Mehr Mut beim Klimaschutz im Verkehr E-Mobilität Ökologie 31. Januar 2018 Neues BDEW-Positionspapier zur Mobilität der Zukunft: (WK-intern) - Erforderlich sind ambitioniertere CO2-Grenzwerte für Fahrzeugflotten, die Einführung einer CO2-Bepreisung und die verstärkte Förderung der Lade- und Tankstelleninfrastruktur für alternative Antriebe. Im Unterschied zur Energiewirtschaft leistet der Verkehrssektor bislang keinen angemessenen Beitrag zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen – im Gegenteil: Im Jahr 2016 sind die Treibhausgasemissionen erneut angestiegen und liegen jetzt mit knapp 167 Millionen Tonnen sogar über dem Niveau des Jahres 1990. „Die Bundesregierung muss jetzt dringend ihren Fokus auf die Sektoren richten, die bislang noch nicht geliefert haben und für den Anstieg der Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich sind. Insbesondere die Emissionsentwicklung im Verkehrsbereich ist
Studie: Erstmals mehr Strom aus Erneuerbaren als aus Stein- und Braunkohle Erneuerbare & Ökologie Offshore Ökologie Windenergie Windparks 31. Januar 201831. Januar 2018 2017: Erstmals mehr Strom aus Wind, Sonne und Biomasse als aus Kohle in der Europäischen Union (WK-intern) - Agora Energiewende und Sandbag legen Bericht zur EU-Energiewende vor Im Jahr 2017 wurde aus Wind, Sonne und Biomasse in der Europäischen Union erstmals mehr Strom produziert als aus Stein- und Braunkohle zusammen. Die Stromerzeugung aus diesen Erneuerbaren Energien wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent. Seit 2010 hat sich der Anteil von Strom aus Wind, Sonne und Biomasse - die seit 2000 eingeführten "neuen" Erneuerbaren Energien - in der EU mehr als verdoppelt. Da jedoch die Wasserkraftproduktion 2017 stark rückläufig war, wuchs der Anteil
Kernkraftwerk Brunsbüttel: Defekte Brennstäbe sollen erforscht werden – Atomaufsicht stimmt Transportvorbereitung zu Behörden-Mitteilungen News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 31. Januar 2018 Der Betreiber des Kernkraftwerks Brunsbüttel plant, die 13 defekten Brennstäbe aus dem Reaktorbetrieb des Kernkraftwerks Brunsbüttel in einer kerntechnischen Einrichtung in Schweden (Studsvik Nuclear AB) erforschen zu lassen, um Erkenntnisse auf die Langzeitsicherheit in der Zwischenlagerung zu erhalten. (WK-intern) - Für das Vorhaben sind Genehmigungen verschiedener staatlicher Stellen erforderlich, auf deutscher Seite insbesondere solche des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE). Darüber hinaus ist das Energiewendeministerium Schleswig-Holstein als Aufsichtsbehörde für den Umgang mit den Brennstäben auf dem Anlagengelände zuständig. Auf Antrag von Vattenfall hat es gestern (29. Januar) die erforderlichen Zustimmungen erteilt, um die Brennstäbe für
Wasserwirtschaft vor neuen Herausforderungen durch Arzneimittel-Rückstände Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. Januar 2018 Demografischer Wandel wird zur Herausforderung für die Wasserwirtschaft (WK-intern) - Projekt ASKURIS erforscht technische Möglichkeiten zur Beseitigung von Arzneimittel-Rückständen / Verursacher- und Vorsorgeprinzip stärken Es ist eine erfreuliche Entwicklung: Die durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung in Deutschland steigt kontinuierlich. Eine alternde Gesellschaft führt allerdings zu vielfältigen neuen Herausforderungen: So wird der Pro-Kopf-Verbrauch von Arzneimitteln in Deutschland deutlich ansteigen, laut einer BDEW-Studie um bis zu 70 Prozent bis 2045. Da Rückstände von Medikamenten auch ins Abwasser gelangen können, steigen die Anforderungen an einen vorsorgenden Gewässerschutz. Mit welchen technischen Möglichkeiten sich Spurenstoffe wie beispielsweise Medikamentenrückstände aus dem Abwasser beseitigen lassen, darüber informierte sich heute der Demografie-Beauftragte der
Kohleausstieg kann CO2-Lücke weitgehend schließen Ökologie Solarenergie Windenergie 31. Januar 2018 Greenpeace: Nächste Bundesregierung muss Sofortprogramm zum Klimaschutz auflegen (WK-intern) - Wie die CO2-Lücke zum deutschen Klimaziel 2020 weitgehend geschlossen werden kann, zeigt Greenpeace mit dem heute vorgelegten 'Sofortprogramm Kohle 2018'. Unmittelbar vor den abschließenden Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD zum Thema Klimaschutz, schlägt die Umweltschutzorganisation darin vier Schritte vor, mit denen das stark gefährdete deutsche Klimaziel für das Jahr 2020 noch erreicht werden kann. Kern des Plans ist es, die ältesten und schmutzigsten Braunkohlekraftwerke zu drosseln oder ganz stillzulegen. (Das Sofortprogramm online: http://bit.ly/2DNwWnZ). "Nach acht Jahren peinlichem Stillstand beim Klimaschutz darf Deutschland nicht weitere wertvolle Jahre verlieren", sagt Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace.
Automobilindustrie muss für vollständige Aufklärung sorgen Ökologie 31. Januar 2018 Zu den Medienberichten über die Diesel-Schadstofftests an Tieren und Menschen erklärt der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer: (WK-intern) - „Die Automobilindustrie muss umgehend für vollständige Aufklärung sorgen.Transparenz ist das Gebot der Stunde. Sollten sich die neuesten Beschuldigungen gegen VW und andere Autokonzerne bewahrheiten, kann dies nicht ohne Konsequenzen bleiben. Es reiht sich mittlerweile ein Skandal an den nächsten, ohne dass die Gefahr von Fahrverboten in Innenstädten gebannt wäre. Dies schadet nicht nur der gesamten deutschen Automobilindustrie und ihren Beschäftigten, sondern auch dem Standort Deutschland, den Autofahrern, Handwerkern und Selbstständigen. So kann es nicht weitergehen. VW-Chef Müller hat ganz offensichtlich seinen Konzern nicht in Griff,
ADAC testet die saubersten Pkw`s auf Verbrauch und Schadstoffemissionen E-Mobilität Ökologie 30. Januar 2018 "Elektro" führt: ADAC Eco-Test-Jahresbilanz (WK-intern) - E-Autos und ein Plug-in-Hybrid sind die saubersten Pkw des vergangenen Jahres, gefolgt von einem Erdgasfahrzeug Im vergangenen Jahr hat der ADAC 105 Fahrzeuge in seinem Eco-Test auf Verbrauch und Schadstoffemissionen untersucht. Die Bestwertung von fünf Umweltsternen schaffen vier Elektroautos und ein Plug-in-Hybrid. Weitere 17 Pkw bekommen vier Sterne, darunter zwei Dieselfahrzeuge (Mercedes E 220 d T-Modell / Platz 13; BMW 520d Steptronic / Platz 20). Pkw mit Vier-Sterne-Wertung gelten ebenfalls als empfehlenswert. Das beste Vier-Sterne-Auto ist ein Erdgasfahrzeug, nämlich der Audi A4 Avant g-tron S tronic. "Der ADAC Eco-Test zeigt, dass es in puncto Umwelt eine Reihe an
UmweltBank schaut auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Ökologie Solarenergie Windenergie 30. Januar 201815. April 2018 UmweltBank sorgt für grüne Highlights UmweltBank gibt vorläufige Zahlen für 2017 bekannt Geschäftsvolumen steigt auf 3,8 Mrd. Euro Kredite in Höhe von 429 Mio. Euro neu ausgegeben Bank investiert in sozialen Wohnungsbau Testergebnisse bestätigen hohe Kundenzufriedenheit (WK-intern) - Die UmweltBank ist im Geschäftsjahr 2017 erneut gewachsen. Auf Basis der vorläufigen Zahlen stieg das Geschäftsvolumen auf knapp 3,8 Mrd. Euro. Ihr Eigenkapital konnte die Nürnberger Bank um rund 10 Prozent steigern. Zur insgesamt positiven Entwicklung trugen auch die Zunahme des Kreditvolumens und der Mitarbeiterzahl bei. Wie vom Vorstand bereits prognostiziert, ging das operative Ergebnis 2017 auf 40,3 Mio. Euro zurück. Der Hauptgrund dafür ist eine gesunkene Zinsmarge infolge der
PIK: Kohle-Ausstieg: Ankündigen von CO2-Bepreisung führt zu Divestment Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. Januar 2018 Die Umsetzung des Pariser Klima-Abkommens wird bei Investoren auf der einen Seite und Eignern von fossilen Brennstoffen auf der anderen Seite gegensätzliche Reaktionen auslösen. (WK-intern) - Manche befürchten, entschiedene politische Maßnahmen zur CO2-Reduktion könnten – ein 'grünes Paradox' – eben diese Emissionen in die Höhe treiben: die Eigner fossiler Brennstoffe beschleunigen deren Ausbeutung, um noch maximale Profite zu erzielen, bevor die neuen Regeln greifen. Andererseits könnten aber Investoren auch ihr Geld aus der Kohle-Industrie abziehen, um einem Wertverlust ihrer Investitionen zuvor zu kommen. Dieses Abziehen und Umschichten von Kapital findet als Divestment bereits heute statt. In einer Studie wurden jetzt die beiden Effekte,
EU-Klimaschutzziele: jetzt umsteuern und Autogas fördern Ökologie Technik 29. Januar 2018 Deutscher Verband Flüssiggas empfiehlt Umrüstungsprämie für schnelle Erfolge bei der CO2-Senkung (WK-intern) - Will die Bundesrepublik Deutschland ihre Klimaschutzverpflichtung gegenüber der EU für das Jahr 2020 noch erreichen, muss sie voraussichtlich Emissionsrechte von anderen Mitgliedstaaten kaufen - die Höhe der Kosten lässt sich aktuell nicht abschätzen. Zielführender wäre es nach Ansicht des Deutschen Verbandes Flüssiggas e. V. (DVFG), in eine Vergrößerung der emissionsarmen Autogas-Flotte zu investieren. Das Bundesumweltministerium hat laut Medienberichten bestätigt: Deutschland wird sein von der Europäischen Union vorgegebenes Klimaschutzziel für die Bereiche Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft verfehlen. Im Verkehrssektor sind die CO2-Emissionen sogar erneut angestiegen und lagen 2016 oberhalb des Levels
Biogas als Baustein für saubere Mobilität Bioenergie Ökologie Veranstaltungen 29. Januar 201829. Januar 2018 PlanET Winterakademie 2018 (WK-intern) - Im Vergleich zu fossilen Energieträgern erreichen Treibstoffe auf Biogasbasis extrem niedrige Emissionen. Das Zauberwort heißt Flexibilität. Damit produzieren Biogasanlagen Strom, wenn er benötigt wird – oder aufbereitetes Biogas als sauberen Kraftstoff für Verkehr und Industrie. So profitieren Anlagenbetreiber künftig noch stärker von flexiblen Modellen. Seit über zehn Jahren veranstaltet PlanET Biogastechnik die Winterakademie auf Gut Havichhorst bei Münster. Die zahlreichen Teilnehmer freuten sich auch in diesem Januar über praxisnahe Fachvorträge und Expertenrunden zu den drängendsten Fragen der Biogasbranche. Für die Zukunft sehen Experten der Fachtagung neue Verwertungsmodelle: Im Bereich Mobilität erwartet Hendrik Becker, Vizepräsident des Fachverbands Biogas e. V.,
Schutz vor Fluglärm: Neues Maßnahmenprogramm Aktiver Schallschutz vorgestellt Ökologie Verbraucherberatung 29. Januar 2018 Flugrouten verlegen, Wohngebiete höher überfliegen, Fluggeräusche durch technische Neuerungen minimieren – insgesamt 17 Maßnahmen zum Schutz vor Fluglärm hat das Expertengremium Aktiver Schallschutz des Forums Flughafen und Region (FFR) heute in seinem neuen Bericht vorgestellt. (WK-intern) - Im Auftrag der gemeinnützigen Umwelthaus GmbH (UNH) begleitet das Öko-Institut das FFR – und insbesondere dessen Expertengremium Aktiver Schallschutz (ExpASS) – wissenschaftlich, um Maßnahmen zur Lärmminderung zu prüfen, zu bewerten und umzusetzen. Das Ziel: Die Bevölkerung rund um den Flughafen Frankfurt vor Fluglärm schützen, ohne den Flugbetrieb zu beeinträchtigen. Komplex: Aktiver Schallschutz braucht neue Wege Aktiver Schallschutz soll Lärm direkt an der Quelle reduzieren oder in weniger