Schneider Electric: „Trägheit ist Europas größtes Energierisiko” Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 3. Juni 2026 24 % Preisanstieg weltweit – Europa zahlt weiter drauf: Energie ist weiterhin deutlich teurer als in anderen Wirtschaftsregionen. (WK-intern) - Bis zu 250 Mrd. Euro jährlich möglich: Effizienz und Elektrifizierung könnten bis 2040 erhebliche Einsparpotenziale Schneider Electric, ein global führendes Unternehmen im Bereich Energietechnologie, appelliert an die Europäische Union (EU), den Ausbau von Energieeffizienz und Elektrifizierung deutlich zu beschleunigen. Beide gelten als einzige skalierbare, heimische und resiliente Antwort auf die anhaltende Volatilität der Energiepreise. Angesichts eines erwarteten globalen Anstiegs der Energiepreise um 24 Prozent, dem stärksten Zuwachs seit 2022, steht Europa besonders unter Druck. Die Energiekosten liegen hier in der Regel zwei- bis viermal
Deutsche Haushalte zahlen für Strom rund ein Drittel mehr als der EU-Schnitt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 1. Juni 2026 Ranking EU-Länder: Deutsche Haushalte zahlen für Strom rund ein Drittel mehr als der EU-Schnitt – Strom nur in Irland teurer EU-Schnitt bei 29 Cent/kWh, in Deutschland zahlt man durchschnittlich 39 Cent/kWh Erneuerbare Energien senken Strompreis, fossile verteuern ihn durch das Merit-Order-Prinzip. Intelligente Steuerung von Verbrauch und Erzeugung sowie mehr Speicher nötig Hohe Netzentgelte mitverantwortlich für hohe Strompreise – flexibles, dezentrales Energiesystem würde Milliarden einsparen (WK-intern) - Hamburg – Strom ist in Deutschland so teuer wie kaum in einem anderen Land. Im Vergleich aller Staaten der Europäischen Union landet Deutschland mit durchschnittlich rund 39 Cent pro Kilowattstunde inkl. Steuern und Abgaben auf dem zweiten Rang. Nur in Irland müssen
Bürger empfinden Energie-Importabhängigkeit als bedrohlich Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 7. April 2026 YouGov-Repräsentativbefragung: Wie konnte Deutschland sich zu dieser Energieabhängigkeit entwickeln? (WK-intern) - Vor dem Hintergrund wiederholter Energiekrisen empfindet eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung (78 %) die sehr starke Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten als (eher) bedrohlich. Mehr als zwei Drittel (68%) der Wahlberechtigten wünschen sich, dass die Bundesregierung die Abhängigkeit von Öl- und Erdgasimporten mit Hilfe eines verstärkten Einsatzes Erneuerbarer Energien und Speicher reduziert. Dies geht aus einer Ende März durchgeführten YouGov-Repräsentativbefragung im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft hervor. Die Solarbranche appelliert vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise an die Bundesregierung, den Ausbau Erneuerbarer Energien und Speicher zu beschleunigen und diesen keinesfalls zu bremsen. „Wiederholte geopolitische Krisen
LEE Niedersachsen/Bremen zur Sonder-Energieministerkonferenz Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks 25. März 2026 LEE NDS/HB e.Verein fordert strukturelle Reformen und dauerhafte Senkung der Energiepreise (WK-intern) - Anlässlich der Sonder-Energieministerkonferenz der Länder fordert der Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen e. Verein (LEE NDS/HB) entschlossene Maßnahmen zur kurzfristigen Entlastung der Verbraucher sowie klare energiepolitische Weichenstellungen für mehr Unabhängigkeit von fossilen Importen. Angesichts der stark gestiegenen Preise für fossile Energieträger wie Öl und Gas infolge internationaler Krisen wie dem Iran-Krieg begrüßt der Verband den niedersächsischen Vorschlag, die Verbraucher durch eine Senkung der Stromsteuer direkt zu entlasten. Gleichzeitig warnt er vor kurzfristigen Maßnahmen, die bestehende Abhängigkeiten weiter verfestigen. „Eine Senkung der Stromsteuer ist der richtige Weg, um Verbraucher kurzfristig, wirksam und
Roland-Berger-Analyse: Globale Lieferketten im Krisenmodus Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 25. März 2026 Aktuelle Roland-Berger-Analyse, die im Detail die Auswirkungen des Iran-Krieges auf die globalen Lieferketten behandelt. (WK-intern) - Globale Abhängigkeit: Bis zu 30 % des weltweiten Öl- und 20 % des LNG-Seeverkehrs sind betroffen – mit massiven Folgen für Energiepreise und Versorgungssicherheit. Kritische Rohstoffe: Auch Schwefel, Harnstoff, Polyethylen, Helium und Aluminium werden knapp – mit Dominoeffekten für Branchen wie Chemie, Verpackung, Elektronik und Automotive. Logistik im Ausnahmezustand: Umwege, Engpässe und explodierende Frachtraten führen zu Lieferverzögerungen und Kostenwellen – nicht nur in Asien, sondern weltweit. Langfristige Folgen: Produktionsausfälle und Infrastrukturschäden wirken über das Ende des Konflikts hinaus. Die Normalisierung kann Monate bis Jahre dauern. Key Facts: Energiepreise: +47 % (Öl), +68 % (LNG) seit Konfliktbeginn Frachtraten Asien-Europa:
Fossiler Boom auf Zeit: Warum die Energiekrise Erneuerbaren in die Karten spielt Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Offshore Solarenergie Technik Wasserstofftechnik Windenergie Windparks Wirtschaft 24. März 2026 Geopolitische Konflikte haben die Energiemärkte zurück ins Zentrum der Aufmerksamkeit katapultiert. (WK-intern) - Steigende Öl- und Gaspreise infolge eskalierender Spannungen im Nahen Osten sorgen kurzfristig für ein Comeback fossiler Energien an den Börsen. Doch hinter der aktuellen Rally steckt ein fragiles Fundament – und für Anleger zeichnet sich bereits ab, dass die langfristigen Gewinner woanders zu finden sind. Paradoxerweise wirken geopolitische Energiekrisen heute nicht mehr bremsend, sondern beschleunigend auf die Elektrifizierung – weil sie die Verwundbarkeit fossiler Systeme offenlegen. Der unmittelbare Effekt ist klar: Höhere Energiepreise treiben die Margen klassischer Öl- und Gasproduzenten nach oben. In einem Umfeld eingeschränkter Versorgung und stabil gehaltener
Marcel Fratzscher: Die EZB wird durch die steigende Inflation in ein Stagflation geraten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. März 2026 Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihrer heutigen Ratssitzung entschieden, das Zinsniveau unverändert zu lassen. (WK-intern) - Dazu eine Einschätzung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin): „Die EZB hat heute die Zinsen erwartungsgemäß bei 2,0 Prozent belassen – das ist in der derzeitigen Situation die richtige Entscheidung. Der Einlagenzins befindet sich auf einem Niveau, das die Wirtschaft weder bremst noch überhitzt. Die Unsicherheit infolge des Iran-Kriegs und des Energiepreisschocks ließ weder Raum für eine Zinserhöhung noch für eine Senkung – beides wäre verfrüht gewesen. Die EZB könnte in den kommenden Monaten in ein Dilemma der Stagflation geraten: Steigende Energiepreise
Bundesnetzagentur sieht einzige Entlastung für Haushalte durch Wechselbereitschaft Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 11. März 2026 Bundesnetzagentur veröffentlicht neue Daten zu Lieferantenwechseln Die für viele unbezahlbaren Energiekosten können nur noch durch wiederholten Wechsel des Versorgers gesenkt werden (Neukundenbonus) (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute auf der Energiemarktdatenplattform SMARD Daten zu Lieferantenwechseln bei Strom und Gas im Jahr 2025 veröffentlicht. Durch einen Vergleich der Energiepreise kann sich für Kundinnen und Kunden ein Wechsel des Versorgers finanziell lohnen. „Der Wechsel des Energielieferanten ist für Kundinnen und Kunden eine attraktive Möglichkeit, um ihre Kosten zu senken“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. „Wir sehen an der weiterhin hohen Anzahl der Lieferantenwechsel, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher vom Wettbewerb am Energiemarkt profitieren.“ Lieferantenwechsel lohnen sich Im Jahr
Systemanbieter VAHLE baut Präsenz in Indien aus E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 26. Februar 2026 Neues Betriebsgebäude in Chennai eröffnet Zentrale Drehscheibe für Vertrieb, Logistik und Service im indischen Markt Effiziente Projektumsetzung und Kundensupport durch lokale Präsenz Stärkung der Position in einem der wachstumsstärksten Märkte Asiens (WK-intern) - Kamen – Die Paul Vahle GmbH & Co. KG setzt ihren internationalen Wachstumskurs konsequent fort und hat in Chennai, einer der wichtigsten Industrieregionen im Süden Indiens, ein neues Betriebsgebäude eröffnet. Dort bündelt der weltweit führende Systemanbieter für mobile Industrieanwendungen seine Aktivitäten für Vertrieb, Logistik und Kundenservice und etabliert damit das strategische Zentrum für den indischen Markt. „Die Entscheidung für diesen Standort basiert auf intensiven Analysen. Neben passenden Lager- und Büroflächen waren vor allem
Warum Energie in Deutschland so teuer ist – Hintergrundartikel ordnet Ursachen und Entwicklungen ein Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 31. Dezember 2025 Die Diskussion um hohe Energiepreise in Deutschland ist seit Jahren von Schlagworten, Schuldzuweisungen und stark vereinfachten Erklärungen geprägt. (WK-intern) - Benzin, Strom und Gas gelten als „zu teuer“, doch nur selten wird erklärt, warum das so ist und welche strukturellen Entscheidungen der vergangenen Jahrzehnte dazu geführt haben. Ein neuer, umfangreicher Hintergrundartikel im Online-Magazin des M-Schall-Verlags setzt genau hier an und versucht, Ordnung in ein komplexes Thema zu bringen. Einordnung statt Empörung: Energiepreise verständlich erklärt Der Artikel verfolgt bewusst einen anderen Ansatz als viele aktuelle Debattenbeiträge. Statt kurzfristiger Empörung oder politischer Zuspitzung geht es um Mechanismen, Märkte und historische Entwicklungen. Ziel ist es, Energiepreise so zu erklären,
Gasgeschäfte sind weiter rückläufig, Wasserstoffhochlauf verzögert sich weiter Erneuerbare & Ökologie Wasserstofftechnik 17. Dezember 2025 Energieversorger-Studie: Gasgeschäft rückläufig, Wasserstoffhochlauf zögerlich Energiewende kein Technologie-, sondern Umsetzungsproblem Markt zwingt Energieversorger zu strukturellen Anpassungen – Transformationsgeschwindigkeit als Erfolgsfaktor (WK-intern) - Die anhaltende Volatilität der Energiepreise sowie der ambitionierte Ausbau zentraler Infrastrukturen wie Strom- und Wärmenetze, setzen die Energiewende zunehmend unter Druck. „Deutschland verfügt über die technologischen Optionen, kämpft aktuell aber mit der Umsetzung“ sagt Matthias Deeg, Partner bei der Managementberatung Horváth. Wie die repräsentative Studie „Strategieentwicklung von Energieversorgern 2026“ unter mehr als 90 Energieversorgern zeigt, entwickeln sich Netzengpässe, ein Genehmigungsstau und der schleppende Umbau der Wärmeinfrastruktur zur Achillesferse der Energiewende. „Die Investitionsfähigkeit von Unternehmen und Kommunen wird damit mittelfristig gefährdet“, so Deeg. „Die
Fernwärmepreise legten im Gegensatz zum Vorjahr überdurchschnittlich stark zu Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 3. Dezember 2025 DIW-Wärmemonitor 2024: Heizenergiebedarf bleibt stabil – Fernwärmepreise steigen deutlich Deutschlands Haushalte heizten 2024 laut Daten des Immobiliendienstleisters ista SE ähnlich viel wie im Vorjahr Preise für Heizenergie stiegen langsamer Fernwärmepreise legten im Gegensatz zum Vorjahr überdurchschnittlich stark zu Preistransparenz und verlässliche Regulierung der Fernwärme ist für Netzausbau und Gelingen der Wärmewende nötig (WK-intern) - Trotz nicht mehr so stark steigender Energiepreise haben die Haushalte in Deutschland ihre in der Energiekrise erzielten Einsparungen weitgehend aufrechterhalten. Der temperaturbereinigte Heizenergieverbrauch blieb im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant und lag weiterhin rund sieben Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2021. Gleichzeitig gingen die CO₂-Emissionen im Wohngebäudebestand leicht zurück. Das