EU muss Klimapolitik mit Friedensagenda verbinden Ökologie Verbraucherberatung 17. Februar 201616. Februar 2016 Germanwatch kritisiert Schlussfolgerungen des Europäischen Rats zu EU-Klimadiplomatie als konzeptlos (WK-intern) - Der Europäische Außenministerrat hat auf das Pariser Klimaabkommen mit Schlussfolgerungen für die EU-Klimadiplomatie reagiert. Der Rat würdigt das Pariser Abkommen als entscheidenden Wendepunkt hin zu umfassendem globalem Klimaschutz und will die Klimaaußenpolitik aufwerten. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt diese Positionierung, kritisiert aber das Fehlen einer konsistenten Friedensstrategie. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Es ist gut, dass Klimaaußenpolitik höher gewichtet wird und die EU-Diplomaten weltweit die Umsetzung von Paris unterstützen wollen. Allerdings wird die Chance vertan, die Verbindung zwischen dem in Paris angekündigten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas mit einer
Keine Ausschreibungspflicht für Bürgerwindprojekte im neuen EEG! Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 16. Februar 2016 Der LEE NRW fordert, kleinere Bürgerenergieprojekte im neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) grundsätzlich von der Ausschreibungspflicht zu befreien. (WK-intern) - Die Sonderregeln für Bürgerwindprojekte, die das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) in einem Eckpunktepapier vom 15. Februar 2016 vorgestellt hat, kritisiert der LEE NRW dabei als völlig unzureichend. „Selbst wenn es grundsätzlich zu begrüßen ist, dass das BMWi nun erstmals auch Ausnahmeregeln für Bürgerenergieakteure im neuen EEG vorgelegt hat, sind die konkreten Vorschläge letztlich bloß Augenwischerei. Denn auch mit diesen Sonderregeln befinden sich Bürgerwindprojekte künftig in einem unfairen Wettbewerb mit finanzkräftigen Großinvestoren. Wenn wir die Akteursvielfalt der Energiewende sichern wollen, dann müssen Bürgerenergieprojekte von den geplanten Ausschreibungen
Ausschreibungen für Windenergie: Bundeswirtschaftsministerium hält sich nicht an EU-Vorschlag Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 16. Februar 2016 Aktuelles Eckpunktepapier des Bundeswirtschaftsministeriums zu Ausschreibungen BBEn: „Neuer Vorschlag ist nicht ausreichend, um Bürgerenergie zu erhalten“ Ein neuer Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums zu Ausnahmeregelungen beim geplanten Ausschreibungssystem für neue Ökostrom-Anlagen ist aus Sicht des Bündnis‘ Bürgerenergie nicht ausreichend, um Bürgerinnen und Bürger weiterhin die aktive Gestaltung der Energiewende zu ermöglichen. Der heute veröffentlichte Vorschlag des Ministeriums sieht vor, dass Bürgerenergiegesellschaften auch ohne eine Projekt-Genehmigung laut Bundesimmissionsschutz an Ausschreibungen für Windenergie teilnehmen können. Mit den Ausschreibungen soll das faktische Recht, Windenergieanlagen betreiben zu dürfen, vergeben werden. Durch Ausschreibungen würde der Gesetzgeber ein besonderes Risiko in den Markt einführen: das Risiko, trotz erheblicher Entwicklungskosten keinen Zuschlag
Gigaliner: Landesregierungen auf Abwegen Ökologie Verbraucherberatung 14. Februar 2016 Allianz pro Schiene sieht Klientelpolitik und Salami-Taktik (WK-intern) - Im Streit um die Zukunft der Gigaliner hat die Allianz pro Schiene das Nein der SPD im Bund zur Regelzulassung für überlange Lkw auf Deutschlands Straßen bekräftigt. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Martin Burkert (SPD) hatte Widerstand gegen den Kurs des Bundesverkehrsministeriums angekündigt und den Riesen-Lkw als falsche verkehrspolitische Weichenstellung bezeichnet. Die Regelzulassung sei mit der SPD im Bund nicht zu machen, hatte Burkert gesagt, nachdem sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) für eine Einführung der überlangen Lastwagen zum Ende des Tests noch in diesem Jahr ausgesprochen hatte. „Ob Gigaliner kommen oder nicht, ist
Windenergie fordert ein Ende der Atomsubventionen Ökologie Verbraucherberatung 12. Februar 2016 EU Kommission entscheidet über Rechtmäßigkeit der ungarischen Subvention für das AKW Paks II (WK-intern) - Die C fordert mit der Stellungnahme zu den Ausbauplänen des ungarischen Atomkraftwerks PAKS II die EU Kommission auf ihre eigenen Ziele ernst zu nehmen. „Für erneuerbare Energien gibt es rechtsverbindliche Ausbauziele nicht aber für Atomkraft“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und setzt fort: „Atomenergie ist nicht mit der Energiewende kompatibel. Mit diesen Subventionen wird Atomenergie auf weitere Jahrzehnte in der Union einzementiert.“ Heute am 12. Februar 2016 endet die Möglichkeit bei der EU Kommission eine Stellungnahme zum geplanten Atomkraftwerksausbau PAKS II in Ungarn abzugeben. „Die IG
naturwerke senken ihre Strom- und Gaspreise Mitteilungen Verbraucherberatung 12. Februar 2016 Strom wird rund 3,5 Prozent günstiger, Gas bis zu 10 Prozent billiger (WK-intern) - Die naturwerke, eine Marke der Deutsche Energie GmbH, haben die Preise für ihre Ökostrom- und Biogastarife zum 1. Februar 2016 gesenkt. Sowohl bei Strom, als auch bei Gas geben die Naturwerke damit die Kostensenkungen durch die Entwicklung der Börsenpreise an die Kunden weiter. Ökostromtarife werden günstiger Mit ihrem Ökostromtarif liegen die naturwerke nun durchschnittlich etwa fünf Prozent unter der Grundversorgung. Bei einem Verbrauch von 5000 Kilowattstunden bezahlen die Kunden jetzt 1.462 Euro gegen über zuvor 1.530 Euro. Die Preissenkung beträgt damit rund 3,5 Prozent. „Mit unseren günstigen Ökostromtarifen werden wir dem
25 Jahre nach dem zweiten Golf-Krieg: Abhängigkeit von Energieimporten aus Krisenregionen nach wie vor hoch Mitteilungen Verbraucherberatung 12. Februar 2016 Vor 25 Jahren näherte sich der zweite Golf-Krieg seinem traurigen Höhepunkt. (WK-intern) - Nach dem Überfall irakischer Truppen auf Kuwait griffen die USA und ihre Verbündeten den Irak zunächst aus der Luft an, bevor im Februar der Einsatz von Bodentruppen in der ölreichen Region folgte und der Irak Anfang März 1991 einem Waffenstillstand zustimmte. Ein Vierteljahrhundert später prägen Konflikte um die Ausbeutung fossiler Energieressourcen weiterhin den Nahen Osten. Die Folgen, allen voran Flücht-lingskrise, politische Destabilisierung und Klimaschäden, spürt auch Deutschland. „Nur mit Erneuerbaren Energien können wir uns aus der Abhängigkeit von schmutzigen fossilen Energieträgern und ihren verhee-renden Auswirkungen lösen“, erklärt
Heizenergieverbrauch könnte durch bessere Heizkostenabrechnung um sieben Prozent sinken Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 11. Februar 2016 Forschungsbericht empfiehlt standardisierte Abrechnung für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit (WK-intern) - CO2-Emissionsminderung von 3,3 Millionen Tonnen pro Jahr möglich 18 Millionen Haushalte könnten jährlich mehrere Hundert Millionen Euro an Heizkosten spar Verständliche Heizkostenabrechnungen könnten für mehr Klimaschutz und geringere Energiekosten für Millionen Haushalte sorgen. Das ist das Ergebnis des Forschungsprojekts „Informative und transparente Heizkostenabrechnung als Beitrag für den Klimaschutz“ von Öko-Institut und co2online im Auftrag des Umweltbundesamtes. Die Forscher empfehlen standardisierte Abrechnungen. Neben einem gleichen Aufbau, sollten Informationen über den energetischen Zustand des Gebäudes, ein Vergleich mit Daten aus Vorjahren sowie die Möglichkeit für die elektronische Weitergabe der Daten durch die Empfänger in
Neubau oder Altbau: Ein Entschluss fürs Leben Verbraucherberatung 11. Februar 201611. Februar 2016 (WK-intern) - Gerade junge Familien und Paare streben immer mehr eine frühe Investition in die eigenen vier Wände an. Kein Wunder, die Zinsen für Baufinanzierungen sind günstig wie nie und können wohl kaum noch mehr sinken. Das heißt also, dass Sie für Ihr Darlehen so wenig zahlen wie seit Jahren nicht. Dazu kommt, dass viele Menschen nicht ihr Leben lang in die Taschen der Wohnungsgenossenschaften und privater Vermieter wirtschaften wollen. Natürlich, ein eigenes Haus, ein eigenes Grundstück, da gehört schon etwas mehr Verantwortung, Organisation und finanzielles Risiko dazu. Haben wir schließlich den Entschluss gefasst, kommt eine Frage gleich als erstes
Atommüll-Fonds: Neue atomare Milliardenrisiken drohen Ökologie Verbraucherberatung 11. Februar 201616. Februar 2016 Kommission muss unbegrenzte Nachschusspflicht der AKW-Betreiber festschreiben! (WK-intern) - Die Atom-Finanz-Kommission hat dem von den Energieunternehmen vorgeschlagenen Stiftungsmodell eine Absage erteilt. Stattdessen sollen die Atom-Rückstellungen in einen Fonds überführt werden ? allerdings nur teilweise. "Die bekannt gewordenen Pläne der Atom-Finanz-Kommission bedeuten neue atomare Milliardenrisiken für die SteuerzahlerInnen. Denn die Lagerung des Atommülls wird am Ende sicher deutlich teurer, als von den Konzernen kalkuliert", kritisiert Matthias Weyland von .ausgestrahlt. Nötig sei daher, eine unbegrenzte Nachschusspflicht der Konzerne für den Fonds festzuschreiben, andernfalls blieben alle Kostensteigerungen an der Allgemeinheit hängen. "Mit dem versprochenen "Verursacherprinzip" hat das nichts zu tun", so Weyland. Franziska Buch, Referentin für Energie
Steuerschlupflöcher: EU-Staaten kümmern sich nicht um Steuergerechtigkeit Verbraucherberatung 10. Februar 2016 Multinationale Konzerne sind enorm gut darin, Steuerschlupflöcher zu finden. (WK-intern) - So umgehen sie Millionen-Zahlungen – während sie gleichzeitig steuerfinanzierte Infrastruktur nutzen. Dabei kommt ihnen entgegen, dass es im Dickicht der Regelungen kaum Transparenz-Pflichten gibt. Unsere Schwesterorganisation WeMove.EU setzt sich auf europäischer Ebene dafür ein, deutlich mehr Durchblick zu schaffen. Doch lesen Sie selbst… Liebe Campact-Aktive, in Steuerschlupflöchern verschwinden jährlich Milliarden. Zum Beispiel im Steuerschlupfloch Belgien: BASF, der größte Chemiekonzern der Welt, hatte dort 2011 einen Steuersatz von nur 2,6 Prozent. Die belgische VW-Tochtergesellschaft zahlte bei einem Gewinn von 153 Millionen Euro keinen Cent.[1] Das ist alles legal und kostet uns Europäer jährlich mindestens 70
GLOBAL 2000 begrüßt EU-Einstufung von Bispehnol A als reproduktionstoxische Chemikalie Ökologie Verbraucherberatung 10. Februar 2016 EU-weite BPA-Verbote nach französischem Vorbild gefordert (WK-intern) - Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 begrüßt die am Donnerstag gefällte und heute publik gewordene Entscheidung der EU-Kommission und der Mitgliedstaaten, Bisphenol A (BPA) als reproduktionstoxisch Kategorie 1B einzustufen. „Dass BPA nun offiziell als fortpflanzungsschädigend klassifiziert wurde, ist ein klarer Auftrag an die Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission, Maßnahmen zu ergreifen, die den Schutz der Menschen vor dieser besorgniserregenden Chemikalie gewährleisten”, betont Helmut Burtscher, Umweltchemiker von GLOBAL 2000: „Reproduktionstoxische Chemikalien können sowohl die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen als auch den sich entwickelnden Fötus im Mutterleib unmittelbar schädigen.” Diese fruchtschädigenden Effekte von BPA werden auf die Störung hormoneller Steuerungsprozesse zurückgeführt.