NORDMETALL realisiert nach Umfrage endlich die Produktionsverlagerungen ins Ausland Aktuelles Mitteilungen Technik Verbraucherberatung Windenergie 19. Oktober 2026 „Historischer Höchststand: 26 Prozent sehen sich gezwungen, Produktion ins Ausland zu verlagern“ Herbst-Konjunkturumfrage der M+E-Industrie Niedersachsen (WK-intern) - „Die Krise der Industrie in Deutschland treibt mittlerweile mehr als ein Viertel der norddeutschen M+E-Betriebe dazu, dem Standort den Rücken zu kehren und Produktionsverlagerungen ins Ausland zu planen – das ist ein historischer Höchststand“, resümiert NORDMETALL-Vizepräsidentin und Tarifverhandlungsführerin Lena Ströbele die Ergebnisse der Herbst-Konjunkturumfrage 2026 der norddeutschen Arbeitgeberverbände. „Die hohen Arbeitskosten im Land, über die wir gerade in der Tarifrunde mit der Gewerkschaft verhandeln, betrachten acht von zehn Unternehmen als erschwerenden Wirtschaftsfaktor, der sie zur Abwanderung zwingt – zum Beispiel nach Polen, wo die Arbeitsstunde inklusive
Der neue Techem Atlas für Energie, Wärme & Wasser 2026 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 1. Oktober 2026 Kältere Witterung treibt Heizkosten trotz stabiler Energiepreise Heizkosten steigen trotz Sparverhalten weiter: Kältere Witterung trieb den Verbrauch 2025 nach oben. Pro m² liegen die Kosten inzwischen 45 Prozent über dem Niveau von 2021. Große regionale Unterschiede: Bielefeld verzeichnet die niedrigsten, Ravensburg die höchsten Heizkosten. Im Ländervergleich hat Berlin die niedrigsten Heizkosten, das Saarland die höchsten. Wärmepumpen verursachen die niedrigsten Wärmekosten im untersuchten Gebäudebestand und bieten zusätzliches Optimierungspotenzial. (WK-intern) - Eschborn - Wie entwickeln sich Heizkosten, Energieverbrauch und Wassernutzung in deutschen Mehrfamilienhäusern? Welche Rolle spielen Wärmepumpen im Gebäudebestand? Und wie weit ist die Digitalisierung bei Mess- und Abrechnungsprozessen fortgeschritten? Zum Start der Heizsaison liefert der neue Techem
Aktuell steigende Öl- und Gaspreise sind ein Weckruf für mehr Elektrifizierung Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 28. September 2026 Die aktuelle Debatte über steigende Gas- und Ölpreise zeigt: Deutschland importiert nicht nur fossile Energieträger, sondern auch deren Preis- und Inflationsrisiken. (WK-intern) - Geopolitische Konflikte erhöhen nicht nur die Energiekosten für Haushalte und Unternehmen, sondern riskieren zusätzliche Inflation, indem sich höhere Energiepreise entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf Produkte, Dienstleistungen und Mobilität auswirken. Aus Sicht von Vattenfall liegt die Antwort darauf in einem schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien, der Netze, Flexibilität und der Speichermöglichkeiten sowie einer konsequenten Elektrifizierung von Wärme, Verkehr und Industrie. Denn jede vermiedene Kilowattstunde fossiler Energie reduziert die Abhängigkeit von volatilen Weltmärkten und stärkt die Preisstabilität, Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Resilienz im Inland. „Die
Schneller, verlässlicher, profitabler: Was Atomkraft verspricht, liefern Erneuerbare schon heute Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik Windenergie Windparks 14. Juli 2026 Angesichts geopolitischer Krisen braucht Europa sichere und kostengünstige Energielösungen und Atomkraft gilt manchen dabei als klimafreundliche Alternative. (WK-intern) - Doch Beispiele aus Frankreich und Großbritannien belegen das Gegenteil. „Atomkraft ist zu teuer, zu langsam und nicht so verlässlich wie oft angenommen“, kommentiert Patrick Lemcke-Braselmann, CEO der aream Group. „Der konsequente Ausbau Erneuerbarer Energien bleibt der einzige Weg, der nicht nur nachhaltig ist, sondern auch wesentlich schneller Rendite bringt.“ Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und steigender Energiepreise wird in Europa wieder über die Atomkraft diskutiert. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete Europas Abkehr von der Atomkraft als „strategischen Fehler“. Auch in Deutschland wird trotz
DIW fordert ein Ende der Planwirtschaft von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 10. Juli 2026 „Wirtschaftspolitik muss sich stärker am Wettbewerb ausrichten“ (WK-intern) - Die Monopolkommission hat heute ihr 26. Hauptgutachten an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche übergeben. Tomaso Duso, Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte im DIW Berlin und Vorsitzender der Monopolkommission, äußert sich dazu wie folgt: „Die Probleme der deutschen Industrie lassen sich nicht mit immer neuen Einzelmaßnahmen lösen. Viele staatliche Eingriffe sind teuer und oft wirkungslos. Stattdessen braucht es starken Wettbewerb und Rahmenbedingungen, die Innovation ermöglichen. Wettbewerb sollte der Kompass für die Wirtschaftspolitik sein – in der Energiepolitik, bei der Förderung von Künstlicher Intelligenz sowie bei anderen Standortfaktoren. Deutschlands größte Industrieunternehmen wachsen, aber immer seltener in Deutschland. Besonders
Veraltete Energieverträge: Warum regelmäßige Neuverhandlungen für Unternehmen bares Geld bedeuten Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 8. Juli 2026 Steigende und schwankende Energiepreise haben die Betriebskosten vieler Unternehmen in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. (WK-intern) - Trotzdem laufen in vielen Betrieben Strom- und Gasverträge jahrelang unverändert weiter. Dabei bieten Marktveränderungen und neue Tarife oft erhebliche Einsparpotenziale. Dafür müssen Unternehmen ihre Verträge allerdings regelmäßig überprüfen. „Viele Unternehmen suchen nach neuen Umsatzquellen, obwohl ein Teil des Gewinns bereits in ihren Energiekosten steckt. Wer seine Verträge jahrelang nicht überprüft, zahlt häufig deutlich mehr als nötig“, sagt Julian Rosenthal. In einem Artikel oder Interview erklärt er, wann sich eine Neuverhandlung von Energieverträgen lohnt, welche Fehler Unternehmen häufig machen – und wie sich die laufenden Energiekosten nachhaltig
Die Wirtschaft braucht niedrige Energiepreise sowie den Ausbau Erneuerbarer Energien Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Wasserstofftechnik Windenergie 6. Juli 2026 Meyer: „Die Wirtschaft braucht niedrige Energiepreise sowie den Ausbau Erneuerbarer Energien und der Energieinfrastruktur“ (WK-intern) - Energie- und Klimaschutzminister beendet dreitägige Sommerreise Zum Abschluss der dreitägigen Minister-Sommerreise rückten die Themen Wirtschaft und Energiewende sowie der Nationalpark Wattenmeer in den Fokus. Auf dem Programm stand ein Besuch des Unternehmens Dow Chemical in Stade, wo er das Werk besichtigte und sich mit der Geschäftsführung des Unternehmens intensiv über die Herausforderungen und Chancen der Energiewende, die Transformation der Wirtschaft, die Energiepreise und grüne Gase austauschte. Meyer: „Niedersachsen ist ein wichtiger Industriestandort. Um die Transformation der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität und Umweltschutz zu unterstützen, brauchen wir niedrigere Energiepreise,
Wer Klimaneutralität will, muss vor allem den Strom günstiger machen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Veranstaltungen 24. Juni 2026 Westfalen-CEO Thomas Perkmann beim SZ-Nachhaltigkeitsgipfel (WK-intern) - Wie kann die Energiewende gelingen, ohne Verbraucher und Unternehmen finanziell zu überfordern? Auf dem SZ-Nachhaltigkeitsgipfel in München diskutierte Thomas Perkmann, Vorstandsvorsitzender der Westfalen-Gruppe, im Panel "Energiepreise - wer soll das bezahlen?" gemeinsam mit Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, über die Herausforderungen der Energiewende. Konsens herrschte in der Diskussion darüber, dass die Energiewende nur dann erfolgreich sein kann, wenn sie klimafreundlich, wirtschaftlich tragfähig und sowohl für die Industrie als auch für die Verbraucher dauerhaft bezahlbar bleibt. Perkmann betonte: "Bezahlbare Energie ist entscheidend für die Marktdurchdringung neuer Technologien - und damit auch für die erfolgreiche Transformation von
Die Linken-Politikerin Violetta Bock sieht Rückschritte bei der Energiewende Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 14. Juni 2026 Die Linken-Abgeordnete Violetta Bock rechnet nicht mehr damit, dass Deutschland mit der Politik der Koalition von CDU/CSU und SPD das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 erreichen wird. (WK-intern) - „Bei der Energiewende erleben wir gerade einen Rückschritt nach dem anderen. Dabei befinden wir uns in einer Klimakatastrophe, die sich global massiv auswirkt – mit Überschwemmungen, mit Hitze, mit Dürren, wo wir einfach gegensteuern müssen und auch können“, sagte Bock, die Obfrau ihrer Fraktion im Umweltausschuss ist, in einem Interview mit der Wochenzeitung DAS PARLAMENT (Samstag). Den von der Koalition angestrebten Bau von neuen Gaskraftwerken lehnte sie ab: „Es muss auf die erneuerbaren Energien
Schneider Electric: „Trägheit ist Europas größtes Energierisiko” Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 3. Juni 2026 24 % Preisanstieg weltweit – Europa zahlt weiter drauf: Energie ist weiterhin deutlich teurer als in anderen Wirtschaftsregionen. (WK-intern) - Bis zu 250 Mrd. Euro jährlich möglich: Effizienz und Elektrifizierung könnten bis 2040 erhebliche Einsparpotenziale Schneider Electric, ein global führendes Unternehmen im Bereich Energietechnologie, appelliert an die Europäische Union (EU), den Ausbau von Energieeffizienz und Elektrifizierung deutlich zu beschleunigen. Beide gelten als einzige skalierbare, heimische und resiliente Antwort auf die anhaltende Volatilität der Energiepreise. Angesichts eines erwarteten globalen Anstiegs der Energiepreise um 24 Prozent, dem stärksten Zuwachs seit 2022, steht Europa besonders unter Druck. Die Energiekosten liegen hier in der Regel zwei- bis viermal
Deutsche Haushalte zahlen für Strom rund ein Drittel mehr als der EU-Schnitt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 1. Juni 2026 Ranking EU-Länder: Deutsche Haushalte zahlen für Strom rund ein Drittel mehr als der EU-Schnitt – Strom nur in Irland teurer EU-Schnitt bei 29 Cent/kWh, in Deutschland zahlt man durchschnittlich 39 Cent/kWh Erneuerbare Energien senken Strompreis, fossile verteuern ihn durch das Merit-Order-Prinzip. Intelligente Steuerung von Verbrauch und Erzeugung sowie mehr Speicher nötig Hohe Netzentgelte mitverantwortlich für hohe Strompreise – flexibles, dezentrales Energiesystem würde Milliarden einsparen (WK-intern) - Hamburg – Strom ist in Deutschland so teuer wie kaum in einem anderen Land. Im Vergleich aller Staaten der Europäischen Union landet Deutschland mit durchschnittlich rund 39 Cent pro Kilowattstunde inkl. Steuern und Abgaben auf dem zweiten Rang. Nur in Irland müssen
Bürger empfinden Energie-Importabhängigkeit als bedrohlich Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 7. April 2026 YouGov-Repräsentativbefragung: Wie konnte Deutschland sich zu dieser Energieabhängigkeit entwickeln? (WK-intern) - Vor dem Hintergrund wiederholter Energiekrisen empfindet eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung (78 %) die sehr starke Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten als (eher) bedrohlich. Mehr als zwei Drittel (68%) der Wahlberechtigten wünschen sich, dass die Bundesregierung die Abhängigkeit von Öl- und Erdgasimporten mit Hilfe eines verstärkten Einsatzes Erneuerbarer Energien und Speicher reduziert. Dies geht aus einer Ende März durchgeführten YouGov-Repräsentativbefragung im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft hervor. Die Solarbranche appelliert vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise an die Bundesregierung, den Ausbau Erneuerbarer Energien und Speicher zu beschleunigen und diesen keinesfalls zu bremsen. „Wiederholte geopolitische Krisen