Thünen-Institut überprüft mit Erfolg den natürlichen Rohstoff Holz und seine Herkunft Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 3. März 20162. März 2016 Drei Jahre Holzhandelsverordnung: Handelsunternehmen sind sensibler geworden (WK-intern) - Thünen-Institut verzeichnet steigende Zahl von Prüfanfragen Wenig falsche Angaben bei Massivhölzern, Sperrholz aus Asien häufig kritisch Seit März 2013 gilt in der EU die Europäische Holzhandelsverordnung (EUTR). Sie verbietet den Import und Handel mit illegal eingeschlagenem Holz und verpflichtet Unternehmen, bestimmte Sorgfaltspflichten einzuhalten. Nach drei Jahren Geltungsdauer zeigt sich, dass der Anspruch, durch die Verordnung einen Beitrag zum globalen Schutz der Wälder zu leisten, erste Erfolge zeigt. „Die Zahl der Prüfanfragen ist bei uns in den letzten Jahren stark gestiegen“, sagt Dr. Gerald Koch, am Thünen-Institut in Hamburg Experte für die mikroskopische Holzartbestimmung. „2013
Nexus Conference: Ressourcenmanagement-Strategien für die Umsetzung der UN-Ziele Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 2. März 2016 Internationale Konferenz in Dresden: Ressourcenmanagement-Strategien für die Umsetzung der UN-Ziele nachhaltiger Entwicklung (WK-intern) - Die Universität der Vereinten Nationen (UNU-FLORES), die Technische Universität Dresden und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden (IÖR) veranstalten vom 17. bis 19. Mai 2017 die zweite Dresden Nexus Conference (DNC). Im Zentrum der Tagung im Deutschen Hygiene-Museum steht der Nexus-Ansatz für eine nachhaltige Entwicklung des Ressourcenmanagements. Bei der ersten DNC im Jahr 2015 waren mehr als 350 Teilnehmer aus 65 Ländern von allen Kontinenten in Dresden zusammengekommen, um sich über ihre praktischen Erfahrungen bei der Erforschung einer nachhaltigen Entwicklung mit dem sogenannten Nexus-Ansatz auszutauschen. Nach dem Start der
Strommix: Neue Energie für die Schweiz Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 2. März 2016 UBS-Studie "Neue Energie für die Schweiz": Stromerzeugungs- und Gesamtenergiemix im Wandel Der Treibhausgasausstoss der Schweiz ist bereits sehr niedrig. Gemäss internationalen Vereinbarungen der UNO-Klimakonferenz soll er bis 2020 um 20% und bis 2030 um 50% gegenüber 1990 weiter verringert werden. Mitte dieses Jahrhunderts dürfte der Schweizer Strom zu 90% aus erneuerbaren Energien erzeugt werden. Heute liegt ihr Anteil bei knapp 60%. Grundlage des Mix wird die Wasserkraft bleiben. Die neuen erneuerbaren Energien dürften jedoch am stärksten wachsen, allen voran die Solarenergie mit 16% bis 2050. Der Stromerzeugungsmix in der Schweiz bietet kaum Einsparpotenzial beim CO₂-Ausstoss. Mit der zunehmenden Elektrifizierung des Verkehrswesens sowie modernen Bau-
Wasserstoff mit überschüssigem Strom aus Windkraft erzeugt treibt regenerativ Gasturbinen an Forschungs-Mitteilungen Technik 2. März 2016 Europäischer Forschungsrat fördert DLR-Verbrennungsforscher mit Consolidator Grant (WK-intern) - Wohin mit überschüssigem Strom aus Windkraft, wenn der Wind zwar weht, aber die Nachfrage auf dem Strommarkt gering ist? Ein Lösungsansatz ist die Herstellung von Wasserstoff mittels Elektrolyse. Elektrische Energie wird dabei in chemische Energie umgewandelt, also der Strom genutzt, um Wasserstoff zu erzeugen. Eine Verwendungsmöglichkeit für diesen regenerativ erzeugten Wasserstoff ist die Einspeisung ins Erdgasnetz. In konventionellen Gasturbinenkraftwerken könnte dann das Wasserstoff-Erdgas-Gemisch verbrannt und so wieder Strom erzeugt werden. Wasserstoffeinspeisung ins Erdgasnetz erfordert neue Brennkammerkonzepte Im Projekt HYBURN (enabling hydrogen-enriched burner technology for gas turbines through advanced measurement and simulation) untersuchen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums
Ausgediente Windanlagen schnell, günstig und umweltfreundlich demontieren Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 2. März 2016 Forscher aus Hannover erwarten Rückbau-Welle in zehn Jahren und entwickeln Strategien (WK-intern) - Tausende Windkraftanlagen müssen in den kommenden Jahren demontiert und ersetzt werden, auf die Windparkbetreiber kommen Kosten in Millionenhöhe zu. Wie der Rückbau schnell, günstig und umweltfreundlich gelingen kann, erforschen Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) rechtzeitig vor der großen Rückbau-Welle, mit der sie in zirka zehn Jahren rechnen. Windparkbetreiber und Logistikunternehmen sind aufgerufen, sich an dem Forschungsvorhaben zu beteiligen. 26.000 Windkraftanlagen gibt es derzeit in Deutschland1, seit 25 Jahren steigt ihre Zahl unaufhörlich an. Doch jede Windanlage, die errichtet wird, muss irgendwann auch wieder abgebaut werden. Momentan ist der
Meldepflicht: Leistung der geförderten PV-Anlagen beträgt für Januar 2016 83,242 MWp Behörden-Mitteilungen Solarenergie 2. März 2016 Aktuelle Veröffentlichung der PV-Meldezahlen (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur veröffentlicht gemäß des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und der Anlagenregister-Verordnung (AnlRegV) bis zum letzten Tag jeden Kalendermonats die im jeweils vorangegangenen Kalendermonat bei ihr registrierten Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) einschließlich der Summe der neu installierten Leistung geförderter PV-Anlagen. Die Summe der gemeldeten neu installierten Leistung der geförderten PV-Anlagen beträgt für den Monat Januar 2016 83,242 MWp Bitte beachten Sie, dass in diesem Zubauwert 17,949 MWp PV-Freiflächenanlagen enthalten sind, die seit dem 01.03.2015 laut Anlagenregisterverordnung im Anlagenregister der Bundesnetzagentur gemeldet werden müssen. Im veröffentlichten Monatswert sind auch alle Nachmeldungen von älteren Anlagen enthalten. Die hohe Anzahl der Nachmeldungen seit Herbst 2014 ist
Bundesnetzagentur prüft überarbeitete Netzentwicklungspläne 2025 Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft 2. März 2016 Die Übertragungsnetzbetreiber haben der Bundesnetzagentur am 29. Februar die überarbeiteten Entwürfe des Netzentwicklungsplans Strom und des Offshore-Netzentwicklungsplans für das Jahr 2025 vorgelegt. (WK-intern) - Der Entwurf des Netzentwicklungsplans enthält die Ausbaumaßnahmen des Übertragungsnetzes, die aus Sicht der Übertragungsnetzbetreiber bis zum Jahr 2025 für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung notwendig sind. Der Entwurf des Offshore-Netzentwicklungsplans beinhaltet die bis zum Jahr 2025 vorgeschlagenen Anbindungsleitungen für den Abtransport des in den Windparks auf See erzeugten Stroms. Eine Entscheidung über den erforderlichen Netzausbau ist mit den überarbeiteten Entwürfen noch nicht verbunden. Die Bundesnetzagentur wird sie sorgfältig prüfen, anschließend ihre vorläufigen Ergebnisse veröffentlichen und voraussichtlich im Sommer 2016
BINE-Fachbuch: Nutzung der Windenergie, neu erschienen Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. März 2016 Windenergie boomt weltweit (WK-intern) - Im Jahr 2015 gingen weltweit Windenergie-Anlagen in einer Größenordnung von 63.000 Megawatt neu ans Netz, was einer Steigerung von etwa 20 % entspricht. Auch in Deutschland ist die Nutzung der Windenergie eine Erfolgsgeschichte. Intensive Forschungsanstrengungen an wissenschaftlichen Institutionen und in der Industrie haben dazu geführt, dass die Anlagen heute zuverlässige Hightech Produkte sind. Einen Überblick über diese Entwicklungen gibt das vollständig überarbeitete BINE-Fachbuch „Nutzung der Windenergie“. Im Mittelpunkt stehen Technologien, Konzepte und die Marktentwicklung der Windbranche. Weitere Themen sind die Netzintegration, Wirtschaftlichkeit und aktuelle Forschungsperspektiven sowie Umweltbilanz und Repowering. Für die künftige Stromversorgung in Deutschland ist ein Ausbau der
Dialogverfahren zur Teilerdverkabelung der Ostküstenleitung Behörden-Mitteilungen Schleswig-Holstein Techniken-Windkraft Windenergie 1. März 20161. März 2016 Energiewendeminister Habeck startet Dialogverfahren zur Teilerdverkabelung der Ostküstenleitung (WK-intern) - Mit einer Auftaktkonferenz in Ratekau, Ostholstein, hat Energiewendeminister Habeck heute (1. März 2016) die nächste Phase des Dialogverfahrens zur Planung der 380-kV-Ostküstenleitung eröffnet. „Viele Vertreter und Vertreterinnen von Kommunen und Kreisen, viele Anwohner und Naturschützer haben sich dafür eingesetzt, dass Streckenabschnitte der geplanten Höchstspannungsleitung als Erdkabel verlegt werden können. Diesen Wunsch hat die Landesregierung erfolgreich nach Berlin getragen. Nun gehen wir in die Region, um darüber zu sprechen, wo Erdkabel konkret in Frage kommen und helfen können, Belastungen zu verringern“, sagte Energiewendeminister Robert Habeck in Ratekau. Anfang Januar 2016 ist das geänderte Bundesbedarfsplangesetz
Deutscher Bundestag: Gesetzentwurf zur Untersagung der Fracking-Technik Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. März 2016 Die Grünen bringen Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Bundesberggesetzes zur Untersagung der Fracking-Technik in den Bundestag (WK-intern) - Erhebliche Risiken für Umwelt und Gesundheit Der derzeit herrschende politische Stillstand ist auf Grund der damit verbundenen Rechtsunsicherheiten für alle Betroffenen nicht vertretbar. Lesen Sie hier den Gesetzentwurf
Sind Offshore-Windparks effizient und umweltverträglich Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 1. März 2016 Offshore-Windparks: Wechselwirkungen und lokales Klima (WK-intern) - Vom KIT koordiniertes Verbundprojekt „WIPAFF“ unterstützt mit Messungen und Modellen den effizienten und umweltverträglichen Ausbau von Anlagen in der deutschen Nordsee Mehr als 500 Offshore-Windenergieanlagen gingen allein 2015 in Deutschland ans Netz. Wie Windparks sich untereinander beeinflussen und sich möglicherweise auf das lokale Klima auswirken, ließ sich bislang nur mit Modellen annähern. Der großflächige Ausbau macht es nun erstmals möglich, diese Effekte in der Realität zu untersuchen: Sie sind Gegenstand des Forschungsprojekts „WIPAFF – Windpark-Fernfeld“, das Klimaforscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) koordinieren und mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft umsetzen. Die Ergebnisse sollen
Physikalisch-Technische Bundesanstalt gründet Kompetenzzentrum für Windenergie Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 1. März 2016 Erster Spatenstich für den Neubau des Kompetenzzentrums Windenergie am 4. März um 13 Uhr in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (WK-intern) - Dort, wo Wissenschaftler oft in kleinste Dimensionen abtauchen, werden künftig auch tonnenschwere Kolosse eine Rolle spielen: Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) will in ihrem zukünftigen Kompetenzzentrum Windenergie bis zu vier Meter große Zahnräder vermessen. Ziel ist es, eine Messtechnik zu entwickeln und bereitzustellen, die den Betrieb von immer größeren und leistungsfähigeren Windanlagen ermöglicht. Um dieses technische Neuland zu meistern, entsteht – mit 10 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert – auf dem PTB-Gelände in Braunschweig ein eigens für diesen Zweck konzipiertes Gebäude. Es wird ein