Wärmenetz kosteneffizient modernisieren Forschungs-Mitteilungen 2. Dezember 2015 Die Einwohnerzahl von Duisburg ging in den letzten dreißig Jahren um mehr als ein Fünftel zurück, gleichzeitig sank der Wärmebedarf. (WK-intern) - Im Auftrag der Stadtwerke untersuchte ein Ingenieurbüro, wie die Wärmeversorgung an diese Entwicklung angepasst werden könnte. Das BINE-Projektinfo „Zukünftige Wärmeversorgung entworfen“ (16/2015) beschreibt mögliche Szenarien. Ausgehend von den Kennwerten des Jahres 2011 untersuchten die Experten wie die Netzstrukturen zukünftig optimal gestaltet werden könnten und ob ein Wechsel der Energieträger sinnvoll wäre. Sie simulierten die mögliche Wärmeversorgung für die Jahre 2020, 2025, 2030 und 2050. Vor allem die Verknüpfung des Fernwärmenetzes Mitte-West-Süd mit dem benachbarten Fernwärmenetz stellte sich als sinnvolle Lösung heraus. Damit
Klageverfahren um Hinkley Point C Mitteilungen Ökologie 2. Dezember 2015 Ungarn und die Slowakei wollen vor Gericht für britische Atom-Subventionen streiten (WK-intern) - Der Ökostromanbieter Greenpeace Energy sieht sich darin bestätigt, dass auch andere EU-Staaten Atomsubventionen nach dem Vorbild des umstrittenen AKW-Projektes Hinkley Point C nutzen wollen. Dies lässt sich aus der neuen Nachricht schließen, dass neben Großbritannien auch die Slowakei und Ungarn die EU-Kommission im Klageverfahren um milliardenschwere britische Atombeihilfen unterstützen wollen. Alle drei Staaten haben in den vergangenen Tagen Anträge gestellt, als Streithelfer in das Verfahren aufgenommen zu werden, wie das zuständige Gericht der Europäischen Union mitteilte. Vor dem Luxemburger Gericht klagt Greenpeace Energy zusammen mit weiteren Unternehmen gegen die von
Großprojekt: Rostocker errichtet Umspannwerke im Südwesten Norwegens Mitteilungen 2. Dezember 2015 Erstmals Millionenauftrag für SEAR aus Norwegen (WK-intern) - Rostocker Industrieunternehmen errichtet Umspannwerke im Südwesten des Landes - Versorgungssicherheit für Stromnetz wird erhöht Das auf Energie- und Industrietechnik spezialisierte Rostocker Unternehmen SEAR GmbH kann den Eingang eines weiteren Großauftrages aus Skandinavien verzeichnen. Im Auftrag der Siemens AS Norwegen errichtet die SEAR vier Umspannwerke im Südwesten des Landes. Diese sogenannten Freiluftschaltanlagen verbinden die Orte Saurdal, Sauda, Ertsmyra und Kvinesdal und sind Bestandteil des Großprojektes „Western Korridor“. Hierdurch wird das Energienetz der Stattnet SF Norwegen erneuert. Das Gesamtvolumen des SEAR-Auftrages beläuft sich auf circa fünf Millionen Euro. Geplant ist, die Arbeiten bis August 2018 abzuschließen. Bei den
Neustrukturierung: RWE spaltet sich auf, Börsengang, Tochtergesellschaft, Kapitalerhöhung Mitteilungen 2. Dezember 2015 RWE Aktiengesellschaft: Vorstand beschließt Bündelung der Geschäftsfelder Erneuerbare Energien, Netze und Vertrieb in einer neuen Tochtergesellschaft und Platzierung von rund 10% im Wege eines Börsengangs (WK-intern) - Vorstand der RWE AG beschließt - vorbehaltlich der noch ausstehenden Zustimmung des Aufsichtsrats - die Bündelung der Geschäftsfelder Erneuerbare Energien, Netze und Vertrieb im In- und Ausland in einer neuen Tochtergesellschaft 10% der neuen Gesellschaft sollen im Wege eines Börsengangs im Zusammenhang mit einer Kapitalerhöhung platziert werden Der Vorstand der RWE AG hat beschlossen, die Geschäftsfelder Erneuerbare Energien, Netze und Vertrieb im In- und Ausland in einer neuen Tochtergesellschaft zu bündeln und rund 10% der neuen
Energie neu denken – Klima schützen Behörden-Mitteilungen Ökologie 2. Dezember 20151. Dezember 2015 Seit gestern steht bei der UN-Klimakonferenz in Paris der Klimaschutz wieder ganz oben auf der internationalen Agenda. (WK-intern) - Den entscheidenden Beitrag dafür leistet die Energiepolitik. Seit gestern steht der Klimaschutz wieder ganz oben auf der Agenda der internationalen Politik: Delegierte aus 196 Staaten treffen sich zur UN-Klimakonferenz in Paris. Ihr Ziel ist es, ein Abkommen mit verbindlichen Klimazielen für alle Mitgliedsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention zu vereinbaren – als Nachfolgevertrag für das sogenannte Kyoto-Protokoll. Dabei steht fest: Die Klimaschutzziele lassen sich nur erreichen, wenn die Länder der Erde Energieversorgung völlig neu denken. Klimaschutz in Deutschland: ein ökologisches und ökonomisches Erfolgsmodell Die Energiewende ist Deutschlands wichtigster Beitrag
Vertrauen gestiftet – Windkraftforschung weiter gefördert Forschungs-Mitteilungen Kleinwindanlagen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 2. Dezember 20151. Dezember 2015 Ein Zeichen des Vertrauens: Das Wind Energy Technology Institute (WETI) an der Fachhochschule Flensburg darf sich über weitere fünf Jahre Unterstützung durch zehn Stifterunternehmen freuen. (WK-intern) - Für die Verstetigung und Weiterentwicklung des anerkannten Instituts stellen die Stifter 100.000 Euro jährlich bis 2022 bereit. Das Wind Energy Technology Institute (WETI) an der Fachhochschule Flensburg war bei seiner Gründung - und ist es bis heute: ein klares Signal zur Schwerpunktsetzung der Energiepolitik im Land Schleswig-Holstein. Und es ist Zeichen fruchtbarer Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. So blickt „Anstifter“ Prof. Dr. Hans-Jürgen Block, ehemals in Führungspositionen der damaligen Innovationsstiftung Schleswig-Holstein und späteren Gesellschaft für Energie
EEX: Volumen am Strom-Terminmarkt übersteigt erstmals 280 TWh Behörden-Mitteilungen 2. Dezember 20151. Dezember 2015 Im November 2015 hat die European Energy Exchange (EEX) am Strom-Terminmarkt ein Volumen von 281,8 TWh erzielt, was einem Anstieg von 59 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht (November 2014: 177,3 TWh). (WK-intern) - Damit hat die EEX einen neuen Höchstwert am Strom-Terminmarkt erreicht. Dazu trugen insbesondere neue Monatsrekorde in den Marktgebieten Deutschland (178,0 TWh), Italien (54,1 TWh), Frankreich (36,5 TWh) und Spanien (3,8 TWh) bei. Im Gesamtvolumen am Strommarkt sind 168,0 TWh enthalten, die an der EEX zum Clearing registriert wurden. Clearing und Abwicklung aller Geschäfte erfolgte durch die European Commodity Clearing (ECC). Emissionsrechte Am Emissionsrechtemarkt der EEX wurden im November insgesamt 70,4 Mio.
Für den Test von Offshore-Windenergieanlagen bei Wellen, Wind und Wetter Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 1. Dezember 2015 Vier Brückenkrane für das neue Testzentrum Tragstrukturen der Universität Hannover (WK-intern) - Konecranes konzipiert für das Testzentrum Tragstrukturen der Universität Hannover Einträger- und Zweiträgerbrückenkrane Im neuen Testzentrum Tragstrukturen Hannover simulieren Wissenschaftler raue Bedingungen – und prüfen Tragstrukturen für Offshore-Windenergieanlagen sowie weitere Komponenten auf ihre Konstruktion und Lebensdauer. Für die verschiedenen Arbeits- und Hebeprozesse benötigt das Testzentrum leistungsfähige Krane. Konecranes hat eine umfassende Lösung konzipiert und das Testzentrum mit vier modernen Einträger- und Zweiträgerbrückenkranen ausgestattet. Zusätzliche Features wie Frequenzumrichter machen den Transport der zu prüfenden Modelle noch sicherer. Wellen, Wind und Wetter: On- und Offshore-Windkraftanlagen sind während ihres Betriebs zu Wasser und an Land
Beschädigte Moduloberfläche durch PV-Reinigungsroboter Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 1. Dezember 2015 Photovoltaik-Institut Berlin prüft Auswirkungen von PV-Reinigungsrobotern (WK-intern) - Signifikante Ertragsverluste durch Sand und Feinstaub Durch Sand und Feinstaub kommt es in vielen Regionen der Welt zu erheblichen Ertragsverlusten bei Photovoltaik-Kraftwerken. Die manuelle oder automatische Reinigung der Module soll Abhilfe schaffen, sie kann jedoch zu Schäden an der Glasoberfläche führen. Das Photovoltaik-Institut Berlin (PI Berlin) hat verschiedene praxisnahe Stresstests entwickelt, mit denen die Wirkung von Reinigungsgeräten auf die Moduloberfläche geprüft werden kann. Modulhersteller erhalten einen Nachweis für reinigungsresistente Oberflächen bzw. Empfehlungen für passende Reinigungsverfahren. Wenn ein Sandsturm über ein PV-Kraftwerk fegt, kann es durch vollständiges Versanden der Module zu einem 100-prozentigen Ertragsverlust kommen. Aber auch
Beitrag Deutschlands zu Klimakonferenz in Paris hat weitreichende Folgen für Kohlekraftwerke Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Dezember 2015 Deutsche Klimaschutzziele für 2030 und 2040 machen weitgehenden Kohleausstieg erforderlich (WK-intern) - Beitrag Deutschlands zu Klimakonferenz in Paris hat weitreichende Folgen für Kraftwerkspark, so Studie für Agora Energiewende Um die deutschen Klimaschutzziele für 2030 und 2040 zu erreichen, muss die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken bis 2030 um 60 Prozent und bis 2040 fast vollständig reduziert werden: von heute 260 Terawattstunden auf etwa 100 Terawattstunden im Jahr 2030 und auf weniger als 40 Terawattstunden im Jahr 2040. Da der europäische Emissionshandel selbst bei CO2-Preisen von rund 40 Euro pro Tonne CO2 bis 2040 nicht ausreicht, sind zusätzliche Klimaschutzinstrumente auf nationaler Ebene unumgänglich. Das sind zentrale
Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende Behörden-Mitteilungen 1. Dezember 2015 Schaufenster zur Energieversorgung der Zukunft (WK-intern) - Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hat heute den Startschuss für fünf ausgewählte Modellregionen gegeben, in denen innovative Technologien und Verfahren für die Energieversorgung der Zukunft untersucht werden. Ziel des Förderprogramms "Schaufenster intelligente Energie - Digitale Agenda für die Energiewende" (SINTEG) (PDF: 38 KB) ist die intelligente Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch durch den Einsatz innovativer Netztechnologien und -betriebskonzepte. Bundesminister Gabriel hierzu: "Mit dem heutigen Startschuss für die fünf Schaufenster Intelligente Energie werden wir einen starken Schub für die Energiewende und den Innovationsstandort Deutschland auslösen. Wir fördern die ausgewählten Modellregionen mit insgesamt bis zu
Frauenpower erforscht: Robuste Batterien als hocheffiziente Energiemengen-Speicher Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 1. Dezember 201530. November 2015 Der Adolf-Messer-Preis geht an Bai-Xiang Xu (WK-intern) - Ihre Forschung trägt dazu bei, die für die Energiespeicherung wichtigen und allgegenwärtigen Lithium-Ionen-Batterien wesentlich robuster zu machen: Die Juniorprofessorin Bai-Xiang Xu, Leiterin des Fachgebiets Mechanik funktionaler Materialien der TU Darmstadt, erhält den mit 50.000 Euro dotierten Adolf-Messer-Preis 2015 – die höchstdotierte Auszeichnung für Forschungsleistungen an der Universität. Bai-Xiang Xu steckt mitten in der wissenschaftlichen Arbeit der Modellierung und Optimierung nanostrukturierter Elektroden für langlebige Lithium-Ionen-Batterien, die üblicherweise in Elektro-Fahrzeugen oder elektronischen Geräten wie Smartphones oder Tablets verbaut werden. Doch in den Batterien steckt noch mehr Zukunftspotenzial: Um die über Solarzellen und Windkraftwerke gesammelte erneuerbare Energie zuverlässig