärkte und die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten haben die Verwundbarkeit fossil geprägter Energiesysteme zuletzt deutlich vor Augen geführt. (WK-intern) - Sicherheits- und energiepolitische Unabhängigkeit gewinnt für Politik wie Kapitalmärkte wieder an Wert und rückt die heimische Erzeugung neu in den Fokus. Neben den im Klimaschutzprogramm vorgesehenen Ausbauvolumina von rund zwölf Gigawatt wird auf Bundesebene eine zusätzliche Sonderausschreibung für Onshore-Windenergie in Höhe von etwa fünf Gigawatt diskutiert, die unter anderem auf eine bayerische Initiative im Bundesrat zurückgeht. Flankiert vom Wegfall der bayerischen 10H-Regelung eröffnet sich erstmals seit Jahren wieder ein verlässlicher Wachstumskorridor für die Windkraft an Land.
Schwachwindland Bayern fühlt sich benachteiligt bei Windenergie-Ausschreibung Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Videos Windenergie Windparks Wirtschaft 5. April 20265. April 2026 Bayerns Energieminister zur Benachteiligung Bayerns bei den Windenergie-Ausschreibungen des Bundes (WK-intern) - MÜNCHEN - Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat die jüngsten Ergebnisse der Ausschreibungen der Bundesnetzagentur kritisiert und fordert eine stärkere Berücksichtigung süddeutscher Standorte beim Ausbau der Windenergie. In der am 31. März beendeten Ausschreibungsrunde erhielten bundesweit rund 440 Vorhaben einen Zuschlag, darunter nur fünf aus Bayern. „Es kann nicht sein, dass Bayern als großer Industriestandort mit hohem Strombedarf bei den Zuschlägen für Windkraft quasi leer ausgeht. Das derzeitige System benachteiligt den Süden strukturell, weil es einseitig auf hohe Winderträge setzt. Das ist energiepolitisch zu kurz gedacht“, so Aiwanger. Der Minister begrüßt
Mehr Windkraft im Süden spart Kosten im Milliardenbereich Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 5. März 2026 Neue Studie: Bis zu 1,8 Milliarden Euro weniger für Netzengpassmanagement pro Jahr und geringerer Nord-Süd-Netzausbau (WK-intern) - Erneuerbaren-Verbände aus Baden-Württemberg und Bayern fordern Anpassung des Referenzertragsmodells Stuttgart/Freising. In Baden-Württemberg und Bayern liegen so viele Windenergieprojekte in der Schublade wie nie zuvor: Zahlreiche Anlagen sind genehmigt. Sie erhalten in den stark überzeichneten Ausschreibungen des Bundes aber kaum mehr Zuschläge. Im Süden Deutschlands werden daher künftig deutlich weniger Windparks gebaut als geplant und benötigt. Dabei könnte ein stärkerer Ausbau in den beiden südlichen Bundesländern das immer teurer werdende Netzengpassmanagement reduzieren und den erforderlichen Nord‑Süd‑Netzausbau effizienter gestalten. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Forschungsstelle für