StadtRad weiter auf Rekordkurs – über 10.000 Neuanmeldungen im Juni Ökologie Verbraucherberatung 5. August 2016 Noch nie haben so viele Menschen in Hamburg das StadtRad genutzt: (WK-intern) - Mit knapp 1,5 Millionen Ausleihen im ersten Halbjahr 2016 steuert das Fahrradverleihsystem auf einen neuen Rekord zu. Das ergab die Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der Abgeordneten Martina Koeppen, SPD, und Martin Bill, Grüne. Auch wurde im Juni dieses Jahres erstmals die Marke von 10.000 Neuanmeldungen pro Monat geknackt. Und die Entleihdauer nimmt zu: Am Wochenende sind die Stadtradelnden durchschnittlich rund 35 Minuten auf den Straßen Hamburgs unterwegs. Dazu Martin Bill, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Das StadtRad ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte, auch 2016 dürfte wieder ein neues Rekord-Jahr
Verfassungsbeschwerde gegen CETA-Abkommen Ökologie Verbraucherberatung 4. August 2016 Ein Bündnis aus den Organisationen Campact, Foodwatch und Mehr Demokratie hat 100.000 Vollmachten für eine Verfassungsbeschwerde gegen das umstrittene Freihandelsabkommen der EU mit Kanada (CETA) gesammelt. (WK-intern) - Somit ist „Nein zu CETA“ schon jetzt die größte Bürgerklage in der Geschichte der Bundesrepublik. Mit der Klage will das Bündnis prüfen lassen, ob das CETA-Abkommen und seine „vorläufige Anwendung“ mit dem Grundgesetz vereinbar sind (s. EU-Umweltnews vom 7. Juli 2016). „CETA ist nicht nur demokratiepolitisch gefährlich, sondern auch verfassungsrechtlich bedenklich. Die bisherige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts lässt nur den Schluss zu, dass völkerrechtliche Verträge eines solchen Inhalts nicht mit dem Grundgesetz übereinstimmen“, sagte Professor Bernhard
Eröffnung des 8. Windkunstfestivals „bewegter wind“ Ökologie Veranstaltungen Verbraucherberatung Windenergie 4. August 2016 Changing horizons (WK-intern) - Das Thema des 8. Kunstwettbewerbs „bewegter wind“ in Nordhessen ist „changing horizons“. Der Verein zur Förderung der Windkunst und interkultureller Kommunikation erhielt 158 Bewerbungen aus 25 Ländern, aus denen 75 Arbeiten ausgewählt wurden. Wind ist grenzenlos, steht für Erneuerung, Ambivalenz und viel Energie. Wechselnde Sichten und Erfahrungen, Ungewissheit und Bereicherung, Aufbruch und Verschwinden bearbeiteten die Künstlerinnen und Künstler in ihren Entwürfen. Diese werden in Hofgeismar und Trendelburg an drei Ausstellungsorten in vielfältigen und besonderen Landschaftssituationen zusammen mit einem umfangreichen Rahmenprogramm präsentiert. Der Burgberg bei Trendelburg-Deisel bietet bewegte Landschaft und eine Hochebene. Dort dreht sich ein beeindruckendes kinetisches Objekt „aerotatio“ von
Wieso die Stromkosten wirklich steigen. Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 3. August 2016 Atomausstieg und Klimaschutz hintertrieben (WK-intern) - Die bayrischen Wirtschaftsminister/innen Aigner und Gabriel sagen frech die Unwahrheit Wirtschaftsministerin Aigner und Wirtschaftsminister Gabriel, beide nicht vom Fach, loben die Pläne, den Zubau von PV und Windkraft auszubremsen. Und verbreiten frech Unwahrheiten über die Stromkosten, die sie selber nach oben treiben. Ministerin Aigner behauptet in ihrer Presseerklärung v. 2.6., Bayern habe sich bei den Verhandlungen um das EEG in wesentlichen Punkten durchgesetzt und sorge so für bezahlbare Strompreise. Minister Gabriel schreibt am 3.6. an die SPD-Fraktionsmitglieder: „Denn Energiekosten sind gerade für Familien mit Kindern in den nicht so wohlhabenden Haushalten nichts, was man aus dem Auge
Schwarze Liste der gefährlichsten Pestizide – Greenpeace legt neue Bewertung von Agrargiften vor Ökologie Verbraucherberatung 1. August 2016 In der europäischen Landwirtschaft werden weiterhin zu viele gefährliche Pestizide eingesetzt. (WK-intern) - Greenpeace veröffentlicht heute eine Liste von 209 Pestiziden, die Mensch und Umwelt besonders schaden. Die in der Lebensmittelproduktion zugelassenen Chemikalien können unter anderem Krebs auslösen, die Fruchtbarkeit beeinflussen oder neurotoxisch wirken. Für „Die schwarze Liste der Pestizide“ hat ein unabhängiger Pestizidexperte im Auftrag der Umweltschutzorganisation alle in der EU zugelassenen 520 Pflanzenschutzmittel überprüft. „Mehr als ein Drittel der in Europa verwendeten Pestizide sollten verboten werden. Der Einsatz dieser Pestizide in der Produktion von Obst, Gemüse und Getreide gefährdet unsere Gesundheit und die Umwelt“, fasst Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace, die
Greenpeace-Freiwillige fordern von EU-Abgeordneten ein klares „Nein“ zu CETA und TTIP Ökologie Verbraucherberatung 1. August 2016 Bei einem bundesweiten Gruppen-Aktionstag in 31 Innenstädten am Samstag fordern Greenpeace-Ehrenamtliche ihre regionalen EU-Abgeordneten auf, die umstrittenen Handelsabkommen CETA und TTIP abzulehnen. (WK-intern) - Mit lebensgroßen Plakaten der Volksvertreter informieren sie über deren Möglichkeit, CETA und TTIP noch zu verhindern. Das kanadisch-europäische Handelsabkommen CETA ist fertig verhandelt und soll in diesem Jahr verabschiedet werden. An den Greenpeace-Infoständen können Interessierte die Positionen ihrer Abgeordneten erfragen, indem sie ihnen Postkarten mit Fragen zu CETA schicken. Ein direktes Zeichen gegen die Abkommen können sie mit einem Aufkleber auf den Plakaten hinterlassen. Die beklebten Plakate werden den Vertretern im Anschluss überreicht. „Wir wollen den Volksvertretern zeigen, wie
Petition von 62.425 Bundesbürgern für den Atomausstieg auf europäischer Ebene Ökologie Verbraucherberatung 30. Juli 2016 Vorsichtiger Atomkurs der Bundesregierung im Ausland hat versagt (WK-intern) - Greenpeace Energy hat Vertretern des Bundeskanzleramtes eine Petition übergeben, die die Regierung auffordert, konsequent gegen geplante Atomprojekte in Europa vorzugehen. Mit der von 62.425 Bundesbürgern unterzeichneten Petition appelliert die Energie-Genossenschaft an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Energiewende und den Atomausstieg auf europäischer Ebene zu verteidigen – und zu verhindern, dass in direkter Nähe zu Deutschland gefährliche Atomkraftwerke gebaut werden. Bislang hatte sich die Bundesregierung zwar immer wieder gegen den Bau hochsubventionierter AKWs in Europa ausgesprochen. Politisch oder juristisch hat Deutschland aber bisher – anders als etwa Österreich oder Luxemburg – keinerlei Schritte unternommen,
AKW Grafenrheinfeld: Abriss ohne Hintertürchen für E.ON Ökologie Verbraucherberatung 30. Juli 2016 Martin Stümpfig fordert Prüfung verschiedener Rückbaualternativen, um Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten (WK-intern) - Die Landtags-Grünen beteiligen sich mit einer eigenen Einwendung am atomrechtlichen Verfahren zum Abriss des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld. „Dem Antrag von E.ON – jetzt: Preußen Elektra – darf in dieser Form nicht entsprochen werden“, erklärt der energiepolitische Sprecher Martin Stümpfig. E.ON deklariere den Antrag als unternehmerische Entscheidung und wolle nur unter bestimmten Bedingungen von der Abrissgenehmigung Gebrauch machen. „E.ON lässt sich einige Hintertürchen offen: Den Abriss nach ökonomischen Interessen durchzuführen und eine ‚Wiederanfahroption“, sollte das Bundesverfassungsgericht den Atomausstieg rückgängig machen.“ Aber nicht nur die von E.ON geforderten Bedingungen führen das Verfahren aus
Brennelemente-Steuertrick und Castor-Etikettenschwindel Ökologie Verbraucherberatung 29. Juli 2016 1. Brennelemente-Steuer: Schick einen Gruß an die SPD! Die SPD fordert seit Jahren – völlig zu Recht – die Brennelementesteuer zu verlängern. Jetzt muss sie aktiv werden und eine Gesetzesänderung auf den Weg bringen. Hilf mit, sie daran zu erinnern. .ausgestrahlt hat Aktionspostkarten entworfen, die das SPD-Bekenntnis „NeueGerechtigkeit“ spitz aufgreifen: eine an SPD-Chef Sigmar Gabriel und den SPD-Parteivorstand, eine an das Wahlkreisbüro der/des örtlichen SPD-Abgeordneten. Zum Auslegen und Verteilen oder für Veranstaltungen und Infostände kannst Du die Postkarten hier bestellen. 2. Das neue .ausgestrahlt-Magazin ist erschienen Nichts tun wird teuer: Sollte Ende des Jahres die Brennelementesteuer auslaufen, dann machen die AKW-Betreiber nochmal so große
Atomaufsicht: In Geesthacht kippt Atomtransportanhänger mit radioaktivem Material auf dem Außengelände um, Deckel lösen sich Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. Juli 201628. Juli 2016 Atomaufsicht prüft Umkippen eines Transportanhängers am Forschungsreaktor Geesthacht (WK-intern) - Bei einem Transport von insgesamt fünf Fässern – mit teilweise schwachradioaktivem, teilweise nicht radioaktivem Inhalt – auf dem Außengelände der abgeschalteten Forschungsreaktoranlage Geesthacht ist gestern Nachmittag ein Gabelstapleranhänger mit drei dieser Fässer umgekippt. Dabei sind die Fässer geringfügig beschädigt worden. Bei einem Fass, bei dem zwei Deckelschrauben nicht vollständig angezogen waren, verzog sich der Deckel und es trat eine etwa faustgroße Menge Bleigranulat aus, bei dem keine Radioaktivität festzustellen war. Die anderen Fässer blieben dicht. Ein Mitarbeiter der mit dem Transport betrauten Fremdfirma hat sich am Wagen eine ambulant behandelte Platzwunde am Kopf zugezogen.
Großer Wassertest zeigt: Trinkwasser aus dem Hahn genügt hohen Qualitätsansprüchen Ökologie Verbraucherberatung 29. Juli 201628. Juli 2016 BDEW zur Veröffentlichung der Stiftung Warentest zur Trinkwasserqualität: (WK-intern) - Bei Arznei- und Pflanzenschutzmitteln müssen Verursacher stärker in die Pflicht genommen werden "Trinkwasser aus dem Hahn zählt in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Das belegt nun auch die Stiftung Warentest in ihrem "großen Wassercheck". Die Testauswertung zeigt: Leitungswasser ist von hoher Qualität und günstig. Auch das Umweltbundesamt und das Bundesgesundheitsministerium vergeben in ihren offiziellen Berichten regelmäßig die Note gut bis sehr gut für Leitungswasser. Das zeigt: Verbraucher können das von den Wasserversorgern gelieferte kühle Nass jederzeit und lebenslang ohne Bedenken trinken. Die hohen Investitionen für Wasserversorgungsanlagen, Netze und für den Trinkwasser-Ressourcenschutz
Der große Atom-Deal: Filmemacher Jan Schmitt aus der Monitor-Redaktion Aktuelles Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung Videos 29. Juli 201628. Juli 2016 Liebe Leser, eines der großen atompolitischen Themen derzeit ist die Frage, wer die Folgekosten der Atomkraft tragen muss: (WK-intern) - Diejenigen, die über Jahrzehnte Milliarden damit verdient haben – oder die Bevölkerung. Seit bald zwei Jahren streitet .ausgestrahlt zusammen mit vielen AtomkraftgegnerInnen unter dem Motto „Wir zahlen nicht für Euren Müll“ dagegen, dass am Ende die Allgemeinheit für die Schäden haftet, die die AKW-Betreiber angerichtet haben. Diesen Montag lief zum Thema in der ARD der halbstündige exzellent gemachte Film „Der große Atom-Deal“. Filmemacher Jan Schmitt aus der Monitor-Redaktion hat bei seinen Recherchen auch auf .ausgestrahlt-Informationen zurückgegriffen. Der Film ist absolut empfehlenswert, weil er