BDEW zum EU-Electrification-Action-Plan Dezentrale Energien E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 17. Juli 2026 Verbesserte Rahmenbedingungen statt neuer Quote (WK-intern) - Die EU-Kommission hat heute ihren Electrification Action Plan vorgelegt. Dazu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Wir halten ein eigenständiges Elektrifizierungsziel nicht für erforderlich. Entscheidend für Europa ist ein ambitioniertes Ziel für Erneuerbare Energien. Zwar ist für die Energiewirtschaft klar, dass Elektrifizierung ein zentraler Baustein ist, um Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz zusammenzubringen. Doch gelingt Elektrifizierung nicht per Quote, sondern durch die richtigen Rahmenbedingungen und Maßnahmen. Mit wieder neuen Zielen gehen auch Zieldiskussionen und Bürokratie einher, die Zeit und Ressourcen kosten, aber keinen einzigen Prozess transformieren. Europa muss stattdessen dafür sorgen, dass Strom wettbewerbsfähig ist, fossile Fehlanreize abgebaut
EU-Kommission will Netzentgelte, Smart Meter und Energiebesteuerung entnationalisieren Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 16. Juli 2026 Netzentgelte müssen in nationaler Verantwortung bleiben (WK-intern) - Aus Anlass der Vorstellung eines Gesetzesvorschlags der EU-Kommission für „zukunftssichere Stromrechnungen in der EU“ u.a. zu Netzentgelten morgen, erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Nach den bisher vorliegenden Informationen legt die EU-Kommission morgen einen Gesetzesvorschlag vor, der insbesondere Vorgaben für Netzentgelte, Smart Meter und zur Energiebesteuerung enthalten soll. Damit würde die EU-Kommission in nationale Regulierungsstrukturen eingreifen. Die Anforderungen an die Stromnetze innerhalb der EU unterscheiden sich jedoch zum Teil erheblich in Struktur, Digitalisierungsgrad, Nutzergruppen sowie Netzausbau- und Investitionsbedarf. Daher sollte die Ausgestaltung weiterhin maßgeblich in der Verantwortung der jeweiligen Mitgliedstaaten liegen. Die lokalen Marktbedingungen können
Alterric will Markt für Blindleistung effizienter gestalten Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 13. Juni 2026 Studie sieht Entlastungspotenzial bei Netzentgelten (WK-intern) - Die marktgestützte Beschaffung von Blindleistung in Deutschland bleibt bislang deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zu diesem Ergebnis kommt die gemeinsame Studie von Alterric und dem Beratungsunternehmen E-Bridge Consulting „Volkswirtschaftliche Potenziale marktgestützter Beschaffung von Blindleistung“. Demnach ist der Markt aktuell fragmentiert, wenig standardisiert und intransparent, was sich direkt auf Effizienz und Kosten im Stromsystem auswirkt. Blindleistung ist zentral für die Spannungshaltung im Netz Mit § 12h EnWG hat der Gesetzgeber bereits in 2020 die Weichen für eine marktliche Beschaffung dieser Systemdienstleistung gestellt. In der Praxis ist der Markt jedoch noch jung: Erst seit 2025 werden Ausschreibungen schrittweise in einzelnen
Netzentgelte und CO₂-Steuern: Neue fossile Heizung kostet Verbrauchern 275 Euro im Jahr mehr Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 15. Mai 2026 Finanztip-Rechnung: Neue fossile Heizung kostet Vermieter 275 Euro im Jahr mehr – pro Wohnung (WK-intern) - Neue Gas- und Ölheizungen sollen nach den Plänen der Bundesregierung zwar wieder erlaubt sein, könnten aber teuer werden. Sie müssen nach dem Einbau schrittweise auf teurere klimafreundliche Brennstoffe umgestellt werden. Um Mieter zu schützen, sollen diese Mehrkosten künftig zwischen Mietern und Vermietern aufgeteilt werden. Eine Beispielrechnung des unabhängigen Geldratgebers Finanztip zeigt: Für eine durchschnittliche Wohnung müssten Vermieter nach aktuellen Preisen rund 275 Euro pro Jahr an zusätzlichen Energiekosten einplanen. Der Kabinettsbeschluss des Gebäudemodernisierungsgesetzes sieht vor, dass sich Mieter und Vermieter die Mehrkosten für neu eingebaute, fossile Heizungen in
Toolbox zur Senkung von Energiepreisen Aussteller Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Veranstaltungen Wasserstofftechnik 23. April 2026 EU-Kommission setzt wichtige Impulse für Energieunion (WK-intern) - Die EU-Kommission hat heute das Optionenpapier „AccelerateEU – Energy Union“ veröffentlicht. Dazu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Mit ihrer Mitteilung ‚AccelerateEU‘ setzt die EU-Kommission an den richtigen Stellschrauben an, um die europäische Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu verringern. Es braucht sowohl kurzfristige Maßnahmen als auch langfristige Reformen, um die Energiepreise zu senken.“ Kriterien für erneuerbaren Wasserstoff praxistauglich gestalten „Besonders positiv ist, dass eine Überarbeitung der Kriterien für die Wasserstoffproduktion aus Erneuerbaren Energien vorgesehen ist. Die derzeitigen regulatorischen Vorgaben stellen deutlich zu hohe, teils kontraproduktive Anforderungen und bremsen so den zügigen Hochlauf der europäischen Produktionskapazitäten. Hier braucht
1KOMMA5° stellt Netzentgelt-Atlas vor E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 23. März 202623. März 2026 Netzentgelt-Atlas: Mit zeitvariablen Stromnetzentgelten bis zu 90 Prozent der Kosten sparen Haushalt mit intelligenter Energiesteuerung spart im Beispiel über 380 Euro pro Jahr durch günstige Netzentgelte Knapp 750 Netzbetreiber untersucht: Günstige Niedertarife schwanken zwischen 0,3 und sieben Cent je Kilowattstunde Netzdienliches Verhalten wird durch zeitvariable Netzentgelte belohnt (WK-intern) - Hamburg – Seit rund einem Jahr sind Stromnetzbetreiber in Deutschland verpflichtet, Haushaltskunden mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (Wärmepumpen, Batteriespeichern, Wallboxen) zeitvariable Netznutzungsentgelte anzubieten. Sie sollen Verbraucherinnen und Verbraucher dazu animieren, ihren Stromverbrauch in Zeiten niedriger Netznutzung zu legen und Zeiten hoher Netzauslastung zu vermeiden. Der Anreiz ist groß. Je nach Netzbetreiber liegen zwischen dem günstigen Niedertarif und dem Standardtarif
Vattenfall verspricht den Hamburgern Senkung der Strompreise um -10,27 Prozent Mitteilungen Verbraucherberatung 4. Februar 20264. Februar 2026 Neue Strompreise in Hamburg (WK-intern) - Ab dem 1. April 2026 zahlt ein Hamburger Haushalt in der Grundversorgung etwa 134 Euro weniger pro Jahr (Jahresverbrauch 2.500 kWh) – das entspricht einer Senkung von 10,27 Prozent. Auch Sondertarife von Bestandskunden profitieren von deutlich günstigeren Arbeitspreisen. Vattenfall kann den Arbeitspreis (Preis pro verbrauchte Kilowattstunde) trotz steigender staatlicher Abgaben und Umlagen deutlich reduzieren. Grund hierfür sind sinkende Beschaffungskosten. Zudem führen staatliche Entlastungen zu sinkenden Netzentgelten des städtischen Stromnetzbetreibers in Hamburg. Der neue Arbeitspreis für Bestandskunden im Tarif Basis (Grundversorgung) sinkt um 6,57 Cent auf 38,95 Cent pro Kilowattstunde (brutto). Der monatliche Grundpreis wird aufgrund höherer Kosten von
Wie können Kundinnen und Kunden dazu beitragen, Stromnetze effizienter zu nutzen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Technik Veranstaltungen 29. Januar 2026 Pilotprojekt zeigt: Dynamische Netzentgelte entlasten Stromnetze und senken Kosten für Endkunden (WK-intern) - Grids & Benefits präsentiert Ergebnisse zur Abschlussveranstaltung im Munich Urban Colab Wie können Kundinnen und Kunden dazu beitragen, Stromnetze effizienter zu nutzen? Das zeigt das Co-Innovationsprojekt Grids & Benefits. In einem Pilotvorhaben wurde erstmals praxisnah demonstriert, wie dynamische Netzentgelte im Verteilnetz umgesetzt werden können – und wie sie markt- und netzdienliches Laden von Elektrofahrzeugen ermöglichen. Stromnetze sind das Rückgrat des Energiesystems. Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien sowie der zunehmenden Elektrifizierung von Mobilität und Wärme geraten sie jedoch zunehmend unter Druck. Vor diesem Hintergrund gewinnen neue Instrumente für eine effizientere Netzauslastung
Strompreisspitzen gefährden Mittelstand und Energiewende Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Solarenergie Technik Verbraucherberatung Windenergie Wirtschaft 14. Januar 2026 Bezahlbarer Strom für alle: Siempelkamp Giesserei plädiert für Einsatz der Netzreserve (WK-intern) - Wiederkehrende Tage mit wenig Sonne und Wind führen derzeit zu extremen untertägigen Strompreisspitzen am Spotmarkt. In diesen Stunden schnellen die Preise an der Börse nach oben. Das belastet energieintensive Unternehmen wie die Siempelkamp Giesserei und über höhere Beschaffungskosten auch private Haushalte. Gleichzeitig stehen Reservekraftwerke der sogenannten Netzreserve, die von allen Stromkunden finanziert werden, in diesen Situationen ungenutzt am Netzrand. Die Siempelkamp Giesserei schlägt vor, die in der Netzreserve vorgehaltenen Kraftwerke an Tagen mit außergewöhnlich hohen Preisen vorübergehend für den Strommarkt zu öffnen - so, wie es in der Energiepreiskrise bereits erfolgreich
Gas-Netzentgelte seit 2024 im Schnitt um 38% gestiegen Mitteilungen Verbraucherberatung 29. Dezember 2025 Netzentgelte für Gas steigen 2026 im Schnitt um 18,2 %, seit 2024 sogar um 38 % (137 Euro) (WK-intern) - Strom-Netzkosten sinken 2026 in einigen Bundesländern, die Erhöhung seit 2024 beträgt im Österreichschnitt mit 78 Euro dennoch ein Viertel durchblicker Energieexperte: Anstieg von Netzentgelten lässt sich nur durch günstigeren Arbeitspreis – also einen Anbieterwechsel – entgegenwirken Jährliches Einsparpotenzial bei Strom und Gas liegt je nach Bundesland zwischen 354 Euro (Tirol) und 1.142 Euro (Steiermark) Mit 1. Jänner 2026 steigen die Netzentgelte für Gas im österreichischen Durchschnitt erneut um 18,2 Prozent. Obwohl es sich dabei um eine substanzielle Erhöhung handelt, macht diese nur einen Bruchteil
Bezahlbarer Strom für alle: Siempelkamp Giesserei plädiert für Einsatz der Netzreserve Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Neue Ideen ! Technik Verbraucherberatung 16. Dezember 2025 Strompreisspitzen gefährden Mittelstand und Energiewende (WK-intern) - Wiederkehrende Tage mit wenig Sonne und Wind führen derzeit zu extremen untertägigen Strompreisspitzen am Spotmarkt. In diesen Stunden schnellen die Preise an der Börse nach oben. Das belastet energieintensive Unternehmen wie die Siempelkamp Giesserei und über höhere Beschaffungskosten auch private Haushalte. Gleichzeitig stehen Reservekraftwerke der sogenannten Netzreserve, die von allen Stromkunden finanziert werden, in diesen Situationen ungenutzt am Netzrand. Die Siempelkamp Giesserei schlägt vor, die in der Netzreserve vorgehaltenen Kraftwerke an Tagen mit außergewöhnlich hohen Preisen vorübergehend für den Strommarkt zu öffnen – so, wie es in der Energiepreiskrise bereits erfolgreich praktiziert wurde. „Kurzfristige Preisspitzen und die daraus
Bundesnetzagentur trifft neue Regelungen für Entgeltstrukturen im Wasserstoff-Kernnetz Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Wasserstofftechnik 16. Dezember 2025 Die Bundesnetzagentur hat heute differenzierte Entgeltstrukturen im Wasserstoff-Kernnetz festgelegt. (WK-intern) - Die Festlegung unter dem Namen „Festlegung von Bestimmungen zur Abbildung der Kosten bestimmter Transportleistungen des Wasserstoff-Kernnetzes und zur entsprechenden Modifikation der Netzentgelte“ (KOSMO) wurde heute veröffentlicht. "Mit KOSMO fügen wir den letzten noch fehlenden Baustein in die Entgeltsystematik des Kernnetzes ein. Damit sorgen wir für angemessene Preise, die den Wert der verschiedenen Transportprodukte abbilden", sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Im Jahr 2024 hat die Bundesnetzagentur das grundlegende Entgeltsystem für das Wasserstoff-Kernnetz bestimmt (Festlegung WANDA). Darin hat sie ein grundsätzlich einheitliches Entgelt für den Hochlauf des Netzes vorgesehen. KOSMO ergänzt diese Regelungen. Notwendig wurde