Konzernatlas 2017 zeigt beispiellose Fusionswelle in Agrar- und Ernährungsindustrie Ökologie Verbraucherberatung 16. Januar 2017 Immer weniger Konzerne bestimmen weltweit über einen immer höheren Anteil der Lebensmittelerzeugung und Ernährung - zum Nachteil von Kleinbäuerinnen und -bauern, Landarbeiterinnen und -arbeitern sowie der regionalen Lebensmittelversorgung. (WK-intern) - Das zeigt der heute vorgestellte „Konzernatlas 2017“, eine Zusammenstellung von Fakten und Grafiken zur Agrarindustrie. Die Herausgeber - Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique - warnen davor, dass die laufenden Konzentrationsprozesse im Agrarsektor die 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen gefährden und fordern stärkere Kontrolle im Agrar- und Ernährungsbereich. Fünf der zwölf kapitalintensivsten Übernahmen börsennotierter Konzerne in 2015 und 2016 fanden im Agrar-
57 Milliarden Euro Kosten für umweltschädliche Subventionen Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 16. Januar 2017 Abbau umweltschädlicher Subventionen stockt weiter (WK-intern) - 57 Milliarden Euro Kosten für Bürgerinnen und Bürger Die umweltschädlichen Subventionen in Deutschland sind weiterhin viel zu hoch und liegen 2012 bei nunmehr 57 Milliarden Euro. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts (UBA). Über 90 Prozent dieser Subventionen belasten das Klima – und konterkarieren so die deutsche Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Allein drei Milliarden Euro kostet es die Bürgerinnen und Bürger, weil der Staat das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft bei der Strom- und Energiesteuer entlastet. Unternehmen, aber auch Verbraucherinnen und Verbraucher haben so weniger Anreiz, Energie zu sparen. „Wir leisten uns beim
Oxfam-Bericht: Acht Milliardäre besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung Ökologie Verbraucherberatung 16. Januar 201716. Januar 2017 Soziale Ungleichheit weit dramatischer als bisher bekannt (WK-intern) - Die weltweite soziale Ungleichheit ist deutlich dramatischer als bisher bekannt – und nimmt weiter zu: Die acht reichsten Männer der Welt besaßen im Jahr 2016 zusammengenommen 426 Milliarden US-Dollar und damit mehr als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (3,6 Milliarden Menschen mit insgesamt 409 Milliarden US-Dollar). Steuervermeidung von Konzernen stoppen! Die Konzentration von Reichtum in den Händen weniger nimmt ständig zu. Das hängt auch mit der Steuervermeidung internationaler Konzerne zusammen. Wir brauchen endlich eine Politik, die Menschen statt Profite in den Mittelpunkt stellt und der extremen Ungleichheit entgegenwirkt! Mehr lesen Das geht aus dem Bericht „An
CETA kann noch verhindert werden! Ökologie Verbraucherberatung 15. Januar 2017 Volksbegehren gegen CETA (WK-intern) - Zur Verhandlung vor dem bayerischen Verfassungsgericht über die Zulassung des Volksbegehrens gegen CETA am Montag erklärt Sigi Hagl, Landesvorsitzende der GRÜNEN Bayern: CETA kann noch verhindert werden! Wir unterstützen von Beginn an die Initiative für ein Volksbegehren gegen CETA. Wir sind zuversichtlich, dass der bayerische Verfassungsgerichtshof am Montag den Weg frei machen wird für das Volksbegehren. Damit könnte die Staatsregierung verpflichtet werden, im Bundesrat gegen die Unterzeichnung des Handelsabkommens zu stimmen. CETA bedroht unsere Erfolge im Umwelt- und Verbraucherschutz, ermöglicht Gentechnik durch die Hintertür und öffnet den Markt für große Agrarkonzerne. Die Verlierer des Abkommens sind die bäuerliche Landwirtschaft,
Erneute Klarstellung: Jeder Mitgliedstaat muss CETA einseitig kündigen können Ökologie Verbraucherberatung 13. Januar 201713. Januar 2017 CETA: Bundesverfassungsgericht lässt vorläufige Anwendung laufen, endgültige Entscheidung steht noch aus (WK-intern) - Wie gestern (12. Januar) bekannt wurde, hat das Bundesverfassungsgericht mit einem Beschluss vom 7. Dezember 2016 mehrere Eilanträge mit dem Ziel, die vorläufige Anwendung von CETA zu stoppen, abgelehnt. Das Gericht spricht mit seinem Urteil der Bundesregierung und der EU-Kommission das Vertrauen aus, dass seine im Oktober 2016 festgelegten Auflagen tatsächlich eingehalten werden. Die Entscheidung im Hauptsacheverfahren, ob CETA verfassungskonform ist, muss das Gericht noch treffen. Mehrere Klägerparteien, darunter auch das von 125.000 Menschen unterstützte Verfassungsbeschwerde-Bündnis „Nein zu CETA“, das von Mehr Demokratie, foodwatch und Campact getragen wird, hatten moniert, dass
Germanwatch lobt Nachhaltigkeits-Agenda 2030 der Bundesregierung Ökologie Verbraucherberatung 11. Januar 2017 Bundesregierung macht sich mit Neuauflage ihrer Nachhaltigkeitsstrategie an Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (WK-intern) - Germanwatch und Stiftung Zukunftsfähigkeit loben klare Orientierung an Hauptzielen der Agenda 2030, sehen aber Defizite mit Blick auf konkrete Maßnahmen. Berlin - Heute hat das Bundeskabinett nach einem mehrstufigen Konsultationsprozess eine Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie auf den Weg gebracht. Die erste Bewertung des 260-Seiten-Papiers durch die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch und die Stiftung Zukunftsfähigkeit fällt trotz einiger Schwachpunkte grundsätzlich positiv aus: „Wir sehen gute Signale und verbesserte Prozesse rund um die Nachhaltigkeitsstrategie, aber auch Defizite", sagt Klaus Milke, Vorsitzender von Germanwatch und der Stiftung Zukunftsfähigkeit. "Positiv ist,
Bamberger Ärzteappell gegen steigende Strahlenbelastung durch funkbasierte digitale Stromzähler Ökologie Verbraucherberatung Videos 7. Januar 20177. Januar 2017 Aktuell nähert sich das Gesetzgebungsverfahren zum umstrittenen Gesetzesentwurf „Digitalisierung der Energiewende“ seinem Abschluss. (WK-intern) - Ab 2020 soll es in Deutschland einen Zwang zum Einbau von digitalen Stromzählern geben. Ärzte warnen vor digitalen Stromzählern | 05.01.2017 | www.kla.tv/9670 Ärzte warnen Smart Metern Strahlung ist 100 mal stärker als die von Handys – und zudem konstant Lesen Sie in der Hohenlohe mehr:
Netzentgelte vereinheitlichen und Stromnetze intelligenter machen Mitteilungen Verbraucherberatung 7. Januar 2017 Zur Meldung des MDR „Strom-Preis-Schere weiter geöffnet“ erklärt der energiepolitische Sprecher der Thüringer Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Roberto Kobelt: (WK-intern) - „Das Ost-West-Gefälle bei den Netzentgelten und der damit verbundene höhere Strompreis ist schon länger bekannt. Eine gerechte Verteilung der Kosten für das Stromnetz ist deshalb dringend geboten. Zukünftig sollte deshalb aus den regional unterschiedlichen Netzkosten für jede Netzebene ein Mittelwert gebildet werden, der dann beim Stromkunden für deutschlandweit einheitliche Netzentgelte auf der Stromrechnung sorgt. Dafür setzt sich unsere Landtagsfraktion bereits seit 2014 ein.“ „Gleichzeitig müssen die Stromnetze intelligenter gemacht werden, um die fluktuierende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und den Stromverbrauch auszugleichen. Intelligente
Höhere Mehrwertsteuer auf tierische Lebensmittel dient dem Budget, nicht dem Klima Mitteilungen Verbraucherberatung 6. Januar 2017 Verkehrssektor mit deutlich größeren Einsparungspotenzialen bei Treibhausgasen. (WK-intern) - Auch wenn bei der Verdauung von Gras und anderen Futtermitteln im Magen der Wiederkäuer Methan entsteht, deswegen ist die Kuh noch kein Klimasünder. Sie erzeugt lediglich aus einem für den Menschen nicht nutzbaren Futter eiweißhaltige Lebensmittel. Lesen Sie mehr bei der Landwirtschaftskammer Österreichs Foto: HB
Staatliche Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen verfünffacht Mitteilungen Verbraucherberatung 5. Januar 2017 Bundesbauministerium und KfW stellen 50 Millionen Euro für 2017 bereit (WK-intern) - Wetter/Ruhr - Rund 40.000 Anträge im vergangenen Jahr zur Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen Anträge können im Internet über das Service-Portal der KfW gestellt und online übermittelt werden Erhöhung der Zuschüsse von 10 Millionen Euro auf 50 Millionen Euro für das Jahr 2017 ermöglicht mehr Bürgern Investitionen in den Schutz vor Wohnungseinbrüchen Aufgrund der großen Nachfrage führen das Bundesbauministerium und die KfW Bankengruppe ihre Förderprogramme zum Einbruchschutz und zur Barrierefreiheit fort. Allein die Zuschüsse für Einbruchschutzmaßnahmen belaufen sich für das aktuelle Jahr auf 50 Millionen Euro. Fördermittel im Jahr 2016 im dritten Quartal ausgeschöpft Bereits
Solarstrom vom Eigenheim- oder Gewerbedach oft nur noch halb so teuer wie vom Stromversorger Dezentrale Energien Solarenergie Verbraucherberatung 4. Januar 2017 SOLARSTROM FÜRS EIGENHEIM UND GEWERBE WIEDER ATTRAKTIV Gesunkene Anschaffungs- und Finanzierungskosten seit Jahresbeginn erhalten auch Solarstromspeicher wieder eine attraktive Förderung Nachfrage nach PV-Anlagen und Solarspeichern für Gebäude wächst (WK-intern) - Für eine Vielzahl an Eigenheimbesitzern und Gewerbebetrieben lohnt es sich wieder, in die Errichtung einer eigenen Solarstromanlage zu investieren. Berlin - Mit Inkrafttreten des EEG 2017 zum Jahresbeginn wird zwar die Förderung großer Photovoltaikanlagen nur noch über Auktionen vergeben. Der überwiegende Teil privater und gewerblicher Investoren ist davon jedoch nicht betroffen. Für sie wird die Anschaffung eines eigenen Solar- und Speichersystems 2017 zum Teil sogar noch attraktiver. Nur Solaranlagen mit einer Größe ab
Tschernobyl: Kinderzentrum Nadeshda erhält Einspeisequote für Solarstrom Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung 29. Dezember 2016 Belarussisches Energieministerium entscheidet Einspeiseantrag für Nadeshda Photovoltaikanlage positiv. (WK-intern) - Damit sind alle bürokratischen Hindernisse zur Realisierung der Photovoltaik Freiflächenanlage für Nadeshda beseitigt. Der 5. Dezember 2016 wird als wichtiger Tag in die Geschichte von „Nadeshda“ eingehen. An diesem Tag tagte in Minsk unter Leitung des belarussischen Energieministeriums die Kommission, die über die Vergabe der Einspeisequoten für Hersteller von Strom aus Erneuerbaren Energien entscheidet. Vergeben wurden Einspeisequoten mit einer Gesamtleistung von 118,3 MW für die Jahre 2017 bis 2019. Der größte Teil der Quoten wurde für Wasserkraft- und Biogasanlagen vergeben. Solarstrom war mit lediglich 1,5 MW vertreten, wovon alleine 0,6 MW von der Freiflächenanlage