Die Griechenland-Krise bewegt ganz Europa – und auch uns, das Campact-Team Aktuelles Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung Videos 18. Juli 201518. Juli 2015 Was uns dabei besonders wurmt: Die Medien berichten einseitig über die Krise. (WK-intern) - Wie im Groschenroman sind Gut und Böse klar verteilt – und die Griechen schnell zum Sündenbock gemacht. In diesem Meinungsklima mit Kampagnen für ein solidarisches Europa zu streiten, ist unglaublich schwierig. Deswegen lassen wir in diesem Video fünf Expert/innen mit Argumenten zu Wort kommen, die in der Öffentlichkeit kaum bekannt sind. Schauen Sie unser Griechenland-Video – und teilen Sie es, wenn Sie das Bild von der Griechenland-Krise zurechtrücken möchten! Europa ist am vergangenen Wochenende knapp einem Desaster entgangen: Ein Grexit hätte die humanitäre Krise in Griechenland massiv verschärft – und
Neue Erkenntnisse zur Artenvielfalt und Bioproduktivität in Ökosystemen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. Juli 2015 Eine multinationale Forschungsgruppe hat erstmals in weltweit koordinierten Forschungsarbeiten die Zusammenhänge zwischen pflanzlicher Biomasse und pflanzlicher Artenvielfalt in Ökosystemen untersucht. (WK-intern) - Dabei stellte sich heraus: Der größte Artenreichtum ist dort zu beobachten, wo die Produktion von Biomasse weder sehr niedrig noch signifikant hoch ist, sondern sich auf einem mittleren Niveau bewegt. Wenn die Zahl der Arten sinkt, wird die Leistungsfähigkeit von Ökosystemen geschwächt. Die Forschungsergebnisse, zu denen Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein und Prof. Dr. Anke Jentsch von der Universität Bayreuth maßgeblich beigetragen haben, werden im Wissenschaftsmagazin „Science“ vorgestellt. Weltweit hängt das Leben und Überleben von Menschen davon ab, dass Ökosysteme grundlegende Serviceleistungen
Ökostromanbieter und Stadwerke klagen gegen EU-Atomsubventionen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 17. Juli 2015 Unternehmensbündnis hat Klage gegen EU-Kommission eingereicht (WK-intern) - Ein Bündnis aus Ökostromanbietern und Stadtwerken hat heute beim Gericht der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg Klage gegen Subventionen für das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C eingereicht. Die zehn Unternehmen aus Deutschland und Österreich gehen damit wie angekündigt juristisch gegen die EU-Kommission vor. Diese hatte die umstrittenen Beihilfen im vergangenen Jahr genehmigt. Das Klagebündnis wirft der Kommission hierbei Rechts- und Verfahrensfehler vor. Zudem befürchten die Kläger, das weit mehr als 100 Milliarden Euro umfassende Subventionspaket für Hinkley Point C könnte zusammen mit weiteren AKW-Projekten den europäischen Energiemarkt massiv verzerren und der riskanten Atomtechnik Wettbewerbsvorteile
Herausragendes Engagement im Klimaschutz Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. Juli 2015 Bremer Klimaschutz-Preis 2015 geht an Rolf-Peter Strauß (WK-intern) - Der diesjährige Bremer Klimaschutz-Preis geht an den Bremer Hochschullehrer Dr.-Ing. Rolf-Peter Strauß. Bremen - Er erhält den von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens ausgelobten, undotierten Preis für sein langjähriges Engagement in der Aus- und Weiterbildung für energieeffizientes Bauen: „Um die Klimaschutz- und Energiewende-Ziele zu erreichen, brauchen wir hochqualifizierte Kräfte, die verstehen wie und vor allem auch warum Energieeffizienz so wichtig ist. Mit seinen didaktisch und fachlich herausragenden Fähigkeiten sticht Prof. Strauß an dieser Stelle seit vielen Jahren besonders heraus. Und dies sowohl in der Ausbildung von Studenten als auch in der Weiterbildung von Berufspraktikern“, betonte
UN-Konferenz: Finanzierungsrahmen für eine nachhaltige Entwicklungsagenda geschaffen Aktuelles Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 17. Juli 201516. Juli 2015 Germanwatch: Regierungen müssen Ankündigungen Taten folgen lassen (WK-intern) - Die UN-Konferenz Finanzierung für Entwicklung ist mit der Entscheidung zu einem Aktionsplan zur Finanzierung des UN-Entwicklungsrahmens 2015-2030 zu Ende gegangen. Bonn/Addis Abeba - „Positiv ist, dass auf UN-Ebene eine Einigung erreicht wurde. Damit ist eine wichtige Grundlage gelegt, dass im September die Nachhaltigkeitsziele für alle Staaten erfolgreich verabschiedet werden können“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer bei Germanwatch. "Nur teilweise gelang ein Ergebnis, dass den tektonischen Verschiebungen in der internationalen Staatenwelt der letzten Jahre gerecht wird. Es gibt zögerliche Zusagen, dass zusätzlich zu den Industrieländern auch reiche Öl- und Schwellenländer mehr Verantwortung übernehmen", ergänzt Bals.
EU-Kommission stärkt Emissionshandel – aber Reform reicht nicht Mitteilungen Ökologie 16. Juli 201515. Juli 2015 Germanwatch: Klimaschutzziele und Emissionshandel müssen alle fünf Jahre nachgeschärft werden, damit ein gefährlicher Klimawandel verhindert werden kann Der EU-Emissionshandel als zentrales Instrument des europäischen Klimaschutzes wurde heute gestärkt, aber die notwendigen Investitionsimpulse gehen noch nicht von ihm aus. Bonn/Brüssel - „Die Pläne sind ein Signal der Halbherzigkeit „, so Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Die EU-Kommission macht deutlich, dass sie den Emissionshandel nicht aufgegeben hat. Zugleich sendet sie auch nicht das notwendige Signal vor der Klimakonferenz in Paris, dass sie vom 2-Grad-Limit nicht nur redet, sondern dieses auch umsetzen will.“ Bereits Anfang Juni hatte das Europaparlament mit der Marktstabilitätsreserve den drohenden Kollaps des
Enttäuscht: Gegen den Willen der Bürger Europas – EU-Parlament stimmt TTIP-Resolution zu Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 16. Juli 201515. Juli 2015 Am 8. Juli 2015 hat das Plenum des EU-Parlaments der Resolution zum geplanten Freihandelsabkommen zwischen EU und USA (TTIP) zugestimmt. (WK-intern) - Noch vor wenigen Wochen konnten sich die EU-ParlamentarierInnen nicht auf eine gemeinsame Position einigen, weshalb es zu einem Aufschub kam. Die Gruppe der Sozialdemokraten hatte sich zunächst gegen das Kapitel zu den umstrittenen Investor-Staat-Klagen im TTIP ausgesprochen, nun aber doch zugestimmt. Die Entscheidung traf auf große Kritik seitens der Zivilgesellschaft. In einer gemeinsamen Pressemitteilung legen das Bündnis TTIPunfairHandelbar und die Kampagne StopTTIP ihre Position zur Entscheidung des EU-Parlaments dar: „Wir sind enttäuscht und verärgert über die große Koalition für TTIP im
Vorschlag zum Emissionshandel wichtig für Umsetzung der Klimaziele Behörden-Mitteilungen Ökologie 16. Juli 201515. Juli 2015 Handelssysteme sollen fit für die Zukunft gemacht werden (WK-intern) - Die Kommission legte heute einen Vorschlag zur Revision des Emissionshandels vor und leistete damit einen wichtigen ersten Schritt zur Umsetzung des 40 Prozent-Emissionsreduktionsziels für 2030. Bundesminister Andrä Rupprechter: „Diese Vorlage ist ein wichtiges politisches Signal dafür, dass das Handelssystem rasch fit für die Zukunft gemacht werden soll. Ziele sind, eine unionsweite Harmonisierung weiter voran zu treiben und das System zu stärken. Damit wird die Planbarkeit erhöht und richtige Anreize für Investitionen in nachhaltige Klimaschutztechnologien gesetzt.“ Inhaltlich orientiert sich der Vorschlag an den Vorgaben des Europäischen Rates vom Oktober 2014, der einen Reduktionspfad von
Vermüllung der Meere: Fishing for Litter Behörden-Mitteilungen Ökologie 16. Juli 201515. Juli 2015 Umweltminister Robert Habeck macht verstärkt auf die Vermüllung der Meere aufmerksam Umweltminister Robert Habeck will verstärkt auf die Vermüllung der Meere aufmerksam machen. So sollen Kinder an Grundschulen in Schleswig-Holstein kostenlos kindergerechte Plakate erhalten, die den Blick auf das Problem lenken. Zudem wird es im Rahmen eines gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb Rendsburg-Eckernförde initiierten Pilotprojekts besonders gestaltete Strandmüllboxen geben. Hier können Strandbesucher angeschwemmten Müll entsorgen. Auch das Projekt Fishing for Litter wird ausgeweitet. Das kündigte Minister Habeck heute (15. Juli 2015) anlässlich eines Politischen Filmabends im GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel an. Das Umweltministerium zeigte dort den Film „Plastik – Fluch der Meere“,
Landes-Wettbewerb 2015: Unser Dorf hat Zukunft, gestartet Behörden-Mitteilungen Ökologie 15. Juli 2015 Sieger-Gemeinde kann 10.000 Euro Projekt-Förderung gewinnen (WK-intern) - Teilnahmeanträge können jetzt abgegeben werden KIEL - Der Landes-Wettbewerb 2015 „Unser Dorf hat Zukunft“ hat begonnen: Das ausrichtende Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR) ruft die schleswig-holsteinischen Dörfer dazu auf, sich an dem nur alle drei Jahre stattfinden Wettbewerb zu beteiligen. „Zeigen Sie, was Sie in Ihren Dörfern initiieren und wie Sie es umsetzen“, sagt Minister Robert Habeck. Bis zum Freitag, 4. September 2015, müssen die Teilnahmeanträge beim Organisations-Team eingereicht werden. Ausgezeichnet werden sollen Gemeinden, die zukunftsfähige Entwicklungsideen erarbeiten (und umsetzen) und dadurch anregende Beispiele geben. Dabei wird besonders gewürdigt,
Arzneimittel-Rückstände und Nitrat-Belastung vergiften unser Trinkwasser Ökologie Verbraucherberatung 14. Juli 2015 Wasserwirtschaft kritisiert massive Verzögerung bei Nitrat-Reduzierung (WK-intern) - Auch bei Arzneimittel-Rückständen Verursacher- und Vorsorgeprinzip stärken Wasserwirtschaft lehnt Breitbandkabel-Ausbau in Abwasserkanälen ab Berlin - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hält auch den neuen Entwurf der Dünge-Verordnung und den Entwurf für ein Dünge-Gesetz für ungeeignet, das Problem der Nitratbelastungen wirksam zu reduzieren. Zugleich kritisiert der Verband die erhebliche Verzögerung bei der Umsetzung der Novelle. "Trotz der intensiven Diskussionen und trotz des laufenden EU-Vertragsverletzungsverfahrens gegen Deutschland erleben wir eine seit Monaten andauernde politische Blockade", sagte Jörg Simon, BDEW-Vizepräsident Wasser/Abwasser heute in Berlin. Die Verzögerungstaktik zeige sich an vielen Stellen im neuen Verordnungs-Entwurf: Statt endlich konkrete
Ein neuer Finanzierungsrahmen für nachhaltige Entwicklungsziele und Klima Ökologie 14. Juli 2015 Germanwatch drängt auf Aufwärtsspirale bei Finanzierung und Ambition bei morgen beginnender UN-Konferenz in Addis Abeba (WK-intern) - Heute versammeln sich Diplomaten, Finanz- bzw. Entwicklungsminister sowie Experten in der äthiopischen Hauptstadt, um bis Donnerstag einen neuen Finanzierungsrahmen für die globale Entwicklungsagenda und die Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals - SDG) zu setzen. Bonn/Addis Abeba - „Von Addis Abeba erwarten wir ein Signal für eine Aufwärtsspirale. Mehr Finanzierung bedeutet mehr Ambition. Mehr Ambition bedeutet mehr Finanzierung", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer bei Germanwatch. "Wir erwarten auch ein deutliches Zeichen, dass sich weitere Staaten an den wachsenden Herausforderungen der Entwicklungs- und Klimafinanzierung beteiligen. Zusätzlich zu den