Umweltorganisation Food & Water Europe fordert die Abgeordneten auf Fracking in der EnergieUnion zu verbieten Ökologie Verbraucherberatung 20. November 2015 Mehr als 1200 Organisationen weltweit beführworten den Anruf für ein weltweites Verbot von Fracking (WK-intern) - Food & Water Europe Calls on MEPs to Reject Fracking for Shale Gas in Industry Committee Vote on Energy Union More than 1200 Organizations Around the World Join Call for a Global Ban on Fracking Brussels – Food & Water Europe is urging Members of the European Parliament (MEPs) – the Industry, Energy and Research committee in particular – to reiterate their opposition to shale gas and other unconventional oil and gas resources due to the negative climate and environmental impacts associated with fracking, when voting on
Klage gegen die EU-Kommission wegen Verschleppung gesetzlicher Gesundheits-Vorgaben Mitteilungen Verbraucherberatung 19. November 2015 EU-Kommission wegen Säumigkeit bei hormonell wirksamen Chemikalien vor Gericht 157 Mrd. Gesundheitskosten durch fehlende Regulierung (WK-intern) - Gestern befasste sich der Europäische Gerichtshof in einer ersten Anhörung mit der von Schweden eingebrachten und von Ministerrat und EU-Parlament mitgetragenen Klage gegen die EU-Kommission. Wien, Brüssel, Luxemburg - Gegenstand dieser Klage ist die Verschleppung gesetzlicher Vorgaben bei der Regulierung gesundheitsgefährdender, hormonell wirksamer Chemikalien, sogenannter endokriner Disruptoren (EDCs). Die Koalition aus 60 Organisationen der Zivilgesellschaft “EDCfree Europe“, der auch die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 angehört, begrüßt ausdrücklich diese Klage und fordert ein rechtskonformes Verhalten von Kommissionspräsident Junker und seinem zuständigen Gesundheitskommissar Andriukaitis. Schweden erhob Klage, nachdem
Vattenfall beantragt beim Bundesamt Neu-Genehmigung für Zwischenlager Brunsbüttel Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 16. November 2015 Energiewendeminister Habeck: „Alle gerichtlichen Anforderungen müssen erfüllt werden“ (WK-intern) - Der Betreiber des Kernkraftwerks Brunsbüttel hat heute (16. November 2015) beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eine neue Genehmigung zur Aufbewahrung von Kernbrennstoffen im Standortzwischenlager in Brunsbüttel beantragt. BRUNSBÜTTEL/KIEL - Der Antrag bezieht sich ausschließlich auf die bereits im Standortzwischenlager gelagerten Brennelemente und den noch im Kernkraftwerk befindlichen Kernbrennstoff, nicht auf hochradioaktive Abfälle aus der Wiederaufbereitung (WAA-Castoren). Das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle hatte aufgrund einer Gerichtsentscheidung Anfang 2015 rechtskräftig die Genehmigung verloren. Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck erklärte dazu heute in Kiel: „Seit dem Verlust der Genehmigung duldet die Atomaufsicht des Landes die Lagerung der neun
EU-Glyphosat-Genehmigung für weitere 10 Jahre mehr als wahrscheinlich Ökologie Verbraucherberatung 15. November 201515. November 2015 Glyphosat-Bericht der EFSA zeugt von Ignoranz. (WK-intern) - Täglich beim Menschen zu akzeptierende Dosis wurde angehoben. Berlin - Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist der aktuelle Glyphosat-Bericht der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA ein Beleg für die unglaubliche Ignoranz der Behörde gegenüber den Gesundheitsrisiken des Wirkstoffes. Besonders verwerflich sei, dass die täglich akzeptierte Dosis für die Aufnahme des Wirkstoffes durch den Menschen von 0,3 Milligramm auf 0,5 Milligramm pro Kilo Körpergewicht angehoben werden solle. "Trotz der Einstufung von Glyphosat durch Krebsforscher der Weltgesundheitsorganisation als wahrscheinlich krebserzeugend hat die EFSA leider verharmlosende Bewertungen des Wirkstoffes durch das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kritiklos
Stromkunden zahlen Millionen für Energie, die nicht eingespeist werden kann Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie 11. November 201510. November 2015 EEG-Statistik: Deutlicher Anstieg von Einspeisemanagementmaßnahmen (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die jährliche Auswertung "EEG-in-Zahlen" für das Jahr 2014 veröffentlicht. "Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick über Kernaspekte von erneuerbaren Energien in Deutschland", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Im Jahr 2014 wurde so viel Strom aus erneuerbaren Energien abgeregelt wie in den Jahren 2009 bis 2013 zusammen", fasst Homann zusammen und erläutert: "Dies entspricht erstmals knapp über ein Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien mit zunehmender Tendenz. Die Entwicklung macht die Notwendigkeit eines zügigen Netzausbaus zur Aufnahme des erneuerbar erzeugten Stroms im Norden und dessen Transport zu den Verbrauchszentren im Süden abermals
Netzkauf-Genossenschaft verurteilt Deal mit Vattenfall scharf Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 11. November 201510. November 2015 Stromnetz-Deal: "Ein unglaublicher Vorgang" (WK-intern) - Zu der Erklärung des Senats, eine Stromnetz-Partnerschaft mit Vattenfall eingehen zu wollen, erklärt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin: „Das ist ein unglaublicher Vorgang! Der Senat macht am laufenden Vergabeverfahren vorbei einen Deal mit Vattenfall. Wir sind fassungslos, was hier an Mauscheleien hinter dem Rücken der Öffentlichkeit betrieben wird. Wir bezweifeln stark, dass dieses Vorgehen vor Gericht Bestand haben wird. Denn wir werden damit als Bieter im Konzessionsverfahren um unsere faire Chance betrogen. Auf unsere Beschwerde hin prüft das Bundeskartellamt derzeit das Vorgehen des Senats. Im Lichte der heutigen Ankündigung des Senats erwarten wir, dass das Kartellamt
Wer Fluchtursachen bekämpfen will, muss Waffenexporte in Krisenregionen stoppen Mitteilungen Verbraucherberatung 10. November 2015 „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! (WK-intern) - Die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ kritisiert die Genehmigung zahlreicher Waffenexporte in Krisenregionen durch den Bundessicherheitsrat – unter anderem in den Oman, in die Vereinigten Arabischen Emirate, in den Libanon und nach Jordanien. „Krieg und Terror sind die Hauptursache für die Flucht der Menschen aus der Region. Es hat nichts mit restriktiver Rüstungsexportpolitik zu tun, dass deutsche Rüstungskonzerne jetzt Waffen in die Region liefern dürfen", erklärt Christine Hoffmann, Sprecherin der Kampagne und pax christi-Generalsekretärin und erläutert: „Die Lage im Nahen Osten ist schon heute hochexplosiv. Mit diesen Waffenlieferungen wird die Situation weiter eskaliert statt entschärft.
Gabriels Stresstest-Gutachert scheitern nach nur einem Monat schon mit 8 Milliarden-Rechenfehler Ökologie Verbraucherberatung 10. November 2015 Atom-Rückstellungen: Gabriels Entwarnung hält nur einen Monat (WK-intern) - Eon ist jetzt schon 8 Milliarden weniger wert, als im Stresstest berechnet! Gelder für Atom-Folgekosten müssen schleunig gesichert werden! Wunsch und Wirklichkeit holen die Politik in den letzten Tagen und Wochen immer wieder ein. Gutachter verrechnen sich um 10 Prozent. Zu den Meldungen, der Energiekonzern Eon habe bei seinen Kohle- und Gaskraftwerken Wertberichtigungen von 8 Milliarden Euro vorgenommen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Vor wenigen Wochen verkündete Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, die Rückstellungen der Stromkonzerne für die Folgekosten der Atomkraft seien sicher. Eines seiner Argumente: Das Reinvermögen aller AKW-Betreiber betrage zusammen 83 Milliarden Euro. Damit
Windparks und Bürgerwille: Bürger fordern Transparenz und Mitbestimmungsrecht Verbraucherberatung Windenergie Wirtschaft 9. November 2015 Welche Möglichkeiten haben Gemeindevertretungen und Bürger noch, auf den Bau von Windparks Einfluss zu nehmen? (WK-intern) - Und was kann die Politik tun, um dem Bürgerwillen wieder zur Geltung zu verhelfen? Auf Einladung der Piratenpartei fand gestern in Heide ein Info-Abend mit Rechtsanwalt Dr. Wilhelm Mecklenburg (Referent), Horst Leithoff (Bundesverband WindEnergie) und dem Landtagsabgeordneten Dr. Patrick Breyer (PIRATEN) statt. (die Präsentation von Rechtsanwalt Mecklenburg ist nun online abrufbar.) Die Veranstaltung war mit über 70 Teilnehmern sehr gut besucht. Fast vier Stunden lang haben Referenten und Bürger miteinander diskutiert. Mit Rechtsanwalt Mecklenburg und Bürgerwindparkbetreiber Leithoff war die juristische und fachliche Expertise vorhanden und beide
EU-Mitgliedstaaten sind nicht mit EU-Kommissionsvorschlag für Energiekennzeichnung einverstanden Mitteilungen Verbraucherberatung 6. November 2015 Der Ministerrat der Europäischen Union hat vergangene Woche seine vorläufige Position zur neuen Energiekennzeichnungsrichtlinie veröffentlicht, das berichtet der Umweltnachrichtendienst ENDS. (WK-intern) - Die EU-Kommission hatte im Juli den Vorschlag unterbreitet, die Kennzeichnungsklassen für die Energieeffizienz elektronischer Produkte wieder von A-G einzuteilen (s. EU-Umweltnews vom 7. Juli 2015). Zuletzt wurde technologischer Fortschritt mit bis zu drei Plussen nach dem A gekennzeichnet, was laut EU-Kommission eine deutliche Abgrenzung der Klassen verringere. Um bei der neuen Klassifizierung Platz für technologischen Fortschritt zu lassen, schlug die Kommission des Weiteren vor, die Klassen A und B zunächst frei zu lassen. Die Mitgliedstaaten stimmen in diesem Punkt jedoch nicht
Aktie von Solarworld bricht als nächstes deutsches Unternehmen durch US-Gericht komplett ein Verbraucherberatung 5. November 20154. November 2015 Solarworld-Aktie bricht um 60 Prozent ein (WK-intern) - Solarworld verliert massiv an Aktien-Wert. Nicht nur VW, Audi, Porsche, die gesamte deutsche Wirtschaft steht auf dem Prüfstand der US Gerichte. Frei nach dem Motto, wenn du eine Fehler finden willst, so findest du immer einen. Vollkommen zweifelhafte Schadensersatzforderungen des US-Siliziumlieferanten Hemlock geben dem Rechtsstreit Auftrieb. Angeblich haben Bericht des "Wall Street Journal" am vergangenen Freitag die Aktionäre aufgeschreckt (zu Deutsch, es wurde empfohlen Aktien zu verkaufen). Solarworld, ein Solarkonzern aus Bonn, einer der ganz wenigen Solarbetriebe in Deutschland, die noch am Markt sind, wird abgewertet. Wird abgewertet, die Patente sind somit nichts mehr wert. Wird bald billig ab-verkauft. Universitäten, Forschungseinrichtungen,
Menschliche Gier stoppt Entwicklung der Zivilisation Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. November 20154. November 2015 Die Gier im Gehirn ist entscheidend mitschuldig an den Kriegen und Krisen der letzten Jahre, die zunehmend die Welt ins Chaos stürzen. (WK-intern) - Der Zukunftskreis „Gesundheit und Alter“ kam auf der Sitzung am 12.10.2015 zu dem Ergebnis, dass Sanktionierungsmechanismen in der Gesellschaft entwickelt werden müssen, die den Menschen in die Lage versetzen, zu Gunsten der Gesellschaft seine Gier zu kontrollieren. Nur so kann ein neuer Grad an Zivilisation erreicht werden und das ist die erste Voraussetzung, wenn wir an eine friedliche Welt denken wollen. Gier hat deswegen so umfassende Auswirkungen, da sie alle Bereiche der Gesellschaft durchdringt, von der Kunst, über