Bundesverfassungsgericht krempelt die Energiewende um und belohnt Atomindustrie Bioenergie Ökologie 29. Dezember 2016 Bundesverfassungsgericht entscheidet gegen Erneuerbare Energien aber für Atomenergie (WK-intern) - Atomindustrie erhält Aussicht auf Schadensersatz in Milliardenhöhe während Biomassebetriebe Schaden durch nachträgliche Gesetzeseingriffe hinnehmen müssen Das Bundesverfassungsgericht hat mit einer Pressemitteilung vom 20. Dezember 2016 seine Entscheidungen über die Zurückweisung einer Vielzahl von Verfassungsbeschwerden von Biomasseanlagenbetreibern veröffentlicht. Die Beschwerdeführer hatten sich gegen nachträgliche Eingriffe in die garantierte EEG Vergütung des Gesetzgebers gewandt. „Die Entscheidung stößt auf wenig Verständnis, da das Gericht erst vor wenigen Wochen wegen nachträglicher Eingriffe des Gesetzgebers der Atomindustrie Schadensersatz in Milliardenhöhe in Aussicht gestellt hat. Der Ablehnungsentscheidung ist ein völlig falsches Signale für die Akteursvielfalt und Demokratisierung der Energiewende. Wenn
Die Zukunft der Hybrid-Energie wird uns zu einer konsistenten Basisregelung führen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 28. Dezember 2016 Creating the Perfect Hue for a Bright Energy Future (WK-intern) - Author: Francesco Falco, chief commercial officer, GE’s Power Conversion Red, yellow and blue are the three primary colors. They are the building blocks for every other color. Individually, each is bold and bright, but by combing all three, we can create so much more. The same principle, interestingly, could be applied in the industrial space as well. Today, there are three key trends that resonate across the industry ecosystem—innovation, collaboration and the embracement of digital platforms. Just like creating colors, individually, each is critical and significantly contributes to the market growth, but
NABU: Bayer-Chef Werner Baumann erhält „Dinosaurier des Jahres 2016“ Mitteilungen Ökologie Videos 28. Dezember 2016 Deutschlands peinlichster Umweltpreis, der "Dinosaurier des Jahres 2016" geht in diesem Jahr an den Vorstandsvorsitzenden der Bayer AG, Werner Baumann. (WK-intern) - Die von Bayer-Chef Baumann eingefädelte und 66 Milliarden Dollar teure Rekordübernahme des US-Saatgutriesen Monsanto steht im Gegensatz zu den Forderungen von Umweltschützern und Verbrauchern auf der ganzen Welt, die sich eine umweltverträglichere, gift- und gentechnikfreie Landwirtschaft wünschen. "Das Geschäftsmodell Bayer-Monsanto profitiert von einer industriellen Landwirtschaft, die auf anachronistischen Förderstrukturen fußt und durch öffentliche Gelder künstlich aufrecht erhalten wird. Dabei trägt es dazu bei, diese Systeme mit ihren schädlichen Folgen für Mensch und Natur weiter zu manifestieren. Zudem ist davon auszugehen,
Baugewerbe: Weiterhin Nein zu „Blauer Plakette“ Mitteilungen Ökologie 28. Dezember 2016 Auch neuer Vorstoß des Bundesbauministeriums verhindert Bauen in Innenstädten (WK-intern) - "Auch der neue Vorstoß des Bundesbauministeriums im Wege einer Verordnung, Dieselfahrzeugen die Einfahrt in die Innenstädte zu verbieten, belastet die Bauwirtschaft und verhindert den dringend benötigten Wohnungsbau in den Ballungsgebieten." Erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe zum jüngsten Vorstoß aus dem Hause Hendricks. Pakleppa weiter: "Auch der Vorschlag, dass Fahrzeuge nur mit geraden bzw. ungeraden Nummernschildern an bestimmten Tagen fahren dürfen, greift zu kurz. Wir unterstützen daher den Verkehrsminister in seiner ablehnenden Haltung." Betroffen von einer solchen Regelung wären nicht nur Baufahrzeuge und LKW, sondern auch (kleinere) Lieferwagen, Kleinbusse und weitere Pkw,
Jahresbilanz 2016 der Umweltpolitik zeigt Licht und Schatten Ökologie Verbraucherberatung 27. Dezember 2016 Nach Auffassung von Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND, war die Umweltpolitik im Jahr 2016 durch Fortschritte beim Natur- und Klimaschutz, beim Kampf gegen die Luftverschmutzung und durch einen wachsenden Widerstand gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP und Ceta geprägt. (WK-intern) - Besonders hob Weiger die mit über 300000 Teilnehmern durchgeführten Demonstrationen in sieben deutschen Großstädten gegen Ceta und TTIP hervor. Weitere Erfolge im zurückliegenden Jahr seien die von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks blockierte Wiederzulassung des krebsverdächtigen Pestizids Glyphosat, die Beibehaltung der europäischen Naturschutzrichtlinien und die Beschlüsse des Weltklimagipfels in Marrakesch zum Ausstieg aus fossilen Energien. "Fossile Energieträger sind ohne Zukunft, diese Erkenntnis setzte sich 2016
Hochschule Ostwestfalen-Lippe hat 2016 vier Förderprojekte erhalten Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 24. Dezember 2016 Forschung mit europäischer Förderung (WK-intern) - Im Jahr 2016 hat die Hochschule Ostwestfalen-Lippe vier Bewilligungen für Projekte erhalten, die durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden. Für die Antragstellung entstand in OWL ein gemeinsames Handlungskonzept unter Koordination der OstwestfalenLippe GmbH, das die „Digitalisierung und Industrie 4.0“ fokussiert. Die Hochschule OWL arbeitet in den vier Projekten in den Themenfeldern Gesundheit, Lebensmittel, Energieversorgung und Industrie, die sie in den Kontext des digitalen Wandels stellt. Projektwerkstatt Gesundheit 4.0 Wie können Seniorinnen und Senioren oder kranke Menschen im Alltag durch moderne Technologien unterstützt werden? An dieser Frage arbeitet ein Team des Instituts für industrielle Informationstechnik (inIT)
Biologisch abbaubare Kunststoffe aus kommunalen Kläranlagen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. Dezember 2016 Eine Quelle für biologisch abbaubare Kunststoffe sind Bakterien im Primärschlamm. (WK-intern) - Kläranlagen mit entsprechend ausgelegten Reaktoren könnten den Bedarf an Biokunststoffen decken, ohne auf nachwachsende Rohstoffe zuzugreifen. Wie die Bakterien im Klärschlamm die Biokunststoffe herstellen und welches Potenzial somit in Deutschlands kommunalen Kläranlagen steckt, steht in den „Nachrichten aus der Chemie“. Kunststoffe aus Erdöl tragen zu Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung bei. Um die Abhängigkeit vom Rohstoff Erdöl zu reduzieren, sind Recycling und die Entwicklung umwelt- und ressourcenschonender Herstellungsverfahren für Kunststoffe entscheidend. Primärschlamm aus kommunalen Kläranlagen eignet sich als Rohstoff für Biokunststoffe. Bakterien im Schlamm synthetisieren biologisch Polyhydroxyalkanoate (PHAs). Die Synthese verläuft in zwei Stufen:
Aus Atommüll wird Strom Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. Dezember 2016 Ein russischer Reaktor nutzt nicht nur Uran, sondern auch Plutonium und die übrigen Transurane als Brennstoff (WK-news) - Diese hochradioaktiven und langlebigen Stoffe fallen beim Betrieb üblicher Kernreaktoren als Atommüll an und lassen sich dort nicht weiter verwerten. Allerdings enthalten diese Abfälle noch 96 Prozent der ursprünglich im Kernbrennstoff steckenden Energie, also fast alles. Lesen Sie auf der "Achse des Guten" mehr ...
Habeck entscheidet über weitere Ölsuche im Weltnaturerbe Nationalpark Wattenmeer Ökologie 19. Dezember 2016 Explorationsbohrungen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer sind nicht genehmigungsfähig. (WK-intern) - Die von der Firma Deutsche Erdöl AG (DEA) geplanten Explorationsbohrungen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer sind nicht genehmigungsfähig. Zu diesem Schluss ist das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume nach Prüfung der bisher vorgelegten Unterlagen zur geplanten Explorationskampagne vor dem Hintergrund eines aktuellen Rechtsgutachtens gekommen. Dies wird dem für das Verfahren federführend zuständigen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) bis Ende Januar in einer entsprechenden Stellungnahme mitgeteilt. Grundsätzlich sind nach dem Nationalparkgesetz im Nationalpark Wattenmeer Eingriffe im Sinne des Landesnaturschutzgesetzes, Sprengungen oder Bohrungen verboten. Unter dieses Verbot fallen auch die von DEA
Daten zum Klimaschutz in den Bundesländern Erneuerbare & Ökologie Ökologie 19. Dezember 2016 Das AEE-Portal Föderal Erneuerbar zeigt Stand und Entwicklung bei den energiebedingten Treibhausgasen (WK-intern) - Die deutschen Bundesländer sind soziökonomisch sehr unterschiedlich geprägt und haben daher auch jeweils ganz eigene Herausforderungen beim Klimaschutz zu meistern. Dabei wird das Thema durch individuelle Klimaziele durchaus offensiv angegangen – eine wachsende Zahl von Ländern gibt dem Klimaschutz sogar Gesetzesrang. Um zu zeigen, wie der Stand und die bisherige Entwicklung beim Treibhausgasausstoß ist, sind im AEE-Bundesländerportal Föderal Erneuerbar einige frisch aktualisierte Datensätze zu verschiedenen Aspekten des Klimaschutzes in einem eigenen Bereich zusammengefasst. Die Zahlen zeigen etwa eine Führungsrolle Thüringens bei der Reduzierung energiebedingter Treibhausgasemissionen: Seit 1990 konnte hier
UN-Biodiversitätskonferenz: Anstrengungen beim Schutz der biologischen Vielfalt weltweit verstärken Ökologie 19. Dezember 2016 Anlässlich der im mexikanischen Cancún zu Ende gegangenen 13. Weltbiodiversitätskonferenz hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) von der Staatengemeinschaft konkrete Maßnahmen gefordert, um den Verlust von Arten und Lebensräumen zu stoppen. (WK-intern) - "Beim Schutz unverzichtbarer Lebensräume wie Regenwälder, Korallenriffe, Flussauen oder Moore muss die Weltgemeinschaft mehr tun. Dem globalen Massensterben vieler Tier- und Pflanzenarten, insbesondere auch von Insekten, muss endlich wirksam begegnet werden", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Weiger lobte die Gründung der "Koalition der Willigen" aus europäischen und lateinamerikanischen Staaten, um den Schutz von Bienen und anderen Bestäubern voranzutreiben. Deutschland als einer der größten Industriestaaten müsse zu den
Klimaforscher untersuchen globale Luftverschmutzung in der Antarktis Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. Dezember 2016 In 90 Tagen um den Südpol: Leipziger Wissenschaftler umrunden die Antarktis (WK-intern) - Am 20. Dezember startet die erste Expedition des neu gegründeten Schweizer Polarinstituts (SPI). Auf einem speziell ausgerüsteten, russischen Eisbrecher will das internationale Team dabei erstmals auf einer dreimonatigen wissenschaftlichen Fahrt die Antarktis komplett umrunden. Mit dabei sind auch zwei Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS), die in einem Projekt des Paul Scherrer Instituts PSI die Wolkenbildung im Südpolarmeer untersuchen werden. Lausanne/Kapstadt/Leipzig - Am 20. Dezember startet die erste Expedition des neu gegründeten Schweizer Polarinstituts (SPI). Auf einem speziell ausgerüsteten, russischen Eisbrecher will das internationale Team dabei erstmals auf