Finanzsenator spricht auf NetzGipfel über: Stromnetz in Bürgerhand Mitteilungen Veranstaltungen Verbraucherberatung 8. September 2015 Am kommenden Samstag, 12. September, richtet die Netzkauf-Genossenschaft BürgerEnergie Berlin eG (BEB) erneut den „NetzGipfel“ aus. (WK-intern) - Auf dem Stromnetz-Kongress ist u.a. Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen zu Gast und wird sich der Diskussion mit den Bürgern stellen. Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BEB, erwartet eine klare Positionierung des Senatsvertreters: „Wir wollen hören, ob der Senat das Thema Bürgerbeteiligung ernst nimmt und die Berliner bei den Energienetzen mitreden lassen will – oder nicht.“ Auch die gestoppten Vergabeverfahren für Strom- und Gasnetz und die laufenden Verhandlungen mit den Eigentümern der GASAG sollen thematisiert werden. Auf einer weiteren Podiumsdiskussion im Rahmen des NetzGipfels werden sich auch die Bewerber
Braunkohlenplan für geplanten Vattenfall-Tagebau ist rechtswidrig Ökologie Verbraucherberatung 8. September 2015 Umweltverbände und Betroffener reichen Klage gegen Welzow-Süd II ein (WK-intern) - Die Klageschrift belegt detailliert Rechtsverstöße des Braunkohlenplans. In einem solchen legt die Landesregierung die Rahmenbedingungen für den Abbau von Braunkohle fest. Die Klage legt unter anderem dar, dass die Landesregierung bei ihrem Beschluss des Braunkohlenplans im Jahr 2014 die energiepolitische Notwendigkeit nicht realistisch eingeschätzt hat. Die Energiewende macht Strom aus konventionellen Kraftwerken zunehmend überflüssig. "Es ist absurd anzunehmen, dass Braunkohlekraftwerke in der Lausitz weit über das Jahr 2030 hinaus unter Volllast laufen werden", sagt Karsten Smid, Energie-Experte von Greenpeace. "Deutschlands Energieversorgung braucht die Braunkohle aus Welzow-Süd II nicht, unsere Klimaschutzziele verbieten diesen
Die Demo gegen TTIP am 10. Oktober in Berlin kommt ins Rollen Ökologie Verbraucherberatung 7. September 2015 Hunderttausende bestellte Faltblätter, mehr als 500 Busse, volle Sonderzüge: (WK-intern) - Doch jetzt müssen wir kräftig nachlegen – und brauchen dafür Ihre Unterstützung. Wird die Groß-Demo am 10. Oktober in Berlin der Anfang vom Ende von TTIP und CETA? Angesichts der Dynamik, die diese Demonstration bereits jetzt entwickelt, habe ich genau diesen Eindruck! Campact-Aktive haben schon hunderttausende Flugblätter und Demo-Plakate bestellt. Innerhalb weniger Tage waren viele Tickets für die Sonderzüge weg. Und Gruppen vor Ort haben rund 500 Busse organisiert, mit denen Zehntausende nach Berlin aufbrechen werden. Ich denke: Was da passiert, ist gewaltig! Damit diese Dynamik noch stärker wird, haben wir Folgendes vor: Die
52 Prozent des Strompreises machen allein Steuern und Abgaben aus Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 3. September 20153. September 2015 Aktuelle Strompreisanalyse des BDEW: (WK-intern) - Weiterhin sind 52 Prozent des Strompreises Steuern und Abgaben Vertriebe können lediglich 25 Prozent des Strompreises beeinflussen / Preise für Haushalte sinken um 1,4 Prozent im Vergleich zu 2014 Der Strompreis ist 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent zurückgegangen: Ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden zahlt in Deutschland aktuell knapp 84 Euro (2014: rund 85) im Monat für Strom. Davon sind mehr als die Hälfte staatliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Das zeigt eine Analyse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Zwar sind die Beschaffungskosten aufgrund niedrigerer Preise an den Strombörsen
Betroffene Bürger fordern Stop der Planungen zum Braunkohletagebau Jänschwalde-Nord Ökologie Veranstaltungen Verbraucherberatung 3. September 2015 Protest vor dem „Brandenburger Energietag“ in Cottbus (WK-intern) - Betroffene fordern von der brandenburgischen Landesregierung den endgültigen Stop des Planverfahrens zum Braunkohletagebau Jänschwalde-Nord. Cottbus - Umweltschützer und Vertreter der von dieser Grube bedrohten Dörfer empfingen die Teilnehmer des heutigen Brandenburgischen Energietages in Cottbus mit dem Transparent „Schluss mit den Ausreden: Tagebau Jänschwalde-Nord stoppen!“ „Es gibt seit Jahren keine Begründung für den Tagebau Jänschwalde-Nord mehr. Aber mit immer neuen Ausreden verschiebt die Landesregierung die Rettung unserer Dörfer.“ sagt Roland Lehmann, Ortsbürgermeister von Kerkwitz. „Wir lassen uns nicht auf die Evaluierung der Energiestrategie des Landes vertrösten. Nach welchen Kriterien man dabei über uns entscheiden will, hält das
Für den Verbraucher wird Strom und Gas immer teurer, für die Industrie immer billiger Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie 2. September 20152. September 2015 Überangebot an Strom senkt die Börsenpreise auf Rekord-Tiefststand (WK-intern) - Allein in Schleswig-Holstein wurden im letzten Jahr 220.000 Megawattstunden Windenergie abgeregelt, die vorhandenen Netze reichen einfach nicht aus. Folglich: Plan B tritt in Kraft, der Schleswig-Holsteinische Umweltminister will die Zahl der Windräder im Land verdreifachen. Das ist politische Logik. Der nicht produzierte Strom kommt gar nicht erst zur Strombörse, sorgt also nicht für das Überangebot an der Börse! Der nicht produzierte Strom wird aber vom Verbraucher zu den höchsten Preisen bezahlt, über unsere Stromrechnung - und ist der Börsenpreis niedrig, was meinen Sie liebe Leser, wer den Ausgleich mit seiner Stromrechnung zahlen darf? Richtig,
Video: Das Herz des Atomreaktors Aktuelles Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 28. August 201527. August 2015 Lesen, Handeln und Verlinken! Liebe Freundinnen und Freunde, (WK-intern) - Unser Filmtipp: Die äußerst sehenswerte ZDF-Doku zum Atommüll-Desaster in Deutschland: http://bit.ly/1V7l6Ir Wer bezahlt die Folgen der Atomkraft-Nutzung? Die Auseinandersetzung um diese Frage spitzt sich in diesen Wochen zu. Die Rückstellungen der AKW-Betreiber sind zu niedrig und nicht sicher. Zudem will sich Eon durch die Konzern-Aufspaltung ganz aus der Verantwortung ziehen. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel arbeitet an einem Gesetz, um Letzteres zu verhindern. Nach bisheriger Gesetzeslage müsste Eon nur fünf Jahre nach der Aufspaltung für die Folgekosten der Atomkraft haften. Danach ist nur noch das abgespaltene neue Unternehmen „Uniper“ verantwortlich. Geht Uniper irgendwann pleite, ist Eon fein raus und
Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert: TTIP und CETA stoppen! Ökologie Verbraucherberatung 27. August 2015 Gewerkschaften, Verbände und Kulturschaffende rufen gemeinsam zu einer Großdemonstration am 10. Oktober in Berlin auf (WK-intern) - Ein in seiner Breite einmaliges zivilgesellschaftliches Bündnis von über 30 Organisationen fordert aus Anlass einer für den 10. Oktober in Berlin geplanten Großdemonstration den Stopp der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der Europäischen Union sowie die Nicht-Ratifizierung des Freihandelsabkommens CETA zwischen der EU und Kanada. "Die demokratiegefährdenden und intransparent verhandelten Abkommen TTIP und CETA hätten negative Auswirkungen auf viele Bereiche des täglichen Lebens", erklärten Vertreter des Bündnisses "TTIP & CETA stoppen!" bei einer Pressekonferenz in Berlin. Vor diesem Hintergrund hätten sich Gewerkschaften und
AKW Krümmel: Jetzt muss Vattenfall auch die Klagen zurücknehmen Ökologie Verbraucherberatung 27. August 2015 Antrag auf Stilllegung nur glaubwürdig, wenn nicht gleichzeitig vor Gericht gegen die Abschaltung gestritten wird (WK-intern) - Zum Antrag auf Stilllegung des AKW Krümmel erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Auch ein abgeschaltetes AKW birgt große Gefahren. Vattenfall hat sich mehr als vier Jahre geweigert, den Stilllegungs-Antrag zu stellen und so zu einer massiven Verzögerung beigetragen. Jetzt ist der Antrag zwar endlich auf dem Tisch. Doch da der Konzern an den Betriebsgenehmigungen weiter festhält, bleiben Zweifel an der Ernsthaftigkeit. Deshalb fordern wir von Vattenfall jetzt auch den nächsten Schritt: Die Rücknahme der Klagen gegen den Atomausstieg. Wer von Stilllegung spricht, aber gleichzeitig
Nitratbelastung der Flüsse, Seen, Meere und des Grundwassers steigt von Jahr zu Jahr Ökologie Verbraucherberatung 26. August 2015 Öffentliche Wasserversorger drängen auf Unterstützung im Kampf gegen die Nitratbelastung der Gewässer (WK-intern) - Die Verzögerungen bei der Düngeverordnung und der Verordnung zu Anlagen im Umgang mit wassergefährdenden Stoffen belasten die Wasserwirtschaft. In Deutschland wird zu viel gedüngt, das stellen seit Jahren das Umweltbundesamt und verschiedene Sachverständige fest. Doch konsequente Regelungen werden ständig hinausgezögert. Die zuständigen Bundesministerien können sich offenbar nicht einigen und so verstärken sich die Probleme von Jahr zu Jahr. In einer Pressekonferenz informierten Vertreter der Kooperationsgemeinschaft Wasser und Abwasser Mecklenburg-Vorpommern e.V. (KOWA MV) und der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. (AöW) über die Hintergründe der zunehmenden Nitratbelastung der Flüsse, Seen,
Bioland fordert Verbot der Herbizide Pendimethalin und Prosulfocarb Ökologie Verbraucherberatung 26. August 2015 Studie beweist: Ferntransport von Pestiziden belastet Bioanbau in großer Distanz (WK-intern) - Pestizidwirkstoffe können über weite Strecken verfrachtet werden und die Ernte sowohl von Bio-Bauern als auch von konventionellen Landwirten verunreinigen. Dies zeigt ein Fall in Brandenburg. Seit mehreren Jahren ist die Fenchelernte auf dem Bio-Hof Gut Wilmersdorf mit Rückständen der Herbizidwirkstoffe Pendimethalin und Prosulfocarb belastet. Die beiden Mittel wurden nachweislich nicht in der Nähe, sondern in mindestens mehreren Kilometern Entfernung ausgebracht. Die Folge: Die Bio-Ware konnte nicht wie geplant vermarktet werden. Die Verunreinigung des Fenchels mit den beiden Herbizidwirkstoffen lag über dem Grenzwert, der für Babynahrung gilt. Eine daraufhin vom Landesamt für Umwelt,
Antibiotikaeinsatz in der Tiermast: Veröffentlichungsverbot ist ein schlechter Witz Ökologie Verbraucherberatung 25. August 2015 Die bayerische Landesvorsitzende der Grünen Sigi Hagl kritisiert das undurchsichtige Manöver von Agrarminister Schmidt bei der Antibiotikaerfassung in den Ställen: (WK-intern) - "Die Fehler der Datenbank gehören behoben, nicht vertuscht. Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt nimmt das Problem des dramatisch hohen Einsatzes von Antibiotika in der Tiermast offenbar nicht ernst genug, sonst würde er das von seiner Vorgängerin Ilse Aigner eingeführte mangelhafte Antibiotika-Erfassungssystem endlich nachbessern, statt eine Geheimangelegenheit daraus zu machen. Wie die Zahlen aus Bayern belegen, kommen viele Landwirte ihrer Meldepflicht noch nicht nach. Das muss abgestellt werden. Ein mangelhaftes System dürfe nicht dazu führen, dass die vielen Bäuerinnen und Bauern, die Ihre Tiere gesund