Antragsfrist für Förderprogramm: Mehr Technik und Methoden für den Klimaschutz Ökologie Technik 18. April 2016 Förderung für Kommunen bis 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben (WK-intern) - Der Bund hat ein neues Förderprogramm für Kommunen aufgelegt. Gefördert werden investive Projekte mit bis zu 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben mit mindestens 200.000 Euro pro Vorhaben beziehungsweise pro Projekt. Antragsfrist ist der 30. Juni 2016. Ziel der Förderung ist es, den Einsatz bester verfügbarer Techniken und Methoden für den Klimaschutz voranzutreiben. Dabei ist der Förderaufruf bewusst offen gestaltet. Modellprojekte sind in unterschiedlichen Handlungsfeldern möglich, etwa in der Abwasserbehandlung, bei kommunalen Liegenschaften oder in der Energie- und Quartiersversorgung. Die Projekte sollen sich nicht auf Einzelmaßnahmen beschränken, sondern einen umfassenden Ansatz aufweisen, also zum
Modellberechnungen: Klimaneutraler Gebäudebestand in Deutschland bis 2050 ist möglich Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 18. April 201618. April 2016 Umfassende Gebäudesanierung und mehr erneuerbare Energien führen zum Ziel (WK-intern) - Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt, schnell mit einer umfassenden Sanierung des Gebäudebestands in Deutschland zu beginnen. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Je früher wir anfangen, unsere Häuser energetisch zu sanieren und mit erneuerbaren Energien zu versorgen, desto günstiger wird es – für uns und für das Klima.“ Bis 2050 soll der Gebäudebestand Deutschlands nahezu klimaneutral werden. Dieses Ziel hat sich die Bundesregierung im Rahmen der Energiewende gesetzt. Eine aktuelle Studie des UBA zeigt nun, wie das gehen kann. Zwei Wege führen zu diesem Ziel: Sowohl eine umfassende Gebäudesanierung als auch eine verstärkte
Atommüll-Kosten: Ratenzahlung nur gegen schnelleres Abschalten der AKW Ökologie Verbraucherberatung 18. April 201617. April 2016 Verschärftes Nachhaftungsgesetz ist in jedem Fall nötig, damit die AKW-Betreiber sich nicht auch noch um die Abrisskosten für ihre Reaktoren drücken (WK-intern) - Zum Angebot der Atom-Finanz-Kommission (KFK) an die AKW-Betreiber, ihre Milliarden-Zahlungen an den geplanten Atommüll-Fonds in Raten abzustottern (vgl. Spiegel vom 16.4.), erklärt Armin Simon von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Eine Ratenzahlung der Atom-Konzerne an den Fonds ist zwar denkbar, aber nur, wenn diese im Gegenzug die weitere Produktion von Atommüll stoppen. Davon unabhängig ist der Risikoaufschlag, über den die Kommission diskutiert, lächerlich niedrig. Selbst der offizielle Stresstest des Bundeswirtschaftsministeriums (Warth&Klein, Okt. 215, Anlage 9) macht einen Fehlbetrag von 39 Milliarden Euro
Rekord-Fluten im Balkan Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. April 2016 Rekord-Fluten im Balkan hängen mit Störung riesiger Luftströme zusammen (WK-intern) - Die verheerenden Fluten im Balkan vor zwei Jahren hängen wahrscheinlich mit der zeitweisen Verlangsamung riesiger Luftströme in der Atmosphäre zusammen, wie Wissenschaftler jetzt herausfanden. Diese umkreisen den Erdball in Form gigantischer Wellen, die zwischen Äquator und Nordpol auf und ab schwingen und sich dabei normalerweise ostwärts bewegen. Vor zwei Jahren aber stockte ihre Vorwärtsbewegung für mehrere Tage – zugleich setzte sich ein Wettersystem über Bosnien, Herzegovina, Serbien und Kroatien fest, aus dem sich Rekordmengen von Regen ergossen. Die Studie der Wissenschaftler bringt neue Belege, dass die so genannte Resonanz
Neue parlamentarische Bürgerinitiative: Gesetzliche Umsetzung der Energiewende in Österreich gefordert! E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. April 2016 Neue parlamentarische Bürgerinitiative: Gesetzliche Umsetzung der Energiewende in Österreich gefordert! (WK-intern) - Wien - Freitag, 5 vor 12 Uhr und eine Woche bevor der Klimavertrag in New York mit einer feierlichen Zeremonie unterzeichnet wird, reichen GLOBAL 2000, Greenpeace und WWF bei Nationalratspräsidentin Doris Bures eine parlamentarische Bürgerinitiative mit dem Titel „Energiewende für Österreich!“ ein. Sie soll die wesentlichen Gesetzesinitiativen anstoßen, die in Österreich jetzt zur Umsetzung des Klimaschutzabkommens von Paris notwendig sind. „Der Klimavertrag von Paris gibt die Richtung zum Ausstieg aus fossiler Energie klar vor. Es reicht aber nicht, schöne Worte auf internationalen Zeremonien zu sprechen, wir müssen die gesetzlichen
WWF: Wirtschaftskammer muss Klimaschutz endlich als Chance aufgreifen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. April 2016 Es braucht jetzt Vorschläge statt Kritik (WK-intern) - Die Umweltorganisation WWF ruft die Wirtschaftskammer auf, einen Vorschlag vorzulegen, wie Klimaschutz, Dekarbonisierung und Energiewende als Chance für die heimische Wirtschaft genutzt werden können. In den vergangenen Monaten haben sowohl Umweltorganisationen, der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich als auch Oesterreichs Energie konstruktive Vorschläge für die österreichische Klima- und Energiepolitik vorgelegt. Der Beitrag der Wirtschaftskammer zur Debatte scheint sich weiterhin hauptsächlich auf das Kritisieren dieser Vorschläge und den Wunsch nach Klimaschutz mit angezogener Handbremse zu beschränken. „Gebetsmühlenartige Wiederholungen, dass CO2-Emissionsrechte billig sein müssen, weil sonst die Industrie abwandert, sind spätestens seit der Klimavereinbarung von Paris kein sinnvoller Beitrag
3M Membranes Business Unit auf der IFAT 2016 Ökologie Technik 16. April 201615. April 2016 Weltleitmesse für Wasser-, Abfall- & Rohstoffwirtschaft (WK-intern) - Die 3M Membranes Business Unit (vormals Membrana) präsentiert auf der diesjährigen IFAT hydrophile und hydrophobe Membranen für die effiziente Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung. Im Mittelpunkt stehen zwei weiterentwickelte Produktreihen: Liqui-Cel und Liqui-Flux. Die IFAT findet vom 30. Mai bis 3. Juni in München statt. 3M ist in Halle A2, Stand 133 vertreten. Für die Reinigung von Wasser mittels Membranen stehen bewährte und wirkungsvolle Verfahrenskomponenten zur Verfügung. Ihr Vorteil: Sie kommen mit minimalem Chemikalieneinsatz aus. Auf der IFAT haben Besucher Gelegenheit, die Membranmodulreihen von 3M kennenzulernen und sich mit den Experten über neue Lösungen, Anwenderprobleme sowie Prozessoptimierungen
Umsetzung des Paris-Abkommens: IPCC wird Sonderbericht zu 1,5 Grad Erwärmung liefern Behörden-Mitteilungen Ökologie 16. April 201615. April 2016 Welche Folgen hat eine Erderwärmung um 1,5 Grad? (WK-intern) - Und welche Treibhausgasemissionen wären dann noch möglich? Diese Fragen will der Weltklimarat bis 2018 in einem Sonderbericht klären. Das hat die Vollversammlung des Weltklimarats IPCC in Nairobi beschlossen. Das erste weltweite Klimaschutzabkommen, das im Dezember 2015 in Paris verabschiedet wurde, sieht für die globale Erderwärmung eine Obergrenze von 2 Grad vor. Dieses Ziel wird damit völkerrechtlich bestätigt. Darüber hinaus legt der Vertrag Anstrengungen fest, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken. Die Staaten der UN-Klimarahmenkonvention baten daher den IPCC, den wissenschaftlichen Sachstand für 1,5 Grad Erwärmung in einem Sonderbericht zusammenzufassen. Der Sonderbericht des IPCC
Neue EEG-Regelungen für bedrohte Bürgerenergie grenzen an unterlassene Hilfeleistung Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. April 201615. April 2016 Heute wurde der Referentenentwurf der Bundesregierung zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bekannt. (WK-intern) - Weil die dort vorgesehene Umstellung der Ökostrom-Förderung auf ein Ausschreibungssystem kleine, lokal verankerte Bürgerenergie-Akteure benachteiligt, hat die Bundesregierung im vorliegenden Entwurf mehrere Sonderregelungen für die Bürgerenergie eingebracht. Diese kommentiert Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy: „Gefahr erkannt – aber nicht gebannt. Das verantwortliche Bundeswirtschaftsministerium räumt im Entwurf zwar ein, dass Ausschreibungen insbesondere für Bürgerenergie-Akteure erhebliche Risiken mit sich bringen – diese schließen ausgerechnet diejenige Gruppe vom weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien aus, die bislang Hauptmotor der Energiewende war. Aber dann schlägt das Ministerium Maßnahmen vor, die
Energie aus Abfällen und CO2 Fußabdruck für Unternehmen Bioenergie Ökologie Veranstaltungen 15. April 2016 EnergieAgentur.NRW erstmals auf der Weltmesse IFAT 2016 in München (WK-intern) - Die IFAT, Weltleitmesse für Wasser, Abwasser, Abfall- und Rohstoffwirtschaft feiert vom 30. Mai bis 3. Juni ihren 50. Geburtstag in den Messehallen München. 3.081 Aussteller aus 59 Ländern und 135.288 Besucher aus 168 Nationen waren 2014 vor Ort. In diesem Jahr stellt auch erstmals die EnergieAgentur.NRW ihre Arbeit auf dem NRW-Gemeinschaftsstand (Eingang Ost / EG) einem breiten Fachpublikum vor. Die EnergieAgentur.NRW arbeitet seit 1990 im Auftrag der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen als operative Plattform im Energiebereich: von der Energieforschung, Entwicklung, Demonstration und Markteinführung über die Energieberatung bis hin zur Weiterbildung. Präsentiert werden zwei Projekte: Im
Scharfe Kritik am aktuellen Entwurf des EEG kommt von der Solarbranche Ökologie Solarenergie 15. April 2016 Solarstrom nicht länger den Stecker ziehen (WK-intern) - EEG-Referentenentwurf: Solarbranche kritisiert Entwurf für neues Ökostrom-Gesetz Scharfe Kritik am aktuellen Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kommt von der Solarbranche. Anstatt den Ausbau Erneuerbarer Energien zu beschleunigen, stehe die Bundesregierung bei der Energiewende weiter auf der Bremse, kritisiert der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. Dazu dessen Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig: „Dieser Gesetzesentwurf steht in eklatantem Widerspruch zu den Klimaschutzzielen und muss dringend nachgebessert werden. Großverbraucher klimaschädlicher Energie werden weiter subventioniert. Energiebewussten Verbrauchern und Gewerbebetrieben werden hingegen bei der Investition in Solartechnik immer mehr Steine in den Weg gelegt. Solarenergie ist inzwischen preiswert, bei fairer Kostenbetrachtung sogar günstiger als
Fischfreundlichstes Wasserkraftwerk Deutschlands am Stromnetz Ökologie Technik 15. April 201614. April 2016 Feierliche Einweihung von Deutschlands erstem VLH Wasserkraftwerk. (WK-intern) - Zum Jahreswechsel ging im Allgäu eines der innovativsten und fischfreundlichsten Wasserkraftwerke Deutschlands an das Stromnetz. Jetzt wurde das VLH Wasserkraftwerk feierlich eingeweiht. Mit dem Ziel, eine bestehende Staustufe mit niedriger Fallhöhe wirtschaftlich für die Erzeugung von Strom aus Wasserkraft zu nutzen und gleichzeitig eines der fischverträglichsten Wasserkraftwerke zu bauen, gründeten die Allgäuer Überlandwerk GmbH (AÜW) und die Bayer. Landeskraftwerke GmbH (LaKW) die Innovation an einem traditionellen Standort Nach nur gut einem Jahr Bauzeit entstand in Sulzberg/Au im Allgäu das erste VLH Wasserkraftwerk Deutschlands. Die erstmals in Deutschland eingesetzte Technologie der „Very Low Head“-Turbine (VLH)