Ministertreffen muss Weg zu Durchbruch beim Klimagipfel in Paris ebnen Ökologie 6. November 2015 Am Sonntag beginnende "Pre-COP" soll mögliche Kompromisse für ein von allen Staaten als gerecht empfundenes Abkommen ausloten Etwa 90 Minister aus aller Welt tagen von Sonntag bis Dienstag in Paris, um den Ende des Monats beginnenden Klimagipfel vorzubereiten. "Die Minister müssen den Verhandlern am Ende dieses Treffens klare Signale für mögliche Kompromisse bei den bisherigen Knackpunkten des Klimaabkommens geben. Die Unterhändler können in der ersten Woche des Klimagipfels nur Fortschritte erreichen, wenn die Minister das Mandat für sie erweitern", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. "Dies ist dringend notwendig, damit die Verhandlungen in Paris nicht unter zu hohen Zeitdruck
Atom-Finanz-Kommission nimmt über 130.000 Unterschriften gegen Bad Bank für Atomkraftwerke entgegen Ökologie 6. November 2015 Unterschriftenübergabe an Vorsitzende der Atom-Finanz-Kommission (WK-intern) - Über 130.000 Unterschriften gegen eine „Bad Bank“ für Atomkraftwerke Zum Auftakt der konstituierenden Sitzung der Atom-Finanz-Kommission haben das Umweltinstitut München und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt über 130.000 Unterschriften an die Vorsitzenden Jürgen Trittin und Matthias Platzeck übergeben. Die Kommission soll bis Ende Januar Vorschläge für die Sicherung der Finanzierung des AKW-Rückbaus und der Lagerung des Atommülls vorlegen. Die UnterzeichnerInnen fordern, dass die Rückstellungen für die Folgekosten der Atomkraft in einen öffentlich-rechtlichen Fonds überführt werden, die Stromkonzerne aber weiterhin eine Nachhaftungs-Pflicht zu erfüllen haben.Aktuell müssen die finanziellen Rücklagen der Energiekonzerne lediglich bilanziert werden. Dadurch steht das Geld zum
Energiespeicher-Förderstopp: Gabriel entscheidet gegen Regierungsgutachter Ökologie Solarenergie 6. November 2015 Politik traut eigenen Gutachtern nicht Fachkenntnis zu - Gabriel will Speicher-Förderstopp nach nur drei Jahren (WK-intern) - Bundestag muss jetzt Energiewende mit Speichern sichern / Selbst Regierungsgutachter empfehlen Weiterentwicklung statt Abschaffung der Förderung Bundeswirtschaftminister Sigmar Gabriel will das Förderprogramm für Solarstromspeicher zum Jahresende abschaffen. Dies geht aus einem aktuellen Schreiben an den Wirtschaftsausschuss im Bundestag hervor. Dazu erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V.: „Wir sind enttäuscht und ohne Verständnis für diese Entscheidung. Der weitere Erfolg der Energiewende ist auf den Ausbau von Speichern dringend angewiesen. Sie sind ein Herzstück der Energiewende.“ Der Zusammenschluss führender Speicher- und Solaranbieter ruft die Abgeordneten des
Deutsche Umwelthilfe: Bundesregierung demoliert Marke Made in Germany Ökologie 6. November 20155. November 2015 Bundesregierung demoliert Marke „Made in Germany“ durch ihre Kapitulation vor den Interessen der Autokonzerne (WK-intern) - Deutsche Umwelthilfe rechnet mit 1,8 Milliarden Euro Steuerausfall durch falsche CO2-Werte bei Pkw-Neuwagen allein in 2015 Kalifornische Luftreinhaltebehörde macht deutschen Regierungsbehörden vor, wie Abgas- und Klimaschutzgesetze konsequent durchgesetzt werden können Bundesverkehrsministerium und Kraftfahrt-Bundesamt zeigen kein Interesse an weiteren Informationen der DUH zu einem getesteten Opel Zafira Diesel mit auffälligen und stark erhöhten NOx-Emissionen DUH setzt Fahrzeugtests trotz Klagedrohungen der Autokonzerne fort Der von VW am 3.11.2015 eingestandene Betrug bei den CO2-Emissionen (und damit Spritverbrauch) von 800.000 Fahrzeugen ist nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) nur die Spitze des
Unterschriftenübergabe an Vorsitzende der Atom-Finanz-Kommission Mitteilungen Ökologie 6. November 20155. November 2015 Über 130.000 Unterschriften gegen eine Bad Bank für Atomkraftwerke (WK-intern) - Zum Auftakt der heutigen konstituierenden Sitzung der Atom-Finanz-Kommission haben das Umweltinstitut München und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt über 130.000 Unterschriften an die Vorsitzenden Jürgen Trittin und Matthias Platzeck übergeben. Die Kommission soll bis Ende Januar Vorschläge für die Sicherung der Finanzierung des AKW-Rückbaus und der Lagerung des Atommülls vorlegen. Die UnterzeichnerInnen fordern, dass die Rückstellungen für die Folgekosten der Atomkraft in einen öffentlich-rechtlichen Fonds überführt werden, die Stromkonzerne aber weiterhin eine Nachhaftungs-Pflicht zu erfüllen haben. Aktuell müssen die finanziellen Rücklagen der Energiekonzerne lediglich bilanziert werden. Dadurch steht das Geld zum einen nicht in vollem
Europäische Klimaschutzziele sind auch ohne Atomkraft erreichbar Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. November 2015 Photovoltaik und Windkraft können Atomstrom ersetzen – Energieexperten des DIW Berlin: (WK-intern) - Renaissance der Atomkraft ist weder sinnvoll noch nötig Finanzierung des Rückbaus der Atomkraftwerke und der Endlagersuche sollte über öffentlich-rechtlichen Fonds gesichert werden Die europäischen Klimaschutzziele sind nicht gefährdet, wenn bestehende Atomkraftwerke nach und nach abgeschaltet und keine neuen mehr gebaut werden. Das ergeben Fallstudien sowie Szenarioanalysen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), denen zufolge die Emissionsminderungsziele in Europa bei einem deutlichen Ausbau erneuerbarer Energien auch gänzlich ohne Atomkraft erreicht werden können. „Europa braucht die Atomkraft nicht“, sagt Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin. „Deutlich
Strom aus Österreich, sicher und sauber Mitteilungen Ökologie 5. November 2015 Empowering Austria, die Stromstrategie von Oesterreichs Energie 2015-2030 (WK-intern) - Mit einem neuen Ansatz für die Energieversorgung von morgen will Österreichs E-Wirtschaft innovative Impulse für die Energiezukunft aufzeigen. Das erklärte Wolfgang Anzengruber, Präsident von Oesterreichs Energie und CEO von Verbund bei der Vorstellung der Stromstrategie von Oesterreichs Energie: „Das Konzept unter dem Titel Empowering Austria zielt darauf ab, erkannte Hindernisse zu überwinden und mit neuen Partnerschaften eine selbsttragende Entwicklung zu starten, die uns zu mehr Versorgungssicherheit, energetischer Selbstbestimmung und Partizipation führt.“ Kern von Empowering Austria ist es, mehr Strom aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, zu nutzen und gemeinsam mit den tausenden neuen Stromproduzenten
G20: Globale Allianz fordert mehr Anstrengungen im Bereich Energieeffizienz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. November 2015 Vor dem anstehenden G20-Gipfeltreffen in Antalya (15./16. November 2015) hat eine internationale Allianz von Organisationen aus 18 Ländern die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten aufgerufen, mehr Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz zu unternehmen, darunter die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF). (WK-intern) - Die Unterzeichner fordern, dass Energieeffizienzmaßnahmen als zentrale Infrastrukturinvestitionen anerkannt und verfolgt werden (Den Aufruf finden Sie hier: https://goo.gl/2AbpUx). In den kommenden Jahren werden in den G20-Staaten Infrastrukturinvestitionen in Höhe von circa 90 Billionen US-Dollar erwartet. Die Unterzeichner, u. a. aus Australien, der Türkei, Brasilien, Frankreich, Kanada, Indonesien, Südafrika und den USA, rufen dazu auf, diese Investitionen so zu tätigen, dass eine energetisch nachhaltige Infrastruktur entsteht. Die Organisationen betonen, nur mit einer klaren Effizienzstrategie ließen sich die Energiesicherheit verbessern, der Bedarf an Kraftwerken
Leiterdes TÜV SÜD spricht zur Realisierung industrieller Wasserkreisläufe Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 5. November 2015 Die Verknappung der Ressource Wasser wird weltweit zu einem immer größeren Problem. (WK-intern) - Auf den Industrietagen Wassertechnik 2015 spricht Dr. Andreas Hauser, Leiter von TÜV SÜD Water Services, über die Wiederaufbereitung von Wasser und die Realisierung industrieller Wasserkreisläufe. München / Singapur - Die Industrietage Wassertechnik 2015 finden am 10./11. November 2015 in Frankfurt/Main statt. Obwohl es einen immensen Bedarf gibt, ist der Einsatz von wiederaufbereitetem Wasser im Moment vor allem auf die Landwirtschaft und verschiedene Industriebranchen beschränkt. Einem breiteren Einsatz stehen nach Aussage von Dr. Andreas Hauser vor allem die fehlenden gesetzlichen Rahmenbedingungen, die falsche Gestaltung von Wassertarifen und ein mangelndes Verständnis
Klimpakt-Veranstaltung: Mit CarSharing & Co. nachhaltig mobil in Flensburg! Ökologie Veranstaltungen 5. November 20154. November 2015 Immer mehr Menschen verzichten – insbesondere in der Stadt – ganz bewusst auf ein eigenes Auto. (WK-intern) - Mit dem Fahrrad zur Arbeit, mit der Bahn nach Hamburg... - und zum Baumarkt? Genau! Das neue CarSharing-Angebot in Flensburg bietet Ihnen einen weiteren wichtigen Baustein, um ohne eigenes Auto jederzeit mobil zu sein. Und das ohne lästige Parkplatzsuche und Werkstattärger. Wir zeigen Ihnen, wie CarSharing in Flensburg funktioniert und wie Sie sich anmelden und ein Auto ausleihen können. Außerdem bekommen Sie einen Überblick, welche anderen Angebote das Leben ohne eigenen PKW erleichtern. Die Veranstaltung findet statt am Sa 10.11.15, 18:30 Uhr (Dauer: 1,5 Std, max.
Hinkley Klage: Österreich erhält Unterstützung von Griechenland Ökologie 5. November 20154. November 2015 Am Montag traf der griechische Minister für Umwelt und Energie Panos Skourletis die österreichische Botschafterin in Athen Andrea Ikić -Böhm, um Österreich die Unterstützung der griechischen Regierung gegen den Bau des neuen Kernkraftwerks Hinkley Point C in Großbritannien zuzusagen. (WK-intern) - Hintergrund: Am 6. Juli 2015 haben österreichische und deutsche Energieversorgungsunternehmen zusammen mit Greenpeace Energy eine Anfechtungsklage gegen die Entscheidung der EU-Kommission, die Milliarden Euro an staatlichen Subventionen für das geplante Kernkraftwerk abzusegnen, eingereicht. Die Kläger argumentieren, dass diese massiv subventionierten Reaktoren die Energiepreise in Europa beeinflussen und damit grob den Wettbewerb verzerren werden. Auch die österreichische Regierung brachte bereits eine Beschwerde gegen die
Fossile Energieträger werden fünfmal so hoch subventioniert wie Erneuerbare Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. November 2015 Faktencheck Energiewende (WK-intern) - Nach dem erfolgreichen Start im Vorjahr liegt nun der „Faktencheck Energiewende 2015“ vor. Er bietet eine umfassende Aufarbeitung aktueller Daten, Trends und Argumente in der klima- und energiepolitischen Diskussion und entkräftet auf Basis internationaler Studien die gängigsten Mythen rund um das Thema „Energiewende“. Die Schwerpunkte sind nicht als Aktualisierung der vorangegangenen Faktenchecks zu verstehen, sondern rücken neue Themen und Fakten in den Fokus. Im Jahr der UN-Klimakonferenz in Paris steht der Klimaschutz verstärkt im Mittelpunkt. Der Faktencheck Energiewende 2015 wurde in bewährter Kooperation von Klima- und Energiefonds und dem Verband Erneuerbare Energien Österreichs erstellt. Er liegt in einer