Ein Leuchtturm für die Forschung: Die HerzoBase-Energiespeicherhäuser Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. Januar 201623. Januar 2016 Das innovative Forschungsvorhaben „HerzoBase-Energiespeicherhäuser – Ein energie-flexibles Gebäude- und Energiekonzept von morgen“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit rund 1,12 Millionen Euro im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms gefördert. (WK-intern) - In dem Verbundprojekt unter Federführung der Technischen Hochschule Nürnberg im Rahmen des Energie Campus Nürnberg wirkt die Stadt Herzogenaurach inklusive einer Arbeitsgruppe der Agenda 21 ebenso mit wie die Raab Baugesellschaft mbH & Co.KG als Bauherrin und weitere Industriepartner. „Das wird ein echtes Leuchtturmprojekt für energieeffizientes Bauen und nachhaltige Energieversorgung eines Wohnquartiers und ein weithin sichtbares Ergebnis unserer Energieeffizienzforschung“, betont Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der TH Nürnberg.
Eine Milliarde Euro für abgeschalteten Windstrom in 2015 Ökologie Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 22. Januar 201622. Januar 2016 Ohne Leitung – keine Windenergie: Pause für Windkraftanlagenausbau in Uckermark und Barnim notwendig (WK-intern) - 2015 mussten die Stromkunden eine Milliarde Euro für abgeschalteten Strom zahlen. Wer die Energiewende ernsthaft zum Erfolg führen will, darf den Zubau von Windanlagen nicht ohne Nutzen vorantreiben. Der CDU-Bundestagsabgeordnete für die Uckermark und den Barnim und Mitglied in der Regionalen Planungsgemeinschaft Jens Koeppen erklärte zur Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts gegen den Weiterbau der sogenannten Uckermarkleitung: „Wir brauchen eine Pause beim Ausbau von Windkraftanlagen in unserer Region. Wo Stromleitungen fehlen, um die Erneuerbaren Energien abzutransportieren, muss es auch für den Ausbau der Windkraftanlagen einen Stopp geben. Der Stromkunde muss die
2015 weltweit das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen Ökologie 20. Januar 2016 Soeben hat die US-Klimabehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) bekanntgegeben, dass 2015 weltweit das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war. (WK-intern) - Dazu Wolfgang Lucht, Ko-Leiter des PIK-Forschungsbereichs "Erdsystemanalyse": "Nachrichten wie jene vom neuen Rekordjahr 2015 bestätigen, dass der stetige Klimawandel längst ernste Realität ist. Natürlich gibt es immer wieder Schwankungen im Klima, aber der Trend zeigt eindeutig nach oben. Gerade deshalb war es so wichtig, dass mit dem Klimavertrag von Paris die Warnungen der Wissenschaft aufgegriffen wurden. Nun kommt es aber darauf an, auch konsequent zu handeln. Auch Deutschland sollte als Klimapionier die Umsetzung noch systematischer angehen und das Ende
BKW Gruppe baut Wasserinfrastrukturgeschäft aus Mitteilungen Ökologie 20. Januar 2016 Die BKW Tochter Arnold AG und die Kanaltechnikfirma Arpe Holding AG (Arpe) gehen künftig gemeinsame Wege. (WK-intern) - Mit der Übernahme der auf Kanalsanierung und -unterhalt spezialisierten Arpe baut Arnold ihre bisherigen Geschäftsfelder aus. Neben Energie, Telecom und Verkehr ist sie nun verstärkt auch im Marktbereich Wasser tätig. Im Rahmen des Ausbaus der Multiutility-Aktivitäten hat die BKW zudem die IWAG Ingenieure AG (IWAG) übernommen. Das Ingenieurbüro ist auf Wasser-, Abwasser- und Umwelttechnik spezialisiert. Ähnlich wie die Stromversorgung, die Telekommunikation und die Verkehrsinfrastruktur braucht auch die Wasserversorgung eine flächendeckende, weitverzweigte Infrastruktur, die gebaut und unterhalten werden muss. Im Bereich des Anlagen- und Leitungsbaus ergeben
In Schleswig-Holstein haben die Anwohner kein Mitspracherecht über Windanlagen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. Januar 201619. Januar 2016 Bei dem Landesverfassungsgericht ist eine Verfassungsbeschwerde der Gemeinde Tremsbüttel-Röst gegen das im letzten Jahr vom Landtag beschlossene Windkraft-Moratorium (§ 18 Abs. 2, 3, § 18a Abs. 1 LPlG in der Fassung vom 22.05.2015) eingegangen. (WK-intern) - Das Gericht prüft die Beschwerde unter dem Az. LVerfG 3/15. Informationen zum Windkraft-Moratorium: https://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/archiv/wp18/32/debatten/12.html Eine etwas merkwürdige Angelegenheit ist auch die Zahlung für Landwirte, auf deren Grundstück eine Windanlage gebaut wird oder auch schon steht. Der Landwirt wird für jede Anlage mit ca. 70.000 Euro "entschädigt". Fällt der Schatten der Windanlage auf ein Nachbar-Acker, -Weide, ... bekommt dieser Landwirt auch eine Entschädigung. Steht jedoch ein Wohnhaus mit Grundstück in
Standard für Anlagen zur Abwasserbehandlung in Entwicklungsländern Ökologie 19. Januar 2016 Ein Standard für Anlagen zur Abwasserbehandlung soll die hygienische Situation in Entwicklungsländern verbessern. (WK-intern) - Der internationale Dienstleister TÜV SÜD hat von der Bill & Melinda Gates Foundation den Auftrag erhalten, Anlagen zur Versorgung von Dörfern und Stadtteilen mit 1.000 bis 100.000 Einwohnern zu untersuchen. Singapur / Seattle, WA - Das Projekt startete im November 2015 und ist auf eine Laufzeit von sieben Monaten angelegt. Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu funktionierenden Sanitäranlagen und zu einer funktionierenden Abwasserentsorgung. Dieser Mangel hat negative Auswirkungen auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in den betroffenen Ländern und stellt auch eine
Radioaktivität aus Tihange und Doel – Möglichkeiten zum Schutz in persönlicher Initiative Ökologie Verbraucherberatung 19. Januar 2016 Aktueller Anlass für diesen Beitrag sind die bekanntgewordenen Defekte in den Reaktordruckgefäßen des grenznahen belgischen AKW Tihange 2 und von Doel 3. (WK-news) - Die Alarmierung und laufende Information der Bevölkerung im Fall eines GAUs in einem naheliegenden Atomkraftwerk ist eine organisatorisch höchst komplexe Angelegenheit, weil bereits die Ausgangslage - Unfallursache (Netzausfall, Sabotage, spontanes Versagen des Reaktordruckbehälters usw.), Wochentag, Tageszeit, Windrichtung, Stromversorgung, mögliche Überlastung oder Zusammenbruch der Telefon- und Funkverbindungen, Kompetenzverteilung, urlaubsbedingte Abwesenheiten usw. - unendlich viele Kombinations- und Variationsmöglichkeiten bietet, die vorher unbekannt sind. Erst eine ggf. notwendig werdende nachträgliche Entkontaminierung oder Evakuierung unbewohnbar werdender Gebiete sowie Festsetzung gerade noch zulässiger
Agora stellt Eckpunkte für einen nationalen Kohlekonsens vor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. Januar 2016 enervis Berechnungen zeigen die energiewirtschaftlichen Effekte (WK-intern) - Der Think-Tank Agora Energiewende hat basierend auf enervis Modellierungen eine umfassende Strategie zur Erreichung der Klimaschutzziele im Stromerzeugungssektor erarbeitet. Im Kern der Strategie steht die Festlegung von festen Restlaufzeiten für die deutschen Kohlekraftwerke. Auf einer erfolgreichen Veranstaltung in Berlin wurden die Eckpunkte dieses Kohlekonsenses erstmalig vorgestellt und fanden breites Interesse in der politischen und energiewirtschaftlichen Öffentlichkeit. Julius Ecke von enervis erklärt dazu: „Unsere Modellierungen zeigen, dass der Agora Kohlekonsens effektiv die Emissionen der Kohlekraftwerke reduzieren kann, so dass der Stromsektor insgesamt wieder zur Dekarbonisierung des Energiesystems beiträgt. Die energiewirtschaftlichen Effekte aus dem Kohlekonsens bleiben dabei beherrschbar.“ So
Ein anderes Wissen Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 17. Januar 201617. Januar 2016 Nordisches Wissen, der Mensch ist in erster Linie mystisch-magisch: (WK-intern) - Wie schon Jürgen Spanuth in seinen Büchern belegt, ist der Bernsteinfluss natürlich da, wo Bernstein gefunden wird, es ist die Eider. Der Astronom Helge Wirth legt das Sternbild Eridanus auf die Eider und es ist erstaunlich wie ähnlich der Verlauf ist. Draufsicht der Eider und das „alte“ Sternbild des Eridanus Die Geschichten der Griechen erzählen von Phaethon, dem Sohn des Helios, der Sonne: Nun, er versuchte den Sonnenwagen zu lenken und scheiterte, stürzte in den Eridanus und die Töchter von Ozeane und Poseidon standen am Fluss und weinten, ihre Tränen wurden zu Bernstein und
Klimaschutz im Ballungsraum Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. Januar 2016 Fachkongress diskutiert Lösungen für Städte im Umgang mit Klimawandel (WK-intern) - Das Frankfurter Forschungsinstitut für Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik (FFin) lädt am 29. Februar 2016 von 9.45 bis 17.15 Uhr zu dem Kongress „Klimaschutz im Ballungsraum“ an die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) ein. Unter den Keynote-Speakern sind der renommierte Klimaforscher und Preisträger des Deutschen Umweltpreises 2015, Prof. Dr. Mojib Latif, und der durch innovative Bau-und Stadtentwicklung bekannte Planer und Preisträger des Fritz-Leonhardt-Preises 2015, Prof. Dr. Dr. e.h. Dr. h.c. Werner Sobek. Latif wird die Beschlüsse der 21. UN-Klimakonferenz, die Erderwärmung zu begrenzen, unter die Lupe nehmen; Sobek fordert für eine nachhaltige
TenneT renaturiert Ostheller auf Norderney Offshore Ökologie Windenergie 16. Januar 201616. Januar 2016 Naturschutz auf Norderney: Renaturierungsprojekt von TenneT auf dem Ostheller erfolgreich abgeschlossen (WK-intern) - Voraussetzung für die Entstehung einer naturnahen Salzwiese Förderung der Artenvielfalt von Vögeln und Pflanzen Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT hat die zweite Phase des Naturschutzprojekts im Osten der Insel Norderney erfolgreich abgeschlossen. Im August letztes Jahres rollten im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer die Bagger an: Sie hatten die Aufgabe, das Gelände des Osthellers so umzugestalten, dass hier wieder eine naturnahe Salzwiese entstehen kann. Nun sind die Baumaßnahmen abgeschlossen. „Wir freuen uns, dass wir dieses Renaturierungsprojekt in enger Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung umsetzen und so einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer leisten konnten“,
Abgeschaltete Windanlagen und die Lügen von der Energiewende Ökologie Verbraucherberatung Videos Windenergie Windparks Wirtschaft 15. Januar 201616. Januar 2016 Das www.windkraft-journal.de wurde von ThinkTanks „Agora Energiewende“ aufgefordert eine Stellungnahme zur Dekarbonisierung des deutschen Stromsektors zu schreiben. (WK-intern) - Grundlage des Schreibens ist folgender TEXT: „Kaum hat die deutsche Energiebranche den ersten Schock des Atomausstiegs überwunden, könnte auch schon die nächste Umstellung anstehen – der Ausstieg aus der Kohleverstromung. So stellen die Experten des ThinkTanks „Agora Energiewende“ morgen ihr „Konzept zur schrittweisen Dekarbonisierung des deutschen Stromsektors“ vor. Das Ziel: Nichts weniger als der Ausstieg aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2040. Der zur Erreichung dieses Ziels verfasste Elf-Punkte-Plan sieht dazu unter anderem vor, keine neuen Braunkohletagebaue zu erschließen und zur Finanzierung der Folgelasten von