Gutachten: Den Atomausstieg werden die Steuerzahler mittragen müssen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 16. September 2015 Die Last der Stromkonzerne ist zu groß (WK-intern) - Das wird immer wahrscheinlicher. Eigentlich sollen die Betreiber der Kernkraftwerke für den Rückbau der Kraftwerke und die Entsorgung des Mülls aufkommen. Doch laut eines neuen Gutachtens im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums könnten dafür bis zu 30 Milliarden Euro fehlen. Die Konzerne E.On, RWE und EnBW wiesen entsprechende Medienberichte zurück. Sie hätten konservativ und angemessen gerechnet und ausreichend Rückstellungen gebildet. Dabei zeigt ein vertiefter Blick in die bereits veröffentlichten Konzernjahresabschlüsse, dass die deutschen Betreiber von Atomkraftwerken wirtschaftlich kaum in der Lage sind, die Lasten zu tragen. Das volle Ausmaß der Problematik ist immer noch nicht ausreichend im
Neues Elektrogesetz gilt erstmals auch für Photovoltaik-Module und Batteriespeicher Ökologie Solarenergie Technik 16. September 2015 Photovoltaik im neuen Elektrogesetz (WK-intern) - Weitreichende Pflichten für Inverkehrbringer Bundesverband Solarwirtschaft informiert Berlin – Demnächst tritt die Neufassung des Elektrogesetzes in Kraft. Erstmals fallen auch Photovoltaik-Module in den Anwendungsbereich des Gesetzes. „Die Inverkehrbringer von Solarstromanlagen sind künftig verpflichtet, alte Module kostenlos zurückzunehmen und der Wiederverwertung zuzuführen“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Um die Rücknahme sicherzustellen, müssen Hersteller jedes Jahr insolvenzsichere Garantienachweise über die voraussichtlich anfallenden Entsorgungskosten erbringen. Worauf die Akteure der PV-Branche beim Thema Recycling in Zukunft achten müssen und welche Pflichten im Einzelnen zu erfüllen sind, werden der BSW-Solar und der europäische PV-Verband SolarPower Europe bei einem
CO 2-Nutzung und Solarstrom können alle Energieprobleme in Zukunft lösen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Veranstaltungen 16. September 201516. September 2015 Es klingt wie eine kühne Vision - aber könnte die Realität schneller verändern als zuvor gedacht! (WK-intern) - Kohlendioxid als Rohstoff für Kraftstoffe, Chemie und Polymere zu nutzen ist eine große Herausforderung und Chance für eine nachhaltige Zukunft. CO 2 ist nicht mehr nur ein Abfallprodukt, sondern eine reiche Energiequelle mit sehr niedrigen Rohstoffkosten Für das vierte Jahr in Folge, wird das nova-Institut diese Konferenz organisieren: "Kohlendioxid als Rohstoff für Kraftstoffe, Chemie und Polymere" Vom 29. bis 30. SEPTEMBER 2015 findet: "4th Conference on Carbon Dioxide as Feedstock for Fuels, Chemistry and Polymers" im Haus der Technik in Essen statt. Veranstalter: nova-Institut GmbH Die Konferenz wird
UBS: Bankhaus bezieht in Schweiz, Deutschland und Grossbritannien nur noch Ökostrom Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. September 201515. September 2015 UBS tritt der RE100-Initiative bei mit dem Ziel, nur noch Strom aus erneuerbaren Quellen zu beziehen (WK-intern) - UBS will künftig 100% ihres Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen decken und ihren Treibhausgas-Fussabdruck bis 2020 um 75% reduziere Zürich – Mit dem Beitritt zur RE100-Initiative unterstützt UBS den Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft. Im Rahmen dieser globalen Initiative verpflichten sich die weltweit einflussreichsten Unternehmen, nur noch Strom aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Ab 2020 sollen 100% des Strombedarfs von UBS aus erneuerbaren Quellen stammen. Dadurch reduzieren sich ihre Treibhausgasemissionen bis 2020 um 75% gegenüber dem Stand 2004. UBS ist gut positioniert, um dieses Ziel zu
Atom-Rückstellungen: Dividenden für Aktionäre stoppen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 15. September 2015 Laut Gabriel-Gutachten fehlen bis zu 30 Milliarden Euro Atom-Rückstellungen (WK-intern) - Zu den Meldungen, die Atom-Rückstellungen der Stromkonzerne seien um bis zu 30 Milliarden Euro zu niedrig bemessen erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Das von Bundeswirtschaftsminister Gabriel in Auftrag gegebene Gutachten von Wirtschaftsprüfern bestätigt, was Atomkraftgegner schon lange befürchten: Die Rückstellungen reichen bei Weitem nicht aus. Jetzt muss es vordringlich darum gehen, die notwendigen Beträge zu sichern, bevor nichts mehr zu holen ist. Das wird nur funktionieren, wenn Eon, RWE und Co das Geld in einen öffentlich-rechtlichen Fonds abgeben müssen und gleichzeitig weiter für Kostensteigerungen haften. Die Konzernen müssen nun jegliche Zahlung
TU Wien analysiert Strom, Wärme und Mobilität in Deutschland und Österreich Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 14. September 2015 Energiewende: Wir müssen nur wollen (WK-intern) - Eine Studie der TU Wien analysiert betrachtet erstmals Strom, Wärme und Mobilität in Deutschland und Österreich gemeinsam. Bis 2050 können wir einen Großteil der CO2-Emissionen einsparen, selbst ohne großen Speicherausbau. Selbst eine starke Reduktion der CO2-Emissionen in der Strom- und Wärmeerzeugung wäre technisch und wirtschaftlich machbar – das ist das Ergebnis einer neue Studie der TU Wien. Berechnet wurde, durch welche Maßnahmen Deutschland und Österreich bis 2050 zwischen 76 und 90% ihres CO2-Ausstoßes in den Bereichen Elektrizität, Wärme und PKW-Verkehr einsparen könnten. Alle Szenarien gehen von einem drastischen Ausbau von Photovoltaik und Windenergie aus. Eine Erweiterung
Kohlenstoffspeicherung in Böden Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 13. September 2015 Studie zeigt die Bedeutung der komplexen Wechselwirkungen zwischen klimatischen und geochemischen Faktoren für den Klimawandel (WK-intern) - Die Rolle von Niederschlag und Temperatur bei der Kontrolle der Kohlenstoffdynamik im Boden ist weit differenzierter als bislang angenommen. Dies zeigt die einen Großteil Chiles und der Antarktischen Halbinsel abdeckende Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams zum vieldiskutierten Thema der Kohlenstoffspeicherung in Böden unter dem Einfluss des Klimawandels. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt im Fachjournal "Nature Geoscience" veröffentlicht. Geleitet wurde sie von den Professoren Pascal Boeckx (Universität Gent, Belgien) und Erick Zagal (Universität Concepcion, Chile) und von Dr. Sebastian Dötterl, der am Genter Isotope Bioscience Laboratory
Werden alle Kohlereserven verbrannt, steigt der Meeresspiegel um mehr als 50 Meter Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. September 2015 Das Ende des Ewigen Eises: (WK-intern) - Würden alle weltweit verfügbaren fossilen Ressourcen von Kohle, Öl und Gas verbrannt, könnte das ein vollständiges Abschmelzen der antarktischen Eisdecke verursachen. Das zeigt eine neue Studie, die jetzt in Science Advances veröffentlicht wird. Das Eis der Antarktis hält Wassermassen, die einem Meeresspiegelanstieg von mehr als 50 Metern entsprechen. Neue Berechnungen zeigen, dass der langfristige Beitrag der Antarktis zum Meeresspiegelanstieg auf einige – vielleicht noch handhabbare – Meter beschränkt werden könnte, wenn die globale Erwärmung die zwei Grad Schwelle nicht überschreitet. Jenseits dieser Schwelle würden sich jedoch sowohl die West- als auch die Ostantarktis langfristig destabilisieren
Wie beeinflusst der Wandel im Energiesektor die Landschaften Europas? Erneuerbare & Ökologie Ökologie 11. September 2015 Mit den Auswirkungen der Energiegewinnung auf europäische Landschaften befassen sich am 16. und 17. September rund 150 Wissenschaftler sowie Vertreter von Behörden und Wirtschaftsunternehmen. (WK-intern) - Die Experten kommen aus allen Regionen Europas, aber auch aus Japan, der Türkei und den USA nach Dresden, um sich bei der Konferenz „Energy Landscapes: Perception, Planning, Participation and Power“ im Deutschen Hygiene-Museum Dresden auszutauschen. Durch den Ausbau erneuerbarer Energien und den anhaltenden Abbau fossiler Energieträger wie Braunkohle und Schiefergas verändern sich nicht nur die Landschaften in Sachsen und anderen deutschen Bundesländern. Betroffen von den Veränderungen sind viele Regionen überall in Europa. Die Wahrnehmung und Gestaltung dieser
Eon-Chef Teyssen versucht den nächsten Taschenspieler-Trick Ökologie Verbraucherberatung 11. September 201510. September 2015 Die Atomkraftwerke bleiben vorerst bei Eon. (WK-intern) - Doch in den kommenden Verhandlungen mit der Bundesregierung wird das Unternehmen erneut versuchen, seine Zahlungsverpflichtungen zu reduzieren. Zum Verbleib der Atomkraftwerke im Eon-Konzern erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Vorerst ist der Eon-Plan gescheitert, sich aus der Verantwortung für die Folgekosten der Atomkraft-Nutzung zu stehlen. Und das ist gut so. Letztlich ist dieser Rückzug nach der Vorstellung von Gabriels Nachhaftungsgesetz auch der Beweis dafür, dass es bei der gescheiterten Abspaltung der Atom-Sparte in erster Linie darum ging, die Kosten den Steuerzahlern aufzudrücken. Mir fehlt das Vertrauen in Eon-Chef Johannes Teyssen, dass er nicht gleich den
Frankreichs Stopp bei Exportkrediten für Kohlekraftwerke setzt Deutschland unter Druck Ökologie Verbraucherberatung 11. September 201510. September 2015 Germanwatch fordert Bundesregierung auf, dem Beispiel aus Paris zu folgen (WK-intern) - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt die heutige Erklärung der französischen Regierung, staatliche Exportkredite für Kohlekraftwerke im Ausland ab sofort einzustellen. „Frankreich zeigt, wie es geht“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Wer Dekarbonisierung sagt, darf nicht weiter Kohlekraftwerke subventionieren. Die Bundesregierung steht vor einem wichtigen Glaubwürdigkeitstest. Wir erwarten von Deutschland, dass es den Vorstoß von Frankreich in der OECD unterstützt, um ein gemeinsames Ende der Exportsubventionen von Industrieländern für Kohlekraftwerke zu ermöglichen.“ Europaweit gilt Deutschland als größter Finanzierer von Kohle im Ausland. Dies zeigen jüngst veröffentlichte Zahlen von NRDC und Oil
Erfolgreich simulierte Ölkatastrophe in der Pommerschen Bucht bekämpft Ökologie Verbraucherberatung 11. September 201510. September 2015 Zwanzig Schiffe unter der Flagge HELCOM haben eine erfolgreiche Operation durchgefüht. (WK-intern) - Successful oil disaster response operation at Pomeranian Bay Twenty ships under the HELCOM flag conducted today a successful operation to contain and recover two simulated oil spills from vessels collided off the Polish coast in the Pomeranian Bay, as part of the annual Baltic Sea pollution response exercise Balex Delta 2015. A large-scale national onshore exercise was organized simultaneously for deployment of the clean-up units as well as coordination between all the actors involved. For over 25 years HELCOM has sustained the international operational preparedness in maritime emergencies and polluting accidents