Gabriels Stresstest-Gutachert scheitern nach nur einem Monat schon mit 8 Milliarden-Rechenfehler Ökologie Verbraucherberatung 10. November 2015 Atom-Rückstellungen: Gabriels Entwarnung hält nur einen Monat (WK-intern) - Eon ist jetzt schon 8 Milliarden weniger wert, als im Stresstest berechnet! Gelder für Atom-Folgekosten müssen schleunig gesichert werden! Wunsch und Wirklichkeit holen die Politik in den letzten Tagen und Wochen immer wieder ein. Gutachter verrechnen sich um 10 Prozent. Zu den Meldungen, der Energiekonzern Eon habe bei seinen Kohle- und Gaskraftwerken Wertberichtigungen von 8 Milliarden Euro vorgenommen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Vor wenigen Wochen verkündete Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, die Rückstellungen der Stromkonzerne für die Folgekosten der Atomkraft seien sicher. Eines seiner Argumente: Das Reinvermögen aller AKW-Betreiber betrage zusammen 83 Milliarden Euro. Damit
Windparks und Bürgerwille: Bürger fordern Transparenz und Mitbestimmungsrecht Verbraucherberatung Windenergie Wirtschaft 9. November 2015 Welche Möglichkeiten haben Gemeindevertretungen und Bürger noch, auf den Bau von Windparks Einfluss zu nehmen? (WK-intern) - Und was kann die Politik tun, um dem Bürgerwillen wieder zur Geltung zu verhelfen? Auf Einladung der Piratenpartei fand gestern in Heide ein Info-Abend mit Rechtsanwalt Dr. Wilhelm Mecklenburg (Referent), Horst Leithoff (Bundesverband WindEnergie) und dem Landtagsabgeordneten Dr. Patrick Breyer (PIRATEN) statt. (die Präsentation von Rechtsanwalt Mecklenburg ist nun online abrufbar.) Die Veranstaltung war mit über 70 Teilnehmern sehr gut besucht. Fast vier Stunden lang haben Referenten und Bürger miteinander diskutiert. Mit Rechtsanwalt Mecklenburg und Bürgerwindparkbetreiber Leithoff war die juristische und fachliche Expertise vorhanden und beide
EU-Mitgliedstaaten sind nicht mit EU-Kommissionsvorschlag für Energiekennzeichnung einverstanden Mitteilungen Verbraucherberatung 6. November 2015 Der Ministerrat der Europäischen Union hat vergangene Woche seine vorläufige Position zur neuen Energiekennzeichnungsrichtlinie veröffentlicht, das berichtet der Umweltnachrichtendienst ENDS. (WK-intern) - Die EU-Kommission hatte im Juli den Vorschlag unterbreitet, die Kennzeichnungsklassen für die Energieeffizienz elektronischer Produkte wieder von A-G einzuteilen (s. EU-Umweltnews vom 7. Juli 2015). Zuletzt wurde technologischer Fortschritt mit bis zu drei Plussen nach dem A gekennzeichnet, was laut EU-Kommission eine deutliche Abgrenzung der Klassen verringere. Um bei der neuen Klassifizierung Platz für technologischen Fortschritt zu lassen, schlug die Kommission des Weiteren vor, die Klassen A und B zunächst frei zu lassen. Die Mitgliedstaaten stimmen in diesem Punkt jedoch nicht
Aktie von Solarworld bricht als nächstes deutsches Unternehmen durch US-Gericht komplett ein Verbraucherberatung 5. November 20154. November 2015 Solarworld-Aktie bricht um 60 Prozent ein (WK-intern) - Solarworld verliert massiv an Aktien-Wert. Nicht nur VW, Audi, Porsche, die gesamte deutsche Wirtschaft steht auf dem Prüfstand der US Gerichte. Frei nach dem Motto, wenn du eine Fehler finden willst, so findest du immer einen. Vollkommen zweifelhafte Schadensersatzforderungen des US-Siliziumlieferanten Hemlock geben dem Rechtsstreit Auftrieb. Angeblich haben Bericht des "Wall Street Journal" am vergangenen Freitag die Aktionäre aufgeschreckt (zu Deutsch, es wurde empfohlen Aktien zu verkaufen). Solarworld, ein Solarkonzern aus Bonn, einer der ganz wenigen Solarbetriebe in Deutschland, die noch am Markt sind, wird abgewertet. Wird abgewertet, die Patente sind somit nichts mehr wert. Wird bald billig ab-verkauft. Universitäten, Forschungseinrichtungen,
Menschliche Gier stoppt Entwicklung der Zivilisation Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. November 20154. November 2015 Die Gier im Gehirn ist entscheidend mitschuldig an den Kriegen und Krisen der letzten Jahre, die zunehmend die Welt ins Chaos stürzen. (WK-intern) - Der Zukunftskreis „Gesundheit und Alter“ kam auf der Sitzung am 12.10.2015 zu dem Ergebnis, dass Sanktionierungsmechanismen in der Gesellschaft entwickelt werden müssen, die den Menschen in die Lage versetzen, zu Gunsten der Gesellschaft seine Gier zu kontrollieren. Nur so kann ein neuer Grad an Zivilisation erreicht werden und das ist die erste Voraussetzung, wenn wir an eine friedliche Welt denken wollen. Gier hat deswegen so umfassende Auswirkungen, da sie alle Bereiche der Gesellschaft durchdringt, von der Kunst, über
Deutschen sprechen sich mehrheitlich gegen kostenpflichtigen Zwangseinbau intelligenter Stromzähler aus Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. November 2015 Verbraucher skeptisch gegenüber Smart Metern: 60 Prozent lehnen Einbaupflicht ab (WK-intern) - 60 Prozent der Deutschen sprechen sich gegen den Zwangseinbau intelligenter Stromzähler aus. Und nur jeder Dritte ist der Meinung, dass er mit einem sogenannten „Smart Meter“ seine Energiekosten senken kann. Das geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage unter 2.000 Bundesbürgern im Auftrag des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick hervor. Damit erhalten die Pläne der Bundesregierung, Stromkunden in Zukunft zum Einbau von Smart Metern zu verpflichten, einen erheblichen Dämpfer. Das Kabinett berät am Mittwoch über den Gesetzentwurf für ein Digitalisierung-Gesetz. Laut der LichtBlick-Umfrage können zudem 90 Prozent der Deutschen mit dem Begriff „Smart Meter“ nichts
Piraten-Forderungen zum Windgipfel: Transparenz und Umsetzung des Bürgerwillens Finanzierungen Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 4. November 2015 Anlässlich des heutigen Windgipfels formuliere ich folgende Forderungen an die Landesregierung in Sachen Transparenz und Umsetzung des Bürgerwillens: (WK-intern) - Kleine Anfrage des Abgeordneten Patrick Breyer (PIRATEN) Windkraftanlagen, Transparenz und Bürgerbeteiligung 1. Neben der Karte der Ausschlussgebiete sollte die Landesregierung zur Information von Investoren auch eine Karte der Gemeinden veröffentlichen, die sich durch ihre Vertretung oder durch Bürgerentscheid gegen neue Windkraftanlagen ausgesprochen haben. Nur so können sich Investoren auf möglichen Widerstand einstellen und dies bei ihrer Entscheidung berücksichtigen. 2. Der Rechtsrahmen muss so verändert werden, dass die Landesplanung wieder alle Gemeinden von der Flächenausweisung ausnimmt, die weitere Windkraftanlagen ablehnen. Nur durch zuverlässige Umsetzung
Neues Laborgebäude und technische Investitionen stärken Verbraucherschutz Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 3. November 2015 Staatssekretärin Dr. Schneider stellt Jahresbericht 2014 des Landeslabors vor: „Neues Laborgebäude und technische Investitionen stärken Verbraucherschutz“ (WK-intern) - Um die gestiegenen Anforderungen an einen effektiven gesundheitlichen Verbraucherschutz zu erfüllen, setzt das Landeslabor Schleswig-Holstein auf eine Optimierung von Analysetechniken und moderne, flexible Laborausstattungen. „Das Land hat dem Landeslabor in diesem Jahr 1,8 Millionen Euro für Investitionen in neue Großgeräte zur Verfügung gestellt und den Neubau eines weiteren Laborgebäudes vorangetrieben. So kann das Landeslabor angesichts der zunehmenden Anforderungen auf aktuelle Entwicklungen zügiger, deutlich effizienter und zielorientierter reagieren. Damit stärken wir den Verbraucherschutz“, sagte Landwirtschafts- und Umweltstaatssekretärin Dr. Silke Schneider heute (03.11.2015) bei der Vorstellung des
Ökostromabgabe und Netzentgelte treiben Stromkosten besonders für sparsame Verbraucher Verbraucherberatung 3. November 2015 ISPEX AG: Staatliche Abgaben erhöhen sich und belasten vor allem Stromabnehmer bis eine Million Kilowattstunden (WK-intern) - Nicht nur die EEG-Umlage steigt zum 1. Januar 2016 von derzeit 6,170 Cent je Kilowattstunde um 0,184 Cent auf 6,354 Cent je Kilowattstunde. Auch andere staatliche Umlagen und Abgaben erhöhen sich für Unternehmen und Gewerbebetriebe. Die steigenden Netzentgelte gewinnen ebenso weiter an Bedeutung für die Höhe des Strompreises. Eine Analyse der Preiskomponenten durch die Experten der ISPEX AG zeigt, dass die Abgabenerhöhungen Stromabnehmer mit einem jährlichen Verbrauch bis 1.000.000 Kilowattstunden am stärksten belasten. 2016 steigen die Umlagen und Abgaben auf den Strombezug bis auf wenige Ausnahmen an.
Stromnetz-Vergabe: Berliner Senat bricht geltendes Recht News allgemein Verbraucherberatung 3. November 2015 Bürgergenossenschaft stellt Missbrauchsantrag beim Bundeskartellamt (WK-intern) - Die Bürgergenossenschaft BürgerEnergie Berlin (BEB), die im Konzessionsverfahren um das Berliner Stromnetz bietet, geht gegen die Energie-Verhandlungen des Berliner Senats mit Vattenfall, EON und Engie vor. "Wir werden einen Missbrauchsantrag beim Bundeskartellamt stellen", so BEB-Vorstand Luise Neumann-Cosel. Finanzsenator Kollatz-Ahnen hatte im Sommer die Verhandlungen mit den Eigentümern der GASAG gestartet, um eine Lösung des Rechtsstreits um das Gasnetz und einen "industriellen Partner" für das Land Berlin zu finden. Dabei wird jedoch auch über das Stromnetz verhandelt. Kürzlich hatte der Senat angekündigt, das seit Langem ausgesetzte Stromnetz-Verfahren weiterzuführen. Dieses Vorgehen kritisiert die BEB scharf: "Offiziell muss das Stromnetz
Soziale Kluft in der EU: Kinder und Jugendliche sind Verlierer der Krise Verbraucherberatung 3. November 20152. November 2015 Die Bertelsmann Stiftung untersucht jährlich die Entwicklung der Teilhabechancen in allen 28 EU-Mitgliedstaaten. (WK-intern) - Trotz wirtschaftlicher Erholung: Die Kluft zwischen Jung und Alt nimmt zu, die soziale Spaltung zwischen Nord- und Südeuropa bleibt immens. Deutschland belegt im Gesamtindex Rang 7. Kinder und Jugendliche sind die größten Verlierer der europäischen Wirtschafts- und Schuldenkrise. In der EU sind rund 26 Millionen Kinder und Jugendliche von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das sind 27,9 Prozent aller unter 18-Jährigen. Geringe Zukunftsperspektiven haben auch die 5,4 Millionen jungen Menschen, die sich weder in Beschäftigung noch in Ausbildung befinden. Eine Kluft bei der sozialen Gerechtigkeit verläuft in Europa
Volkswagen-Skandal: Finanzielle Risiken für Verbraucher Verbraucherberatung 2. November 2015 Rechtsgutachten im Auftrag des vzbv: Folgeschäden nicht aus den Augen verlieren Rechtsgutachten weist auf Risiken für Verbraucher hin. vzbv fordert, dass VW für alle Schäden in Folge der Abgasaffäre aufkommt. Herstellerhaftung und Musterfeststellungsklagen würden Verbrauchern helfen, Rechte durchzusetzen. (WK-intern) - 2,4 Millionen Halter von Fahrzeugen des Volkswagen-Konzerns, die von den Abgasmanipulationen betroffen sind, müssen ihre Autos zur Umrüstung in die Werkstatt bringen. „Volkswagen hat das Vertrauen von Verbraucher weltweit missbraucht und diese über die Umwelteigenschaften ihrer Autos massiv getäuscht. Politik und Wirtschaft sind gefordert, für Wahrheit und Klarheit beim Autokauf zu sorgen“, so der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller. Verbrauchertäuschung dürfe nicht zum