Standortauswahl: Kommission zur Endlagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe schließt im Juni ihre Arbeiten ab Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 10. März 2016 5. Essener Fachgespräch Endlagerbergbau: Kompetenz im In- und Ausland (WK-intern) - 2016 werden für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland wichtige Weichen gestellt: Die Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ schließt ihre Arbeiten im Juni dieses Jahres ab, darauf folgt ein neues Standortauswahlverfahren. Nicht nur die Arbeit der Kommission, sondern auch die Kompetenz der beteiligten Behörden, Gutachter und Unternehmen spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg bei Errichtung, Aufsicht und Betrieb eines deutschen Endlagers. Dass diese Kompetenz bereits in zahlreichen Projekten im In- und Ausland unter Beweis gestellt wurde, vermittelte das 5. Essener Fachgespräch Endlagerbergbau. Auch in diesem Jahr folgten rund 150 Fachleute aus
80 Prozent: Hohe Akzeptanz für die Energiewende Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 9. März 2016 Der Ausbau der Erneuerbaren Energien genießt in Europa ebenso wie in Nordamerika, Australien und Neuseeland hohe Akzeptanz. (WK-intern) - Das geht aus einer Analyse einschlägiger Umfragen hervor, die die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) erstellt hat. Die Ergebnisse sind im neuen AEE-Hintergrundpapier „Die Akzeptanz Erneuerbarer Energien im Spiegel von Umfragen in Industriestaaten“ zusammengetragen. Wie daraus hervorgeht, treffen die Erneuerbaren unabhängig vom Ausbaustand regenerativer Energiequellen in den jeweiligen Ländern auf ein hohes Maß an Zustimmung. Diese beträgt zumeist weit über 80 Prozent. „Unsere Analyse zeigt, dass große Mehrheiten in wichtigen Industriestaaten die Energiewende wollen“, erklärt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. Die in deutscher und
GLOBAL 2000 fordert „Runden Tisch“ zum Thema Glyphosat und Krebseinstufung Ökologie Verbraucherberatung 9. März 2016 Transparente und sachliche Diskussion unter Einbeziehung unabhängiger Wissenschaftler sollte nun gestartet werden (WK-intern) - GLOBAL 2000 begrüßt mit Erleichterung die heute bekannt gewordene Verschiebung einer Entscheidung über die europäische Wiedergenehmigung von Glyphosat. Eine überhastete Zulassung entgegen der wissenschaftlichen Beweislage für die krebserregende Wirkung von Glyphosat scheint damit vorerst verhindert worden zu sein. „Wichtig ist, dass wir nun in Österreich die gewonnene Zeit dazu nützen, eine transparente und sachliche Diskussion unter Einbeziehung unabhängiger Wissenschaftler zu starten.“, sagt Helmut Burtscher, Umweltchemiker von GLOBAL 2000: „Die Folgen einer verlängerten Zulassung für die Umwelt, die Gesundheit und die Landwirtschaft wären zu gravierend als dass Landwirtschaftsminister Rupprechter diese
Neue Studie untersucht Risiken von AKWs und Zwischenlagern in Deutschland Ökologie Verbraucherberatung 9. März 2016 Atomausstieg muss vorgezogen werden (WK-intern) - Kurz vor dem fünften Jahrestag des Atomunglücks von Fukushima hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Beschleunigung des Atomausstiegs gefordert. In einer heute in Berlin veröffentlichten Studie mit dem Titel "Atomkraft 2016 – sicher, sauber, alles im Griff?" untersucht die unabhängige Atomexpertin Oda Becker die Risiken, die von Atomkraftwerken und Zwischenlagern in Deutschland ausgehen. Becker konnte mangelhafte Schutzstandards, Hochwasser-, Erdbeben- und Terrorgefahren sowie altersbedingte Ausfälle der Sicherheitssysteme nachweisen. "Nach dem Atom-Gau in Fukushima vor fünf Jahren erkannte endlich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Atomenergie ein Irrweg ist. Mit der Stilllegung von inzwischen neun Atomreaktoren
Effizienzlabel für alte Heizkessel ab 2016 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 9. März 20168. März 2016 Transparenz im Heizungskeller (WK-intern) - Um Hauseigentümer auf ihre alten, ineffizienten Heizgeräte aufmerksam zu machen, hat der Gesetzgeber ab 2016 das Effizienzlabel für Heizkessel eingeführt, die älter als 15 Jahre sind. Das Label, das bereits von Hausgeräten bekannt ist, weist Effizienzklassen von G bis A++ aus. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sind über 70 Prozent der installierten Anlagen ineffizient und würden nur die Effizienzklassen C, D oder E erreichen. Neue Heiztechnik wie Brennstoffzellengeräte erzeugen Wärme und Strom im Haus und erhalten die beste Einstufung von A++. Für das Heizgerät im Neubau ist der Ausweis der Effizienzklasse bereits Pflicht. Im Gebäudebestand wird das Effizienzlabel
Internationaler Frauentag – Flüchtlinge – Frauen und Kinder vor Gewalt zu schützen Verbraucherberatung 9. März 20168. März 2016 World Future Council fordert Einschreiten der Politik, um geflüchtete Frauen und Kinder vor Gewalt zu schützen (WK-intern) - In einem flammenden Appell an die Regierungen und Institutionen der Welt fordert der Hamburger World Future Council konsequente Maßnahmen, um geflüchtete Frauen und Kinder vor Gewalt zu schützen. Zum Internationalen Frauentag am 8. März betonen UnterzeichnerInnen wie die ehemalige Verteidigungsministerin von Ecuador María Fernanda Espinosa, die dreimal für den Friedensnobelpreis nominierte Scilla Elworthy, der Mitbegründer der Grameen Bank Dipal Barua und WFC Gründer und Stifter des Alternativen Nobelpreises Jakob von Uexküll, dass es eine Frage des politischen Willens und effektiver Gesetze ist, die Sicherheit
Greenpeace warnt vor erneuter Zulassung von Glyphosat Ökologie Verbraucherberatung 8. März 2016 Schutz öffentlicher Gesundheit darf nicht Interessen von Monsanto und Co. geopfert werden (WK-intern) - Gesundheitsschutz und Vorsorgeprinzip müssen wichtiger sein als die Profitinteressen von Monsanto und anderen Pestizidherstellern, fordert die Umweltschutzorganisation Greenpeace. In Brüssel wird heute und morgen über die Zukunft des von der Weltgesundheitsorganisation WHO als wahrscheinlich krebserregend eingestuften Unkrautvernichters Glyphosat beraten. Die Europäische Kommission möchte dabei dem Wunsch der Industrie folgen und den umstrittenen Wirkstoff für weitere 15 Jahre zulassen. Greenpeace ist entschieden dagegen. „Monsanto kann noch so oft behaupten, dass der massive Einsatz von Glyphosat in Europa keine Gefahr für den Menschen darstellt. Greenpeace verlässt sich hier lieber auf die unabhängigen
Fukushima – 5 Jahre danach Ökologie Verbraucherberatung 6. März 2016 Ein Erdbeben erschüttert das Land und löst einen Tsunami aus. (WK-intern) - Das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi, direkt am Pazifikufer errichtet, wird von der gewaltigen Flutwelle getroffen. Die Kühlung der Atomreaktoren fällt aus, in den Blöcken 1,3 und 4 kommt es zur Kernschmelze. Die Bilder des brennenden Atomkraftwerkes gehen um die Welt und sorgen für Entsetzen. Seit fünf Jahren leiden Bevölkerung und Umwelt unter den Folgen der nuklearen Katastrophe. Die Zahl der Krebserkrankungen in der Präfektur Fukushima ist seit dem Atomunglück deutlich gestiegen. Die Umgebung ist für Generationen unbewohnbar. Dem nicht genug, ließ der AKW-Betreiber TEPCO nach dem GAU 1,4 Millionen Tonnen radioaktiv verseuchtes Kühlwasser
5 Jahre nach Fukushima – Sofortige Stilllegung der Atomanlagen in Lingen Ökologie Verbraucherberatung 5. März 2016 Knapp 200 Organisationen unterstützen die Lingen-Resolution Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände haben vor der Landespressekonferenz in Hannover anlässlich des fünften Jahrestages der Fukushima-Katastrophe (11. März) ihre Forderung nach der sofortigen Stilllegung aller Atomkraftwerke und Atomanlagen bekräftigt. (WK-intern) - Auch hier in Deutschland und in Europa ist die Gefahr einer Atomkatastrophe gegenwärtig, denn viele der Atomreaktoren sind schon 30 Jahre und länger am Netz. Konkret sprachen sich die Organisationen auch für die Stilllegung des AKW Emsland und der Brennelementefabrik in Lingen (Emsland / Niedersachsen) aus. Zur Unterstützung ihrer Forderungen wurde der Text der Lingen-Resolution, in der die Stilllegung des AKW Lingen 2 und der Brennelementefabrik gefordert
MVV Energie raus aus der Kohle! ROBIN WOOD-Protest bei Aktionstag gegen das Großkraftwerk Mannheim Ökologie Verbraucherberatung 5. März 2016 ROBIN WOOD-AktivistInnen demonstrierte gestern Vormittag bei der Hauptversammlung der MVV Energie AG in Mannheim gegen die Kohlepolitik des Konzerns. (WK-intern) - Vor dem Haupteingang zum Congress Center Rosengarten konfrontierten sie die AktionärInnen mit einem großen Banner mit der Aufschrift: „ENDE GELÄNDE: Keine Kohleverstromung – Klimagerechtigkeit jetzt!“ Die AktivistInnen protestieren damit gegen das Festhalten des Unternehmens an der umwelt- und klimaschädlichen Steinkohleverstromung und insbesondere gegen den Betrieb des Großkraftwerks Mannheim (GKM). Es ist mit rund 2.150 Megawatt Leistung das bundesweit größte Steinkohlekraftwerk. ROBIN WOOD engagiert sich für einen Ausstieg aus der Kohlekraft und fordert von der MVV auf 100 Prozent Erneuerbare Energien zu setzen.
Mit einer Autobahn-AG will Verkehrsminister Dobrindt Allianz und Deutscher Bank Milliarden Steuer-Euros zuschanzen. Aktuelles Verbraucherberatung 4. März 20163. März 2016 Wenn wir aber den Bundesrat innerhalb von 14 Tagen auf unsere Seite bringen, können wir das aufhalten. Unterzeichnen Sie jetzt den Appell an die Ministerpräsidenten! Lieber Leser, würden Sie für einen Kredit achtmal so viel Zinsen zahlen wie normal – freiwillig, nur um ihre Bank glücklich zu machen? Genau das hat die Bundesregierung mit unseren Steuergeldern vor: Verkehrsminister Alexander Dobrindt will Bau und Sanierung von Fernstraßen privatisieren. Eine „Autobahn-AG” soll sich bei Konzernen Geld leihen. Doch Allianz, Deutsche Bank und Co. wollen dafür statt der üblichen 0,5 Prozent bis zu 4 Prozent Zinsen kassieren. Den dicken Konzernbonus bezahlen wir – über
CETA: EU und Kanada verständigen sich auf neuen Ansatz bei Investitionen Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. März 20163. März 2016 Dieses Abkommen bedeutet eine klare Abkehr vom derzeitigen ISDS-System und ist Ausdruck der Entschlossenheit, gemeinsam auf die Schaffung eines multilateralen Investitionsgerichtshofs hinzuarbeiten. (WK-intern) - Die Europäische Kommission und die kanadische Regierung haben vereinbart, im Rahmen des umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommens zwischen der Europäischen Union und Kanada (CETA) einen neuen Ansatz beim Investitionsschutz und bei der Beilegung von Investitionsstreitigkeiten zugrunde zu legen. Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Kanada wurden im Jahr 2014 abgeschlossen. Ergebnis war unter anderem ein reformierter Mechanismus zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten, der insbesondere auf eine völlige Transparenz der Verfahren und klare, eindeutige Investitionsschutzstandards abstellte. Nach der juristischen