Weltzukunftsrat veröffentlicht „Bregenzer Erklärung“ Ökologie Verbraucherberatung 3. April 2017 Gipfeltreffen in Österreich: Experten erarbeiten Lösungen für die größten Herausforderungen unserer Zeit (WK-intern) - Zum Abschluss des 10. World Future Forums, das vom 30. März bis 2. April in Bregenz abgehalten wurde, hat der World Future Council seine „Bregenzer Erklärung“ veröffentlicht. Die 50 Ratsmitglieder aus aller Welt sehen Klimawandel und nukleare Bedrohungen als existentielle und akute Gefahr für die Menschheit. „Wenn wir den Kurs nicht ändern, steuern wir auf nie dagewesene Gefahren und Konflikte zu, die – in absehbarer Zeit – sogar das Ende der menschlichen Zivilisation einschließen.“ So drastisch formuliert der World Future Council, zu Deutsch auch Weltzukunftsrat, seine Einschätzung der aktuellen
Dieselabgase steigern Asthmarisiko bei Kindern Ökologie Verbraucherberatung 3. April 2017 Dieselabgase steigern Asthmarisiko bei Kindern deutlich Hohe Stickoxidwerte durch Autoverkehr in Städten gefährden Gesundheit (WK-intern) - Greenpeace-Studie: Die dauerhaft erhöhten Stickoxidwerte vieler deutscher Städte steigern das Asthmarisiko für Kinder erheblich. Bereits eine langfristige Zunahme um zehn Mikrogramm pro Kubikmeter steigert die Wahrscheinlichkeit, an Asthma zu erkranken für Kinder um durchschnittlich 15 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) in einer heute veröffentlichten Kurzexpertise im Auftrag von Greenpeace. Mehr als die Hälfte der Verkehrsmessstationen in deutschen Städten zeigen seit Jahren Stickoxidwerte, die den Grenzwert von 40 Mikrogramm überschreiten, oftmals um deutlich mehr als zehn Mikrogramm. Zwei Drittel der
Gesamtprogramm 2017: Bürgerenergiegenossenschaften stärken Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 31. März 2017 Mieterstrom, Energiespeicher, Öffentlichkeitsarbeit, die Weiterbildung „Energiegenossenschaften gründen und entwickeln“ usw.: (WK-intern) - Mit einem Gesamtprogramm 2017 aus Workshops und Weiterbildungen will das Netzwerk Energiewende Jetzt e.V. Bürgerenergiegenossenschaften in ihrer Entwicklung unterstützen. Gefördert wird das Programm von Grüner Strom Label e.V. und der DKB Bank. Im Fokus sind zum einen aktuelle Themen wie Mieterstrom. Im Workshop „Solarstrom an Mieter liefern“ am 21. April 2017 in Frankfurt klären die Mieterstrom-Pioniere“ der Heidelberger Energiegenossenschaft (HEG) die rechtlichen, technischen und energiewirtschaftliche Fragen von Mieterstrommodellen. Sie beleuchten auch weitere Chancen wie die Lieferung des Reststroms und zusätzliche Energiedienstleistungen wie Elektromobilität. Lohnen sich Projekte mit Energiespeichern für Energiegenossenschaften schon? Oder
ÖKOWORLD AG: Wut und Entsetzen über Lieferung deutscher Brennstäbe an AKW Tihange Ökologie Verbraucherberatung 29. März 2017 Zeitbombe? Brennelemente aus stillgelegtem AKW Lingen ins belgische Tihange gebracht (WK-intern) - Bitte endlich abschalten, und nicht durch deutsche Brennstäbe auch noch gefährlich aufrüsten. Eine Nuklearwolke aus dem beschädigten belgischen Atommeiler Tihange wäre in drei Stunden in Aachen und könnte dann weiterziehen nach Köln, Düsseldorf und in das Ruhrgebiet. Für den Notfall sind in NRW 10 Mio. Jodtabletten eingelagert, und ein Krisenstab inklusive mobiler Dekontaminationscontainer stehen bereit. Dadurch wird aber im Ernstfall weder eine Panik vermieden, noch werden sie vor der radioaktiven Strahlung und den verheerenden Folgen schützen. Zusätzlich zur generell und bundesweit nicht gelösten Atommüllentsorgung werden hier bewusst und leichtfertig das Menschsein
Bayerisches Kabinett ändert Alpenplan im Eiltempo Ökologie Verbraucherberatung 29. März 2017 Alpenplan: Bayerisches Kabinett übergeht das Votum der Verbände und der bayerischen Bürger gegen die Änderung des Alpenplan (WK-intern) - Eching.- Das Bayerische Kabinett hat in einem überfallartigen Beschluss die Änderung des Alpenplans in die Wege geleitet, um das Liftprojekt am Riedberger Horn zu realisieren. Erst vergangene Woche am 22.03.2017 endete die Frist für Stellungnahmen der Bürger zur Änderung des landesweit gültigen Landesentwicklungsprogramms mit dem Bestandteil „Alpenplan“. Hunderte von Stellungnahmen sind beim bayerischen Innenministerium hierzu eingegangen. Nach nur drei Arbeitstagen hat nun die bayerische Ministerrunde die Änderung des Alpenplans durchgewunken. Die Naturschutz- und Umweltverbände haben diesen überhasteten Beschluss der Bayerischen Staatsregierung mit Entsetzen wahrgenommen.
EEX Pseudo Marktwirtschaft Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 29. März 2017 Ist der EEX - European Energy Exchange wirklich Marktwirtschaft oder gleicht es eher einer Arena für Gladiatorenkämpfe im römischen Reich? (WK-intern) - Früher einmal konnte man in der Stromerzeugung noch richtig Geld machen. Dann startete das Duell erneuerbare Energie gegen kalorische Kraftwerke. Bald konnte man an sonnigen Tagen am EEX Preisverlauf das Phänomen der Solardelle zu Mittag beobachten. Aus der Solardelle wurden bald Solartäler, tiefe Solarschluchten. Das System ist so aufgebaut, dass beide Duellanten schwere Nachteile davon haben. Die fossile Energieindustrie musste mit wesentlich geringeren Preisen leben lernen. Die erneuerbaren Energien wurden per Gesetz dazu gezwungen unter allen Umständen anzubieten, koste es
enervis Studie für den vzbv analysiert die Effekte einer EEG-Finanzierung aus Steuermitteln Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 28. März 2017 Durch die steigende EEG-Umlage werden Haushalte zunehmend belastet. (WK-intern) - Die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. hat daher durch enervis die Effekte einer EEG-Finanzierung aus Steuermitteln („Energiewendefonds“) analysieren lassen. In der Studie werden das notwendige Volumen des Fonds, Optionen zur steuerlichen Gegenfinanzierung und ihre Verteilungseffekte analysiert. Dabei zeigt sich, dass rund 70 Millionen Verbraucher um bis zu 250 Euro im Jahr entlastet werden könnten. Im Ergebnis ist der Energiewendefonds ein effektives Instrument zur leistungsgerechteren Verteilung der EEG-Kosten. Eine massive Erhöhung einzelner Steuersätze kann vermieden werden, wenn die steuerliche Gegenfinanzierung breit auf unterschiedliche Steuerarten verteilt wird. Unternehmenssteuern ermöglichen eine zielgerichtete Abschöpfung der durch eine Absenkung der EEG-Umlage
Greenpeace warnt: EU-Kommission kann Gentech-Mais im Alleingang zulassen Geothermie Verbraucherberatung 28. März 2017 Nach Patt bei Abstimmung: Weiterhin konsequenter Einsatz von Ministerin Rendi-Wagner nötig (WK-intern) - Brüssel/Wien – In der zweiten Abstimmung über drei Maissorten, die gentechnisch so verändert wurden, dass sie selbst Insektengifte produzieren, gab es erneut keine Mehrheit für eine Zulassung in der EU. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt, dass die neue Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner der Linie ihrer Vorgängerin treu bleibt und für Österreich gegen Gentech-Mais auf europäischen Feldern gestimmt hat. Gleichzeitig warnt Greenpeace davor, dass die Europäische Kommission, unterstützt von großen Mitgliedsstaaten wie Spanien oder Großbritannien, jetzt den Alleingang wagen könnte. Denn weil auch die zweite Abstimmungs-Runde ein Patt gebracht hat, könnte die Europäische
Thüringen soll kein Lastesel für Stromtransporte werden Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 26. März 2017 Die geplante Stromtrasse durch den Westen von Thüringen war heute Thema im Landtag. (WK-intern) - „Die Planung des Netzbetreibers Tennet, eine weitere unnötige Mega-Stromtrasse durch ganz Thüringen bauen zu wollen, ist ein Skandal“, unterstreicht Steffen Harzer, Sprecher für Energiepolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Der Abgeordnete weist darauf hin, dass durch Thüringen bereits einige Hochspannungstrassen führen. „Eine weitere nicht notwendige Stromtrasse wäre eine klare Fehlentscheidung, die Thüringen schadet: wertvolle Naturräume würden zerschnitten, die Umwelt würde weiter belastet und der Strompreis weiter steigen“, unterstreicht Harzer. Auch die Verlegung des Stromkabels unter der Erde sei keine Lösung des Problems, weil auch diese Kabeltrasse
Noch immer schlummern versteckte Stromfresser in den Haushalten Ökologie Verbraucherberatung 25. März 201725. März 2017 (WK-intern) - In vielen deutschen Haushalten stehen inzwischen moderne Großgeräte, die im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen deutlich weniger Strom verbrauchen. In den Fassungen der Deckenlampen tauchen moderne LED-Spots die Wohn- und Schlafräume in ein warmweißes, günstiges Licht. Die Waschmaschine hat Energieeffizienz A +++ und auch Kühlschrank und E-Herd sind neuere Modelle. Und trotzdem ist der Stromverbrauch im Vergleich zu den Vorjahren nicht so wie erwünscht gesunken. Viele Verbraucher fragen sich, wo die Energie bleibt, die sie nicht mehr aktiv verbrauchen, doch dass der Stromverbrauch der Haushalte trotzdem nur geringfügig sinkt, liegt oft nicht an den Geräten selbst. Oft sind es
Volksbegehren: Die direkte Demokratie wird immer häufiger genutzt Ökologie Verbraucherberatung 22. März 2017 Direkte Demokratie: Zahl der Verfahren steigt / Große Unterschiede zwischen den Ländern (WK-intern) - Volksbegehrensbericht 2017: Viele Initiativen kommen nicht bis zur Abstimmung Die direkte Demokratie wird immer häufiger genutzt – das zeigt der aktuelle Volksbegehrensbericht, den der Verein Mehr Demokratie heute (22. März) veröffentlicht. 324 durch die Bürger ausgelöste direktdemokratische Verfahren gab es bisher insgesamt, die meisten davon in Bayern (51), Hamburg (45) und Brandenburg (43). In die zweite Sammelstufe (Volksbegehren) kamen allerdings nur 91 Verfahren, erst in 23 Fällen haben die Bürger auch tatsächlich eine Abstimmung ausgelöst. Betrachtet man den Zeitraum seit der Einführung der direkten Demokratie im ersten Bundesland 1946, werden
NABU: Mit neuem Verpackungsgesetz droht Aus für die Mehrwegflasche Ökologie Verbraucherberatung 18. März 2017 Der NABU kritisiert die aktuellen Pläne der Bundesregierung für ein neues Verpackungsgesetz. (WK-intern) - In dem jetzt dem Bundestag vorgelegten Entwurf wurden mehrere Umweltvorgaben ohne Not aufgeweicht oder ganz gestrichen. So stünde im schlimmsten Fall sogar die Mehrwegflasche vor dem Aus. Auch die verbraucherfreundliche Sammlung von Wertstoffen in einer Tonne hat die Bundesregierung gestrichen, ebenso fehlen fortschrittliche Ziele zum Recycling von Kunststoffen. Der NABU fordert die Abgeordneten des Bundestags daher dazu auf, im Gesetzgebungsverfahren die Umweltvorgaben wieder deutlich zu erhöhen - und damit zu den Zielen zurückzukehren, die bereits im ersten Entwurf für das Gesetz 2015 auf dem Tisch lagen. Diese waren deutlich ambitionierter.