Falschinformationen über Windräder sind weit verbreitet Forschungs-Mitteilungen Windenergie 21. Oktober 2024 Werbung Studie der Uni Hohenheim: Falschinformationen zu Windrädern stoßen auf hohe Akzeptanz. (WK-intern) - Das liegt mehr an der Weltanschauung als an fehlendem Wissen. Windräder schaden der Gesundheit und sind ökonomisch ineffizient – derartige Falschinformationen untergraben die gesellschaftliche Akzeptanz von Windrädern. Sie sind jedoch weit verbreitet und stoßen auf große Zustimmung: Über ein Viertel der Befragten in repräsentativen Studien unter Beteiligung der Universität Hohenheim in Stuttgart stimmt einer Vielzahl von Falschinformationen zu. Das hängt vor allem von den Weltanschauungen der Befragten und weniger von fehlendem Wissen ab – was eine faktenbasierte Diskussion erschwert. Der Ausbau der Windenergie wird weithin als wichtiger Baustein der Energiewende
Forschungsprojekt Wingspan-Conference: Windenergieanlagen sind keine maßgebliche Gefahr für den Rotmilan Forschungs-Mitteilungen Ökologie Windenergie Windparks 19. Oktober 202419. Oktober 2024 Werbung Das Projekt LIFE-Eurokite Plus hat auf Basis von Bewegungsdaten von mehr als 2.000 Vögeln die wichtigsten Todesursachen des Rotmilans ermittelt. (WK-intern) - Damit liegen erstmals wissenschaftlich belastbare Zahlen zur Mortalität des für Europa wichtigen Greifvogels vor. Eine entscheidende Erkenntnis: Windenergie spielt in Deutschland wie auch europaweit eine untergeordnete Rolle. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts wurden diese Woche bei der Wingspan-Conference in Brüssel vorgestellt. BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek: „Nach langen Jahren der Diskussion um die Vereinbarkeit von Windenergie mit dem Schutz des Rotmilanbestands zeigen die Ergebnisse des Forschungsprojektes nun klar auf, dass die Windenergie nicht zu den maßgeblichen Todesursachen des Rotmilans gehört. Der Rotmilan kann sehr gut
Grüne Gießereien: Digitales Know-how senkt CO2-Emissionen und stärkt Wettbewerbsfähigkeit Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. Oktober 2024 Werbung Steigende Energiepreise, zunehmende politischen Vorgaben, Klimawandel: (WK-intern) - Die Gießereiindustrie steht vor großen Herausforderungen. Wie der unternehmenseigene CO2-Fußabdruck durch digitale Methoden reduziert werden kann, erforscht das Projekt ENGAGEMENT. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Verbundvorhaben der Hochschule Kempten über zwei Jahre mit rund 188.000 Euro. Das Gießen, ein unverzichtbares Fertigungsverfahren in der Industrie, ist besonders energieaufwändig und hat dadurch sowohl ökologische als auch ökonomische Auswirkungen auf Unternehmen. Das Verbundprojekt ENGAGEMENT unterstützt Gießereien, innerbetriebliche Energie- und Materialverbräuche zu erfassen und die gussteilbezogenen CO2-Fußabdrücke zu ermitteln. „Die Reduktion des unternehmenseigenen CO2-Fußabdrucks ist für die Gießerei-Industrie perspektivisch verpflichtend“, erläutert Projektleiter Professor Frieder Heieck. Das Team entwickelt
AEE: Ist die Versorgungssicherheit in den Bundesländern gefährdet Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 17. Oktober 2024 Werbung Neues AEE-Hintergrundpapier zu Status quo und Entwicklung regelbarer Kraftwerke. (WK-intern) - Als Lückenfüller für Wind und Sonne werden auch weiterhin regelbare Kraftwerke gebraucht – vor allem Gaskraftwerke, die zukünftig auf Wasserstoff umgestellt werden sollen. Speicher, Bioenergie und Wasserkraft werden nicht ausreichen, um die Stromversorgung jederzeit zu sichern. Die Bundesregierung hat in ihrer Kraftwerksstrategie den Bedarf an neuen Gaskraftwerken vorgezeichnet. In einem neuen Hintergrundpapier gibt die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) einen Überblick über den aktuellen Stand der regelbaren Kraftwerkskapazitäten und Speicher in den Bundesländern. Dadurch soll ein Eindruck davon vermittelt werden, vor welchen Herausforderungen die Länder in den nächsten Jahren angesichts des Umbaus
KI kann ein wesentlicher Faktor beim Aufbau und Betrieb effizienter Netzwerke sein Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 17. Oktober 2024 Werbung Mit AIOps zu mehr Nachhaltigkeit bei energieintensiven KI-Infrastrukturen (WK-intern) - KI verändert die Gesellschaft und die Wirtschaft und hat das Potenzial, nahezu jeden Aspekt unseres Lebens zu verändern. Die möglichen Anwendungen für KI-native Lösungen sind fast unbegrenzt. Juniper Networks, ein führender Anbieter von sicheren KI-nativen Netzwerkplattformen, zeigt, dass KI aber auch ein wesentlicher Faktor beim Aufbau und Betrieb effizienter Netzwerke sein kann. Viele Unternehmen beschäftigen sich mit zwei zentralen Themen: der effektiven KI-Nutzung und der Verbesserung der Nachhaltigkeit, da sie energieeffizientere Maßnahmen im Rahmen von ESG (Environmental, Social and Governance)-Programmen ergreifen wollen. Im Zusammenhang mit der Einführung von KI stellt sich allerdings die
Der World Energy Outlook 2024 zeigt die Schwächen des globalen Energiesystems Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 17. Oktober 2024 Werbung Geopolitische Spannungen legen die Schwächen des globalen Energiesystems offen und verstärken die Notwendigkeit eines schnelleren Ausbaus sauberer Energie (WK-intern) - Der World Energy Outlook 2024 zeigt, vor welchen kritischen Entscheidungen Regierungen und Verbraucher stehen, da eine Zeit der reichlicheren Versorgung näher rückt und die steigende Stromnachfrage die Energiesicherheit neu gestaltet Regionale Konflikte und geopolitische Spannungen heben erhebliche Schwächen des heutigen globalen Energiesystems hervor und verdeutlichen die Notwendigkeit strengerer Maßnahmen und größerer Investitionen, um den Übergang zu saubereren und sichereren Technologien zu beschleunigen und auszuweiten, so der neue World Energy Outlook 2024 der IEA. Die neueste Ausgabe des World Energy Outlook (WEO), der maßgeblichsten
Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori informiert sich bei Focused Energy über Laser-Fusionsenergie Forschungs-Mitteilungen Technik 17. Oktober 2024 Werbung Hessischer Wirtschaftsminister Mansoori übergibt Förderbescheid an Focused Energy: „In Darmstadt wird die Energie der Zukunft entwickelt“ (WK-intern) - Der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori hat sich bei Focused Energy über den aktuellen Stand der Laserfusion informiert. Das aus der TU Darmstadt hervorgegangene Unternehmen expandiert und investiert stark in den Standort, um das Potenzial der Fusionsenergie zu erschließen. Im ersten Quartal 2025 zieht Focused Energy mit seinem Target-Labor in ein neues Labor in Darmstadt, in das bereits 10 Mio. Euro investiert wurden. Die neue Halle ist sechsmal so groß wie die bisherige. Dort werden nicht nur die Brennstoffe für die Fusionsenergie entwickelt, sondern auch ein
DIW Berlin: EZB heizt Inflation an, statt sie frühzeitig einzudämmen Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 16. Oktober 2024 Werbung Die Europäische Zentralbank (EZB) hätte die Inflation in den Jahren 2021 bis 2023 mit einer früheren Leitzinserhöhung schneller und effektiver in den Griff bekommen können. DIW-Studie untersucht empirisch geldpolitische Strategie der EZB während der Energiepreiskrise Berechnungen zeigen, dass expansive Geldpolitikzum Anstieg der Inflation beitrug, aber auch Wirtschaft stützte Frühzeitigere Zinserhöhung hätte Inflation gebremst und Wirtschaft nur kurzfristig belastet Mit Fiskal- und Kapitalmarktunion könnte EZB ihr Mandat der Preisstabilität besser erfüllen (WK-intern) - Die Wirtschaft im Euroraum hätte sich gemessen an der Industrieproduktion zwar schlechter entwickelt, wäre aber nur kurzfristig noch stärker belastet worden. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW
NGO-Club of Rome und Wuppertal Institut gGmbH fordern Aufbruch in eine Zukunft für Alle Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 15. Oktober 2024 Werbung Earth for All Deutschland: wie Umweltkrisen überwunden und gleichzeitig Demokratie und Wohlstand gesichert werden können (WK-intern) - Inmitten zahlreicher Krisen und verschärfter gesellschaftlicher Debatten scheinen wir vor der Wahl zu stehen: Retten wir die deutsche Wirtschaft, sorgen wir für ein würdevolles Leben für alle oder stoppen wir den Klimawandel? Das Wuppertal Institut und der Club of Rome machen in ihrem neuen Buch "Earth for All Deutschland" deutlich, dass dies kein Widerspruch sein muss. Die Autor*innen richten dafür den Fokus auf mögliche Strategien und Maßnahmen zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen für Deutschland. Das heute erscheinende Buch "Earth for All Deutschland - Aufbruch in eine Zukunft
Neu gegründete POWERBASE soll emissionsarme Katastropheneinsätze realisieren Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 14. Oktober 2024 Werbung Das neue Forschungsprojekt POWERBASE verbessert die Arbeitsbedingungen und erleichtert den ökologischen Wandel von Katastrophenschutzorganisationen. (WK-intern) - Zwölf Nothilfe- und Forschungsorganisationen haben sich in POWERBASE zusammengeschlossen, um den Weg für emissionsarme Katastropheneinsätze zu ebnen. Das Projekt gibt den Anstoß für die Entwicklung und Beschaffung von moderner Technologie für Versorgungscamps und Bereitstellungsräume. Durch die Nutzung von erneuerbaren Energien sollen dabei die Arbeits- und Unterkunftsbedingungen von Einsatzkräften und Schutzsuchenden deutlich verbessert werden. Das internationale Projekt-Konsortium startet das Forschungsprojekt POWERBASE heute offiziell in Frankfurt am Main. Jüngste Katastrophen wie das Hochwasser in Mittel- und Osteuropa, die Waldbrände in Griechenland oder das Erdbeben in der Türkei führten zu groß
Neuste BSH-Datenreihe-Modell-Studie entdeckt mehr Hitzewellen in der Ostsee, die nicht vom Klima beeinflusst sind Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Geothermie Ökologie 14. Oktober 2024 Werbung Fast zwei Drittel der Ostsee waren im Jahr 2022 von Hitzewellen betroffen. (WK-intern) - Eine Datenreihe seit 1993 belegt: derartige Extremereignisse mit ungewöhnlich hohen Meerestemperaturen treten immer häufiger auf. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), die auf Messungen im Meer sowie Daten von Satelliten und Modellen basiert. Im Jahr 2022 verzeichnete die Ostsee regional die drittwärmsten bis wärmsten Sommer- und Herbsttemperaturen an der Oberfläche seit 1997. Zusätzlich traten mehrere marine Hitzewellen auf. Das heißt: über einen Zeitraum von mindestens fünf Tagen stiegen die Temperaturen höher als 90 Prozent der Werte, die über 30 Jahre für
Forscherkonsortium entwickelt Plan wie die Energiewende doch noch gelingen kann Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks 12. Oktober 2024 Werbung Helmholtz-Studie entwirft integrative Szenarien: Für eine nachhaltige Transformation müssen jetzt noch soziale und ökonomische Aspekte einbezogen werden (WK-intern) - Bis zum Jahr 2045 will Deutschland die Energiewende vollziehen. Wie eine nachhaltige Transformation des Energiesystems gelingen kann, skizzieren Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ). In einem „Policy Briefing“ analysieren die Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft dabei mögliche Zukunftsszenarien und beziehen ökologische, ökonomische, institutionelle, organisatorische und soziale Aspekte ein. „Kern unserer Analysen sind soziotechnische Energieszenarien und eine Abschätzung ihrer jeweiligen Auswirkungen hinsichtlich Nachhaltigkeit“, sagt Jürgen Kopfmüller vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT.