Eon-Chef Teyssen versucht den nächsten Taschenspieler-Trick Ökologie Verbraucherberatung 11. September 201510. September 2015 Die Atomkraftwerke bleiben vorerst bei Eon. (WK-intern) - Doch in den kommenden Verhandlungen mit der Bundesregierung wird das Unternehmen erneut versuchen, seine Zahlungsverpflichtungen zu reduzieren. Zum Verbleib der Atomkraftwerke im Eon-Konzern erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Vorerst ist der Eon-Plan gescheitert, sich aus der Verantwortung für die Folgekosten der Atomkraft-Nutzung zu stehlen. Und das ist gut so. Letztlich ist dieser Rückzug nach der Vorstellung von Gabriels Nachhaftungsgesetz auch der Beweis dafür, dass es bei der gescheiterten Abspaltung der Atom-Sparte in erster Linie darum ging, die Kosten den Steuerzahlern aufzudrücken. Mir fehlt das Vertrauen in Eon-Chef Johannes Teyssen, dass er nicht gleich den
Frankreichs Stopp bei Exportkrediten für Kohlekraftwerke setzt Deutschland unter Druck Ökologie Verbraucherberatung 11. September 201510. September 2015 Germanwatch fordert Bundesregierung auf, dem Beispiel aus Paris zu folgen (WK-intern) - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt die heutige Erklärung der französischen Regierung, staatliche Exportkredite für Kohlekraftwerke im Ausland ab sofort einzustellen. „Frankreich zeigt, wie es geht“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Wer Dekarbonisierung sagt, darf nicht weiter Kohlekraftwerke subventionieren. Die Bundesregierung steht vor einem wichtigen Glaubwürdigkeitstest. Wir erwarten von Deutschland, dass es den Vorstoß von Frankreich in der OECD unterstützt, um ein gemeinsames Ende der Exportsubventionen von Industrieländern für Kohlekraftwerke zu ermöglichen.“ Europaweit gilt Deutschland als größter Finanzierer von Kohle im Ausland. Dies zeigen jüngst veröffentlichte Zahlen von NRDC und Oil
Erfolgreich simulierte Ölkatastrophe in der Pommerschen Bucht bekämpft Ökologie Verbraucherberatung 11. September 201510. September 2015 Zwanzig Schiffe unter der Flagge HELCOM haben eine erfolgreiche Operation durchgefüht. (WK-intern) - Successful oil disaster response operation at Pomeranian Bay Twenty ships under the HELCOM flag conducted today a successful operation to contain and recover two simulated oil spills from vessels collided off the Polish coast in the Pomeranian Bay, as part of the annual Baltic Sea pollution response exercise Balex Delta 2015. A large-scale national onshore exercise was organized simultaneously for deployment of the clean-up units as well as coordination between all the actors involved. For over 25 years HELCOM has sustained the international operational preparedness in maritime emergencies and polluting accidents
Grüne Fassaden: Pflanzen als Schutz vor der Sommerhitze Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 9. September 20159. September 2015 Begrünte Fassaden können Energie sparen und das lokale Klima in der Stadt deutlich verbessern. (WK-intern) - An der TU Wien werden unterschiedliche Fassadenbegrünungs-Strategien erprobt, gemessen und simuliert. Wer diesen Sommer schwitzend vor dem Ventilator verbracht hat und sich nach einer Klimaanlage sehnt, sollte sich Gedanken über eine umweltfreundliche Alternative machen: Fassadenbegrünung in der Stadt ist ein neuer Trend, der die Lebensqualität erhöhen und den Energiebedarf senken kann. An der TU Wien wird erforscht, wie das am besten gelingt. In Wien laufen derzeit mehrere Pilotprojekte. Besseres Mikroklima Die Bauingenieurin Prof. Azra Korjenic führt seit Jahren Messungen an Gebäuden mit begrünten Fassaden durch. „Dass Fassadenbegrünung zu Verbesserungen
Abschaltung, Stilllegung und Rückbau von Atomkraftwerken Ökologie Verbraucherberatung 9. September 2015 Mit Nachdruck fordern die UnterzeichnerInnen das sofortige Ende der Strom- und Atommüllproduktion durch Atomkraftwerke. (WK-intern) - Auch die Herstellung von Kernbrennstoffen (Anreicherung von Uran und Produktion von Brennelementen) muss unmittelbar, vollständig und unwiderruflich beendet werden. Für einige Atomkraftwerke ist das „Aus“ bereits gekommen. Acht wurden unmittelbar infolge der Reaktorkatastrophe von Fukushima abgeschaltet. Für viele Betroffene stellen sich die Fragen nach dem Umgang mit den atomaren Hinterlassenschaften neu. Es wird ein Problem offensichtlich, das bisher im Schatten der großen Atom-Themen stand: Längst sind die meisten der in Deutschland gebauten Reaktoren abgeschaltet und von der Utopie eines lichten und sauberen Nuklearzeitalters bleiben im ganzen Land
Bauen mit Öko-Materialien: Energy Globe für Azra Korjenic Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 9. September 2015 Wie man mit natürlichen Materialien wetterfeste und dauerhafte Gebäude baut, wird in einem Versuchshaus an der TU Wien erforscht. (WK-intern) - Azra Korjenic erhält dafür den „Energy Globe Wien 2015“. Es geht auch ohne Beton und Kunststoffe. Man kann ein Haus ausschließlich mit natürlichen Materialien bauen. Wie das am besten funktioniert, erforscht Prof. Azra Korjenic von der TU Wien. Im dritten Wiener Gemeindebezirk wurde ein Testgebäude (Öko-Prüfstand) errichtet, in dem unterschiedliche Bautechnologien ausprobiert werden. Das ganze Jahr über werden dort mit Sensoren Messdaten gesammelt, um herauszufinden, welche Technologien und welche Materialien sich am besten bewähren. Das Projekt wurde am 14. April mit dem
EU-Diskussion zur Organisation der Trinkwasserversorgung Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 8. September 2015 Neue Konzessions-Richtlinie fixiert Entwicklung: (WK-intern) - Die österreichische Trinkwasserversorgung ist im Verantwortungsbereich unserer Gemeinden und Städte hervorragend organisiert - zum Wohl und zur höchsten Zufriedenheit unserer Bevölkerung. Im Binnenmarktausschuss des europäischen Parlaments wurde am 24. Jänner 2013 über den Entwurf der geplanten Konzessions-Richtlinie mit deutlicher Mehrheit abgestimmt. Die Trinkwasserversorgung war wie die Abwasserversorgung im Regelungsumfang mit enthalten. In der Folge fanden Verhandlungen zwischen Rat, Parlament und Kommission im sogenannten Trilogeverfahren statt um eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu erzielen. Mit dem sehr kontroversiell diskutierte Richtlinienentwurf sollten neue Standards für öffentliche Vergabeverfahren geschaffen werden, die ursprünglich auch die Trinkwasserversorgung betroffen hätten: Im Falle einer beabsichtigten Vergabe durch die öffentliche Hand,
Braunkohlenplan für geplanten Vattenfall-Tagebau ist rechtswidrig Ökologie Verbraucherberatung 8. September 2015 Umweltverbände und Betroffener reichen Klage gegen Welzow-Süd II ein (WK-intern) - Die Klageschrift belegt detailliert Rechtsverstöße des Braunkohlenplans. In einem solchen legt die Landesregierung die Rahmenbedingungen für den Abbau von Braunkohle fest. Die Klage legt unter anderem dar, dass die Landesregierung bei ihrem Beschluss des Braunkohlenplans im Jahr 2014 die energiepolitische Notwendigkeit nicht realistisch eingeschätzt hat. Die Energiewende macht Strom aus konventionellen Kraftwerken zunehmend überflüssig. "Es ist absurd anzunehmen, dass Braunkohlekraftwerke in der Lausitz weit über das Jahr 2030 hinaus unter Volllast laufen werden", sagt Karsten Smid, Energie-Experte von Greenpeace. "Deutschlands Energieversorgung braucht die Braunkohle aus Welzow-Süd II nicht, unsere Klimaschutzziele verbieten diesen
Kreuzfahrtranking 2015: Zu viel Schweröl, zu wenig Abgastechnik Ökologie Veranstaltungen 7. September 2015 NABU: Kleine Schritte in Richtung eines Klimaabkommens (WK-intern) - Tschimpke: Klimaschutz braucht mehr als Symbolpolitik Berlin – Anlässlich der heute in Bonn zu Ende gehenden UN-Klimakonferenz zur Vorbereitung des notwendigen Klimaschutzabkommens für den Klimagipfel im Dezember in Paris kritisiert der NABU die geringen Fortschritte der Verhandlungen. Dazu erklärte NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Trotz einer Annäherung der Vertragsstaaten bei strittigen Themen wie Anpassung an die Folgen des Klimawandels sowie Umgang mit Verlusten und Schäden durch den Klimawandel, sind die Ergebnisse der Verhandlungen noch viel zu unzureichend. Die Regierungen der Vertragsstaaten müssen jetzt über Bekenntnisse zum Klimaschutz hinaus auch die Bereitschaft für Kompromisse in den Verhandlungen
Bonner Klimaverhandlungen: Zeit wird knapp für ein wirksames Abkommen Ökologie 7. September 2015 Germanwatch fordert Engagement von Regierungschefs und Ministern in der kritischen Phase der Klimaverhandlungen (WK-intern) - In diesen Stunden geht in Bonn die vorletzte UN-Klimaverhandlungsrunde zur Vorbereitung des Pariser Klimagipfels zu Ende. "Drei Monate vor dem Klimagipfel in Paris wird die Zeit knapp, um ein wirkungsvolles Klimaabkommen zu entwerfen", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Am Ende der Verhandlungswoche bestand der Verhandlungstext noch immer aus einer unübersichtlichen Sammlung von Optionen. Bals: "Die Zeit läuft davon. Wir brauchen jetzt klare Signale von Ministern und Regierungschefs. Zum einen, dass sie das Tempo in den kommenden Wochen beschleunigen. Zum anderen, dass in Paris
Preisträger des Gründerwettbewerb – IKT Innovativ geehrt Ökologie Windenergie 7. September 2015 Dabei wurde auch eine Idee aus der Windkraftbranche prämiert (WK-intern) - Fledermausschutz dank akustischem Monitoringsystem Betreiber von Windkraftanlagen müssen strenge Auflagen erfüllen, um die Gefährdung von Fledermäusen so gering wie möglich zu halten. Befinden sich viele Fledermäuse in der Nähe, sollen die Anlagen temporär sogar abgeschaltet werden. Mit dem BATmode-System bietet das Start-up bat bio-acoustictechnology aus Nürnberg ein akustisches Fledermaus-Monitoringsystem an, das die äußerst selektive Aufnahme von Fledermausrufen ermöglicht und speziell für die Erfassung der Fledermausaktivität im Rotorbereich der Windenergieanlagen optimiert ist. Durch den Einsatz des BATmode-Systems können Windparkbetreiber die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich des Schutzes der streng geschützten Fledermäuse bei der Genehmigung und
Die Demo gegen TTIP am 10. Oktober in Berlin kommt ins Rollen Ökologie Verbraucherberatung 7. September 2015 Hunderttausende bestellte Faltblätter, mehr als 500 Busse, volle Sonderzüge: (WK-intern) - Doch jetzt müssen wir kräftig nachlegen – und brauchen dafür Ihre Unterstützung. Wird die Groß-Demo am 10. Oktober in Berlin der Anfang vom Ende von TTIP und CETA? Angesichts der Dynamik, die diese Demonstration bereits jetzt entwickelt, habe ich genau diesen Eindruck! Campact-Aktive haben schon hunderttausende Flugblätter und Demo-Plakate bestellt. Innerhalb weniger Tage waren viele Tickets für die Sonderzüge weg. Und Gruppen vor Ort haben rund 500 Busse organisiert, mit denen Zehntausende nach Berlin aufbrechen werden. Ich denke: Was da passiert, ist gewaltig! Damit diese Dynamik noch stärker wird, haben wir Folgendes vor: Die