Klimaforscher warnen vor Folgen der Luftverschmutzung in Westafrika Ökologie 22. August 2015 Westafrika gehört zu den Regionen mit dem schnellsten Bevölkerungswachstum der Welt: (WK-intern) - 340 Millionen Menschen leben dort, mehr als 800 Millionen werden es Mitte des Jahrhunderts sein. Mit Industrialisierung und Urbanisierung nimmt auch der Ausstoß an Spurengasen und Partikeln rapide zu. Vor den Risiken der Luftverschmutzung über den Städten Westafrikas warnt nun ein internationales Wissenschaftlerteam um Peter Knippertz vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Auswirken könnte sie sich unter anderem auf das regionale Klima. Für ein besseres Verständnis der Prozesse sei intensivere Forschung dringend erforderlich. Ihre Studie stellen die Wissenschaftler nun in Nature Climate Change vor. Die Atmosphäre über Westafrika sei
Firmengelände naturnah gestalten: Broschüre und Film zeigen, wie es funktioniert Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. August 201522. August 2015 Unternehmen, die ihre Betriebsgelände naturnäher gestalten möchten, können jetzt auf neue praktische Unterstützung zurückgreifen: (WK-intern) - Die Broschüre „Wege zum naturnahen Firmengelände“ präsentiert 21 verschiedene Maßnahmen, wie Unternehmen ihre Flächen attraktiver für Flora und Fauna gestalten können. Von der Begrünung von Dächern und Fassaden über die Anlage von blütenreichen Grünflächen oder anderen Lebensräumen bis hin zu insektenfreundlicher Beleuchtung beschreibt der Leitfaden steckbriefhaft die Voraussetzungen und Vorteile, gibt praktische Tipps zum Vorgehen und zeigt die ökologischen Effekte auf. Einen Einstieg in das Thema bietet der Videospot „Artenschutz und Möglichkeiten der naturnahen Gestaltung von Firmengeländen“, der in einem virtuellen Rundgang über ein Firmengelände zeigt,
Einzigartige Studie: Pflanzen wandern um die Welt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 21. August 2015 ForscherInnen um Franz Essl und Dietmar Moser vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und dem Umweltbundesamt zeigen aktuell in "Nature", dass wir Menschen 13.168 Pflanzenarten – das sind 3,9 Prozent aller Alten – über den Globus verbreitet haben. (WK-intern) - Vier Jahre lang hat das internationale Team an einer Übersicht über die vom Menschen verursachte Ausbreitung von Pflanzenarten auf andere Kontinente gearbeitet. Dazu haben die BiologInnen auf der ganzen Welt regionale Listen von eingeführten Pflanzen gesammelt und in der Datenbank "GloNAF" (Global Naturalized Alien Flora) zusammengeführt. Die Daten aus 481 Festlandgebieten und 362 Inseln decken rund 83 Prozent der Landoberfläche
Klimawandel: Allein beim Fischfang jährlich bis zu 41 Milliarden US-Dollar Verluste Forschungs-Mitteilungen Ökologie 21. August 2015 Klimawandel: Jährlich bis zu 41 Milliarden US-Dollar Verluste bei den weltweiten Fischfängen (WK-intern) - Infoplattform zu Auswirkungen des Klimawandels um Fischereiaspekte ergänzt Hamburg/Braunschweig - Schon bei einer Erwärmung um 2 °C über das vorindustrielle Niveau bis 2050 ist mit jährlichen Gesamtverlusten bei den weltweiten Fischfängen im Wert von 17 bis 41 Milliarden US-Dollar zu rechnen. Das geht aus dem letzten Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC; Intergovernmental Panel on Climate Change) hervor. Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine Erwärmung von 2 °C kaum mehr zu vermeiden ist, auch wenn die globalen Emissionen von Treibhausgasen in wenigen Jahren völlig eingestellt würden. Um diese und andere klimarelevante
Neuer Photovoltaik-Dachgarten nutzt Gebäudedächer dreifach: Freiraum + Grünraum + PV-Strom Ökologie Solarenergie 21. August 2015 Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima und BOKU-Rektor Martin Gerzabek gratulieren multidisziplinärem Forschungsteam zur erfolgreichen Entwicklung des ersten PV-Dachgartens. (WK-intern) - Nach knapp dreijähriger Projektentwicklung durch zehn Partner wurde heute auf der BOKU Wien erstmals das Ergebnis aus dem Forschungsprojekt präsentiert: Die intensiv begrünte Dachterrasse schafft angenehmes Wohlfühlambiente, die Photovoltaik-Pergola mit halbtransparenten Glas-Glas-Modulen spendet Schatten und erzeugt Grünstrom. Das Projekt unterstützt eine nachhaltige Stadtentwicklung, erste Umsetzungsprojekte werden gesucht. Erneuerbare Energie produzieren, zunehmende Flächenversiegelung kompensieren, Mikroklima verbessern, CO2 und Regenwasser speichern oder die Lebensdauer der Dachhaut verlängern – all dies und noch viel mehr sollte ein kombiniertes System am Dach leisten, so die Ausgangssituation für das
Unser Dorf hat Zukunft Behörden-Mitteilungen Ökologie 21. August 201520. August 2015 Landes-Wettbewerb 2015 „Unser Dorf hat Zukunft”: Abgabefrist bis 17. September verlängert (WK-intern) - Schleswig-holsteinische Gemeinden haben noch bis zum Donnerstag, 17. September 2015, Gelegenheit, sich am Landes-Wettbewerb 2015 „Unser Dorf hat Zukunft“ zu beteiligen. Auf Wunsch von Gemeinden hat das ausrichtende Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR) die Abgabefrist entsprechend verlängert. Ausgezeichnet werden sollen Gemeinden, die zukunftsfähige Entwicklungsideen erarbeiten (und umsetzen) und dadurch anregende Beispiele geben. Dabei wird besonders gewürdigt, was eine Dorfgemeinschaft mit ehrenamtlichem Engagement und ohne staatliche Förderung leistet. Nähere Information zum Landes-Wettbewerb 2015 können von der Internetseite www.dorfwettbewerb.schleswig-holstein.de heruntergeladen werden. Der Teilnahmeantrag ist bis zum Donnerstag,
AREVA erhält Auftrag zum Rückbau von zwei Forschungsreaktoren Mitteilungen Ökologie Technik 19. August 2015 AREVA hat von SVAFO, einem Unternehmen der vier schwedischen Kernkraftwerksbetreiber*, den Auftrag zum Rückbau der Forschungsreaktoren R2-0 und R2 nahe der Stadt Nyköping erhalten. (WK-intern) - Die beiden Reaktoren mit einer thermischen Leistung von 1 sowie 50 Megawatt sind im Jahr 2005 nach rund 45 Jahren außer Betrieb gegangen. Dabei handelt es sich um das erste nukleare Rückbauprojekt in dem skandinavischen Land seit den 1980er Jahren. Im Rahmen des Projekts erstellt AREVA in den kommenden Monaten eine detaillierte Planung und zerlegt anschließend die Reaktoren. Nach einer radiologischen Messung erfolgt die Verpackung der Teile in Sicherheitsbehälter. Die Arbeit in der Anlage soll im ersten
Stromverbrauch flexibilisieren, Netz stabilisieren, Energiewende gestalten Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. August 2015 EnBW und Flughafen Stuttgart sind Vorreiter beim dena-Pilotprojekt „Demand Side Management“ (WK-intern) - Vor kurzem schlossen EnBW und die Flughafen Stuttgart Energie GmbH (FSEG) den ersten Vertrag zum Thema „Demand Side Management“ (DSM) ab. Damit ist die EnBW nicht nur Stromlieferant, sondern analysiert und managt die Flexibilitäten des internationalen Luftdrehkreuzes in Sachen Stromerzeugung und -verbrauch. Die Notstromaggregate, Klimaanlagen und das Blockheizkraftwerk werden auf Steuerungs- und Einsparpotenzial geprüft und die Flexibilität bundesweit am Regelenergiemarkt vermarktet. „Wir versprechen uns dadurch eine Optimierung unseres Energiemanagements sowie eine Reduzierung der Energiekosten“, so Holm Wagner, Geschäftsführer der FSEG und Verantwortlicher für Energie und Technik am Flughafen Stuttgart. „Außerdem
Bayern plündert ökologische Schatzkammer Ökologie 19. August 2015 Rückschlag für den Steigerwald: WWF kritisiert Aufhebung des Schutzstatus scharf (WK-intern) - Am Mittwoch hat die Regierung von Oberfranken die Aufhebung des geschützten Landschaftsbestandteiles „Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ im Steigerwald angekündigt. Die Naturschutzorganisation WWF kritisierte die Entscheidung in einer ersten Stellungnahme scharf. Anstatt seiner internationalen Verantwortung zum Schutz und Erhalt einmaliger Naturräume nachzukommen, lade die bayerische Landesregierung förmlich zur Plünderung der letzten, ökologischen Schatzkammern des Freistaats ein. „Die Auflösung des geschützten Landschaftsbestandteils im Steigerwald kommt einer Abwendung des Freistaats Bayern vom Schutz seiner Natur gleich. Für ein Gebiet mit solch herausragender Naturausstattung trägt Bayern internationale Verantwortung und muss seinen Schutzstatus nach und
Smart Cities: Einheitliche Standards und ein Bauplan für die Stadt der Zukunft E-Mobilität Ökologie Technik 18. August 2015 Die Vernetzung der Bereiche Energie, Verkehr und Kommunikation ermöglicht eine ganz neue Städteentwicklung. In Smart Cities soll mehr Lebensqualität bei geringerem Ressourceneinsatz verwirklicht werden. München/Stavanger/Eindhoven/Manchester - Im Rahmen des EU-Leuchtturmprojekts Triangulum arbeitet TÜV SÜD an einer standardisierten Kommunikation und einem Leitfaden, um erfolgreiche Geschäftsmodelle und neue Technologien auf andere Städte zu übertragen. „Weltweit wachsen die Städte. In 35 Jahren sollen 80 Prozent der Bevölkerung in Städten leben“, sagt Kai Tepe, Sustainability Manager und Auditor bei der TÜV SÜD ImmoWert GmbH. „Wir brauchen dringend intelligente Lösungen, um immer komplexere Infrastrukturen umweltfreundlich, lebenswert und effizient umzusetzen.“ Am Zukunftsprojekt Triangulum beteiligen sich unter dem Motto „Zeigen-Verbreiten-Wiederholen“ über
Neuseeland will bis 2018 den Kohleausstieg schaffen Mitteilungen Ökologie 16. August 2015 Genesis Energy Limited (GNE) announces timetable to end coal-fired generation in New Zealand (WK-intern) - Genesis Energy announced today that its last two coal-burning electricity generators at the Huntly Power Station will be permanently withdrawn from the market by December 2018, signaling the end of large scale coal-fired generation, and associated carbon emissions, in New Zealand. Genesis Energy Chairman Dame Jenny Shipley said, "While the Huntly Power Station has been, and remains, a great asset for Genesis Energy, the Board has taken the decision to retire the remaining Rankine Units. New Zealand's changing electricity market has seen improvements in the management of dry
Jugend fitmachen für aktiven Klimaschutz in Kommunen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. August 2015 Länderübergreifendes DBU-Modellprojekt: Startschuss, 12. August, Energie- und Umweltzentrum am Deister (WK-intern) - Klimaschutzkonzepte in Städten und Gemeinden sind oft das Ergebnis enger Zusammenarbeit von Kommunen mit externen Experten. Speziell junge Menschen daran zu beteiligen, die wesentliche Zukunftsakteure für den kommunalen Raum sind, ist bisher selten. Das Energie- und Umweltzentrum am Deister in Springe will nun in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern Schüler, Lehrer, Umweltbildungs- und Verwaltungsfachleute für das Erstellen oder Fortschreiben kommunaler Klimakonzepte gewinnen. Dabei sollen sie – über das oft „gesetzte“ Thema Energie hinaus – fitgemacht werden für die Mitarbeit an Themen wie Mobilität, Hochwasser- und Naturschutz oder Raumplanung. Das Pilotprojekt, an