Das alte EEG war die schärfste Waffe gegen den Klimawandel Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 29. März 2016 Die Bundesregierung sabotiert den Kampf gegen die Klimakatastrophe (WK-intern) - Längst ist Deutschland nicht mehr Vorreiter bei Klimaschutz und Erneuerbaren Energien. Der neue Referentenentwurf für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2016) wird den Ausbau der Erneuerbaren Energien noch mehr verkomplizieren und behindern als seine letzten drei Vorgänger. Eigeninitiative engagierter Bürger wird in Bürokratie erstickt. Wer zum Beispiel künftig ein Windrad bauen will, soll sich in einem aufwendigen Ausschreibungsverfahren mit genehmigungsreifen Unterlagen bewerben müssen und riskiert die Ablehnung. Die Zunahme neuer Anlagen wird damit noch stärker gedeckelt, so der Plan. Wenn er umgesetzt wird, dauert der Ausstieg aus Atom und Kohle noch 200 Jahre. Damit sabotiert das
RWE investiert zwei Milliarden Euro für Umweltschutz Mitteilungen Ökologie 29. März 2016 RWE legt Nachhaltigkeitsbericht 2015 vor (WK-intern) - Trotz höherer Stromerzeugung geringere CO2-Emissionen „RWE ist einer der wichtigsten Akteure der Energiewende“, so Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG in seinem Vorwort für den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens. Wie RWE dieser Rolle, aber auch der Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft gerecht wird, macht das Unternehmen im Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2015 deutlich. Der rund 100 Seiten umfassende und in zehn Handlungsfelder unterteilte Bericht wurde heute in Essen veröffentlicht. Der Nachhaltigkeitsbericht liefert Daten und Fakten, die zeigen, wie verantwortungsvoll RWE handelt und was das Unternehmen für die Energiewende in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern
Wald in Europa: mehr Arten, mehr Nutzen Ökologie Verbraucherberatung 26. März 2016 Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team aus 29 Institutionen in einer großangelegten Studie die Auswirkung von Artenvielfalt auf Ökosystemleistungen von Wäldern in sechs europäischen Ländern untersucht. (WK-intern) - Das internationale Team zeigt, dass artenreichere Waldstücke mehr und vielfältigere „Dienstleistungen“ erbringen als weniger artenreiche. Die Forschenden warnen vor einem Verlust der Biodiversität in europäischen Wäldern und den damit einhergehenden Einbußen an Leistungen für Mensch und Natur. Bäume sind Dienstleister: Wir nutzen ihr Holz zum Bauen und Heizen, sie filtern Staub aus der Luft, wandeln Kohlendioxid in Sauerstoff um, schützen den Boden vor Erosion, tragen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung bei, und nicht zuletzt spielen Wälder
Kohlekraftwerke verbrauchen Trinkwasser für eine Milliarde Menschen Ökologie Verbraucherberatung 26. März 2016 Greenpeace-Report: Mit dem Wasserverbrauch aller Kohlekraftwerke ließe sich eine Milliarde Menschen mit Trinkwasser versorgen. (WK-intern) - Dies belegt ein heute veröffentlichter Greenpeace-Report. Erstmals werden darin die Auswirkungen der weltweit 8400 Kohlekraftwerke auf den aktuellen sowie künftigen Wasserbedarf analysiert. Die Studie identifiziert dabei Regionen in denen bestehende und geplante Kohlekraftwerke den Wassermangel weiter verstärken. „Kohlekraftwerke befeuern nicht nur den Klimawandel, sie rauben uns auch die wertvollste Ressource – das Wasser. In Zeiten günstiger und sauberer erneuerbarer Energien lassen sich weitere Kohlekraftwerke nicht mehr verantworten“, sagt Greenpeace-Energieexperte Karsten Smid. Der Report online: http://gpurl.de/39KIq Kohlestrom allein ist für rund sieben Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs verantwortlich. Neben dem
Junge Bachforscher am Weltwassertag unterwegs: Dem Geheimnis von Wasserkraft und Gewässergüte auf der Spur Ökologie Verbraucherberatung 25. März 2016 Ohne sauberes Wasser gibt es kein Leben. (WK-intern) - Wasser dient nicht nur als wichtiges Lebensmittel, sondern auch der Energiegewinnung und nicht zuletzt als Lebensraum für Tiere und Pflanzen und vieles mehr. Aber wie wird Wasser eigentlich zu Energie? Und welche Tiere leben in einem Bach und was sagen diese Lebewesen über die Güte eines Gewässers aus? Diese und weitere Fragen sind für die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Ruppichteroth seit gestern (22. März 2016) kein Geheimnis mehr. Anlässlich des Weltwassertages waren sie gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unteren Wasserbehörde des Rhein-Sieg-Kreises und des Aggerverbandes am Wehr Herrnstein in Ruppichteroth Wasserkraft
Ökostromausbau ist Investition in die Zukunft! Erneuerbare & Ökologie Ökologie 24. März 2016 GLOBAL 2000 stellt richtig: Ökostromausbau ist Investition in die Zukunft! (WK-intern) - Ausbau von Ökostrom ist unabdingbare Investition in die Zukunft und darf nicht zu Gunsten umweltschädlicher und gefährlicher Energiequellen vernachlässigt werden! Die aktuelle Diskussion um Förderungen für den Ökostromausbau wird aus Sicht der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 aus dem falschen Blickwinkel heraus geführt. Klima- und Energiesprecher Johannes Wahlmüller: „Der Ausbau von Ökostrom in Österreich ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder. Nur so kann eine Alternative zum umweltschädlichen und gefährlichen atomar-fossilen Energiesystem aufgebaut werden“, stellt GLOBAL 2000 klar. Ökostromausbau ist Investition in die Zukunft Mit diesen Investitionen werden zudem Arbeitsplätze und Wertschöpfung geschaffen. Einer
Große Mengen Plastikmüll in den Mägen der gestrandeten Pottwale Behörden-Mitteilungen Ökologie 24. März 201623. März 2016 Untersuchung der gestrandeten Pottwale: (WK-intern) - Große Mengen Plastikmüll in den Mägen gefunden – Umweltminister Habeck: „Das mahnt uns, verstärkt gegen Müll im Meer vorzugehen.“ Bei der Untersuchung der in Schleswig-Holstein gestrandeten Pottwale sind große Mengen Müll entdeckt worden. Vier der 13 Wale hatten teils große Mengen Plastikmüll in ihren Mägen. Dies war zwar nicht der Grund für die Strandung und den Tod der Tiere, spiegelt aber die Situation auf dem offenen Meer wider. Tierärzte und Biologen vermuten, dass die besonders betroffenen Tiere große gesundheitliche Probleme durch die Reste des Mülls bekommen hätten. Das wurde bei der Präsentation der Untersuchungsergebnisse heute (23. März)
Ressourceneffizienz und biologische Vielfalt in der Grünen Stadt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. März 2016 IÖR-Jahrestagung 2016 (WK-intern) - Zielkonflikte in der „Grünen Stadt“ Ressourceneffizienz und Schutz der biologischen Vielfalt - diese wichtigen Ziele nachhaltiger Entwicklung stehen im Mittelpunkt der Jahrestagung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) am 1. Juni 2016 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden. Gemeinsam mit Gästen beleuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IÖR das Spannungsfeld zwischen nationalen Strategien und Umsetzung in der kommunalen Praxis. Ressourceneffizienz und Schutz der biologischen Vielfalt – diese Ziele nachhaltiger Entwicklung sind auch für die „grüne“, die ökologisch nachhaltige Stadtentwicklung von zentraler Bedeutung. Zugleich bringen diese Nachhaltigkeitsziele für kommunales Handeln teils widersprüchliche Implikationen mit sich. Die Stadt wird zum Ort, an dem unterschiedliche Anforderungen
Gewässerkunde auf dem 18. Tag der Hydrologie in Koblenz Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 21. März 2016 Hochschule Koblenz und Bundesanstalt für Gewässerkunde richteten „Tag der Hydrologie 2016“ aus (WK-intern) - Weit mehr als 300 Hydrologinnen und Hydrologen aus sechs Nationen nahmen am „Tag der Hydrologie 2016“ an der Hochschule Koblenz teil, der diesmal unter dem Motto „Wasserressourcen – Wissen in Flussgebieten vernetzen“ stand. Der inzwischen 18. „Tag der Hydrologie“ findet jährlich an einer anderen Hochschule im deutschsprachigen Raum statt. Angesichts der regionalen Nähe und der passenden Kompetenzen veranstalteten die Hochschule Koblenz und die Bundesanstalt für Gewässerkunde die Hydrologentagung in diesem Jahr gemeinsam am RheinMoselCampus. KOBLENZ. Weit mehr als 300 Hydrologinnen und Hydrologen aus sechs Nationen nahmen am „Tag der Hydrologie
Zahl zum Weltwassertag: 98 Liter verbrauchten die Deutschen durchschnittlich täglich Mitteilungen Ökologie 21. März 2016 Nutzerverhalten bestimmt Verbrauch maßgeblich (WK-intern) - Rund 98 Liter Warm- und Kaltwasser verbrauchten die Deutschen im Jahr 2015 durchschnittlich pro Person und Tag. Davon macht der größte Anteil mit 68 Litern das kalte Wasser aus. Die Höhe des aktuellen Wasserverbrauchs ist das Ergebnis einer anonymisierten Auswertung der Abrechnungsdaten von 35.650 deutschen Haushalten durch den Energiedienstleiter Techem. Der Energieverbrauch für Trinkwarmwasser wird, abgesehen von der Erzeugung und Bereitstellung, durch das individuelle Nutzerverhalten bestimmt. Die Gebäudedämmung spielt eine untergeordnete Rolle. Neben einer effizienten Wärmeerzeugung lassen sich jedoch mit gut gedämmten Rohrleitungen Energieverluste vermeiden. Da in einem durchschnittlichen Haushalt etwa ein Viertel der Energiekosten (ohne Strom) auf die
Ungenutztes Potenzial: Die Donau als Transportweg Forschungs-Mitteilungen Ökologie 21. März 2016 Europas Flüsse könnten viel effizienter für den Gütertransport genutzt werden. (WK-intern) - Dafür müsste man bestehende internationale Regeln aber konsequent umsetzen. Der Gütertransport auf Schiffen ist sicher, effizient und meist umweltfreundlicher als mit anderen Transportmitteln. Trotzdem setzen wir in großen Teilen Europas heute noch immer hauptsächlich auf Straße und Bahn. Im internationalen Forschungsprojekt NEWS (Next generation European Inland Waterway Ship and logistics system), geleitet von der TU Wien, wurde das Potenzial europäischer Flüsse für den Transport analysiert. Wie sich zeigte, bietet besonders die Donau noch viel ungenutztes Potential. Ein neuer Schiffstyp wurde entworfen, der optimal auf die Anforderungen des heutigen Güterverkehrs angepasst ist, und
Am Samstag wurde der Maßnahmenkatalog Klimaschutz offiziell übergeben Ökologie 20. März 201619. März 2016 In einem gemeinsamen Brief an die Bundesregierung fordert eine große Verbände-Allianz die Bundesregierung auf, den Klimaschutzplan ambitioniert auszugestalten und an den in Paris beschlossenen Zielen auszurichten. (WK-intern) - Anlass ist der Abschluss eines breiten Beteiligungsprozesses, in dem Verbände, Kommunen und Bundesländer Politikvorschläge für den Klimaschutzplan eingereicht haben. Am Samstag wurde der Maßnahmenkatalog offiziell an Bundumweltministerin Barbara Hendricks übergeben. In Paris habe sich die Bundesregierung erfolgreich für ein ehrgeiziges Erderwärmungslimit von "deutlich" unter 2 Grad Celsius, möglichst sogar 1,5 Grad Celsius eingesetzt. Dem müsse sie jetzt Taten folgen lassen, heißt es in dem Brief, der von 26 Verbänden unterzeichnet wurde. Die Verbände fordern eine Anhebung