Grüne Fassaden: Pflanzen als Schutz vor der Sommerhitze Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 9. September 20159. September 2015 Begrünte Fassaden können Energie sparen und das lokale Klima in der Stadt deutlich verbessern. (WK-intern) - An der TU Wien werden unterschiedliche Fassadenbegrünungs-Strategien erprobt, gemessen und simuliert. Wer diesen Sommer schwitzend vor dem Ventilator verbracht hat und sich nach einer Klimaanlage sehnt, sollte sich Gedanken über eine umweltfreundliche Alternative machen: Fassadenbegrünung in der Stadt ist ein neuer Trend, der die Lebensqualität erhöhen und den Energiebedarf senken kann. An der TU Wien wird erforscht, wie das am besten gelingt. In Wien laufen derzeit mehrere Pilotprojekte. Besseres Mikroklima Die Bauingenieurin Prof. Azra Korjenic führt seit Jahren Messungen an Gebäuden mit begrünten Fassaden durch. „Dass Fassadenbegrünung zu Verbesserungen
Abschaltung, Stilllegung und Rückbau von Atomkraftwerken Ökologie Verbraucherberatung 9. September 2015 Mit Nachdruck fordern die UnterzeichnerInnen das sofortige Ende der Strom- und Atommüllproduktion durch Atomkraftwerke. (WK-intern) - Auch die Herstellung von Kernbrennstoffen (Anreicherung von Uran und Produktion von Brennelementen) muss unmittelbar, vollständig und unwiderruflich beendet werden. Für einige Atomkraftwerke ist das „Aus“ bereits gekommen. Acht wurden unmittelbar infolge der Reaktorkatastrophe von Fukushima abgeschaltet. Für viele Betroffene stellen sich die Fragen nach dem Umgang mit den atomaren Hinterlassenschaften neu. Es wird ein Problem offensichtlich, das bisher im Schatten der großen Atom-Themen stand: Längst sind die meisten der in Deutschland gebauten Reaktoren abgeschaltet und von der Utopie eines lichten und sauberen Nuklearzeitalters bleiben im ganzen Land
Bauen mit Öko-Materialien: Energy Globe für Azra Korjenic Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 9. September 2015 Wie man mit natürlichen Materialien wetterfeste und dauerhafte Gebäude baut, wird in einem Versuchshaus an der TU Wien erforscht. (WK-intern) - Azra Korjenic erhält dafür den „Energy Globe Wien 2015“. Es geht auch ohne Beton und Kunststoffe. Man kann ein Haus ausschließlich mit natürlichen Materialien bauen. Wie das am besten funktioniert, erforscht Prof. Azra Korjenic von der TU Wien. Im dritten Wiener Gemeindebezirk wurde ein Testgebäude (Öko-Prüfstand) errichtet, in dem unterschiedliche Bautechnologien ausprobiert werden. Das ganze Jahr über werden dort mit Sensoren Messdaten gesammelt, um herauszufinden, welche Technologien und welche Materialien sich am besten bewähren. Das Projekt wurde am 14. April mit dem
EU-Diskussion zur Organisation der Trinkwasserversorgung Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 8. September 2015 Neue Konzessions-Richtlinie fixiert Entwicklung: (WK-intern) - Die österreichische Trinkwasserversorgung ist im Verantwortungsbereich unserer Gemeinden und Städte hervorragend organisiert - zum Wohl und zur höchsten Zufriedenheit unserer Bevölkerung. Im Binnenmarktausschuss des europäischen Parlaments wurde am 24. Jänner 2013 über den Entwurf der geplanten Konzessions-Richtlinie mit deutlicher Mehrheit abgestimmt. Die Trinkwasserversorgung war wie die Abwasserversorgung im Regelungsumfang mit enthalten. In der Folge fanden Verhandlungen zwischen Rat, Parlament und Kommission im sogenannten Trilogeverfahren statt um eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu erzielen. Mit dem sehr kontroversiell diskutierte Richtlinienentwurf sollten neue Standards für öffentliche Vergabeverfahren geschaffen werden, die ursprünglich auch die Trinkwasserversorgung betroffen hätten: Im Falle einer beabsichtigten Vergabe durch die öffentliche Hand,
Braunkohlenplan für geplanten Vattenfall-Tagebau ist rechtswidrig Ökologie Verbraucherberatung 8. September 2015 Umweltverbände und Betroffener reichen Klage gegen Welzow-Süd II ein (WK-intern) - Die Klageschrift belegt detailliert Rechtsverstöße des Braunkohlenplans. In einem solchen legt die Landesregierung die Rahmenbedingungen für den Abbau von Braunkohle fest. Die Klage legt unter anderem dar, dass die Landesregierung bei ihrem Beschluss des Braunkohlenplans im Jahr 2014 die energiepolitische Notwendigkeit nicht realistisch eingeschätzt hat. Die Energiewende macht Strom aus konventionellen Kraftwerken zunehmend überflüssig. "Es ist absurd anzunehmen, dass Braunkohlekraftwerke in der Lausitz weit über das Jahr 2030 hinaus unter Volllast laufen werden", sagt Karsten Smid, Energie-Experte von Greenpeace. "Deutschlands Energieversorgung braucht die Braunkohle aus Welzow-Süd II nicht, unsere Klimaschutzziele verbieten diesen
Kreuzfahrtranking 2015: Zu viel Schweröl, zu wenig Abgastechnik Ökologie Veranstaltungen 7. September 2015 NABU: Kleine Schritte in Richtung eines Klimaabkommens (WK-intern) - Tschimpke: Klimaschutz braucht mehr als Symbolpolitik Berlin – Anlässlich der heute in Bonn zu Ende gehenden UN-Klimakonferenz zur Vorbereitung des notwendigen Klimaschutzabkommens für den Klimagipfel im Dezember in Paris kritisiert der NABU die geringen Fortschritte der Verhandlungen. Dazu erklärte NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Trotz einer Annäherung der Vertragsstaaten bei strittigen Themen wie Anpassung an die Folgen des Klimawandels sowie Umgang mit Verlusten und Schäden durch den Klimawandel, sind die Ergebnisse der Verhandlungen noch viel zu unzureichend. Die Regierungen der Vertragsstaaten müssen jetzt über Bekenntnisse zum Klimaschutz hinaus auch die Bereitschaft für Kompromisse in den Verhandlungen
Bonner Klimaverhandlungen: Zeit wird knapp für ein wirksames Abkommen Ökologie 7. September 2015 Germanwatch fordert Engagement von Regierungschefs und Ministern in der kritischen Phase der Klimaverhandlungen (WK-intern) - In diesen Stunden geht in Bonn die vorletzte UN-Klimaverhandlungsrunde zur Vorbereitung des Pariser Klimagipfels zu Ende. "Drei Monate vor dem Klimagipfel in Paris wird die Zeit knapp, um ein wirkungsvolles Klimaabkommen zu entwerfen", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Am Ende der Verhandlungswoche bestand der Verhandlungstext noch immer aus einer unübersichtlichen Sammlung von Optionen. Bals: "Die Zeit läuft davon. Wir brauchen jetzt klare Signale von Ministern und Regierungschefs. Zum einen, dass sie das Tempo in den kommenden Wochen beschleunigen. Zum anderen, dass in Paris
Preisträger des Gründerwettbewerb – IKT Innovativ geehrt Ökologie Windenergie 7. September 2015 Dabei wurde auch eine Idee aus der Windkraftbranche prämiert (WK-intern) - Fledermausschutz dank akustischem Monitoringsystem Betreiber von Windkraftanlagen müssen strenge Auflagen erfüllen, um die Gefährdung von Fledermäusen so gering wie möglich zu halten. Befinden sich viele Fledermäuse in der Nähe, sollen die Anlagen temporär sogar abgeschaltet werden. Mit dem BATmode-System bietet das Start-up bat bio-acoustictechnology aus Nürnberg ein akustisches Fledermaus-Monitoringsystem an, das die äußerst selektive Aufnahme von Fledermausrufen ermöglicht und speziell für die Erfassung der Fledermausaktivität im Rotorbereich der Windenergieanlagen optimiert ist. Durch den Einsatz des BATmode-Systems können Windparkbetreiber die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich des Schutzes der streng geschützten Fledermäuse bei der Genehmigung und
Die Demo gegen TTIP am 10. Oktober in Berlin kommt ins Rollen Ökologie Verbraucherberatung 7. September 2015 Hunderttausende bestellte Faltblätter, mehr als 500 Busse, volle Sonderzüge: (WK-intern) - Doch jetzt müssen wir kräftig nachlegen – und brauchen dafür Ihre Unterstützung. Wird die Groß-Demo am 10. Oktober in Berlin der Anfang vom Ende von TTIP und CETA? Angesichts der Dynamik, die diese Demonstration bereits jetzt entwickelt, habe ich genau diesen Eindruck! Campact-Aktive haben schon hunderttausende Flugblätter und Demo-Plakate bestellt. Innerhalb weniger Tage waren viele Tickets für die Sonderzüge weg. Und Gruppen vor Ort haben rund 500 Busse organisiert, mit denen Zehntausende nach Berlin aufbrechen werden. Ich denke: Was da passiert, ist gewaltig! Damit diese Dynamik noch stärker wird, haben wir Folgendes vor: Die
Treibhausgasemissionen lassen sich radikal senken Forschungs-Mitteilungen Ökologie 3. September 2015 Studie zeigt Wege zu einer weitgehenden Dekarbonisierung des Energiesystems in Deutschland bis 2050 (WK-intern) - Auf der UN-Klimakonferenz Ende des Jahres in Paris soll eine neue internationale Klimaschutzvereinbarung getroffen werden, um die Erwärmung der Erdatmosphäre auf maximal 2 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau beschränken zu können. Nach den Erkenntnissen der Klimaforschung kann dieses Ziel nur erreicht werden, wenn die globalen Treibhausgasemissionen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts gegen Null gehen. Diese radikale Absenkung vor allem des Kohlendioxidausstoßes wird international auch als "deep decarbonization" bezeichnet. Sie bedeutet vor allem eine tiefgreifende Veränderung der Energiesysteme und dies bereits bis Mitte des Jahrhunderts. Welche Wege zu
Eine von Grund auf neu entwickelte Katamaran-Yacht, die anderen Yachten weit überlegen ist Neue Ideen ! Offshore Ökologie Produkte Technik Techniken-Windkraft Videos Windenergie Wirtschaft 3. September 20153. September 2015 Das ist einzigartig und neu an dieser Technik – und ihren Perspektiven: Diese Yacht schaukelt nicht. Hier gibt es keine Seekrankheit mehr! Sie kann als Versorgungsschiff und zum Crewtransfer für Offshore Windparks, als Persoenenfähre oder als luxeriöse, hochinnovative Yacht für die private Nutzung eingesetzt werden. Eine seriöse, sichere und hoch profitable Geschäftsverbindung für z. B. Werften und Offshore Windpark Servicedienstleister. (WK-intern) - Technisch, wirtschaftlich und in der Abwicklung ein seriöses Projekt: Der Web-Site (http://www.schwebe-yacht.de) können Sie entnehmen, dass diese Technik vor der Realisierung bei einer Schiffbau-Versuchsanstalt erprobt und optimiert wurde. Der Erfinder ist Diplom-Ingenieur Kapitän. Die Gewinn-Situation des Projektes ist unter KONKRETES erläutert. Das Finanzielle im
Betroffene Bürger fordern Stop der Planungen zum Braunkohletagebau Jänschwalde-Nord Ökologie Veranstaltungen Verbraucherberatung 3. September 2015 Protest vor dem „Brandenburger Energietag“ in Cottbus (WK-intern) - Betroffene fordern von der brandenburgischen Landesregierung den endgültigen Stop des Planverfahrens zum Braunkohletagebau Jänschwalde-Nord. Cottbus - Umweltschützer und Vertreter der von dieser Grube bedrohten Dörfer empfingen die Teilnehmer des heutigen Brandenburgischen Energietages in Cottbus mit dem Transparent „Schluss mit den Ausreden: Tagebau Jänschwalde-Nord stoppen!“ „Es gibt seit Jahren keine Begründung für den Tagebau Jänschwalde-Nord mehr. Aber mit immer neuen Ausreden verschiebt die Landesregierung die Rettung unserer Dörfer.“ sagt Roland Lehmann, Ortsbürgermeister von Kerkwitz. „Wir lassen uns nicht auf die Evaluierung der Energiestrategie des Landes vertrösten. Nach welchen Kriterien man dabei über uns entscheiden will, hält das