Einigung zum GEG löst Gasmarkt vom Klimaschutz Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 25. Februar 2026 Werbung Grüngasquote auf Sparflamme (WK-intern) - Die Initiative Grüngasquote begrüßt, die Idee einer gesetzlich verankerten Grüngasquote. Eine Regelung im Gebäudeenergiegesetz greift jedoch deutlich zu kurz, sie würde weder Gasimporte noch die industrielle Nutzung erfassen und lässt damit zentrale Stellhebel ungenutzt. Die Chance, den Markthochlauf grüner Gase breit und effizient zu gestalten, wird so verpasst, ebenso ein echter Beitrag zu den gesamtwirtschaftlich erforderlichen Emissionssenkungen. Eine sektorübergreifende Quote im Energiewirtschaftsgesetz hingegen würde den gesamten Gasabsatz adressieren. Die Initiative Grüngasquote fordert daher die Umsetzung einer tatsächlich wirksamen Grüngasquote im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Nur eine sektorübergreifende Quote im EnWG erfasst den gesamten Gasmarkt – bezieht also auch den Gebäudesektor ein, schafft verlässliche Nachfrage
Für die Ablösung des Gebäudeenergiegesetzes sind drei Punkte entscheidend Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 25. Februar 202625. Februar 2026 Werbung Gebäudemodernisierungsgesetz: Thüga-Chef fordert Freiheit vor Ort (WK-intern) - Die Regierungsparteien haben sich gestern Abend auf Eckpunkte zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) verständigt. Dr Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Thüga Aktiengesellschaft, begrüßt die Einigung und sagt: „Dass es beim GMG mit den vorgestellten Eckpunkten nun mehr Klarheit von Seiten der Regierungsfraktionen gibt, ist wichtig und überfällig. Daher sollten die Regierung und der Bundestag das Gesetz jetzt möglichst schnell überarbeiten. In diesem Kontext ist es wichtig zu beachten, dass die Energiewende einen dezentralen Charakter hat. Die Kommunen kennen die Bedürfnisse und Gegebenheiten vor Ort am besten und sollten so weit als möglich selbst gestalten können. Investitionen
Einigung zur Reform des Heizungsgesetzes steht im Raum Erneuerbare & Ökologie Ökologie 24. Februar 202624. Februar 2026 Werbung „Schlecht für Klimaschutz, Verbraucher:innen und Wirtschaft“ (WK-intern) - Laut Medienberichten zeichnet sich eine Einigung zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes ab, in deren Zuge die 65-Prozent-Quote aufgeweicht und eine Grüngasquote etabliert wird. Hierzu erklärt Dr. Kirsten Nölke, Vorständin der naturstrom AG: „Die Einigung zum Gebäudeenergiegesetz ist ein schlechter Kompromiss und nachteilig für Klimaschutz, Verbraucher:innen und Wirtschaft. Die Wärmewende droht, mit dem Kompromiss kaltgestellt zu werden. Eine Abschwächung der Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes nimmt nicht nur Tempo beim Umstieg von fossiler auf saubere Wärme raus. Eine solche Reform wäre mit Blick auf das Verschlechterungsverbot beim Klimaschutz sowie das kürzliche Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das der Regierung zu geringe Ambitionen
Langzeitprognosen für Endlagersicherheit gesucht Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 24. Februar 2026 Werbung Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) fördert angewandte Grundlagenforschung, die für die Standortauswahl für ein tiefengeologisches Endlager für hoch-radioaktive Abfälle hilfreich ist. (WK-intern) - Rund 1,7 Millionen Euro gehen an das Projekt MALEK. Innerhalb von MALEK soll ein Portfolio von Methoden entstehen, das die Sicherheitsbewertung von Endlagern unterstützt. So sollen beispielsweise Methoden entwickelt werden, die es ermöglichen, Transport- und Reaktionsprozesse in kristallinem Wirtsgestein über einen Zeitraum von einer Million Jahre zu modellieren. Koordiniert wird das Vorhaben vom Institut für Ressourcenökologie des HZDR. Die Entsorgung hoch-radioaktiver Abfälle ist eine große technische und gesellschaftliche Herausforderung. Bei der Bewertung möglicher Standorte eines tiefengeologischen
Abschätzung der Seevogelsterblichkeit durch Offshore-Windparks abgeschlossen Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Windenergie Windparks 24. Februar 2026 Werbung Kostenloses OCcAM-Tool zur Abschätzung der Seevogelsterblichkeit erhält neueste Aktualisierung für die Offshore-Windindustrie (WK-intern) - Natural Power, ein führendes Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich erneuerbare Energien, hat die Aktualisierung des ornithologischen kumulativen Bewertungsmodells (OCcAM) zur Abschätzung der Seevogelsterblichkeit durch Offshore-Windparks abgeschlossen. Das Tool ist kostenlos, transparent und praxisorientiert und unterstützt die frühzeitige Folgenabschätzung im Offshore-Windsektor. OCcAM ist ein benutzerfreundliches, Excel-basiertes Tool, das schnelle, aussagekräftige Prognosen der potenziellen Auswirkungen von Offshore-Windparks auf Seevögel liefert. Basierend auf etablierten Methoden der britischen Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) und der Bewertung von Lebensräumen (HRA) ermöglicht das Tool Nutzern die Erstellung konsistenter und transparenter Schätzungen des Kollisionsrisikos und der Verbreitungseffekte für verschiedene
Brandenburg: Plenum berät über Windenergie Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Ökologie Technik Windenergie Windparks Wirtschaft 23. Februar 2026 Werbung Potsdam - Der Landtag Brandenburg kommt am Mittwoch und Donnerstag zu seinen nächsten Plenarsitzungen zusammen. (WK-intern) - Die Debatten und Beratungen werden live auf der Webseite des Landtages übertragen. Interessierte Besucherinnen und Besucher können die Landtagssitzungen nach vorheriger Anmeldung auch vor Ort verfolgen. Für den Zutritt zum Landtag muss ein amtlicher Lichtbildausweis vorgezeigt und für den Aufenthalt im Landtagsgebäude an der Pforte hinterlegt werden. Die 28. Plenarsitzung beginnt am Mittwoch um 10 Uhr mit einer Aktuellen Stunde zum Thema „Ausbau der Windenergie steuern, Energieversorgung sichern, Kosten begrenzen: Wirtschaftliche Stärke durch strategische Steuerung der Energiewende“ (Drucksache 8/2423) auf Antrag der SPD-Fraktion. Im weiteren Verlauf der
Seewasserwärmepumpe von Muscheln und Reinigungsmolche passieren lassen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 23. Februar 2026 Werbung Von Muscheln, Molchen und grüner Energie aus dem See: (WK-intern) - Für die Seewasserwärmepumpe der EPFL & UNIL in Lausanne musste eine neue Armatur her, die im geschlossenen Zustand den Hauptzulauf absperrt und im offenen Zustand neben Genfer Seewasser auch Reinigungsmolche passieren lässt. Mit dem in der Schweiz gefertigten Wey Full Bore Plattenschieber FB ist seit kurzer Zeit beides möglich. Pionierarbeit in der Seethermie Der Campus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne ist Vorreiter in der thermischen Seewassernutzung. Seit 1978 werden die Hochschulgebäude mit Seewasser gekühlt. Heute wird auch Heizenergie nachhaltig aus dem See gewonnen. In den vergangenen Jahren hat die Energiezentrale am Genfer See
Alpiq investiert in Pumpspeicherkraftwerk in Spanien Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 23. Februar 2026 Werbung Alpiq hat in Spanien das Pumpspeicher-Projekt Navaleo erworben. (WK-intern) - Das Projekt in der Region Castilla y León befindet sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Es wurde von Erbienergía entwickelt, einem führenden Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien, das stark in der Region verwurzelt ist. Das Projekt ist eine wichtige Investition in die Energiewende Spaniens. Die kommerzielle Inbetriebnahme der Anlage ist für Anfang der 2030er Jahre geplant. Sie wird das spanische Netz mit 535 Megawatt flexibler Leistung versorgen, auf diese Weise die Systemstabilität stärken und die Integration erneuerbarer Energien erleichtern. Das Projekt ist das erste grosse Wasserkraftprojekt von Alpiq ausserhalb der Schweiz und positioniert
PIK: Wie „Clean-up-Zertifikate“ für besseren Klimaschutz sorgen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 23. Februar 2026 Werbung Eine bahnbrechende ökonomische Studie rechnet die Wirkungskraft dieses neuartigen Politik-Instruments vor. (WK-intern) - Dessen Idee lautet: Du darfst das Klimagas CO₂ in die Luft pusten – wenn du versprichst, später „sauberzumachen“ und CO₂ zurückzuholen. Die durch Clean-up-Zertifikate aktivierten Marktkräfte können ohne Extra-Belastung der Wirtschaft den Kampf gegen die Erderhitzung enorm stärken. Die Studie wurde erstellt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und veröffentlicht in der Top-Fachzeitschrift Journal of Environmental Economics and Management. „Das Ausstoßrecht an eine Rückholpflicht zu koppeln, wäre eigentlich nichts grundlegend Neues“, erklärt Kai Lessmann, PIK-Forscher und Leitautor der Studie. „In Teilen der Wirtschaft wird sowas längst praktiziert – etwa bei der Rücknahme
Netzwerktreffen: Mit Großwärmepumpen-Wärmenetze unabhängig von fossilen Energien machen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik Veranstaltungen 23. Februar 2026 Werbung Landesweites Netzwerk in Baden-Württemberg will die Nutzung von Großwärmepumpen in Wärmenetzen vorantreiben Großwärmepumpen können Wärmenetze unabhängig von fossilen Energien machen. Ein landesweites Netzwerk soll bei Planung und Genehmigung unterstützen und die Nutzung der Technologie attraktiver machen. Die KEA-BW leitet das Netzwerk aus Unternehmen, Planern, Kommunen, Energieagenturen, Behörden und der Wissenschaft (WK-intern) - Großwärmepumpen sollen in Baden-Württemberg künftig eine wichtige Rolle in der Nah- und Fernwärmeversorgung spielen. Sie nutzen Wärme etwa aus Flüssen, Seen und Grundwasser, Abwasser oder industriellen Prozessen und können so fossile Energieträger schrittweise ersetzen. In der kommunalen Wärmeplanung im Südwesten sind Großwärmepumpen derzeit nahezu flächendeckend vorgesehen. Planung, Genehmigung, Finanzierung und Integration in die Netze
Systemkosten: Deutschland braucht Finanzierung für 600 GWh Batteriespeicherkapazität Dezentrale Energien E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 23. Februar 2026 Werbung Neue CAV-Analyse: Deutschland braucht bis 2045 Batteriespeicher das 25-fache seiner heutigen Kapazität – Wer die Finanzierung stemmen soll (WK-intern) - Deutschland muss seine installierte Batteriespeicherkapazität von derzeit rund 22 Gigawattstunden (GWh) auf bis zu 600 GWh bis 2045 erhöhen. Nur so lassen sich die Stromnetze wirksam entlasten und die Energiewende systemstabil umsetzen. Die aktuell zunehmende Netzüberlastung ist dabei nicht Folge eines zu schnellen Ausbaus erneuerbarer Energien, sondern vor allem Ergebnis eines über viele Jahre hinweg verzögerten Netzausbaus, der mit der Dynamik der Erzeugung nicht Schritt gehalten hat. Gleichzeitig sind die Systemkosten für große Batteriespeicher in den vergangenen Jahren deutlich gesunken und könnten langfristig
Aktionsplan: Potenziale heimischen Biomethans als strategische Gasreserve nutzen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie 23. Februar 2026 Werbung Niedrige Füllstände in Gasspeichern: Potenziale heimischen Biomethans als strategische Gasreserve nutzen (WK-intern) - Die anhaltenden niedrigen Temperaturen und der dadurch stark erhöhte Heizbedarf in diesem Winter haben die Füllstände der deutschen Gasspeicher deutlich schneller als üblich sinken lassen. Die öffentliche Debatte konzentriert bisher vor allem auf Importabhängigkeiten und die Frage nach einer nationalen Gasreserve. Ein entscheidender Teil der Lösung bleibt dabei oft unbeachtet: das Potenzial heimischer Biogasanlagen. Nach Einschätzung des Landesverbandes Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen e. V. (LEE NDS/HB) wird die Rolle von Biomethan für eine langfristig sichere und resiliente Energieversorgung weiterhin unterschätzt und politisch ausgebremst. „Sobald die Gasspeicher leerer werden, wird darüber diskutiert, wie