Umweltministerkonferenz fordert Mobilitätswende Behörden-Mitteilungen E-Mobilität 8. April 20167. April 2016 Umweltminister Habeck: „Der Bund muss Anreize für E-Autos schaffen.“ (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Umwelt- und Energiewendeminister Robert Habeck hat die Forderung der Umweltministerkonferenz nach einem schnelleren Ausbau der Elektromobilität begrüßt. „Von ihrem Ziel, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straßen zu bringen, ist die Bundesregierung leider weit entfernt. Dabei machen Klimaschutz und Luftreinhaltung eine Verkehrswende erforderlich. Der Bund muss hier Anreize schaffen, Elektroautos zu kaufen und er muss den Aufbau einer Ladeinfrastruktur beschleunigen. Darin sind sich alle Länder einig“, sagte Habeck heute (7. April 2016) im Anschluss an die UMK in Berlin. Habeck zeigte sich dagegen enttäuscht, dass die Umweltminister sich nicht auf die
Energiepreise für die Verbraucher bleiben weiter hoch Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 5. April 20165. April 2016 Dass der Verbraucher die niedrigen Strompreise der Industrie über seine Stromabgaben tragen muss folgert sich aus nachfolgender Meldung: (WK-intern) - Energiepreise für die Industrie bleiben weiter niedrig ISPEX-Energiepreisindex: Strom- und Gaspreise für Unternehmen stabil auf niedrigem Niveau Bayreuth. Die Einkaufspreise bei Strom und Gas blieben für Industrie- und Gewerbebetriebe auch im März auf niedrigem Niveau. Für den aktuellen ISPEX-Energiepreisindex werteten die Experten von ISPEX über 1.700 in Ausschreibungen und Auktionen abgegebene Angebote für Strom und Gas aus. Die Analyse ergab, dass die Angebote der Energielieferanten im März für Industrie- und Großkunden einen durchschnittlichen Strompreis von 2,54 Cent je Kilowattstunde und einen Gaspreis
Erneuerbare Energieversorgung ohne Wohlstandsverlust ist machbar Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 5. April 2016 Sicher, bezahlbar und sauber (WK-intern) - 230 Partner starten größte Forschungsinitiative zur Energiewende Wanka: "Erneuerbare Energieversorgung ohne Wohlstandsverlust ist machbar" Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gibt heute die vier ausgewählten "Kopernikus-Projekte für die Energiewende" bekannt. In diesen Projekten werden über einen Zeitraum von zehn Jahren gemeinsam von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft technologische und wirtschaftliche Lösungen für den Umbau des Energiesystems entwickelt. Mit dem Start der Kopernikus-Projekte geht die größte Forschungsinitiative zur Energiewende in vier Schlüsselbereichen in die Umsetzung: Der Entwicklung von Stromnetzen, der Speicherung überschüssiger erneuerbarer Energie durch Umwandlung in andere Energieträger, der Neuausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung und
Britische, niederländische und belgische Strom-Spotmärkte erfolgreich zur ECC überführt Behörden-Mitteilungen Technik 4. April 2016 Clearing für britische, niederländische und belgische Strom-Spotmärkte erfolgreich zur ECC überführt (WK-intern) - Ein zentrales Clearingsystem für die Spotmärkte in Zentralwesteuropa und im Vereinigten Königreich Das Clearing für die Strom-Spotmärkte im Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Belgien ist erfolgreich von der APX zur European Commodity Clearing (ECC) überführt worden. Damit profitieren alle von der EPEX SPOT sowie deren Tochterunternehmen in Zentralwesteuropa (CWE) und dem Vereinigten Königreich betriebenen Strom-Spotmärkte von einem zentralen Clearingsystem. Sie folgt der Ankündigung der Integration der APX und Belpex in die European Power Exchange EPEX SPOT im April 2015 und ist ein weiterer Schritt zur Harmonisierung der Strom-Spotmärkte in der CWE-Region
Mecklenburg-Vorpommern deckt rechnerisch 130 Prozent seines Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien Behörden-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. April 2016 Rudolf Borchert: Stromprognose 2015 untermauert Vorreiterrolle unseres Landes bei der Energiewende (WK-intern) - In Mecklenburg-Vorpommern wurden im Jahr 2015 fast neun Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom aus Erneuerbaren Energien produziert, teilte der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Rudolf Borchert, heute in Schwerin mit. Dabei entfällt mit rund 4,9 Milliarden kWh mehr als die Hälfte des erzeugten Stromes auf die Onshore-Windkraft. Es folgen mit etwa 2,3 Milliarden kWh biogene Energieträger wie Biogasanlagen oder biogene Brennstoffe, 1,175 Milliarden kWh auf Photovoltaik und 600 Millionen kWh auf die Offshore-Windkraft. Die Zahlen beruhen auf Berechnungen Borcherts auf Basis der Daten von der Agentur für Erneuerbare Energien und des statistischen Amtes
Handelsergebnisse im März 2016: Volumenzuwächse am Strom- und CO2-Markt Behörden-Mitteilungen 2. April 2016 Im März 2016 hat die European Energy Exchange (EEX) am Strom-Terminmarkt ein Volumen von 255,8 TWh erzielt, was einem Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht (März 2015: 223,6 TWh). (WK-intern) - Zum Wachstum haben insbesondere die Märkte für Deutschland (+5 Prozent gegenüber Vorjahr), Frankreich (+62 Prozent) und Italien (+12 Prozent) beigetragen. Das Volumen in den Strom-Optionen für Spanien erreichte mit 219 GWh den höchsten Wert seit dem Start dieses Produktes im August 2015, die spanischen Strom-Futures trugen 4,4 TWh zum Volumen bei. Im Gesamtvolumen am Strommarkt sind 136,9 TWh enthalten, die an der EEX zum Clearing registriert wurden. Clearing und
Die Fördersätze für Photovoltaik-Anlagen werden erneut nicht abgesenkt Behörden-Mitteilungen Bioenergie Solarenergie Windenergie 31. März 2016 Der Zubau liegt unterhalb des gesetzlich festgelegten Zubaukorridors (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute bekannt gegeben, dass die Fördersätze für Photovoltaik-Anlagen, die im Zeitraum vom 1. April 2016 bis zum 30. Juni 2016 in Betrieb genommen werden, nicht gekürzt werden. Der Zubau der vergangenen zwölf Monate liegt mit etwa 1.367 Megawatt mehr als 1.000 Megawatt unterhalb des gesetzlich festgelegten Zubaukorridors von 2.400 bis 2.600 Megawatt. Die Fördersätze für Strom aus Photovoltaik-Anlagen müssen nach den Regeln des Erneuerbare-Energien-Gesetz monatlich angepasst werden. Entscheidend hierfür ist der Zubau der letzten zwölf Monate. Bewegt sich der Zubau innerhalb des gesetzlichen Korridors, ist eine Absenkung der Vergütungssätze um jeweils
Fracking: Die Interessen der Öffentlichkeit werden erneut mit Füßen getreten Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 31. März 201630. März 2016 Patrick Breyer (Piraten) zu neuen Erdöl-Plänen in Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernförde und Segeberg (WK-intern) - Das von Umweltminister Habeck beauftragte Landesbergbauamt in Hannover hat einen Betriebsplan der Central Anglia zur Aufsuchung von Erdöl im Kreis Schleswig-Flensburg genehmigt, ohne die betroffenen Kommunen und die Öffentlichkeit zu informieren.[1] Umweltminister Habeck will davon erst am 24. März im Zuge einer Anfrage des Abgeordneten Patrick Breyer (Piratenpartei) erfahren haben. Habecks Bewilligung schließt Fracking nur bei Einleitung toxischer Stoffe aus.[2] Central Anglia plant Ende 2016 die erste Bohrung,[3] wobei laut Umweltminister ein grundsätzlicher Genehmigungsanspruch bestehe. Neu bewilligt werden soll die Ölförderung in Waabs und die Ölsuche in Leezen/Plön/Bad Segeberg sowie
Zwei Bergbauberechtigungen in Schleswig-Holstein werden aufgegeben Aktuelles Behörden-Mitteilungen 31. März 201630. März 2016 Aktueller Stand der Bergbauberechtigungen in Schleswig-Holstein: (WK-intern) - Mit Auslaufen der Lizenzen für Preetz und Plön-Ost sinkt Zahl der Erlaubnisse auf 4 - ein Hauptbetriebsplan für Sterup genehmigt Ende März laufen zwei Bergbauberechtigungen in Schleswig-Holstein ab. Die DEA Deutsche Erdoel AG hat der Landesbergbehörde (LBEG) mitgeteilt, dass für die Bewilligungsfelder Preetz und Plön-Ost keine weiteren Arbeiten zur Gewinnungsaufnahme vorgenommen werden und beide Bewilligungen daher mit Ablauf des 31.03.2016 aufgegeben werden. Dies berichtet das Energiewende- und Umweltministerium heute, 30. März 2016. Mit dem Ablaufen reduziert sich die Zahl der Bergbauberechtigungen (onshore) in Schleswig-Holstein von 14 im Jahr 2014 auf inzwischen vier. Eine Übersicht der noch
Große Mengen Plastikmüll in den Mägen der gestrandeten Pottwale Behörden-Mitteilungen Ökologie 24. März 201623. März 2016 Untersuchung der gestrandeten Pottwale: (WK-intern) - Große Mengen Plastikmüll in den Mägen gefunden – Umweltminister Habeck: „Das mahnt uns, verstärkt gegen Müll im Meer vorzugehen.“ Bei der Untersuchung der in Schleswig-Holstein gestrandeten Pottwale sind große Mengen Müll entdeckt worden. Vier der 13 Wale hatten teils große Mengen Plastikmüll in ihren Mägen. Dies war zwar nicht der Grund für die Strandung und den Tod der Tiere, spiegelt aber die Situation auf dem offenen Meer wider. Tierärzte und Biologen vermuten, dass die besonders betroffenen Tiere große gesundheitliche Probleme durch die Reste des Mülls bekommen hätten. Das wurde bei der Präsentation der Untersuchungsergebnisse heute (23. März)
EEX-Börsenrat begrüßt Einführung zusätzlicher Handelsplätze und schafft Rechtssicherheit für Market Maker Behörden-Mitteilungen 23. März 2016 Am 16. März fand in Paris die erste Börsenratssitzung der European Energy Exchange (EEX) des Jahres 2016 unter dem Vorsitz von Peter Heydecker, Vitol SA, statt. (WK-intern) - Den Schwerpunkt der Sitzung bildete die Ankündigung der EEX, neue Handelsplätze gemäß den Anforderungen der MiFID II-Richtlinie einzuführen. Mit dieser Finanzmarktrichtlinie werden Energiederivate als Finanzinstrumente eingestuft. Für Marktteilnehmer entstehen damit zusätzliche Anforderungen und erhöhte Einstiegsbarrieren für den Handel. Geschäfte, die auf einer neu einzuführenden Plattform, der „Organised Trading Facility“ (OTF), gehandelt werden, sind von dieser Regelung ausgeschlossen. Vor diesem Hintergrund befürwortete der Börsenrat das Angebot der EEX-Gruppe, zusätzliche Handelsplätze für Strom und Erdgas neben den bestehenden
Neue Technologien für die maritime Sicherheit sowie Technologien zur Wartung von Offshore-Windparks Behörden-Mitteilungen Offshore 23. März 2016 Maritimes Forschungsprogramm wird verlängert (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat das Forschungsprogramm „Maritime Technologien der nächsten Generation“ bis zum 31. Dezember 2017 verlängert. Das Programm ist das zentrale Förderinstrument, um die maritime Branche bei der Entwicklung neuer Technologien zu unterstützen. Das Förderbudget beträgt rund 32 Millionen Euro pro Jahr. In der zurückliegenden Programmphase von 2011 bis 2015 wurden mehr als 330 Projekte mit einem Fördervolumen von ca. 150 Millionen Euro durchgeführt. Der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Uwe Beckmeyer: „Diese Zahlen unterstreichen die hohe Bedeutung der maritimen Wirtschaft für Deutschland. Mit rund 400.000 Beschäftigten und einem Umsatzvolumen von mehr als 54 Milliarden