Vertrauen gestiftet – Windkraftforschung weiter gefördert Forschungs-Mitteilungen Kleinwindanlagen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 2. Dezember 20151. Dezember 2015 Ein Zeichen des Vertrauens: Das Wind Energy Technology Institute (WETI) an der Fachhochschule Flensburg darf sich über weitere fünf Jahre Unterstützung durch zehn Stifterunternehmen freuen. (WK-intern) - Für die Verstetigung und Weiterentwicklung des anerkannten Instituts stellen die Stifter 100.000 Euro jährlich bis 2022 bereit. Das Wind Energy Technology Institute (WETI) an der Fachhochschule Flensburg war bei seiner Gründung - und ist es bis heute: ein klares Signal zur Schwerpunktsetzung der Energiepolitik im Land Schleswig-Holstein. Und es ist Zeichen fruchtbarer Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. So blickt „Anstifter“ Prof. Dr. Hans-Jürgen Block, ehemals in Führungspositionen der damaligen Innovationsstiftung Schleswig-Holstein und späteren Gesellschaft für Energie
Für den Test von Offshore-Windenergieanlagen bei Wellen, Wind und Wetter Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 1. Dezember 2015 Vier Brückenkrane für das neue Testzentrum Tragstrukturen der Universität Hannover (WK-intern) - Konecranes konzipiert für das Testzentrum Tragstrukturen der Universität Hannover Einträger- und Zweiträgerbrückenkrane Im neuen Testzentrum Tragstrukturen Hannover simulieren Wissenschaftler raue Bedingungen – und prüfen Tragstrukturen für Offshore-Windenergieanlagen sowie weitere Komponenten auf ihre Konstruktion und Lebensdauer. Für die verschiedenen Arbeits- und Hebeprozesse benötigt das Testzentrum leistungsfähige Krane. Konecranes hat eine umfassende Lösung konzipiert und das Testzentrum mit vier modernen Einträger- und Zweiträgerbrückenkranen ausgestattet. Zusätzliche Features wie Frequenzumrichter machen den Transport der zu prüfenden Modelle noch sicherer. Wellen, Wind und Wetter: On- und Offshore-Windkraftanlagen sind während ihres Betriebs zu Wasser und an Land
Beschädigte Moduloberfläche durch PV-Reinigungsroboter Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 1. Dezember 2015 Photovoltaik-Institut Berlin prüft Auswirkungen von PV-Reinigungsrobotern (WK-intern) - Signifikante Ertragsverluste durch Sand und Feinstaub Durch Sand und Feinstaub kommt es in vielen Regionen der Welt zu erheblichen Ertragsverlusten bei Photovoltaik-Kraftwerken. Die manuelle oder automatische Reinigung der Module soll Abhilfe schaffen, sie kann jedoch zu Schäden an der Glasoberfläche führen. Das Photovoltaik-Institut Berlin (PI Berlin) hat verschiedene praxisnahe Stresstests entwickelt, mit denen die Wirkung von Reinigungsgeräten auf die Moduloberfläche geprüft werden kann. Modulhersteller erhalten einen Nachweis für reinigungsresistente Oberflächen bzw. Empfehlungen für passende Reinigungsverfahren. Wenn ein Sandsturm über ein PV-Kraftwerk fegt, kann es durch vollständiges Versanden der Module zu einem 100-prozentigen Ertragsverlust kommen. Aber auch
Beitrag Deutschlands zu Klimakonferenz in Paris hat weitreichende Folgen für Kohlekraftwerke Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Dezember 2015 Deutsche Klimaschutzziele für 2030 und 2040 machen weitgehenden Kohleausstieg erforderlich (WK-intern) - Beitrag Deutschlands zu Klimakonferenz in Paris hat weitreichende Folgen für Kraftwerkspark, so Studie für Agora Energiewende Um die deutschen Klimaschutzziele für 2030 und 2040 zu erreichen, muss die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken bis 2030 um 60 Prozent und bis 2040 fast vollständig reduziert werden: von heute 260 Terawattstunden auf etwa 100 Terawattstunden im Jahr 2030 und auf weniger als 40 Terawattstunden im Jahr 2040. Da der europäische Emissionshandel selbst bei CO2-Preisen von rund 40 Euro pro Tonne CO2 bis 2040 nicht ausreicht, sind zusätzliche Klimaschutzinstrumente auf nationaler Ebene unumgänglich. Das sind zentrale
Frauenpower erforscht: Robuste Batterien als hocheffiziente Energiemengen-Speicher Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 1. Dezember 201530. November 2015 Der Adolf-Messer-Preis geht an Bai-Xiang Xu (WK-intern) - Ihre Forschung trägt dazu bei, die für die Energiespeicherung wichtigen und allgegenwärtigen Lithium-Ionen-Batterien wesentlich robuster zu machen: Die Juniorprofessorin Bai-Xiang Xu, Leiterin des Fachgebiets Mechanik funktionaler Materialien der TU Darmstadt, erhält den mit 50.000 Euro dotierten Adolf-Messer-Preis 2015 – die höchstdotierte Auszeichnung für Forschungsleistungen an der Universität. Bai-Xiang Xu steckt mitten in der wissenschaftlichen Arbeit der Modellierung und Optimierung nanostrukturierter Elektroden für langlebige Lithium-Ionen-Batterien, die üblicherweise in Elektro-Fahrzeugen oder elektronischen Geräten wie Smartphones oder Tablets verbaut werden. Doch in den Batterien steckt noch mehr Zukunftspotenzial: Um die über Solarzellen und Windkraftwerke gesammelte erneuerbare Energie zuverlässig
Empa forscht: CO2-freier Treibstoff aus erneuerbarer Elektrizität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 1. Dezember 201530. November 2015 «move» – auf dem Weg zur Mobilität der Zukunft (WK-intern) - Die Demonstrations- und Technologietransferplattform «move» ermöglicht Empa-Forschern, neue Fahrzeugantriebskonzepte mit signifikant niedrigeren CO2-Emissionen zu entwickeln und in der Praxis zu erproben. Als Energiequelle dient überschüssiger Strom aus Photovoltaikanlagen oder aus Wasserkraftwerken. Damit lassen sich einerseits Batterien in Elektrofahrzeugen laden; andererseits lässt er sich auch in Wasserstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge oder in synthetisches Methan für Erdgas-/Biogasfahrzeuge umwandeln.Die Demonstrations- und Technologietransferplattform «move» ermöglicht Empa-Forschern, Fahrzeugantriebe mit niedrigeren CO2-Emissionen zu entwickeln. Als Energiequelle dient überschüssige Elektrizität. (Foto: Empa)Im Beisein namhafter Energie- und Mobilitätsexperten hat die Empa am 23. November 2015 die Forschungs- und Technologietransferplattform «move» eröffnet.
Energiepolitik nimmt Supraleiter in den Blick Forschungs-Mitteilungen 1. Dezember 201530. November 2015 ivSupra und Deutsche Bundesstiftung Umwelt informieren in Berlin (WK-intern) - Der Beschluss, beim Ausbau der Stromnetze mehr Erdkabel einzusetzen, macht die Supraleitertechnologie zum Thema der Energiepolitik. Fachpolitiker aller Bundestagsfraktionen diskutierten Chancen und politische Handlungsmöglichkeiten auf einer Veranstaltung des Industrieverbands Supraleitung (ivSupra) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Supraleitende Stromkabel können den Flächenverbrauch und den Bauaufwand für neue Stromübertragungsstrecken stark verringern. Die kompakten Kabel transportieren sehr hohe Strommengen und arbeiten praktisch ohne Verluste und Emissionen. Akzeptanzprobleme und Rechtsstreitigkeiten beim Netzausbau ließen sich so entschärfen. Ein Pilotprojekt in Deutschland gibt es bereits. Die RWE AG betreibt seit 2014 im Stromnetz der Stadt Essen das weltweit
Basisszenario EU 2050: Der Anteil von Wind- und Solarstrom wächst weiter Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 30. November 2015 Das europäische Stromnetz 2050 simulieren (WK-intern) - Ähnlich wie Schienentrassen und Autobahnen zählt in Deutschland das Stromnetz zu den Lebensadern der Industriegesellschaft. Im nationalen wie europäischen Stromverbund verändert sich die Kraftwerkslandschaft und der Anteil von Wind- und Solarstrom wächst. Dies erfordert eine neue und optimierte Netzinfrastruktur. Das BINE-Projektinfo „Stromnetz mit starker DNA“ (15/2015) stellt ein Programm vor, dass für die oberste Spannungsebene ein möglichst kostenoptimiertes Stromnetz 2050 simuliert. Das Programm bewertet Zwischenergebnisse und rechnet nur mit den besten Varianten weiter. Forscher und Firmen können jeweils ihre spezifischen Randbedingungen eingeben und sich Szenarien berechnen und bewerten lassen. Diese Ergebnisse dienen u. a. dazu, neue Strategien
Verhandlungen über Klimaziele gestalten, wo bleibt die Gerechtigkeit Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. November 2015 KLIMAWANDEL & HISTORISCHE EMISSIONEN: WO BLEIBT DIE GERECHTIGKEIT? Wer von den heute Lebenden ist für historische Emissionen verantwortlich – und damit auch für ihre Konsequenzen? Und welche Verpflichtungen leiten sich daraus ab? Antworten auf solche heiklen Fragen wurden in einem Projekt des Wissenschaftsfonds FWF gesucht. Dabei haben Grazer Forscherinnen und Forscher sowohl juristische als auch philosophische und politische Argumentationen unter die Lupe genommen und neue Theorien entwickelt. Verhandlungen über Klimaziele gestalten sich meist langwierig und zäh. Vielleicht auch deshalb, weil es dabei um so schwierige Themen wie Gerechtigkeit geht. Im Wesentlichen dominieren derzeit zwei Prinzipien. Erstens die kompensatorische Gerechtigkeit, das heißt, wer
Neue Studie: Neue CO2-Steuer und Emissionshandel sollen den Klimawandel bremsen … Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 201528. November 2015 Dem Ausstoß von CO2 einen Preis zu geben könnte helfen, die internationale Klimapolitik aus der Sackgasse zu holen. (WK-news) - Finanzminister weltweit hätten Grund genug, sich für CO2-Steuern oder für Emissionshandel stark zu machen – und zwar völlig unabhängig von den Risiken eines ungebremsten Klimawandels, wie eine neue Studie zeigt. Das Ergebnis des Weltklimagipfels in Paris ist offen, aber Regierungen und Volkswirtschaften könnten in jedem Fall davon profitieren, Kohlenstoff zu bepreisen und dafür Kapital oder Arbeit weniger stark zu besteuern. Und dies unabhängig davon, ob andere Länder mitmachen oder nicht. „Von den Finanzministern werden – bei knappen Kassen – immer lautstark
Erneuerbare Energien: Auszeichnung für Prof. Dr. Klaus Vajen Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 28. November 2015 Prof. Dr. Klaus Vajen und seine Forschungsgruppen an der Uni Kassel und am IdE, Institut dezentrale Energietechnologien haben am Mittwoch (11. November) in der südkoreanischen Stadt Daegu den "Achievement through Action Award" erhalten. (WK-intern) - Die Jury ehrte Prof. Vajen für seine Verdienste im Bereich der Solarthermie. Der "Achievement through Action Award" wird von der International Solar Energy Society (ISES) verliehen. Der Award gilt als einer der renommiertesten Wissenschaftspreise für Personen, Forschungsgruppen oder Forschungsinstitutionen im Bereich der Erneuerbaren Energien. Er ist mit 1.900 US-Dollar dotiert. Laut ISES haben Prof. Vajen und sein Team wesentliche Beiträge zur Entwicklung und Anwendung großer solarthermischer Anlagen geleistet,
Präzise Ermittlung des Windpotenzials erleichtert Finanzierung Forschungs-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 28. November 2015 Erste kommerzielle Offshore-Messung mit IWES LiDAR-Boje (WK-intern) - Die erste Bewährungsprobe, den Wintersturm „Freja“, hat die Boje mit Equipment für lasergestützte Fernerkundung (LiDAR) bereits eine Woche nach der Installation überstanden: In der dänischen Nordsee auf Höhe von Thyborøn wurden signifikante Wellenhöhen von 4,5 m gemessen, die Messungen wurden jedoch planmäßig fortgeführt. Bis zum Februar nächsten Jahres wird die Boje für Windgeschwindigkeitsmessungen bis 250 Meter Höhe im Rahmen des Forschungsprojektes Rune (Reducing the Uncertainty of Nearshore Energy) der Dänischen Technischen Universität DTU eingesetzt. Als Unterauftragnehmer trägt das Fraunhofer IWES mit dem Einsatz der Boje und der Auswertung der Messkampagne dazu bei, die Ertragsvorhersage für