Keine Reflexmaschine: Der Fisch ist das Versuchstier des Jahres Ökologie Verbraucherberatung 1. April 201631. März 2016 Die Tierrechtsorganisation Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner hat den Fisch zum Versuchstier des Jahres 2016 ernannt. (WK-intern) - Der Fisch ist für die Forschung ein dankbares "Versuchstier" – nicht umsonst rangiert er in der Tierversuchsstatistik an dritter Stelle. Er lässt sich schnell vermehren und eignet sich gut für gentechnische Manipulationen und Giftigkeitstests. Doch der Fisch ist keine Reflexmaschine. Als empfindsames Wirbeltier leidet er unter Schmerzen, Stress und Angst. Gemeinsam mit der Autorin und diesjährigen Schirmherrin Hilal Sezgin macht der Verband das Leid der Tiere im Labor öffentlich. Und er macht Druck für die Entwicklung tierversuchsfreier Verfahren – damit die qualvollen Tierversuche
Fracking: Die Interessen der Öffentlichkeit werden erneut mit Füßen getreten Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 31. März 201630. März 2016 Patrick Breyer (Piraten) zu neuen Erdöl-Plänen in Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernförde und Segeberg (WK-intern) - Das von Umweltminister Habeck beauftragte Landesbergbauamt in Hannover hat einen Betriebsplan der Central Anglia zur Aufsuchung von Erdöl im Kreis Schleswig-Flensburg genehmigt, ohne die betroffenen Kommunen und die Öffentlichkeit zu informieren.[1] Umweltminister Habeck will davon erst am 24. März im Zuge einer Anfrage des Abgeordneten Patrick Breyer (Piratenpartei) erfahren haben. Habecks Bewilligung schließt Fracking nur bei Einleitung toxischer Stoffe aus.[2] Central Anglia plant Ende 2016 die erste Bohrung,[3] wobei laut Umweltminister ein grundsätzlicher Genehmigungsanspruch bestehe. Neu bewilligt werden soll die Ölförderung in Waabs und die Ölsuche in Leezen/Plön/Bad Segeberg sowie
Abkehr von fossiler Energie und mehr Steuergerechtigkeit Ökologie Verbraucherberatung 30. März 2016 WIFO-Leiter Aiginger beim ÖGB-Bundesvorstand (WK-intern) - Das Forschungsnetzwerk "Welfare, Wealth and Work for Europe - WWWforEurope" hat im Auftrag der EU-Kommission seit 2012 über wirtschaftspolitische Maßnahmen für Europa nachgedacht. Das Ergebnis präsentierte WIFO-Chef Karl Aiginger heute, Mittwoch, im Rahmen des ÖGB-Bundevorstands. Um Wachstum zu schaffen, müssten "die Belastung des Faktors Arbeit durch Steuern und Abgaben, die derzeit 20 Prozent des BIP ausmachen, halbiert werden". Die Steuern auf Grundvermögen, Erbschaften und Finanztransaktionen sollten um 2,5 Prozent steigen, die Umwelt-Abgaben um 2,4 Prozent, Steuern auf Alkohol und Tabak um 1,5 Prozent. Auch fossile Energieträger müssten höher besteuert werden. Damit würden die Beschäftigung um fünf
H-J Fell: Die Bundesregierung ist verantwortlich für den Einbruch der Erneuerbaren Energien Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 30. März 2016 In Deutschland haben sich die Investitionen in Erneuerbare Energien in 2015 gegenüber 2014 fast halbiert. (WK-intern) - Ganz im Gegensatz zum Welttrend: Auch 2015 haben sich die Investitionen in Erneuerbare Energien gesteigert. So lautet das Ergebnis einer Studie der Frankfurt School of Finance & Managment für das UNO Umweltprogramm UNEP. Die Regierung Merkel/Gabriel mit ihrem dafür zuständigen Staatssekretär Rainer Baake hat also „ganze Arbeit“ geleistet. Mit ihrer EEG-Novelle 2014 hat Sie die Investitionen in Erneuerbare Energien in weiten Teilen erstickt. Vor allem den Ausbau der Solar- und Bioenergien, Wasserkraft, Geothermie, und die privaten bürgerlichen Investitionen haben sie massiv reduziert oder gar weitgehend zum Erliegen
Unbeherrschbare Gefahren der Atomkraft durch Terror und Kriege Aktuelles Verbraucherberatung 30. März 2016 Seit Anbeginn der Atomkraft haben Kritiker auf unbeherrschbare Gefahren der Atomkraft durch Terror und Kriege hingewiesen und auch aus diesem Grunde die Nutzung der Atomkraft abgelehnt. (WK-intern) - Nun werden durch die Terrorattacken der letzten Monate diese Gefahren wieder deutlicher und wie immer erhalten die Beschwichtiger der Terrorgefahren die Medienhoheit. Nach den Anschlägen in Brüssel waren die belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel teilweise evakuiert worden. Ein Alarmsignal, welches schlaglichtartig die Terrorgefahren in Atomkraftwerken beleuchtet. Schnell werden Fragen laut, ob denn auch in deutschen und anderen AKWs die Sicherheitskontrollen für Personal ausreichend seien und so die Terrorgefahr abgewendet werden könne - als wenn die einzige
BürgerInnen und Kommunen werden immer häufiger verklagt, wenn sie an der Energiewende vor Ort mitgestalten wollen Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 30. März 2016 Lesen Sie den Artikel auf Zeit-Online: (WK-intern) - Energiewende: Was Gabriel unter Bürgernähe versteht http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-03/energiewende-sigmar-gabriel-buerger-stromnetz-energiepolitik
Campact will das geheime Freihandelsabkommen CETA und TTIP noch verhindern Ökologie Verbraucherberatung 30. März 2016 EU-Kommission will Parlamente austricksen (WK-intern) - Das Handelsabkommen CETA ist fertig. Aber die EU-Kommission hält es zurück bis nach der britischen Abstimmung über den Verbleib in der EU. Der Grund: Parlamente sollen entmachtet werden! Lesen Sie jetzt, wie wir den Plan der EU-Kommission durchkreuzen wollen... Liebe LeserINNEN, monatelang hatte die EU-Kommission ein Geheimnis daraus gemacht. Doch vergangene Woche machten Aussagen des Leiters der Generaldirektion Handel, Jean-Luc Demarty, klar: Geht es nach der Kommission, sollen die Parlamente der EU-Mitgliedstaaten wohl nicht über das Handelsabkommen CETA mit Kanada entscheiden. In Deutschland dürften dann weder Bundestag noch Bundesrat darüber abstimmen. Der fertige CETA-Vertragstext liegt bei der Kommission auf dem
Das alte EEG war die schärfste Waffe gegen den Klimawandel Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 29. März 2016 Die Bundesregierung sabotiert den Kampf gegen die Klimakatastrophe (WK-intern) - Längst ist Deutschland nicht mehr Vorreiter bei Klimaschutz und Erneuerbaren Energien. Der neue Referentenentwurf für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2016) wird den Ausbau der Erneuerbaren Energien noch mehr verkomplizieren und behindern als seine letzten drei Vorgänger. Eigeninitiative engagierter Bürger wird in Bürokratie erstickt. Wer zum Beispiel künftig ein Windrad bauen will, soll sich in einem aufwendigen Ausschreibungsverfahren mit genehmigungsreifen Unterlagen bewerben müssen und riskiert die Ablehnung. Die Zunahme neuer Anlagen wird damit noch stärker gedeckelt, so der Plan. Wenn er umgesetzt wird, dauert der Ausstieg aus Atom und Kohle noch 200 Jahre. Damit sabotiert das
Wald in Europa: mehr Arten, mehr Nutzen Ökologie Verbraucherberatung 26. März 2016 Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team aus 29 Institutionen in einer großangelegten Studie die Auswirkung von Artenvielfalt auf Ökosystemleistungen von Wäldern in sechs europäischen Ländern untersucht. (WK-intern) - Das internationale Team zeigt, dass artenreichere Waldstücke mehr und vielfältigere „Dienstleistungen“ erbringen als weniger artenreiche. Die Forschenden warnen vor einem Verlust der Biodiversität in europäischen Wäldern und den damit einhergehenden Einbußen an Leistungen für Mensch und Natur. Bäume sind Dienstleister: Wir nutzen ihr Holz zum Bauen und Heizen, sie filtern Staub aus der Luft, wandeln Kohlendioxid in Sauerstoff um, schützen den Boden vor Erosion, tragen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung bei, und nicht zuletzt spielen Wälder
Kohlekraftwerke verbrauchen Trinkwasser für eine Milliarde Menschen Ökologie Verbraucherberatung 26. März 2016 Greenpeace-Report: Mit dem Wasserverbrauch aller Kohlekraftwerke ließe sich eine Milliarde Menschen mit Trinkwasser versorgen. (WK-intern) - Dies belegt ein heute veröffentlichter Greenpeace-Report. Erstmals werden darin die Auswirkungen der weltweit 8400 Kohlekraftwerke auf den aktuellen sowie künftigen Wasserbedarf analysiert. Die Studie identifiziert dabei Regionen in denen bestehende und geplante Kohlekraftwerke den Wassermangel weiter verstärken. „Kohlekraftwerke befeuern nicht nur den Klimawandel, sie rauben uns auch die wertvollste Ressource – das Wasser. In Zeiten günstiger und sauberer erneuerbarer Energien lassen sich weitere Kohlekraftwerke nicht mehr verantworten“, sagt Greenpeace-Energieexperte Karsten Smid. Der Report online: http://gpurl.de/39KIq Kohlestrom allein ist für rund sieben Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs verantwortlich. Neben dem
Junge Bachforscher am Weltwassertag unterwegs: Dem Geheimnis von Wasserkraft und Gewässergüte auf der Spur Ökologie Verbraucherberatung 25. März 2016 Ohne sauberes Wasser gibt es kein Leben. (WK-intern) - Wasser dient nicht nur als wichtiges Lebensmittel, sondern auch der Energiegewinnung und nicht zuletzt als Lebensraum für Tiere und Pflanzen und vieles mehr. Aber wie wird Wasser eigentlich zu Energie? Und welche Tiere leben in einem Bach und was sagen diese Lebewesen über die Güte eines Gewässers aus? Diese und weitere Fragen sind für die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Ruppichteroth seit gestern (22. März 2016) kein Geheimnis mehr. Anlässlich des Weltwassertages waren sie gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unteren Wasserbehörde des Rhein-Sieg-Kreises und des Aggerverbandes am Wehr Herrnstein in Ruppichteroth Wasserkraft
POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion Solarenergie Veranstaltungen Verbraucherberatung Windenergie 24. März 2016 Wir möchten Sie herzlich zu den ersten Pressevorstellungen von POWER TO CHANGE (WK-intern) - Die EnergieRebellion von Regisseur Carl-A. Fechner (DIE 4. REVOLUTION) einladen. Der Film ist ein leidenschaftliches Plädoyer für eine große Vision unserer Zukunft: eine dezentrale, saubere Energieversorgung, die zu 100% aus erneuerbaren Quellen stammt. Der Film zeigt Rebellen unserer Zeit: Menschen, die diese Vision begeistert und engagiert umsetzen, allen Widerständen zum Trotz. POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion macht klar, dass die Energiewende kommen muss - und dass jeder einzelne dabei mitwirken kann. Der Film POWER TO CHANGE und die Energiewende betreffen jeden von uns, denn auch die Ukrainekrise und der