Vier neue Windkraftanlagen-Prototypen werden bei Husum errichtet Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 5. Oktober 2016 Nordfrieslands Windmesse-Schaufenster wächst (WK-intern) - Sechs innovative Windturbinen werden sich zur Messe HUSUM Wind im September 2017 voraussichtlich auf dem Testfeld in der Südermarsch bei Husum im Kreis Nordfriesland drehen. Ihre Leistung, Lautstärke und weitere Parameter werden umfangreich vermessen, um die Test-Anlagen zur Serienreife zu bringen. „Die Bedingungen für den Testbetrieb sind hier, zwei Kilometer Luftlinie von der Nordsee entfernt, ideal“, erklärte Nordfrieslands Landrat Dieter Harrsen bei einer Pressekonferenz der Windtestfeld-Nord GmbH. Nach dem Bau der zweiflügligen Skywind, die mit finanzieller Unterstützung des Bundesforschungsministeriums von einer Husumer Firma entwickelt wurde, und der Errichtung einer Enercon-Anlage sollen noch in diesem Jahr Prototypen der Firmen
Studie: Die Höhe der EEG-Umlage hat sich seit 2010 verdreifacht, ein Ende ist nicht in Sicht Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 5. Oktober 2016 Viele Unternehmen sehen sich mit Belastungen durch hohe Energiekosten konfrontiert. (WK-news) - Während die Preise für in- und ausländische Konkurrenten gleichermaßen schwanken, betreffen die staatlich induzierten Abgaben wie Steuern, Umlagen und Entgelte nur die inländischen Unternehmen. Eine Kurzstudie im Auftrag einiger Industrieverbände. Lesen Sie mehr auf der Internetseite des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Erneuerbare Energien / Fotos: HB
Durch neue Leitungen mehr Strom transportieren Forschungs-Mitteilungen Technik 4. Oktober 2016 Im deutschen Stromnetz wächst die Strommenge aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen. (WK-intern) - Dieser Strom muss über große Entfernungen in Ballungsräume und Industrieschwerpunkte transportiert werden. Um über die bestehenden Stromtrassen eine höhere Maximalleistung führen zu können, bieten sich neu entwickelte Hochtemperatur-Leiter an. Das BINE-Projektinfo „Der heiße Draht im Netz“ (13/2016) stellt die neuen Leitungen vor. Bei vergleichbarem Leiterquerschnitt kann sich durch diese die Transportfähigkeit vorhandener Trassen nahezu verdoppeln. Mit steigendem Stromdurchfluss erwärmen sich Freileitungen infolge des elektrischen Widerstands. Derzeitige Leitungen setzen dem Ferntransport kurzfristig anfallender, regionaler Stromüberschüsse im Netz Grenzen, da sie nur für eine Temperatur von höchstens 80 °C ausgelegt sind. Neu entwickelte Hochtemperatur-Leiterseile
Gemeinsamer Einsatz für saubere Energie: Fraunhofer CSP kooperiert mit Partnern aus Südkorea Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Veranstaltungen 29. September 2016 Gemeinsame Projekte, gegenseitiger Austausch, Unterstützung beim Technologietransfer (WK-intern) - Beim Einsatz für die Transformation der Energiesysteme arbeitet das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP eng mit Partnern aus Südkorea zusammen. Beim deutsch-koreanischen Forschungsworkshop in Halle (Saale) standen effiziente Lösungen für leistungsfähige und zuverlässige Photovoltaik im Mittelpunkt. »Südkorea ist ein Land mit großem technologischen Know-how, das momentan den Einsatz erneuerbarer Energien forciert. Zudem gibt es dort viele Fertigungsanlagen im Bereich der Photovoltaik. Damit drängt sich eine Zusammenarbeit geradezu auf: Wir haben ähnliche Ziele und können als Partner beide vom Erfahrungsaustausch profitieren«, sagt Prof. Ralf B. Wehrspohn, der als Leiter des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und
Meilensteintreffen des Forschungsprojekts: Offshore Windenergie – Schutz und Sicherheit Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 29. September 201628. September 2016 Welche Faktoren können die Nutzung der Windenergie auf hoher See gefährden? (WK-intern) - Eine Frage, die unter anderem im Rahmen des Forschungsprojekts „Offshore Windenergie - Schutz und Sicherheit“ (kurz: OWiSS) untersucht wird. Beim Meilensteintreffen präsentierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mögliche Szenarien, die sich aus Gefährdungen und Bedrohungen für die Offshore Windenergie ableiten lassen. Neben den maritimen Sicherheits-Aspekten untersuchen und bewerten die sechs Projektpartner vor allem gefährdende Einflüsse auf die Offshore Windenergie, die zunehmend zur Sicherung der Energieversorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft beitragen. „In der Gefährdungs- und Bedrohungsanalyse sind wir gemeinsam mit den Verbundpartnern bereits einen deutlichen Schritt voran gekommen“, berichten die Professoren Wolfgang
Windstrom in bewaldeten Regionen erzeugen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 29. September 201628. September 2016 In Deutschland entfällt fast die Hälfte der Flächen, die für Windenergieanlagen (WEA) besonders geeignet sind, auf bewaldete Mittelgebirgsstandorte. (WK-intern) - Dies trifft besonders auf die südliche Landeshälfte zu. Ein Zubau in diesen Regionen bietet den Vorteil, dass dort der Windstrom in der Nähe von Ballungsräumen und Industrieschwerpunkten erzeugt wird. Das BINE-Projektinfo „Windpotenzial im Mittelgebirge messen “ (12/2016) stellt die Langzeitmessungen durch einen 200 m hohen Messmast bei Kassel vor. Die Ergebnisse helfen, meteorologische Modelle zu verbessern, Anlagenkomponenten gezielter auszulegen und das laserbasierte LiDAR-Verfahren weiterzuentwickeln. Messmast erfasst Windbedingungen bis 200 Meter Höhe Seit 2012 hat der Messmast auf dem Rödeser Berg Windgeschwindigkeiten, Turbulenzen, Vereisung sowie den
Germanischer Lloyd bestätigt Verfahren der IABG für die Erprobung von Rotorblättern Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie WindEnergy Hamburg Wirtschaft 28. September 2016 Die IABG stellt auf der Messe WindEnergy, die vom 27. bis 30. September in Hamburg stattfindet, ihr beschleunigtes Verfahren für Dauerschwingversuche an Rotorblättern erstmals einem breiten Fachpublikum vor. (WK-intern) - Zuvor hat die IABG ihre patentierte Testmethode dem Germanischen Lloyd (DNV GL), einem international anerkannten Experten im Bereich der Zertifizierung von Ingenieurdienstleistungen, zur Prüfung vorgelegt. Dieser hat auf der Grundlage der Dokumentation des Verfahrens die Eignung des Prüfkonzepts für dynamische Zulassungstests von Rotorblättern bestätigt. Der Nachweis der Betriebsfestigkeit von Rotorblättern für die Zertifizierung von Windenergieanlagen erfolgt in der Regel im Dauerschwingversuch über mehrere Millionen Lastspiele. Bei den herkömmlichen Prüfverfahren ist die Prüffrequenz durch
Nanomaterialien und andere neuartige Werkstoffe anwendungssicher und umweltverträglich entwickeln und nutzen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 25. September 2016 Bundesbehörden schreiben gemeinsame Forschungsstrategie "Nanotechnologie - Gesundheits- und Umweltrisiken von Nanomaterialien" fort. (WK-intern) - Mit einer langfristigen Forschungsstrategie begleiten die für die Sicherheit von Mensch und Umwelt zuständigen Bundesbehörden – dies sind die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und das Umweltbundesamt (UBA) – seit 2008 die rasch voranschreitende Entwicklung neuer Materialien. Im Blickpunkt stehen Fragen des Arbeits-, Verbraucher- und Umweltschutzes, die jetzt über die Nanomaterialien hinaus auf andere Werkstoffinnovationen ausgeweitet werden. Ziel ist eine für Anwender und Umwelt sichere und verträgliche Nutzung neuartiger Werkstoffe über den
Solarenergieforschung: Kostengünstige Tandemsolarzellen auf Silizium Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 24. September 2016 Silizium auf Partnersuche: Neue Konzepte für Tandemsolarzellen am ISFH (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Forschungsvorhaben „Epitaxiefreier Absorber für kostengünstige Tandemsolarzellen auf Silizium“ am Institut für Solarenergieforschung (ISFH) mit 1,7 Mio. Euro. Das Projekt ist auf eine Laufzeit von drei Jahren angelegt und wird durch mehrere Partner aus der Solarindustrie unterstützt. Am Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) fand gestern das Kickoff-Meeting für das neue Forschungsvorhaben EASi („Epitaxiefreier Absorber für kostengünstige Tandemsolarzellen auf Silizium“) statt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit einer Summe von 1,7 Millionen Euro gefördert wird. Das dreijährige Projekt wird durch mehrere Partner
Sieben Millionen Euro für Innovationszentrum Windenergie, Systemintegration und Speicher Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 22. September 201621. September 2016 Das Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) setzt sich mit Konzept „X-Energy“ durch. (WK-intern) - Um das Klima langfristig zu schützen, braucht es innovative Lösungen und neue Konzepte für erneuerbare Energie und Energieeffizienz. Das CC4E, gegründet an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, will genau solche zukunftsweisenden Lösungen und Konzepte schaffen – unter anderem mit einem Innovationszentrum Windenergie, Systemintegration und Speicher. Für dieses Vorhaben erhält das CC4E nun sechs Millionen Euro Fördermittel: aus dem Programm „Starke Fachhochschulen – Impuls für Region“ (FH-Impuls) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Hinzu kommt rund eine Million Euro Drittmittelbeteiligung von den Unternehmenspartnern aus der
18. Energietag: Energie künftig noch effizienter nutzen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 21. September 2016 18. Energietag debattiert Synchronisation der Energiewende und Herausforderungen für konventionelle und erneuerbare Energien (WK-intern) - Erster Brandenburger Energieeffizienzpreis verliehen „Die Energieeffizienz weiter zu steigern, ist eines der zentralen Ziele der brandenburgischen Energiestrategie 2030. Denn je weniger Energie Unternehmen und öffentliche Einrichtungen verbrauchen, umso wirtschaftlicher können sie arbeiten.“ Das sagte Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber heute bei der Verleihung des erstmals ausgelobten Brandenburger Energieeffizienzpreises auf dem 18. Brandenburger Energietag in Cottbus. Preisträger sind die Stadt Prenzlau, die Hermann Römmler Kunststofftechnik GmbH & Co KG aus Strausberg und die Nechlin GmbH & Co KG. Sie erhalten ein vom Ministerium bereit gestelltes Preisgeld von je 5.000
Hoch aufgelöste 3 D Computertomographie beschleunigt Entwicklungen bei Redox-Flow-Batterien Forschungs-Mitteilungen 21. September 2016 Elektrochemische Energiespeicher (WK-intern) - Redox-Flow-Batterien (RFB) sind elektrochemische Energiespeicher, bei denen die Energie in Flüssigkeiten gespeichert wird. Aufgrund dessen sind sie im Aufbau vergleichbar zu Brennstoffzellen. Eine weitere sehr vorteilhafte Eigenschaft dieser Batterien ist es, dass Energie und Leistung getrennt voneinander skaliert und dadurch sehr passgenau auf den jeweiligen Bedarf angepasst werden können. Durch diesen Aufbau der RFB sowie der Möglichkeit des Einsatzes preiswerter Energiespeichermedien können potentiell sehr günstige Systeme für die Speicherung von erneuerbaren Energien realisiert werden. Die Energiewandler bilden die Hauptkomponenten der RFB. Die Zellstapel bestehen aus vielen einzelnen Bauteilen, die neben der Dichtheit des Aufbaus auch die elektrochemischen Eigenschaften garantieren müssen.