Koordinierte Messflüge für die Klimaforschung: Schwerewellen und leuchtende Luft Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. Januar 2016 Schwerewellen beeinflussen das Klima und unser Wetter. (WK-intern) - Erstmals ist es Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Kollegen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des Forschungszentrums Jülich sowie weiteren nationalen und internationalen Partnern gelungen, den Lebenszyklus von atmosphärischen Schwerewellen nahezu vollständig zu vermessen. Mit den Forschungsflugzeugen HALO (High Altitude LOng Range Research Aircraft) und Falcon flogen die Atmosphärenforscher vom nordschwedischen Kiruna aus koordinierte Messflüge. Schwerewellen sind von der Schwerkraft getriebene Schwankungen von Luftmassen. Sie werden in den unteren Schichten der Atmosphäre angeregt, wenn Luftmassen beispielsweise über Berge strömen. Um das bisher unzureichend erforschte Wetterphänomen zu untersuchen, filmen
Übertragungsnetzbetreiber vereinbaren neue Grundsätze zur Verantwortung für Gleichstromverbindungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. Januar 2016 Die vier Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW haben sich über neue Grundsätze zur Verantwortung für den Bau und Betrieb der Gleichstromleitungen (HGÜ) verständigt. (WK-intern) - Dies geschieht vor dem Hintergrund der im Januar in Kraft getretenen gesetzlichen Regelungen für den Netzausbau. Gemeinsames Ziel der Übertragungsnetzbetreiber ist es, den für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende dringend nötigen Ausbau des Übertragungsnetzes möglichst zügig und bürgerfreundlich voranzubringen. Die Vereinbarung sieht im Grundsatz folgende Zuständigkeiten vor: Im Zuge der Verschie-bung des Endpunktes der Gleichstromleitung „Süd-Ost-Passage" von Gundremmingen nach Isar in die Regelzone von TenneT übernimmt TenneT die Vorhabenträgerschaft für den bayerischen Abschnitt. 50Hertz wird weiterhin den
Ausschreibungen bestimmen künftig die Förderhöhe für Ökostrom. Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 27. Januar 2016 Das EEG 2016 bringt mehr Wettbewerb (WK-intern) - Altes Jahr, neuer Rekord: Im Jahr 2015 haben Wind, Sonne und Co. ein Drittel unseres Stroms in Deutschland geliefert – nie zuvor war der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch in Deutschland so hoch. 40 bis 45 Prozent sollen es bis 2025 sein. So hat es sich die Bundesregierung vorgenommen. Und das Ziel ist greifbar, das zeigen die Zahlen. Ökostrom, na klar – aber planvoll ... Es gilt allerdings auch: Boom ist gut, Planbarkeit ist besser. Schließlich muss der Strom vom Windrad oder Solardach auch überall zur Steckdose gelangen. Das funktioniert nur mit neuen Stromnetzen, und
Erfolgreicher Start für das: Energieeffizienz-Netzwerk der mitteldeutschen Industrie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 27. Januar 2016 enviaM gab am 27. Januar 2016 gemeinsam mit acht weiteren Unternehmen aus der Region den Startschuss für das „Energieeffizienz-Netzwerk der mitteldeutschen Industrie". (WK-intern) - enviaM-Vertriebsvorstand Dr. Andreas Auerbach begrüßte die Netzwerkpartner im Projekthaus METEOR der Technischen Universität in Chemnitz. Die Eröffnung fand im Beisein von Ulrich Benterbusch, Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), sowie Barbara Meyer, Abteilungsleiterin im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, statt. Zum Netzwerk gehören energieintensive Unternehmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen. Sie definieren gemeinsame Ziele und erarbeiten Maßnahmen, die die Energieeffizienz steigern und den CO2-Ausstoß reduzieren. Die Partner profitieren einerseits von individuellen Energieeinsparungslösungen und andererseits
Ausschreibungsbericht der Bundesregierung zu Freiflächen-Solaranlagen Behörden-Mitteilungen Solarenergie 27. Januar 201627. Januar 2016 Ausschreibungsbericht nach § 99 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (WK-intern) - Hintergrund für den vorliegenden Bericht ist eine Pflicht im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Gemäß § 99 EEG berichtet die Bundesregierung zu den Erfahrungen der PV-Pilotausschreibung insbesondere mit Blick auf die Ermittlung der finanziellen Förderung und ihrer Höhe der erneuerbaren Energien durch Ausschreibungen (§ 99 Nummer 1) sowie zur Menge der für die Erreichung der Erneuerbare-Energien-Ziele erforderlichen auszuschreibenden Strommengen oder installierten Leistungen (§ 99 Nummer 2). Die grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2014), die der Deutsche Bundestag 2014 beschlossen hat.
Neue Chancen für die EU-Solarindustrie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 27. Januar 2016 Wettlauf der Solarstrom-Technologien: Dünnschicht-Photovoltaik holt auf (WK-intern) - ZSW und HZB legen aktuelle Daten vor – neue Chancen für die EU-Solarindustrie Der überwiegende Teil der Photovoltaikanlagen weltweit ist mit Solarzellen aus kristallinem Silizium bestückt. Dank bedeutender Fortschritte in der CIGS-Dünnschichttechnologie könnte sich dies künftig ändern. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung, die das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) gemeinsam mit internationalen Experten aus Forschung und Industrie durchgeführt haben. Die CIGS-Dünnschichttechnologie als am weitesten entwickelte Silizium-Alternative mit den höchsten Wirkungsgraden wird derzeit immer effizienter und preiswerter. Die Zeit für Unternehmen, hier Produktionskapazitäten auszubauen,
Keine Sicherheit trotz milliardenschwere Investitionen in das geplante Atomkraftwerk Hinkley Mitteilungen Verbraucherberatung 27. Januar 2016 Neues Dossier zu Fehlern und Skandalen beim EDF-Konzern (WK-intern) - Kurz vor der Entscheidung des französischen Energiekonzerns Electricité de France (EDF) über milliardenschwere Investitionen in das geplante Atomkraftwerk Hinkley Point C in Großbritannien hat der deutsche Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy ein Dossier zu bisherigen Fehlleistungen des Konzerns veröffentlicht. Das Papier dokumentiert zahlreiche öffentlich gewordene AKW-Unfälle, Unregelmäßigkeiten und Skandale bei EDF und seiner britischen Tochter EDF Energy aus den vergangenen Jahren. Danach hat der Konzern mehrere schwere Störfälle in seinen AKWs zu verantworten, investierte offenbar zu wenig in die Sicherheit seiner Anlagen und spionierte in der Vergangenheit politische Gegner aus. „Ein umsichtig agierendes Unternehmen, dem
Stadtwerke Energieverbund setzt auf digitalisierte Prozesse in der Energiewirtschaft Mitteilungen 26. Januar 201626. Januar 2016 Digitalisierung macht Energieversorger effizienter (WK-intern) - Stadtwerke Energie Verbund: Cloudbasierte Dienste und schlanke Strukturen verbessern Wettbewerbsfähigkeit Kamen - Der Stadtwerke Energieverbund aus Kamen setzt bei seiner weiteren Entwicklung voll auf digitalisierte Prozesse in der Energiewirtschaft. Das Unternehmen verspricht sich dadurch weitere Effizienzgewinne, höhere Wettbewerbsfähigkeit und Kundenzufriedenheit. Der Stadtwerke Energieverbund hat im Jahr 2015 seine Strukturen und Prozesse durch verstärkte Digitalisierung und organisatorische Maßnahmen weiter verbessert. Der erreichte Kundenzuwachs und die hohe Kundenzufriedenheit bestätigen den eingeschlagenen Weg des Unternehmens. Dadurch sollen auch in Zukunft bundesweit günstige Preise und zuverlässige Belieferung bei effizientem Kundenservice gewährleistet werden. Durch die Zusammenarbeit mit entsprechenden Dienstleistern und die Umstellung interner Prozesse
Energieversorger werden von den Berichtspflichten der Behörden überfordert Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 25. Januar 2016 Die Liberalisierung der deutschen Energiewirtschaft hat eine Vielzahl von Steuerungs- und Kontrollproblemen aufgeworfen. (WK-intern) - Die Regulierung des Energiemarktes ist für die Energieversorger mit einer Vielzahl regulatorischer Berichtspflichten verbunden. In knapp vierzig Gesetzen und Verordnungen werden die über 300 Berichtspflichten spezifiziert. Berichtsempfängern sind die Bundesnetzagentur, weitere zuständige Regulierungsbehörden, Übertragungs- bzw. Transportnetzbetreiber Strom, Verteilernetzbetreiber Strom, Fernleitungsnetzbetreiber Gas, Energieversorgungsunternehmen, Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden, Europäischer Verbund der Übertragungsnetzbetreiber, Europäischer Verbund der Fernleitungsnetzbetreiber, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. In einer ersten Studie hat das Center für kommunale Energiewirtschaft die Berichtspflichten untersucht und in einer Liste zusammengestellt. Die Studie ist
Forscher bauen Rostocker Kraftwerk digital nach Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie 25. Januar 2016 Industrie wartet auf neue Bewertungsmodelle von Uni Rostock / Risikofreie Tests am Rechner (WK-intern) - Der junge Diplom Ingenieur für Maschinenbau, Moritz Hübel, von der Uni Rostock, beschreibt seine Vorstellung zu einem wichtigen Thema in Deutschland so: „Erneuerbare Energien werden eines Tages im Zusammenspiel mit großtechnischen Speichern, vielleicht sogar mit Kernfusion die Energieversorgung im Land sichern“. Doch der 30-jährige Wissenschaftler, der zu diesem großen Thema eine Doktorarbeit schreibt, weiß auch: „Von diesem Ziel sind wir noch sehr weit entfernt“. Energiewende, das heißt für Moritz Hübel auch: „Mehr Strom aus Wind und Sonnenlicht verursachen größere Leistungsschwankungen im Stromnetz. Treten die auf, gleichen herkömmliche Kraftwerke sie
Studie über den von Menschen ausgelösten Klimawandel ist wie ein Tanz auf dem Vulkan Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. Januar 201625. Januar 2016 Jährliche Wärme-Rekorde werden höchstwahrscheinlich vom Menschen verursacht (WK-intern) - Mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit sind die jährlichen Wärmerekorde der letzten Zeit Ergebnis des vom Menschen ausgelösten Klimawandels. Ohne die Treibhausgase aus dem Verfeuern von Kohle und Öl wäre die Chance verschwindend klein, dass 13 der 15 wärmsten Jahre, die je gemessen wurden, alle in unserem noch jungen Jahrhundert verzeichnet wurden. Diese Wahrscheinlichkeit beträgt zwischen 1 zu 5000 und 1 zu 170.000, wie ein Team internationaler Wissenschaftler in einer jetzt veröffentlichten Studie zeigen konnte. Die Daten für 2015, die erst nach Abschluss der Studie eintrafen, machen diese Wahrscheinlichkeit sogar noch geringer. „2015 ist
Umweltvergiftung: Stickstoffüberschuss in den Böden deutlich höher als erlaubt Behörden-Mitteilungen Bioenergie 25. Januar 2016 Nährstoffanfall in der Landwirtschaft höher als bekannt (WK-intern) - Umwelt- und Landwirtschaftsminister Habeck stellt ersten Nährstoffbericht für Schleswig-Holstein vor Die Nährstoffüberschüsse in Schleswig-Holstein sind höher als bislang bekannt und belasten Grundwasser und Oberflächengewässer. Besonders betroffen sind Gebiete mit intensiver Tierhaltung und einer großen Anzahl an Biogasanlagen. Das geht aus dem ersten Nährstoffbericht des Landes hervor, den Landwirtschafts- und Umweltminister Robert Habeck heute (25. Januar 2016) gemeinsam mit Prof. Friedhelm Taube von der Christian-Albrechts-Universität in Kiel vorstellte. „Der Handlungsbedarf ist groß und dringend. Wir müssen die Einträge von Stickstoff (N) aus der Landwirtschaft reduzieren, um das Trinkwasser künftiger Generationen zu schützen. Deutschland ist noch weit