Bewässerungswassereinsatz wird stärker durch Kulturpflanzenanbau als durch die Klimaänderung bestimmt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. Juli 2016 Bedarf an Bewässerungswasser stärker bestimmt durch Kulturpflanze als durch Klimaänderun (WK-intern) - Erstmals haben Potsdamer Wissenschaftler den Bedarf an Bewässerungswasser der letzten 100 Jahre in Deutschland am Beispiel ausgewählter landwirtschaftlicher Kulturen (Sommergerste, Hafer, Winterweizen und Kartoffeln) retrospektiv und modellhaft errechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass Anbaufläche und Pflanzenart einen stärkeren Einfluss auf den Bedarf an Bewässerungswasser hatten als die Klimaänderungen. Die Ergebnisse wurden soeben im Fachblatt „Science of the Total Environment“ veröffentlicht. Weltweit steigt der Bedarf an Bewässerungswasser - auch in Regionen, wo, wie in Teilen Deutschlands, bei relativ geringen Niederschlagsmengen Kulturen mit hohen Wasseranspüchen wie Zuckerrüben und Kartoffeln angebaut werden. Vor diesem Hintergrund haben
IESE startet Wettbewerbsverfahren zum Projekt eDorf Forschungs-Mitteilungen 10. Juli 2016 Seit dem heutigen Freitag können sich Gemeinden oder Gemeindeverbünde aus Räumen mit besonderem Handlungsbedarf im Rahmen des Projektes eDorf der Bayerischen Staatsregierung als Modelldorf bewerben. (WK-intern) - In einem zweistufigen Wettbewerb werden bis Ende des Jahres je eine nord- und eine südbayerische Gemeinde als eDorf ausgewählt. Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE, Kaiserslautern, bringt als Initiator des weltweit ersten Reallabors zur Digitalisierung im ländlichen Raum seine Expertise aus dem rheinland-pfälzischen Projekt Digitale Dörfer ein. Übergeordnetes Ziel des Projektes eDorf ist die Förderung der Digitalisierung im ländlichen Raum. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sieht gerade für jene Regionen besondere Chancen durch die Digitalisierung, die
Bioenergiebranche fordert Korrekturen an EEG-Novelle Bioenergie 9. Juli 2016 Gemeinsame Pressemeldung von Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE), Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Fachverband Biogas e.V. (FvB) und Fachverband Holzenergie (FvH): (WK-intern) - Mit der vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gibt es erstmals einen Ansatz, einen massiven Rückbau von Bioenergieanlagen zu verhindern. Nichtsdestotrotz weist das Gesetz weiterhin große Defizite auf und muss bei nächster Gelegenheit nachgebessert werden, damit die Bioenergie ihre wichtige Rolle im Erneuerbare-Energien-Markt der Zukunft wahrnehmen kann. Dieses Fazit ziehen die Bioenergieverbände und der Deutsche Bauernverband e.V. (DBV) in einer ersten Reaktion auf das Parlamentsvotum. Das EEG 2017 sieht für die Bioenergie einen "Stabilisierungspfad" vor, nach dem jährlich Anlagen im Umfang
EEG 2017: Gebremster Ausbau, aber Hoffnungsschimmer für Mieterstrom Erneuerbare & Ökologie 9. Juli 2016 Der Bundestag hat die EEG-Novelle verabschiedet. (WK-intern) - Zentrale Neuerung: Die Umstellung des Ausbaus erneuerbarer Energien auf wettbewerbliche Ausschreibungen. Während sich ein Abbremsen des Gesamtausbaus abzeichnet, gibt es Impulse für Mieterstrommodelle. Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) begrüßt die Neuregelung generell. Jedoch darf der Erfolg der dezentralen Energiewende nicht aufs Spiel gesetzt werden. „Die immer stärkere Marktintegration erneuerbarer Energien ist der richtige Weg, um das Erfolgsmodell Energiewende weiter auszugestalten“, sagt Daniela Wallikewitz, Geschäftsführerin der ASEW. „Die erneuerbaren Energien sind dank der EEG-Förderung zur Säule der deutschen Energieversorgung geworden. Wichtig bleibt aber, den weiteren dezentralen Ausbau erneuerbarer Energien nicht völlig auszubremsen. Die
bne sieht den energiepolitischen Startschuss für vernetzte Energiewelt Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie 9. Juli 20169. Juli 2016 Bundestag und Bundesrat haben heute mit ihren Beschlüssen wichtige Entscheidungen zur Energiewende getroffen. (WK-intern) - „Der Weg in eine dezentrale, vernetzte und erneuerbare Energiewelt ist unumkehrbar“, betont bne-Geschäftsführer Robert Busch. Weitere Schritte sind allerdings notwendig, um die Sektoren Strom, Wärme und Mobilität zu koppeln und die Kosten der Energiewende effizienter zu verteilen. Aus Sicht des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne) gehen die heute von Bundestag und Bundesrat getroffenen Beschlüsse zum Strommarktgesetz, zum Erneuerbare-Energien-Gesetz und zum Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende in die richtige Richtung. „Der Wettbewerb wird gestärkt. Die Versorgungssicherheit wird in Zukunft über das Zusammenspiel von vielen Millionen vernetzten Erzeugern, Speichern und Verbrauchern
Windkraft-Standortgemeinden sollen mehr Gewerbesteuer abbekommen Windenergie Windparks Wirtschaft 8. Juli 2016 Mit einem Antrag setzten sich die GRÜNEN in der heutigen Landtagssitzung dafür ein, die Gewerbesteuerbeteiligung von Standortgemeinden erneuerbarer Energien zu verbessern. (WK-intern) - Hierzu erklärt Johann-Georg Jaeger, energiepolitischer Sprecher der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Die Gewerbesteuereinnahmen sind ein wesentlicher Faktor, über den Städte und Gemeinden an der Wertschöpfung durch erneuerbare Energien beteiligt sind. Bisher wird dieses Instrument jedoch nicht optimal genutzt, was unter anderem an den bundesgesetzlichen Regelungen zur Gewerbesteueraufteilung liegt. Die Standortgemeinden bekommen 70 Prozent der Steuereinnahmen, Gemeinden, in denen sich der Sitz der Betreibergesellschaft befindet, immerhin noch 30 Prozent. Häufig liegen diese außerhalb des Landes. Mit einer Umstellung auf die installierte
Einladung von ABO Wind und SaarForst Landesbetrieb zur Besichtigung des Windpark Himmelwald Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 8. Juli 2016 Windpark-Führung über ersten SaarForst-Windpark Himmelwald Staatssekretär Krämer und Vertreter der Lenkungsgruppe Windenergie sowie der Stadt Ottweiler besichtigten Windpark Erster im saarländischen Landeswald errichteter Windpark produziert seit Dezember 2015 sauberen Strom (WK-intern) - Rund 20 Mitglieder der Lenkungsgruppe Windenergie des saarländischen Umweltministeriums und des Wirtschaftsministeriums sowie Vertreter der Stadt Ottweiler folgten am vergangenen Dienstag der Einladung von ABO Wind und SaarForst Landesbetrieb und besichtigten den Windpark Himmelwald bei Ottweiler. Der Windpark ist mit dem ebenfalls in Ottweiler gelegenen Windpark Jungenwald der erste im saarländischen Landeswald errichtete Windpark und ging im Dezember 2015 in Betrieb. Der Projektentwickler ABO Wind hat die sieben Anlagen vom Typ
IHK: Gegen Trennung von Schifffahrt und Tourismus Mitteilungen 8. Juli 2016 Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg zum Wassertourismuskonzept des Bundes (WK-intern) - „Das Wassertourismuskonzept des Bundes stellt die touristischen Wasserstraßen ins Abseits.“ Das sagte heute Dr. Ulrich Müller, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der IHKs des Landes Brandenburg (LAG), zu dem jetzt vorgelegten 28-seitigen Papier des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. „Wir begrüßen grundsätzlich, dass das Ministerium die wirtschaftliche und die gesellschaftliche Bedeutung des Wassertourismus in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern anerkennt. Jedoch wurden in dem Konzept wesentliche Aspekte der gesamt- und regionalwirtschaftlichen Bedeutung des Wassertourismus vernachlässigt. Der Bund beruft sich ausschließlich auf den Verkehrsaspekt“, so Müller. Wassertourismus finde jedoch nicht nur auf dem Wasser statt.
Elektromobilität wird nach EEG-Beschluss aus Atom- und Kohlestrom gespeist E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie 8. Juli 2016 Wie unüberlegt und voreilig die heutige Entscheidung zur EEG-Novelle ist zeichnet sich in dem Vorhaben zur E-Mobilität aus. Womit wollen Merkel und Gabriel die 1.000.000 E-Mobile betanken? Ökostrom wird gedeckelt, Kohle- und Atomstrom kennen keinen Deckel, und wir werden immer mehr Strom brauchen. Nächstes Besipiel: Alle Heizungen sollen über Wärmegewinnung aus Wärmepumpen ersetzt werden. D. h.: Mit Strom wird aus der Umwelt Wärme gewonnen. Was braucht man dazu? Natürlich immer mehr Strom. Wo soll der herkommen? Und keiner hats gemerkt ... die ökologische Bombe wird vorbereitet ... (WK-intern) - HB
Tag der energie- und klimapolitischen Heuchelei News allgemein 8. Juli 2016 Politik beschließt Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und nimmt am gleichen Tag das Pariser Klimaabkommen an (WK-intern) - Deutsche Umwelthilfe kritisiert unzureichende Ziele im EEG und drohende Akzeptanzverluste Schwärzer kann ein Tag für den Klimaschutz kaum sein. Treibhausgase in den Bereichen Verkehr und Gebäude können so in den nächsten Jahren nicht eingespart werden Regierung widerspricht ihrem Klimaschutzplan damit schon vor seiner Verabschiedung Weniger Windenergieanlagen in Gebieten mit fehlendem Netz geplant Das Kabinett hat gestern die Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens beschlossen während zugleich der Wirtschaftsausschuss die Novelle des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) durchgewinkt hat. Aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) legt Deutschland den Klimaschutz zu den Akten, wenn
SINGULUS baut bestehende Dünnschicht-Produktionsanlage auf Hochleistungs-Solarzellen um Solarenergie 8. Juli 2016 SINGULUS TECHNOLOGIES erhält Aufträge für den Umbau einer bestehenden Dünnschicht-Produktionsanlage auf Hochleistungs-Solarzellen (WK-intern) - SINGULUS TECHNOLOGIES hat von einem der größten russischen Photovoltaik-Hersteller, Hevel LLC, Novocheboksarsk, Russland (Hevel), Aufträge für die Lieferung von Produktionsanlagen für Hochleistungs-Solarzellen (Heterojunction) erhalten. Die unterzeichneten Verträge beinhalten Prozessanlagen des Typs SILEX II für die nasschemische Behandlung von Heterojunction-Solarzellen sowie weitere Versorgungseinheiten. Dr.-Ing. Stefan Rinck, Vorsitzender der SINGULUS TECHNOLOGIES AG: „Wir freuen uns sehr darüber, von dem führenden russischen Solarhersteller einen Auftrag für die Lieferung unserer SILEX II Prozessanlage erhalten zu haben. Es handelt sich dabei um eine Produktionsanlage mit einer Kapazität von über 5000 Wafern in der Stunde.
Expertenkreis diskutierte Aufbau einer Hafenauffanganlagen-Infrastruktur für Schiffsabwässer in Ostseehäfen Ökologie 8. Juli 2016 In der Ostsee ist eine effektive Umsetzung der strengen Auflagen für die Einleitung von Abwasser nach Anlage IV des Internationalen Übereinkommens von 1973 zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe (International Convention for the Prevention of Marine Pollution from Ships, 1973 - MARPOL IV) nur über eine enge und kontinuierliche internationale Zusammenarbeit zwischen Politik, Häfen, Kreuzfahrt- und Fährschiffsindustrie und den kommunalen Abwasserunternehmen möglich. (WK-intern) - Ein wesentliches Augenmerk müsse dabei auf praktische und umsetzbare technische Lösungen im Umgang mit dem Abwasser in den Häfen, ein weiteres auf ein gezieltes und effektives Abwassermanagement gerichtet werden. Dies waren zwei wesentliche Aussagen des internationalen Workshops zu