Offshore-Ausbau braucht Investitionssicherheit statt neuer Risiken Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. August 202619. August 2026 Mit der Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) bietet die Bundesregierung noch keinen ausreichenden Rahmen, um den Ausbau der Offshore-Windenergie verlässlich voranzutreiben. (WK-intern) - Zwar enthält der aktuelle Entwurf wichtige Ansätze, etwa Fortschritte bei der Netzintegration. Er reicht jedoch nicht aus, um Investitionen in neue Offshore-Windparks langfristig abzusichern. Insbesondere beim Ausschreibungsdesign muss die Bundesregierung nachbessern. Eine Absicherung über Contracts-for-Difference (CfD) darf nicht nur nachrangig zur Verfügung stehen. Offshore-Projekte, die über lange Zeit geplant und mit gewaltigen Beträgen finanziert werden, brauchen einen verlässlichen und international wettbewerbsfähigen Investitionsrahmen. Dazu gehören eine regulär zugängliche CfD-Absicherung ab der ersten Ausschreibungsstufe, eine belastbare Indexierung sowie klare Übergangsregelungen für bereits bezuschlagte
Regierung beschließt effiziente Gebäude-Förderungen zu kürzen Solarenergie Technik Verbraucherberatung 9. Juli 2026 BEG-Reform: BEE begrüßt Grundsystematik und fordert gezielte Nachbesserungen (WK-intern) - Die Bundesregierung hat beschlossen, die Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) zu kürzen. Die Einsparungen will die Bundesregierung primär über ein halbjährliches Absenken der maximal förderfähigen Kosten sowie des Klimageschwindigkeitsbonus erreichen. Die Maßnahmen werden gekoppelt mit einer sozialen Staffelung sowie einem einmaligen Zuschlag für Haushalte mit Kindern. Zudem ist ein Bonus für Wärmepumpen vorgesehen, die im europäischen Wirtschaftsraum produziert wurden. Letzteren Impuls begrüßt der BEE ausdrücklich als einen wichtigen Beitrag zur Standortsicherung. In einzelnen Punkten der jetzigen Ausgestaltung sieht der Verband jedoch die Gefahr von Fehlsteuerungen zugunsten fossiler Heizsysteme. BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser: „Zunächst einmal ist es positiv,
Bundesregierung verliert den Anschluss zur Energiewende Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Solarenergie Windenergie Windparks 6. Mai 2026 Endlich mehr Strom geben statt Leerlauf oder gar Rückwärtsgang (WK-intern) - Heute ist die aktuelle schwarz-rote Bundesregierung ein Jahr im Amt. Oliver Hummel, Vorstandsvorsitzender der naturstrom AG, ordnet das Jubiläum ein: „Ein Jahr nach Amtsantritt lassen trotz vieler Ankündigungen, Eckpunkte und Leaks zentrale energiepolitische Weichenstellungen der schwarz-roten Bundesregierung weiter auf sich warten. Bei dem, was bisher bekannt ist, könnten wir auf schnelle Beschlüsse zwar gut verzichten, dennoch bringen diese unklaren Perspektiven weder den Klimaschutz noch das Land voran. Die riesigen ökonomischen Chancen der Energiewende drohen in der aktuell herrschenden Ungewissheit zu zerrinnen. Die Koalitionsparteien sollten sich daher schnell verständigen und produktive Lösungen für eine
VDMA e.Verein: Ein Klimaschutzprogramm mit Licht und Schatten Erneuerbare & Ökologie Technik Wasserstofftechnik 26. März 2026 Die Bundesregierung hat mit der heutigen Verabschiedung des Klimaschutzprogramms die Leitlinien ihrer Klimapolitik für diese Legislaturperiode skizziert. (WK-intern) - Dazu sagt Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA: „Die Bundesregierung bestätigt mit dem aktuellen Klimaschutzprogramm ihr Bekenntnis zum Klimaschutz – das ist eine wichtige und richtige Entscheidung. Der Maschinen- und Anlagenbau spielt hier eine zentrale Rolle in der Entwicklung und Anwendung von Klimaschutztechnologien.“ „Das Klimaschutzprogramm bietet neben Licht jedoch auch Schatten. Insbesondere greift es in den Sektoren Gebäude und Verkehr zu kurz. Es ist zudem beunruhigend, dass die Bundesregierung als Berechnungsgrundlage veraltete Zahlen aus der Projektion 2025 heranzieht und die Verpflichtungen aus der EU-Lastenverteilungsverordnung
Netzpaket birgt Gefahr einer Zubaublockade Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Solarenergie Windenergie Windparks 9. Februar 2026 Die Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE), Ursula Heinen-Esser, ordnet die am Wochenende bekannt gewordenen Plänen des BMWE zum Netzpaket ein. (WK-intern) - „Die nun bekannt gewordenen Pläne aus dem Netzpaket bergen die Gefahr einer Zubaublockade für die Erzeugungskapazitäten und können direkt zu Energieknappheit und steigenden Preisen führen. Werden diese Pläne wahr, gefährdet das Wirtschaftsministerium die Stabilität unseres Energiesystems. Der Koalitionsvertrag enthält wichtige Zusagen, die die Kontinuität der Energiewende untermauern. Zudem waren Netzoptimierung, Netzausbau und Flexibilisierung deutlich adressiert. Der Koalitionsausschuss hat wiederholt - zuletzt in Zusammenhang mit der Kraftwerksstrategie - einen schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien unterstrichen. Daran messen wir die Bundesregierung. Der jetzige
Bundesregierung, Alabali Radovan: „Gerade jetzt dürfen wir Gaza nicht aus den Augen verlieren.“ Behörden-Mitteilungen 23. Juni 2025 Entwicklungsminister*in Alabali Radovan hat heute den Chef des UN-Hilfswerks für Palästinaflüchtlinge (UNRWA) Philippe Lazzarini getroffen. (WK-intern) - An dem Treffen, das im Ministerium in Berlin stattfand, nahm auch Staatssekretär Niels Annen teil. Im Zentrum des Gesprächs standen die Lage in Gaza und die eingeschränkte humanitäre Unterstützung der Menschen vor Ort. Darüber hinaus sprach das Minister*in die Fortschritte bei den Reformen an, zu denen sich das Hilfswerk wegen des Vorwurfs mangelnder Neutralität verpflichtet hat. Entwicklungsminister*in Reem Alabali Radovan: „Die Lage im Nahen Osten ist brandgefährlich. Gerade jetzt dürfen wir die katastrophale humanitäre Lage in Gaza nicht aus den Augen verlieren. Die Menschen in Gaza
Windbranchentag Schleswig-Holstein 2025: Neuer Teilnehmerrekord mit über 700 Gästen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 15. Mai 2025 Jetzt Windenergieausbau weiter vorantreiben (WK-intern) - In Husum trifft sich heute die Windenergiebranche zum dies-jährigen Windbranchentag Schleswig-Holstein in der Messe Husum. Neben Schleswig-Holsteins Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack und BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek und nehmen zahlreiche weitere hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft teil. Mit dem Amtsantritt von Bundeskanzler Friedrich Merz und seinem neuen Kabinett steht die Windenergiebranche vor wegweisenden politischen Entscheidungen. Welche Auswirkungen die neue Bundesregierung auf die Windenergie hat und welche Weichen nun gestellt werden müssen, steht im Mittelpunkt des diesjährigen Windbranchentags Schleswig-Holstein. Neben dem Ausblick auf die politische Zukunft widmet sich der Branchentag insbesondere dem aktuellen Stand der Regionalplanung Wind
Unternehmen sehen sich durch Energiepolitik in ihrer Wettbewerbsfähigkeit bedroht Erneuerbare & Ökologie Technik Wasserstofftechnik 14. März 2025 Energiepolitische Forderungen der Südwestwirtschaft (WK-intern) - Baden-württembergische Wirtschaftsverbände, Kammern und Unternehmen fordern von der kommenden Bundesregierung rasche und durchgreifende Maßnahmen im Energiebereich Stuttgart. Baden-württembergische Wirtschaftsverbände, Kammern und Unternehmen fordern von der kommenden Bundesregierung rasche und durchgreifende Maßnahmen für eine sichere Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen im Südwesten. „Durch die aktuelle Energiepolitik sehen sich energieintensive Unternehmen in Baden-Württemberg in ihrer Wettbewerbsfähigkeit bedroht. Deshalb überlegt mehr als jedes dritte Industrieunternehmen, Produktionskapazitäten ins Ausland zu verlagern“, heißt es in dem an diesem Donnerstag veröffentlichten Positionspapier der Unternehmer Baden-Württemberg, des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages, des Verbands der Chemischen Industrie Baden-Württemberg, des Verbands für Energie- und Wasserwirtschaft, des Industrieverbands
Politische Strategie braucht klare Maßnahmen für umfassende H2-Importe zu wettbewerbsfähigen Preisen Behörden-Mitteilungen Wasserstofftechnik 25. Juli 2024 Die Bundesregierung ihre Importstrategie für Wasserstoff vorgelegt. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: (WK-intern) - „Importe von Wasserstoff und Derivaten werden eine entscheidende Rolle spielen, um die Verfügbarkeit von Wasserstoff in Deutschland sicherzustellen. Es ist daher notwendig, dass die Bundesregierung ihre Wasserstoffimportstrategie nun endlich vorgelegt hat. Die Bundesregierung selbst geht von einem Bedarf an Wasserstoff und Derivaten von 95 bis 130 TWh im Jahr 2030 aus, von denen 50 bis 70 Prozent importiert werden sollen. Um die erforderlichen Mengen sowie die notwendige Geschwindigkeit zu erreichen, braucht es geeignete Importinfrastrukturen, langfristig absehbare Liefermengen sowie international anschlussfähige Zertifizierungssysteme und eine gesicherte Nachfrage. Die vorgelegte Importstrategie enthält
EnBW will rund 1 Mrd. Euro ins Nationale-Wasserstoff-Kernnetz investieren Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Wasserstofftechnik 23. Juli 202424. Juli 2024 EnBW muss sich mit Milliardeninvestition am nationalen Wasserstoff-Kernnetz beteiligen Wichtiger Einstieg in eine zukünftige Wasserstoffwirtschaft EnBW-Tochtergesellschaften sichern Anbindung mehrerer Bundesländer Wirksame Investitionsanreize notwendig (WK-intern) - Karlsruhe. Die EnBW will sich mit zunächst rund einer Milliarde Euro am Auf- und Ausbau eines nationalen Wasserstoff-Kernnetzes beteiligen, das nach Planungen der Bundesregierung bis 2032 entstehen und wesentlicher Bestandteil eines zukünftigen European Hydrogen Backbone (EHB) werden soll. Über die Anbindung an das Kernnetz sollen in Zukunft insbesondere große Industriezentren, Kraftwerke und Erzeugungsanlagen mit Wasserstoff versorgt und darüber hinaus transnationale Korridore für den Wasserstoffimport eröffnet werden. „Das Wasserstoff-Kernnetz ist der Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft der Zukunft und damit die Voraussetzung für
Förderung unlauterer Energieberatungsprojekte umgehend beenden Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 13. Juli 2024 Mit massiver Unterstützung der dortigen Landesregierung hat Haus & Grund Schleswig-Holstein ein Förderprojekt gestartet, das Energieberatungen zum Dumping-Preis anbietet. (WK-intern) - Neben wettbewerbsrechtlichen Bedenken stößt dem Energieberatendenverband GIH sauer auf, dass die zugehörige Kampagne suggeriert, die ab 49 Euro erhältlichen Beratungen seien dem von der Bundesregierung propagierten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) sogar überlegen. „Hausbesitzende sollten gewarnt sein: Diese Mogelpackung ist von einem qualitätsgesicherten individuellen Sanierungsfahrplan weit entfernt und wird von den Fördermittelgebern des Bundes auch nicht anerkannt. Wer also glaubt, darüber die Förderung seiner Sanierung mittels iSFP-Bonus kostengünstig erhöhen zu können, ist auf dem Holzweg“, erläutert der GIH-Bundesvorsitzende Stefan Bolln. So getäuschten Verbrauchenden können
Bedingungen für Schwertransporte müssen dringend verbessert werden Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 8. August 2023 Verbändeinitiative legt Positionspapier vor (WK-intern) - (Siegen/Olpe) - Die Bundesregierung hat sich eine wettbewerbsfähige und effiziente Wirtschaft, unter anderem mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien, zum Ziel gesetzt. Immer stärker zeigt sich, dass Großraum- und Schwertransporte hierbei eine zentrale Rolle einnehmen. "Damit der dafür notwendige tägliche Neubau von 6 Windenergieanlagen gelingen kann, sind alleine in diesem Wirtschaftsbereich jährlich rund 60.000 Großraum- und Schwertransporte (GST) notwendig", heißt es in dem Positionspapier, das eine Verbändeinitiative Bundeswirtschaftsminister*in Habeck übergeben hat. Um Verbesserungen bei den Sondertransporten zu erreichen, haben sich 31 Verbände und Organisationen der deutschen Wirtschaft und Transportbranche, darunter die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), zusammengeschlossen. Die