Neue BGR-Studie zu Schiefergas und Schieferöl Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. März 201629. Februar 2016 Trinkwasserschutz und Fracking sind aus geowissenschaftlicher Sicht miteinander vereinbar. (WK-intern) - Das ist ein Ergebnis der neuen Studie der BGR „Schieferöl und Schiefergas in Deutschland - Potenziale und Umweltaspekte“. Hydrogeologische Modellierungen der BGR für geologische Formationen, die für eine Schieferöl- oder Schiefergasförderung grundsätzlich in Betracht kommen, ergaben, dass injizierte Fracking-Fluide aus dem tieferen Untergrund nicht in das Grundwasser aufsteigen, aus dem das Trinkwasser gewonnen wird. Auch die künstlich durch Fracking erzeugten Risse im Gestein erreichen nach den Untersuchungen nicht die zur Trinkwassernutzung geeigneten Grundwasserschichten. Fazit der BGR-Experten: Gefahren für das Grundwasser bestehen bei der Auswahl geeigneter Standorte im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben sowie
Fördersätze für Windenergie an Land und für Biomasse sinken erneut Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 1. März 201629. Februar 2016 Die Bundesnetzagentur hat heute bekannt gegeben, dass, wie in den beiden vorangegangenen Quartalen, die Förderung von Windenergieanlagen an Land um 1,2 Prozent und von Biomasse um 0,5 Prozent zum 1. Juli 2016 gekürzt wird. (WK-intern) - Der Netto-Zubau für Windenergie an Land liegt mit etwa 3.564 Megawatt erneut oberhalb des Zubaukorridors. Maßgeblich für die Berechnung der Fördersätze sind die Zubauzahlen der Monate Februar 2015 bis Januar 2016. Bewegt sich der Zubau bei Windenergieanlagen an Land innerhalb des gesetzlichen Korridors von 2.400 bis 2.600 Megawatt, ist eine Absenkung der Vergütungssätze um jeweils 0,4 Prozent pro Quartal vorgesehen. Die Absenkung verstärkt sich, wenn der Zubau
Hessen holt beim Zubau der Windenergie im Bundesvergleich auf Behörden-Mitteilungen Windenergie 1. März 201629. Februar 2016 Die GRÜNEN im Landtag freuen sich darüber, dass Hessen sich im Ländervergleich beim Ausbau der Windkraft um zwei Plätze von Platz 9 auf Platz 7 nach oben gearbeitet hat. (WK-intern) - „Hessen war viel zu lange in der Schlussgruppe der Bundesländer beim Windkraftausbau. Wir haben uns in der Koalition deshalb ambitionierte Ziele gesetzt. Der aktuelle Ländervergleich zum Windenergieausbau für 2015 zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, so Angela Dorn, energiepolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag. Die Energiewende ist ein zentrales Vorhaben der Koalition aus CDU und GRÜNEN. „Für die Abkehr von der hochriskanten Atomkraft und den fossilen Energieträgern, die
Windenergieplanung nicht über die Bürgerköpfe hinweg Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. März 201629. Februar 2016 Mehr Demokratie Schleswig-Holstein begrüßt Rechtsgutachten und Gesetzentwurf (WK-intern) - Der Fachverband Mehr Demokratie begrüßt die Initiative der Piratenfraktion im schleswig-holsteinischen Landtag, die den Gemeinden auch weiterhin Mitspracherechte bei der Errichtung von Windkraftparks einräumen will. Gemeinsam mit dem Rechtswissenschaftler Prof. Arne Pautsch (Hochschule Osnabrück) wendeten sich die Piraten heute (29. Februar) mit einem Gesetzentwurf gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Schleswig, wonach Kommunen die Errichtung von Windkraftanlagen künftig nicht mehr verhindern oder explizit beschließen dürfen. „Die Errichtung von Windkraftanlagen ist auch ein zentrales Thema der kommunalen Demokratie und muss für Gemeindevertretungen und Bürgerentscheide zugänglich bleiben. Jede Gemeinde muss im Rahmen der ausgewiesenen Eignungsflächen ja oder
DAkkS akkreditiert Batteryuniversity für Batterieprüfungen Forschungs-Mitteilungen Technik 29. Februar 2016 Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) hat die Batteryuniversity GmbH mit Wirkung vom 26. Januar 2016 als Prüflabor für Batterien akkreditiert. (WK-intern) - Das erfolgreich abgeschlossene Zulassungsverfahren bescheinigt dem Unternehmen die Befähigung, Prüfungen gemäß DIN EN ISO/IEC 17025:2005 nach den Kriterien des UN-Handbuchs „UN ST/SG/AC.10/11/Rev.5 und 6, Part III, Section 38.3 Lithium metal and lithium ion batteries“ (sog. UN-Transporttest) durchzuführen. Die Batteryuniversity zählt zu den wenigen deutschen Prüflaboren, denen dank einer flexiblen Akkreditierung ohne vorherige Information und Zustimmung der DAkkS die Anwendung beider Revisionsstände gestattet ist. Die jeweiligen Prüfberichte sind international anerkannt. Als Nachweis dient das kombinierte Symbol der Ilac-MRA sowie der DAkkS auf
Klimawandel: PIK errechnet finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. Februar 2016 Wo der Meeresspiegel steigt, steigen die Kosten noch schneller (WK-intern) - Schäden durch Extremereignisse wie Überflutungen spielen eine noch größere Rolle als der durchschnittliche Meeresspiegelanstieg selbst, wenn es um die Kosten des Klimawandels in Küstenregionen geht. Doch obwohl der zu erwartende zukünftige Meerespiegelanstieg mittlerweile recht gut verstanden ist, gab es bislang kaum Fortschritte bei den damit verbundenen Kostenabschätzungen für die nächsten Jahrzehnte. Ein Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat nun eine Methode entwickelt, mit der sich finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel bestimmen lassen. Erstmals zeigen die Forscher, dass die Schadenskosten stets schneller steigen als der
PTB: Windenergie-Messtechnik im Aufwind Forschungs-Mitteilungen Windenergie 29. Februar 2016 Erster Spatenstich für den Neubau des Kompetenzzentrums Windenergie am 4. März um 13 Uhr in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt − Einladung an Redaktionen (WK-intern) - Dort, wo Wissenschaftler oft in kleinste Dimensionen abtauchen, werden künftig auch tonnenschwere Kolosse eine Rolle spielen: Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) will in ihrem zukünftigen Kompetenzzentrum Windenergie bis zu vier Meter große Zahnräder vermessen. Ziel ist es, eine Messtechnik zu entwickeln und bereitzustellen, die den Betrieb von immer größeren und leistungsfähigeren Windanlagen ermöglicht. Um dieses technische Neuland zu meistern, entsteht – mit 10 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert – auf dem PTB-Gelände in Braunschweig ein eigens für diesen Zweck konzipiertes
Gutachten: Das französische Atomkraftwerk Cattenom hat keine ausreichende Störfallsicherheit Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 29. Februar 201628. Februar 2016 Lemke: Cattenom ist ein Sicherheitsrisiko (WK-intern) - Ein neues Gutachten zeigt auf, dass das französische Atomkraftwerk Cattenom keine ausreichende Störfallsicherheit hat. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke fordert, das nur zwölf Kilometer von der deutschen Grenze stehende AKW umgehend abzuschalten. „Das Gutachten zeigt: Das grenznahe Atomkraftwerk Cattenom ist ein Sicherheitsrisiko und entspricht nicht den Anforderungen an die Sicherheit nach dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik. Cattenom muss umgehend vom Netz genommen werden“, sagt Wirtschaftsministerin Eveline Lemke. „Eine ausreichend zuverlässige Störfallsicherheit ist – nach deutscher Rechtsauffassung – nicht gegeben“, bemerkt Prof. Dr. Manfred Mertins, Experte für Atomsicherheit in seinem Gutachten im Auftrag der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen.
Pariser Abkommen verpflichtet Deutschland zu schnellerer Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. Februar 2016 Analyse: Deutschland muss Energieversorgung bis spätestens 2035 komplett auf Erneuerbare umstellen (WK-intern) - Als Folge des internationalen Klimaabkommens von Paris muss Deutschland seine Energieversorgung weit schneller komplett auf Erneuerbare Energien umstellen als bislang geplant. Derzeit jedoch ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) dabei, den Ausbau von Wind- und Sonnenenergie mit einem Ausbaudeckel sogar zu bremsen. Um das in Paris auch von Deutschland beschlossene Ziel zu erreichen, den Temperaturanstieg deutlich unter 2 Grad, wenn möglich sogar auf 1,5 Grad zu begrenzen, muss Deutschland seine Energieversorgung noch vor dem Jahr 2035 vollständig auf Erneuerbare Energien umstellen. Dies zeigt eine Analyse des New Climate Instituts zu den
Zu den Klagen der Kraftwerksbetreiber von Irsching 4 und 5 gegen TenneT Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. Februar 2016 Die Betreiber des Gaskraftwerks Irsching 4 und des Gaskraftwerks Irsching 5 haben gegen den Übertragungsnetzbetreiber TenneT Klagen beim Landgericht Bayreuth und beim Landgericht Düsseldorf eingelegt. (WK-intern) - Es geht bei beiden Klagen letztlich um die Frage der Vergütung für die Kraftwerke, für die die Betreiber im März 2015 jeweils die vorläufige Stilllegung angezeigt hatten und die TenneT für systemrelevant erklärt hatte. Im Fall von Irsching 5 kommt noch die Frage nach der Vergütung für von 2013 bis heute geleistete netzstabilisierende Maßnahmen (Redispatch-Einsätze) hinzu. TenneT wird die Klagen prüfen. Aus Sicht des Übertragungsnetzbetreibers wären eine zeitnahe rechtssichere Regelung des Gesetzgebers und entsprechende detaillierte Vorgaben
TUB: Forschung zur Wärmespeicherung im Untergrund / Pressetermin: 29.2.2016 Forschungs-Mitteilungen Geothermie 27. Februar 2016 Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ beginnt Forschungsbohrung auf dem Campus der TU Berlin (WK-intern) - Einladung zum Pressetermin am Montag, 29. Februar, 11 Uhr Eine vom GFZ wissenschaftlich begleitete Erkundungsbohrung auf dem TU-Campus Berlin-Charlottenburg soll die Basis für Untersuchungen des Berliner Untergrundes auf seine Eignung als Wärme- und Kältespeicher liefern. Wir laden zum Bohrbeginn zu einem Informations- und Fototermin am Bohrloch ein: Zeit: Montag, 29. Februar 2016, 11.00 Uhr Ort: TU Berlin, Fasanenstraße 89–90, 10623 Berlin, nahe Rudolf-Drawe-Haus (Lageplan unter www.tu-berlin.de/?168874) Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis zum 26. Februar 2016 an unter: pressestelle@tu-berlin.de. Poröse, tiefe, wasserführende Gesteinsschichten bieten ein großes Potenzial für die jahreszeitliche Wärme- und Kältespeicherung von
Pestizide gefährden Insekten-Bestäubung für die Nahrungsproduktion Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. Februar 2016 Weltbiodiversitätsrat gibt Überblick über die Bedeutung der Bestäuber und Maßnahmen zu ihrem Schutz (WK-intern) - IPBES hat seinen ersten Bericht verabschiedet. Er fasst den aktuellen Stand des Wissens zur Bedeutung, Bedrohung und zum Schutz von Bestäubern zusammen und zeigt anhand von Zahlen: Bestäubung ist eine essenzielle Leistung der Natur für das Wohlergehen der Menschen. Doch in vielen Teilen der Welt gehen die Bestäuberzahlen zurück - v.a. durch industrielle Landwirtschaft, Lebensraum- und Nahrungsmangel, Krankheiten und Pestizide. Die Unterstützung kleiner strukturreicherer Landnutzung wären geeignete Gegenmaßnahmen, meint Mitautorin Prof. Alexandra M. Klein von der Universität Freiburg. Im NeFo-Interview diskutiert sie die wichtigsten Aspekte und was den