Germanwatch fordert Bundesregierung zu klarer Distanzierung zur EU-Kommission auf Ökologie Verbraucherberatung 3. März 2016 EU-Kommission stiehlt sich aus der Verantwortung (WK-intern) - Beurteilung des Paris-Abkommens durch Kommission gefährdet neue globale Klimaschutzdynamik massiv. Germanwatch fordert Bundesregierung zu klarer Distanzierung auf. Brüssel/Berlin - Mit großer Besorgnis reagiert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch auf die heute veröffentlichte Analyse der Ergebnisse des Pariser Klimaabkommens durch die Europäische Kommission. "Die Kommission scheitert bereits an der ersten Hürde nach dem Pariser Abkommen", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. "Diese Analyse unterminiert mit ihrer Selbstgefälligkeit die internationale Aufbruchstimmung beim Klimaschutz, die Paris erzeugt hat. Die EU droht damit aus der Koalition hochambitionierter Staaten, die großen Anteil am Erfolg von Paris hatte, heraus zu fallen." Die
EU-Kommission ignoriert 1,5-Grad-Ziel von Paris und den Ausbau der Erneuerbaren Energie Erneuerbare & Ökologie Ökologie 3. März 20162. März 2016 Bundesverband Erneuerbare Energie: EU-Kommission ignoriert 1,5-Grad-Ziel von Paris - Enttäuschung bei Klimaschützern (WK-intern) - Viele Worte, wenig Inhalt. In ihrer heutigen Mitteilung ruft die EU-Kommission die Mitgliedsstaaten dazu auf, die Pariser Beschlüsse schnell zu ratifizieren. Doch neue Vorschläge nennt die Brüsseler Behörde nicht, um den Pariser Zielvorgaben gerecht zu werden. Der alte Klimaschutz-Pfad kann nicht zum neuen Ziel führen. Und so geht wieder einmal wertvolle Zeit im Kampf gegen den Klimawandel verloren. BEE-Geschäftsführer Hermann Falk: "Ein Weiter-wie-bisher wird nicht ausreichen, um unter der Grenze von 1,5 oder 2 Grad Celsius Erderwärmung zu bleiben. Wir bedauern, dass die EU-Kommission keinerlei Versuche macht, zur Umsetzung der
Grüne: Windkraft an Land und auf See stärken Ökologie 3. März 20162. März 2016 Bremen und Niedersachsen miteinander stark! Grüne: Windkraft an Land und auf See stärken – Weser vor Versalzung schützen (WK-intern) - Die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Niedersachsen und in der Bremischen Bürgerschaft haben heute bei einer gemeinsamen Sitzung in Hannover die Entschließung „Bremen und Niedersachsen miteinander stark!“ verabschiedet. Darin fordern die beiden Fraktionen unter anderem Nachbesserungen für die Windenergie an Land und auf See bei der geplanten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und den Schutz der Weser vor Versalzung durch die Kali-Produktion. Die Fraktionsvorsitzende der Bremer Grünen, Maike Schaefer, erklärt: „Die regenerative Energieerzeugung ist entscheidend für den Klimaschutz. Die Bundesregierung muss bei der
Alpiq-Wasserkraftwerk mit höchstem Prädikat für ökologische Stromerzeugung ausgezeichnet Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 3. März 20162. März 2016 Der Verein für umweltgerechte Energie VUE hat dem Wasserkraftwerk Ruppoldingen erneut das Gütesiegel «naturemade star» verliehen. (WK-intern) - Die Anlage wurde damit nach 2010 bereits zum zweiten Mal mit dem höchsten Prädikat für ökologische Stromerzeugung ausgezeichnet. Das Gütesiegel kennzeichnet Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen und bürgt für die Einhaltung strenger Umweltauflagen. Alpiq unterstützt mit den Geldern aus dem Fonds des Kraftwerks Ruppoldingen rund 50 Revitalisierungsprojekte entlang der Aare mit insgesamt rund 5 Millionen CHF. Das Flusskraftwerk Ruppoldingen von Alpiq darf für die nächsten fünf Jahre das Gütesiegel «naturemade star» tragen. Die Anlage an der Aare bei Rothrist (AG) wurde erneut mit der
Nexus Conference: Ressourcenmanagement-Strategien für die Umsetzung der UN-Ziele Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 2. März 2016 Internationale Konferenz in Dresden: Ressourcenmanagement-Strategien für die Umsetzung der UN-Ziele nachhaltiger Entwicklung (WK-intern) - Die Universität der Vereinten Nationen (UNU-FLORES), die Technische Universität Dresden und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden (IÖR) veranstalten vom 17. bis 19. Mai 2017 die zweite Dresden Nexus Conference (DNC). Im Zentrum der Tagung im Deutschen Hygiene-Museum steht der Nexus-Ansatz für eine nachhaltige Entwicklung des Ressourcenmanagements. Bei der ersten DNC im Jahr 2015 waren mehr als 350 Teilnehmer aus 65 Ländern von allen Kontinenten in Dresden zusammengekommen, um sich über ihre praktischen Erfahrungen bei der Erforschung einer nachhaltigen Entwicklung mit dem sogenannten Nexus-Ansatz auszutauschen. Nach dem Start der
Deutscher Bundestag: Gesetzentwurf zur Untersagung der Fracking-Technik Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. März 2016 Die Grünen bringen Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Bundesberggesetzes zur Untersagung der Fracking-Technik in den Bundestag (WK-intern) - Erhebliche Risiken für Umwelt und Gesundheit Der derzeit herrschende politische Stillstand ist auf Grund der damit verbundenen Rechtsunsicherheiten für alle Betroffenen nicht vertretbar. Lesen Sie hier den Gesetzentwurf
Vattenfall holt erste Atomfässer aus den Kavernen in Brunsbüttel Ökologie Verbraucherberatung 1. März 20161. März 2016 Vattenfall hat gestern, 29.02.2016, begonnen, die ersten Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus den Kavernen 2 und 4 im Kraftwerk Brunsbüttel zu heben. (WK-intern) - Bei der Öffnung der Kavernen wurden keine erhöhten Feuchtigkeitswerte festgestellt, auch die radiologische Messung hatte keinen erhöhten Wert gezeigt. Gestartet wurde mit der Entladung eines Fasses mit Filterkonzentrat aus Kaverne 4 (siehe Bild vom Monitor). Nach erfolgreicher Messung der Restfeuchte konnte das Fass in die Pulverharz-Umsauganlage eingestellt und der Umsaugvorgang gestartet werden. Im nächsten Schritt wird nun ein Fass mit Verdampferkonzentrat entnommen. In Kaverne 2 befinden sich 118 Fässer und in Kaverne 4 insgesamt 70 Fässer. Nach jetziger
Neue BGR-Studie zu Schiefergas und Schieferöl Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. März 201629. Februar 2016 Trinkwasserschutz und Fracking sind aus geowissenschaftlicher Sicht miteinander vereinbar. (WK-intern) - Das ist ein Ergebnis der neuen Studie der BGR „Schieferöl und Schiefergas in Deutschland - Potenziale und Umweltaspekte“. Hydrogeologische Modellierungen der BGR für geologische Formationen, die für eine Schieferöl- oder Schiefergasförderung grundsätzlich in Betracht kommen, ergaben, dass injizierte Fracking-Fluide aus dem tieferen Untergrund nicht in das Grundwasser aufsteigen, aus dem das Trinkwasser gewonnen wird. Auch die künstlich durch Fracking erzeugten Risse im Gestein erreichen nach den Untersuchungen nicht die zur Trinkwassernutzung geeigneten Grundwasserschichten. Fazit der BGR-Experten: Gefahren für das Grundwasser bestehen bei der Auswahl geeigneter Standorte im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben sowie
Windenergieplanung nicht über die Bürgerköpfe hinweg Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. März 201629. Februar 2016 Mehr Demokratie Schleswig-Holstein begrüßt Rechtsgutachten und Gesetzentwurf (WK-intern) - Der Fachverband Mehr Demokratie begrüßt die Initiative der Piratenfraktion im schleswig-holsteinischen Landtag, die den Gemeinden auch weiterhin Mitspracherechte bei der Errichtung von Windkraftparks einräumen will. Gemeinsam mit dem Rechtswissenschaftler Prof. Arne Pautsch (Hochschule Osnabrück) wendeten sich die Piraten heute (29. Februar) mit einem Gesetzentwurf gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Schleswig, wonach Kommunen die Errichtung von Windkraftanlagen künftig nicht mehr verhindern oder explizit beschließen dürfen. „Die Errichtung von Windkraftanlagen ist auch ein zentrales Thema der kommunalen Demokratie und muss für Gemeindevertretungen und Bürgerentscheide zugänglich bleiben. Jede Gemeinde muss im Rahmen der ausgewiesenen Eignungsflächen ja oder
Klimawandel: PIK errechnet finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. Februar 2016 Wo der Meeresspiegel steigt, steigen die Kosten noch schneller (WK-intern) - Schäden durch Extremereignisse wie Überflutungen spielen eine noch größere Rolle als der durchschnittliche Meeresspiegelanstieg selbst, wenn es um die Kosten des Klimawandels in Küstenregionen geht. Doch obwohl der zu erwartende zukünftige Meerespiegelanstieg mittlerweile recht gut verstanden ist, gab es bislang kaum Fortschritte bei den damit verbundenen Kostenabschätzungen für die nächsten Jahrzehnte. Ein Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat nun eine Methode entwickelt, mit der sich finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel bestimmen lassen. Erstmals zeigen die Forscher, dass die Schadenskosten stets schneller steigen als der
Gutachten: Das französische Atomkraftwerk Cattenom hat keine ausreichende Störfallsicherheit Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 29. Februar 201628. Februar 2016 Lemke: Cattenom ist ein Sicherheitsrisiko (WK-intern) - Ein neues Gutachten zeigt auf, dass das französische Atomkraftwerk Cattenom keine ausreichende Störfallsicherheit hat. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke fordert, das nur zwölf Kilometer von der deutschen Grenze stehende AKW umgehend abzuschalten. „Das Gutachten zeigt: Das grenznahe Atomkraftwerk Cattenom ist ein Sicherheitsrisiko und entspricht nicht den Anforderungen an die Sicherheit nach dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik. Cattenom muss umgehend vom Netz genommen werden“, sagt Wirtschaftsministerin Eveline Lemke. „Eine ausreichend zuverlässige Störfallsicherheit ist – nach deutscher Rechtsauffassung – nicht gegeben“, bemerkt Prof. Dr. Manfred Mertins, Experte für Atomsicherheit in seinem Gutachten im Auftrag der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen.
Pariser Abkommen verpflichtet Deutschland zu schnellerer Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. Februar 2016 Analyse: Deutschland muss Energieversorgung bis spätestens 2035 komplett auf Erneuerbare umstellen (WK-intern) - Als Folge des internationalen Klimaabkommens von Paris muss Deutschland seine Energieversorgung weit schneller komplett auf Erneuerbare Energien umstellen als bislang geplant. Derzeit jedoch ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) dabei, den Ausbau von Wind- und Sonnenenergie mit einem Ausbaudeckel sogar zu bremsen. Um das in Paris auch von Deutschland beschlossene Ziel zu erreichen, den Temperaturanstieg deutlich unter 2 Grad, wenn möglich sogar auf 1,5 Grad zu begrenzen, muss Deutschland seine Energieversorgung noch vor dem Jahr 2035 vollständig auf Erneuerbare Energien umstellen. Dies zeigt eine Analyse des New Climate Instituts zu den