Forschung untersucht Tag-Nacht-Rhythmus von Bäumen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. Mai 2016 Wie schlafen Bäume? Ein Forschungsteam aus Österreich, Finnland und Ungarn untersuchte mit Laserscannern den Tag-Nacht-Rhythmus von Bäumen. Wie sich zeigt, gehen auch Bäume nachts schlafen. Die meisten lebenden Organismen passen ihr Verhalten an den Tag-Nacht-Rhythmus an. Pflanzen sind da keine Ausnahme. Blumen öffnen morgens ihre Blüten, manche Bäume haben Blätter, die sich nachts zuklappen. Wissenschaftlich untersucht wird das schon lange: Carl von Linné beobachtete, dass sich Blumen auch in einem dunklen Keller weiterhin öffnen und schließen, Charles Darwin stellte fest, dass Pflanzen über Nacht ihre Blätter und Stängel hängen lassen und nannte diese Bewegung „Schlaf“. Doch bis heute wurden solche Untersuchungen nur mit
Der achte Solarcup auf der Zielgeraden E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 13. Mai 2016 Anmeldeschluss zum Schleswig-Holstein-Solarcup: wer macht das Rennen am 19. Juni? (WK-intern) - Kommt es zum großen Show down zwischen Vulcanus und den Terror Tussies? Wenn die Fahrzeuge so kreativ sind wie die Namen, können sich die Besucher der achten Landesmeisterschaften im Solarmobilbau wieder auf einige Überraschungen freuen. Während einige Teams mit martialischen Namen wie Streetking aus Satrup die Konkurrenz beeindrucken wollen, setzen „the turtle“ und „die Milchbubis“ aus Kronshagen lieber auf understatement, um in der Ultraleichtklasse einen Überraschungscoup zu landen. Noch vor Ende des Anmeldeschlusses am 1. Juni ist klar, dass der 2009 erstmals initiierte Schleswig-Holstein Solarcup von Jahr zu Jahr weitere Kreise
10 Mio. Euro für Gezeitenenergieprojekt – SKF lässt EU-Fördergelder strömen Forschungs-Mitteilungen Technik 13. Mai 201612. Mai 2016 Dank neuester SKF Technologie ist es Scotrenewables Tidal Power gelungen, von der Europäischen Kommission Fördergelder in Höhe von 10 Mio. Euro zu erhalten. (WK-intern) - Mit dieser Unterstützung sollen die schottischen Strömungsenergie-Pioniere die Kommerzialisierung schwimmender Gezeitenturbinen vorantreiben. SKFs marktführende Technologie ist Teil eines bahnbrechenden Projekts für schwimmende Gezeitenturbinen, das von der Europäischen Kommission mit 10 Mio. Euro gefördert wird: Das Vorhaben namens „Floating Tidal Energy Commercialisation“ (FloTEC) unter Führung von Scotrenewables Tidal Power ist in das „Horizont 2020“ genannte EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation aufgenommen worden. FloTEC soll demonstrieren, dass auch diese Art von erneuerbarer Energie mit Hilfe schwimmender Gezeitenturbinensysteme einen kostengünstigen Beitrag
Das weltweit erste ökologische Fluggerät wird 125 Jahr alt und kommt aus Deutschland Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 12. Mai 2016 125 Jahre Menschenflug - DLR und BMWi würdigen Otto Lilienthal (WK-intern) - Vor 125 Jahren - im Frühjahr 1891 - unternahm Otto Lilienthal in Derwitz bei Berlin die ersten erfolgreichen Flüge mit einem selbst entworfenen und gebauten Gleitflugzeug. Sein Erfolg beruhte dabei nicht nur auf der Beobachtung des Vogelflugs, sondern auch auf systematischen aerodynamischen Studien, die er ab 1866 mit Unterstützung seines Bruders Gustav unternahm. Seine Methoden werden bis heute in der Aerodynamik angewandt - zum Beispiel mit dem "Lilienthal Polar-Diagramm", das Auftrieb und Widerstand eines Flügels in Beziehung setzt. Nach den ersten Flügen in Derwitz folgten hunderte weitere in Steglitz, in den Rhinower
Umwelt-Sachverständigenrat übergibt Umweltgutachten 2016 an Bundesumweltministerin Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. Mai 2016 Transformationen anstoßen, Zielkonflikte entschärfen: (WK-intern) - Umweltrat gibt Impulse für eine integrative Umweltpolitik Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert in seinem am Dienstag an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergebenen Umweltgutachten 2016 eine anspruchsvolle und integrative Umweltpolitik. Der Handlungsdruck beispielsweise durch Klimawandel und Biodiversitätsverlust ist so groß, dass er mit herkömmlichen Ansätzen alleine nicht mehr bewältigt werden kann. Notwendig sind strukturelle Veränderungen in Bereichen wie Landwirtschaft, Energie und Wohnen. „Deutschland hat hervorragende Voraussetzungen, um bei einem solchen nachhaltigen Umbau der Industriegesellschaft eine Vorreiterrolle einzunehmen“, betont der SRU-Vorsitzende Professor Martin Faulstich. „Dazu zählen ein starkes Innovationssystem, eine große Wirtschaftskraft und eine breite gesellschaftliche Unterstützung für aktive Umweltpolitik.“ Allerdings
Altkunststoffe in einem neuen Vergasungsverfahren zu Synthesegase umwandeln Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 10. Mai 2016 Neues Verfahren verwertet kohlenstoffhaltige Sortierreste und Abfälle (WK-intern) - Bisher bereiten Kunststoffe, wie z. B. PVC, bei der Abfallbehandlung Probleme. Sie bieten zwar einen hohen Heizwert, aber beim Verbrennen entstehen gesundheitsgefährdende Verbindungen, die in die Umwelt gelangen können. Das BINE-Projektinfo „Synthesegas aus Kunststoffabfällen erzeugen“ (05/2016) stellt ein neues Vergasungsverfahren für diese Müllfraktion vor. Mit diesem werden Altkunststoffe, kohlenstoffhaltige Sortierreste und Gummiteile sowie Schreddermaterial aus dem Automobilbereich in einer Schachtofenanlage behandelt. Dabei spielt Kalk die entscheidende Rolle. In diesem Verfahren werden die Reststoffe mit Grob-Kalk vermischt und im Gegenstromprinzip in mehreren Stufen einer thermisch-chemischen Umwandlung, u. a. über Vergasung und Pyrolyse, zugeführt. Der Kalk dient
Solarstrom-Heimspeicher auf dem Prüfstand Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 10. Mai 20169. Mai 2016 Der Preisverfall bei Heimspeichern für Strom aus Photovolatik-Anlagen macht ihren Einsatz immer attraktiver. (WK-intern) - Jedoch fehlen noch einheitliche, nachprüfbare Kriterien, damit auch der Endkunde ihre Leistungsfähigkeit beurteilen kann. Nun werden Wissenschaftler in der größten deutschen Studie kommerzielle Systeme hinsichtlich Sicherheit, Qualität und Netzdienlichkeit analysieren und daraus Empfehlungen für Hersteller, Normengremien und Behörden ableiten. Das Projekt „SafetyFirst“ wird vom BMWi für drei Jahre mit 4 Millionen Euro gefördert. Stromspeicher sind ein wichtiger Baustein für die deutsche Energiewende. Sie speichern Überschüsse aus den unregelmäßig anfallenden Erträgen aus Sonne und Wind und speisen sie bei Bedarf wieder in die Stromnetze ein. In immer mehr privaten
TUM eröffnet Zentralinstitut für Katalyseforschung Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 10. Mai 20169. Mai 2016 Mit dem heute eröffneten TUM Catalysis Research Center (CRC) setzt die Technische Universität München (TUM) einen Akzent in der internationalen Katalyseforschung. (WK-intern) - Wissenschaftler aus fünf Fakultäten sowie industrielle Kooperationspartner forschen künftig unter einem gemeinsamen Dach an den Herausforderungen der energie- und der ressourcenschonenden Produktion von chemischen Grundstoffen, Feinchemikalien und pharmazeutischen Produkten. An den Gesamtbaukosten des Garchinger Forschungsneubaus in Höhe von 84,5 Millionen Euro beteiligte sich aufgrund der überregionalen Bedeutung des Zentrums das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMBF). Katalysatoren sind der Schlüssel zur nachhaltigen, energie- und ressourcensparenden chemischen Stoffumwandlung. Auch die künftige Nutzung biogener Rohstoffe sowie die Gewinnung, Speicherung und Umwandlung von
Verteilungskämpfe infolge der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 9. Mai 2016 Energiediskurs behandelt Energiewende, erneuerbare Energien und die Zukunft der Energieversorgung (WK-intern) - Dritter Teil der vierteiligen Vortrags- und Diskussionsreihe mit Fachleuten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft findet in Recklinghausen statt. Recklinghausen - Die Energiewende steht im Mai erneut auf dem Vortrags- und Diskussionsprogramm an der Westfälischen Hochschule, dieses Mal am Hochschulstandort Recklinghausen: Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren über erneuerbare Energie und über die Zukunft der Energieversorgung. Die Diskussion am Donnerstag, 19. Mai, 19 Uhr dreht sich um technische, wirtschaftliche und politische Aspekte. Eingeladen zur Teilnahme sind neben Fachleuten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auch interessierte Bürgerinnen und Bürger der Hochschulregion. Die Mai-Veranstaltung
Enorme Verbesserungen in der Energie- und Ressourceneffizienz Forschungs-Mitteilungen 9. Mai 2016 TU Dortmund koordiniert neues HORIZON2020-Projekt (WK-intern) - Ein schöner Erfolg für die TU Dortmund: Prof. Sebastian Engell vom Bereich Systemdynamik und Prozessführung an der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen der TU Dortmund war mit dem von ihm koordinierten Projektantrag „CoPro“ bei der Europäischen Union erfolgreich. CoPro steht für „Improved energy and resource efficiency by better coordination of production in the process industries“. Unabhängige Gutachter bewerteten den Antrag als „exzellent“. Für dreieinhalb Jahre soll das Projekt im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogramms HORIZON 2020 gefördert werden. CoPro basiert auf der Erkenntnis, dass eine verbesserte Koordination des Betriebes von industriellen Prozessen zu enormen Verbesserungen in der Energie-
Auf Dünnfilmtechnologien beruhen viele nachhaltige Methoden der Energiewandlung Forschungs-Mitteilungen 7. Mai 2016 Spatenstich für neuen Forschungsbau (WK-intern) - Bund investiert rund 40 Millionen Euro in das Interdisziplinäre Zentrum für Nanostrukturierte Filme (IZNF) Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle, Bauminister Joachim Herrmann, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Stefan Müller, Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß, IZNF-Sprecher Prof. Dr. Christoph Brabec, Leitender Baudirektor Dieter Maußner vom Staatlichen Bauamt Erlangen-Nürnberg, Architekt Peter Doranth sowie FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger nahmen am 6. Mai 2016 den Spatenstich für einen neuen Forschungsbau an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) vor. Im voraussichtlich Ende 2018 auf dem Erlanger Südgelände fertiggestellten „Interdisziplinären Zentrum für Nanostrukturierte Filme“ des Exzellenzclusters Engineering of Advanced Materials (EAM) werden die bereits gefestigten Kompetenzen
Optimierung von PV-Großanlagen für den Einsatz im globalen Sonnengürtel abgeschlossen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 6. Mai 2016 Erfolgreicher Abschluss für Forschungsprojekt Giga-PV: Kostenreduzierung für PV-Kraftwerke im Sonnengürtel der Erde (WK-intern) - Die SMA Solar Technology AG (SMA), der TÜV Rheinland und die Universität Kassel haben nach vier Jahren erfolgreicher gemeinsamer Forschungsarbeit das Verbundprojekt Giga-PV zur Optimierung von PV-Großanlagen für den Einsatz im globalen Sonnengürtel abgeschlossen. Erreicht wurden die optimale Anpassung einzelner Komponenten an extreme Umgebungsbedingungen, eine neue Prüfgrundlage für Tests und Zertifizierungen von PV-Wechselrichtern sowie weitere Kostenreduzierungen für PV-Kraftwerke. Ergebnisse des von SMA koordinierten Forschungsprojekts sind bereits in neue Produkte eingeflossen und bilden die wissenschaftliche Grundlage für zukünftige Innovationen. In dem vom Bundesforschungsministerium mit rund 2 Mio. Euro geförderten Forschungsprojekt Giga-PV